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Apple CarPlay jetzt auch auf Booten verfügbar

CarPlay ist ein praktischer Weg, iPhones in externe Infotainment-Systeme zu integrieren. Für die meisten Nutzer dürfte die Verwendung im Auto am wichtigsten sein. Kompatible Displays ermöglichen aber auch eine Nutzung in anderen Einsatzbereichen wie auf dem Fahrrad. Vor wenigen Tagen ist mit Booten ein weiterer Fahrzeugtyp hinzugekommen. Wie das Unternehmen MasterCraft Boat Holdings mitteilte, wird es ab 2027 alle Wasserfahrzeuge der beiden Konzernmarken Crest und Balise mit passenden Systemen ausstatten, damit Apple CarPlay und Android Auto darauf nahtlos nutzbar werden. Direkt damit verbunden ist ein Premium-Abo der Savvy-Navvy-App, welche die Navigation übernimmt.


Vielfacher Wunsch der Kunden wird umgesetzt
Der nun verkündete Schritt geht eigenen Angaben zufolge auf Kunden zurück, die sich vielfach eine einheitliche und nahtlose Schiffsnavigation gewünscht hätten. Touren zuhause auf dem Sofa zu planen und die Route direkt auf dem Boot zu verwenden, danach sei in der Vergangenheit oft gefragt worden. Savvy Navvy lässt sich ganz normal als App auf dem iPhone bedienen und per CarPlay auf dem Boot weiternutzen.

CarPlay-Integration ist unkompliziert
Allzu aufwendig dürfte der Einbau der Systeme nicht ausfallen. Zur Nutzung von CarPlay ist in der Regel nur ein entsprechendes Display notwendig. Theoretisch kann damit CarPlay sogar selbst nachgerüstet werden. Nach der Integration steht grundsätzlich der vollständige Funktionsumfang des Systems zur Verfügung. Bootsbesitzer dürften sich also nicht nur auf eine komfortable Navigation freuen, sondern auch auf eine Menge weiterer Features, etwa die Einbindung von Musik-Funktionen, Messenger-Diensten und Telefonie. Perspektivisch sollte Siri-AI ebenfalls dazukommen, die in Kürze Einzug auf iPhones halten soll. Voraussetzung dafür in Europa ist jedoch eine Einigung zwischen Apple und der EU über die Implementierung anderer KI-Dienste. Die meisten Kunden von MasterCraft Boat Holdings wird das voraussichtlich aber nicht betreffen, da das Unternehmen in den USA seinen Sitz hat und ein Großteil seiner Kunden auch von dort kommen dürfte.

Kommentare

Deppomat07.08.26 15:44
Äh ja 🎉 I guess? Auch mal was für die oberen 10.000, wieso denn nicht.
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