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Bloomberg: Apple testete Eingabestift für das iPhone Ultra

In der letzten Woche kündigte Apple das diesjährige iPhone-Event für den 9. September an – und in diesem Jahr könnte das Event durchaus interessant werden: Apple wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das allererste, faltbare iPhone der Öffentlichkeit präsentieren. Auf der Außenseite soll das iPhone Ultra (so der gemunkelte Name) über einen etwa 5,5"-Bildschirm verfügen – gemessen an heutigen Smartphones ein eher kleines Display. Klappt man das Gerät jedoch auf, legt sich ein Bildschirm mit einer Diagonale von 7,8" frei.


Der innere Bildschirm ist also nur ein bisschen kleiner als ein iPad mini (7,9" bei älteren Mini-Generationen, 8,3" bei aktuelleren Modellen) – und somit hat man ein fast vollwertiges iPad stets in der Hosentasche dabei.

"Nobody wants a Stylus"
Vielen dürfte noch in Erinnerung sein, wie sich Steve Jobs auf der Bühne im Jahr 2007 bei der Vorstellung des ersten iPhones über Handys mit Stiftbedienung lustig machte – denn der Nutzer habe stets ein viel besseres Instrument bei sich: den eigenen Finger. Stifte müsste man hervorkramen, wegpacken und würde diese ständig verlieren, so Jobs.


Trotzdem stellte Apple zusammen mit dem ersten iPad Pro im September 2015 die erste Generation Apple Pencil vor – und seitdem erschienen viele Versionen des Apple-Stifts für unterschiedliche iPad-Modelle.

Apple testete einen Stift für iPhone Ultra
Wie Mark Gurman von Bloomberg nun erfahren hat, testete Apple für das kommende iPhone Ultra auch einen Stift, welcher sich magnetisch am Gehäuse befestigen lässt. Der Pencil für das Ultra soll deutlich kürzer und dünner sein als die verschiedenen Stift-Varianten für das iPad.

Erscheinen sehr unwahrscheinlich
Doch laut Bloomberg verwarf der Konzern derartige Pläne wieder – und aus diesem Grund sei es sehr unwahrscheinlich, dass ein Apple Pencil für das iPhone Ultra auf den Markt kommt. Natürlich ist es nicht vollständig ausgeschlossen, dass Apple mit der zweiten oder dritten Ultra-Generation doch noch einen Stift präsentiert – die Zeichen stehen aber schlecht.

Kommentare

OliverCGN31.08.26 11:39
Na Endlich! Ich habe nie verstanden, warum man die iPhone Pro nicht auch Pencil-Kompatibel macht.

Steve hatte zwar recht mit "nobody wants a stylus" - aber da ging es um die alltags-Bedienung, nicht um Sonderfälle wie Textnotizen oder Zeichnen.
+3
L-E31.08.26 13:08
Wieso "na endlich"? Sie haben es verworfen, steht da.
+2
mazun
mazun31.08.26 13:19
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Schnittmenge der Ultra/Fold-Interessenten und Stift-Nutzer recht hoch ist. Jedoch ist bei einem weichen biegbaren Display die Gefahr groß, dass man es einfach sehr schnell zerkratzt. Das hätte dann also ein ganz besonders exquisiter neuer Pencil, mit einer sehr weichen Spitze sein müssen.
+2
Frost31.08.26 14:57
mazun
Jedoch ist bei einem weichen biegbaren Display die Gefahr groß, dass man es einfach sehr schnell zerkratzt. Das hätte dann also ein ganz besonders exquisiter neuer Pencil, mit einer sehr weichen Spitze sein müssen.

Frueher TM, vor der Erfindung des kapazitiven Touchscreens, waren die damals bei den Mobiltelefonen verfuegbaren resistiven Touchscreens immer mit einem "weichen" Display ausgestattet, anderst haetten die resistiven Touchscreens auch garnicht funktioniert und diese Geraete mussten, aufgrund der resistiven Technologie, immer mit einem spitzeren Stift oder alternativ auch mit dem Fingernagel bedient werden.
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OliverCGN31.08.26 16:38
L-E
Wieso "na endlich"? Sie haben es verworfen, steht da.
Stimmt - das hab ich überlesen!
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teorema67
teorema6701.09.26 10:47
OliverCGN
L-E
Wieso "na endlich"? Sie haben es verworfen, steht da.
Stimmt - das hab ich überlesen!

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