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MacBook (Pro) - Boost / Leistungsoptimierung (Soft- und Hardware)

Hallo an alle!

Gelesen habe ich bei MTN inzwischen seit Jahren, aber jetzt erst angemeldet und da dachte ich mir, ich berichte mal, wie was ich an meinem MacBook Pro getan und damit ziemliche Freude daran gefunden habe, da es doch sehr viele, sehr gute Tutorials oder andere Hilfen gibt, die meisten sind jedoch auf ein Thema beschränkt und verlangen eine Ecosiasuche (Google nehmen wir aus Umweltgründen ja nicht ) mit geschätzten 30 geöffneten Tabs.

Für alle, die ihr MacBook lieb gewonnen haben und aus welchen Gründen auch immer, nicht unbedingt auf das neueste Modell umsteigen wollen/müssen/dürfen, will ich hier mal zusammenfassen, wie man das beste aus dem guten Stück herausholen kann.

Intro
Direkt nach der Produktvorstellung im Oktober 2008 habe ich mir direkt das schlankere 15" (2,4GHz, 4GB, GeForce 9600M GT 256MB) bestellt und im Vergleich mit meinem iMac Late 2006 (20", 2,16Ghz, ATI X1600) die performancemäßig doch ziemlich schnell für einen Fehlkauf gehalten.
So kam ich dann doch dazu, zu schauen, wie ich das System etwas beschleunigen könne...
Für den Überblick empfehle ich iStat Pro zum Systemüberblick

Also erstmal versuchen das System etwas zu entschlacken:
Software
Monolingual
draufgezogen und nicht benötigte Sprachpakete entsorgt. Deutsch und Englisch sollten aber als Minimum draufbleiben.
Nicht benötigte Druckertreiber löschen. Dazu muss man manuell dran, oder Tinker benutzen. Habe ich bislang aber noch nicht, daher verlinke ich es erstmal nicht. Jedoch braucht man mit einem HP Canon oder Drucker ja keine Brotherstreiber, richtig? Und selbst wenn, lassen die sich ja einfach nachladen, oder mit der mitgelieferten CD installieren...
So. Jetzt hatte ich zwar ein paar GB mehr Platz, allerdings war das Ding immer noch nicht so wirklich schnell.
Ebenso fragte ich mich, wie ich bitte auf die 5 Stunden Akkulaufzeit kommen sollte?
In der Uni konnte ich die Displayhelligkeit zwar dimmen (unnötiges Funken unterbinden denke ich, ist jedem Leser hier klar -Blauzahn, WLan), aber dennoch schien mir die Laufzeit nicht wirklich so wahnsinnig hoch zu sein, trotz schlankem Gebrauchs von Safari und nem Textprogramm. Erst Pages, dann Textedit, weil schlanker.
Hier lohnt es sich im übrigens die automatischen Sicherungsintervalle zu verändern (ich habe es auf 30min gehoben und sicher regelmäßig manuell). Denn durch regelmäßiges Schreiben, dreht die HD hoch, zieht deutlich mehr Strom und wartet erstmal, bis sie wieder ruht.
Und dann wieder losgeht, um zu sichern....
Übrigens sind helle Hintergrundbilder für den Akku sinnvoller als dunkle (die LEDs leuchten erstmal weiss, die Schwarzschicht kommt extra drüber, und muss hardcore blocken).
Achja, gfxCardStatus hilft beim Umschalten zwischen integrierter und dedizierter Grafik, bei den alten Modellen (GeForce 9400M mit 9600M GT) musste man sich ja immer abmelden. Es ist dann einfach über die Menüleiste zu machen.
Bei den neuen Modellen kann man den Wechsel zwischen den Karten unterbinden. Um z.B. die OnBoardGrafik für mehr Akkuleistung exklusiv laufen zu lassen.

Und wenn man doch mal etwas mehr bei Safari werkelt, kennt jeder die Neigung des Programm, mit der Zeit RAMfresser zu werden. Ohnehin neigen einige Programme dazu, sich nicht komplett aus dem Ram abzumelden.
Denn sobald bei iStat (oder die Aktivitätsanzeige) RAM Swap angezeigt wird, wird auf die Festplatte ausgelagert. Und dann ist es mit der Performance endgültig dahin.
Also daran was getan:

Hardware
Klar, als 1. kommt RAM rein. Damals waren die 4GB Module noch etwas überteuert, aber inzwischen stecken 2 davon bei mir drin.
Kingston ist hier Hardwareberichten von alten Zockerfreunden das Mittel der Wahl- Langlebigkeit und Performance.
CL7 statt CL9.
Knappe 20 €uronen pro Riegel sollte man definitiv investieren.

Womit man also für's erste was getan hätte.
Sicherlich, nach dem Sleepmodus, oder langen Surf- und Arbeitssessions war die Festplatte auch weiterhin mit dem auslagern/wiederholen etwas beschäftigt.

Der richtige Schub aber kam erst danach.
Festplattentausch SSD namentlich eine Intel X-M25 Postville (80 GB) kam rein. Durch einen beiligendem und schon befestigten Rahmen auf 2,5" ließ sie sich direkt und problemlos und einfach einbauen. Die alte Platte kam in ein USB-Gehäuse und verrichtete dort fortan ihre Arbeit.
Wahnsinn, fortan wirkte es wie ein neues Gerät.
Einen solchen Leistungsschub hätte ich mir nie vorgestellt, aber die Berichte dazu zu genüge: Zuletzt ein Journal hier "Pimp my Mac - Flaschenhals Festplatte".
Dazu sei aber folgendes erwähnt:
Unter der damaliger Hitachiplatte wurde die Sata Verbindung im Systemprofler mit 1,5Gbit angezeigt, inzwischen mit der Intel und Lion 3Gbit.
Und, das verrückte: Ich habe es ohne WLan in manchen Vorlesungsblöcken tatsächlich auf
über 6 Stunden Akkuleistung getreten.

Irgendwann dieses Frühjahr war das Superdrive hin und ich dachte mir: Komm, Airstyle!
Also ein Optibay für 'nen Zwanzigen über die Bucht bestellt und geschaut, welche 2te SSD da nun rein sollte.
Ca. 120 GB, die kleinen haben beschnittene Leistungen und etwas Platz braucht es heute dann ja doch. Die großen ließen beim Budget nicht zu.
Zur Auswahl standen nach langer Recherche die neuen Intels, Crucials m4 und OCZ Vertex.
Folgende Aspekte sind da wichtige Entscheidungshilfen:
Performance, Leistungsaufnahme und Langlebigkeit.


Zu Performance: Klar, maximal habe ich einen SataII Anschluss, das heißt bei ca. 275MB/s ist Schluss, aber die müssen ja erstmal sequentiell durchkommen und ich dachte mir, ich kann sie dann ja mal in was neues bauen- also ruhig eine aktuelle kaufen. Außerdem war die Postville inzwischen vergriffen und nur noch für, sagen wir mal "Sammlerpreise"zu haben.
Die OCZ fiel wegen den Berichten (der Vorgängerversion) über Ausfälle und des aggressiven Garbage Controllers dann als erstes aus, wenn sie auch die schnellste der Platten war. Aber Lion bietet über den TrimEnabler (eig. für Snow Leopard optimiert ) oder das Terminal die Trimaktivierung an, so dass ich darauf verzichten wollte.
Manche Forenmitglieder empfehlen die Terminalversion, da der Enabler wohl nicht so stabil sei... hier die Anleitung
Auch von der Leistungsaufnahme war sie mir etwas zu gierig.
Und hier zeigt sich auch ein großer Unterschied zwischen den Intels...
Also tendierte ich etwas zu den neuen Intels, die 320 tat es mir dann den Berichten nach für die Praxis doch etwas mehr an, aber die Crucial hatte ja den gleichen Controller. Das 25nm Verfahren verkürzt zwar die Lebensdauer, so wird die Garantie auf 5 Jahre bei 20 GB/Tag angegeben , aber theoretische 360 TB muss man erstmal bewegen. Video werden weiterhin extern gelagert
Da die Crucial der Intel doch in den Benchmarks leicht überlegen schien, effektiver an der Batterie zu saugen, dachte ich mir, mal was neues auszuprobieren, auch wenn mir klar ist, dass man diesen Minimalunterschied nicht merken dürfte.
Jetzt kam also die Entscheidung, welche Platte, was macht. Die Crucial hatte sequentiell mehr Leistung als meine Sata-II-Kabel hergaben, die Intel Vorteile im zufälligen Lesen kleiner Blöcke Vorteile, was sie in meinen Augen für beispielweise AACs, und JPGs in meinen Augen prädestinierte, während ich in den Genuss eines schnellen Starts über die Crucial kommen wollte.

Einrichtung der 2 SSDs
Also die Crucial m4 (128 GB) in das Optibay gesteckt, iFixIt zum Superdriveausbau befragt, Ding raus, Chinakracher rein und eine Lion Cleaninstall auf die Crucial gemacht.
Crucial im Optibay als Startvolume eingestellt, die Intel via Festplattendienstprogramm auch platt gemacht, Trim aktiviert und dann noch iTunes-, iPhoto-, und Lightroom- und FinalCutbibliotheken auf die Intel gesteckt.

Gibt es noch mehr Möglichkeiten?

Was ich mit der letzten Möglichkeit zur Erweiterung, dem ExpressCardSlot tue weiß ich noch nicht, die SSD Lösungen sind mir doch etwas teuer. USB-3Hubs oder so wären da noch interessant, aber so recht, weiß ich es noch nicht.

In einigen englischen/amerikanisch Foren haben einige Extrembastler wohl auch mal 'nen gelöteten Prozessor abbekommen, allerdings lohnt sich das hier nicht sonderlich, die C2D Sockel geben soviel mehr nicht her, und i7 geht nicht drauf, zudem ist das Risiko und der (Kosten-)Aufwand doch etwas hoch, hier wäre ein Modelwechsel wohl interessanter. Aber Dank der 9600GT und 2 akzeptablen Kernen lässt sich doch noch einiges damit anstellen, sicherlich, wer mehr als 5 minütige Clips zusammenbastelt und die pekuniären Reserven aufbieten kann, kann bei Videoschnitt inzwischen beherzt zu den neuen Geräten greifen , im Bereich Photo emfinde ich die Leistung dank des Ram-Ausbaus weiterhin super (Knipse mit Canon EOS 550, also bis 18 MP).

Fazit
Mal eben CS5 anschmeißen, oder im FinalCut Projekt arbeiten ist jetzt spontan und schnell möglich, Installationen und Datenbewegungen sind eine pure Freude, der Prozessor wird endlich effektiv genutzt. Der RAM trotz seiner 8GB regelmäßig mal am Grenzbereich, wenngleich der SWAP nicht mehr so schnell und vor allem so hart zu spüren ist, wie zuvor, ist ein Neustart kein ewiges Unterfangen mehr:
Aus geht's in unter einer Sekunde, beim Hochfahren kann man die EFI-Erkennung nicht beschleunigen, aber sobald der Apfel da ist und das Ladesymbol startet, dreht es sich nur 2 mal und dann ist Ende. Beziehungsweise Anfang.
Idle-Tätigkeiten und richtiges Arbeiten gehen deutlich flüssiger von der Hand, da die Latenzzeiten durch die SSD(s) deutlich verbessert wurden.

Wie schon gesagt, ist es schön beim Löwen die TRIM-Möglichkeit nutzen zu können, aber einen Wehrmutstropfen gibt es doch: Der Löwe frisst mehr als die Leoparden. Sieht man ja in jeder Vox-Tierdoku...
Und das liegt nicht nur an der 2ten SSD.
Sicherlich liegt das auch an den tausend Autosaves und BlingBlinganimationsspielereien. Für die (zumindest einige davon) gibt es ja bereits Möglichkeiten wieder die Geschmeidigkeit der Schneekatze mit den Vorzügen des Savannenkönigs zu kombinieren.
Aber zumindest der Batterie wegen erwarten wir uns vermutlich alle von einem nächsten MainUpdate 10.7.3 Abhilfe .

So, ich hoffe ich habe nicht allzuviel vergessen und verständlich geschrieben und vor allem, dass ich dem einen oder anderen helfen kann.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Besten Gruß

der Aphorismus

Ergänzung

Da mich das andere Journal nicht losgelassen hat und ich nach diesem verfassten gedacht, ich brauche eine Lösung für den ExpressCard 34 Slot.
Also die SSD ist mir in GB/€ zu happig, da lohnt es sich mehr, die internen auszutauschen. Fürs gleiche Geld gibt es da mehr ( und mehr Leistung).
Hier kann man die Southbridge sehen und es gibt wohl Probleme mit den Treibern mancher ExpressCard SSDs.
USB wiederrum führt zu höherer Prozessorauslastung- Lösung:
Ein eSata Adapter! Zwar hat man dann keinen internen Mehr-Speicher, der ja so viel dann auch nicht wäre, aber einen anderen Vorteil:
Und zwar hat man nun die vollen 2,5 GBit/s zur Verfügung, denn theoretisch macht eSata 3G/Bit , die ExpressCard bis 2,5 GBit/s , sprich man kann es voll ausnutzen. In der Theorie erstmal, Praxis werde ich berichten, wenn soweit.
Also in meinem Fall, wenn die kleine Intel demnächst mal gewechselt wird

Und hier noch ein paar Links, ich wollte das ja komplett halten:

Laufwerk raus/Optibay rein:

Optibay in der Bucht:

Für die SSDs, den Adapter oder sonstiges Hardwarezeugs empfehle ich Alternate, wenn niemand signifikant preislich drunter liegt, die sind hammer kulant und für den schnellen Postweg bekannt

Wenn mir noch was einfällt ergänze ich, sonst meldet euch einfach in den Kommentaren

Kommentare

otof27.11.11 20:21
muss sagen ist ein guter bericht, hatte bis auf die umschaltung der graka und den günstigen ram riegel schon alles selber gemacht aber diese beiden links sind gold wert. DANKE. die graka software ist schon installiert. es steht aber ind er systemeinstellung immer noch die kleine wenn ich auf groß schalte und umgekehrt.
1x Apple immer Apple
bono01
bono0127.11.11 22:14
Werde in kürze auch eine SSD (die Intel 320 mit 120GB) mein eigen nennen und bin gespannt auf den Performancesprung meines alten Notebooks.
"Ich glaube nicht an den Teufel oder an sein Buch. Aber die Wahrheit ist nicht dieselbe ohne seine Lügen." (God Part II, Song von U2)
Aphorism27.11.11 22:27
Hey!
Schön, dass der Bericht gefällt

@otof: Gerne. Das mit den Systemeinstellungen ist komisch, bei mir wechselt die Anzeige auch in den Systemeinstellungen... Vielleicht Hilft ein Neustart?

@bono01: Definitiv 'ne geile Platte!
lenn1
lenn128.11.11 00:45
Letztendlich also:

- ein paar Softwaretweaks.
- 8GB RAM
- SSD statt HDD
- Optibay statt CDROM + SSD
Aphorism28.11.11 17:35
+Hintergrundgedanken.
Und alles etwas ausführlicher und komplett mit Quellen.

Deswegen ein Journal und kein Kommentar.

Aber sehr preußisch Lenn1, nice one
o.wunder
o.wunder29.11.11 21:39
Ich frage mich nur was man mit so ner kleinen SSD will. da bräuchte ich noch ne 1GB Platte im DVD Schacht.

Prima Journal!
Dayzd29.11.11 22:25
o.wunder

und ich frage mich nur was du mit 1 weiteren GB anstellen willst.
lenn1
lenn130.11.11 13:30
Bestimmt meint er 1TB

Ich bin auch sehr stark am überlegen. Würde gerne mal wieder ein wenig mit Linux auf meinem Mac rumbasteln und USBStick-Boot läuft ja leider nichtmehr mit den neueren Macbook Pros. Jedenfalls wenn es was anderes sein soll als OSX
cubecube30.11.11 21:28
Mein late 08 MBP ist dank Intel 320 SSD auch schön schnell geworden. Die Crucial mag mein Book nicht. Lohnt sich der Umstieg von 4GB auf 8GB Ram?
Aphorism30.11.11 23:41
@Lenn1: Ab welchem denn nicht mehr? Also kein Linux mehr via USB-Platte oder Stick?

@cube: Naja, also noch dürften 4 GB theoretisch reichen, aber mit etwas Medienbearbeitung oder vielen Safaritabs und langen Pausen zwischen den Neustarts, dürftest du schnell drüber kommen. Du dürftest die Lebensdauer deiner 320er verlängern, da du das Swap unterbindest. Abhängig von deinem Gebrauch merkst du auch den unterschied.
Bei mir z.B. sind schnell 4-6 GB in Gebrauch, ohne groß was getan zu haben.
Schau mal bei iStat rein. Oder Aktivitätsanzeige.
Aphorism01.12.11 00:05
P.S.: Es gibt kein zuviel an Arbeitsspeicher

Es gab mal Zeiten, das waren 128 MB unfassbar viel...
Liebling
Liebling05.12.11 10:21
Cooles Journal - hab gleich mal mein eh schon schnelles MBP 2.8 GHz ein bischen getunt: RAM von 4 GB auf 8 GB (40 Euro), eine OCZ-Onyx2 hab ich eh schon seit einem Jahr drin, hab jetzt TRIM ein und mit Monolingual mal schnell knapp 4 GB entschlackt.
Merci fuer deine Arbeit - sehr hilfreich.
scrambler
scrambler09.12.11 16:26
Kurz und knapp:
SSD + RAM bringen zusätzlich Speed/ Leistung.

Einige Infos sind schlichtweg nicht korrekt.
Seid vorsichtig mit den Optimierungstools!
Aphorism10.12.11 01:27
@scrambler: Ich nutze die alle. Was soll denn nicht stimmen?
Zum einem habe ich das genauso seit 2 Jahren am Laufen zum andere ist außerdem doch alles mit Quellen belegt.
scrambler
scrambler10.12.11 15:42
Ein Swap hast Du immer, das ist normal, weil notwendig.
Programme melden sich nach Beenden immer ab, auch wenn istat pro den RAM nicht als frei anzeigt, sondern als Inactive. Check die Aktivitätsanzeige !

Wie gesagt, guter Bericht, aber sehr lang gezogen...und einige Tricks, die nicht wirklich etwas bringen. Vorsicht mit Tools, grade wenn Du mehrere nutzt. Anfangs mag das noch gut gehen. Der Ärger ist später umso größer, v.a. Bei Leo und Snow Leo auf älteren Macs. Da steigt dann auch der Support nur noch selten durch.

Tinker Tool sollte reichen, aber auch damit kann man echt einiges vermurksen, als Laie. Also bitte Vorsicht mit generellen Empfehlungen

Mehr RAM macht Sinn, verbraucht aber auch deutlich mehr Akku, klar soweit.
SSD ist der Performance Booster.
Und Lion ist definitiv performanter als seine Vorgänger, auch mit 4GB RAM, braucht aber nach der Installation einiges an Zeit, weil die Indizes neu aufgebaut werden.

Unterm Strich, gute Arbeit. Ich mag halt eher Listen mit Hardfacts

Und: nicht alles was man im Internet lesen kann (und mit Links belegt) ist auch wahr und universell zutreffend. V.a. wenn es Foren sind oder Hersteller Infos
Aphorism10.12.11 16:16
Und: nicht alles was man im Internet lesen kann (und mit Links belegt) ist auch wahr und universell zutreffend. V.a. wenn es Foren sind oder Hersteller Infos

Generell völlig richtig, ich habe allerdings viel Recherche hintergesteckt und steht's Sachen gewählt, umgesetzt und hier geschrieben, die auch viele andere problemlos angewandt haben.
Also alles nach Erfahrung sowie bestem Wissen und Gewissen berichtet

Swap habe ich keinen mehr. Eigentlich soll er ja auch nicht entstehen. Die iStat Daten sind übrigens die gleichen, wie in der Aktivitätsanzeige.
Das mit dem Mehrverbrauch von RAM ist auch so 'ne schwammige Sache, zum einen nicht messbar, zum anderen zieht der RAM immer seinen guten Volt, da ist nicht viel Spiel.
Wenn er aber nicht ausreicht und swappt, hast du deutlich mehr Akkueinbußen, da die Festplatte aktiv wird.

Danke auch für die Blumen
Trotzdem immer offen für Kritik Es gibt schließlich keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Nur zur Länge des Berichts: Es sollte ein Bericht werden, die Journals lesen sich eben meist anders, als Forenbeiträge, da hätte ich natürlich auf viele verzichtet.

Welche Tools findest du persönlich denn überflüssig? Nenn' sie doch.
Also ich hatte bislang keine Probleme, und wie gesagt, es läuft schon 'ne ganze Weile stabil. Auch mit dem Löwen.
Apple Support ...

P.S.: Zu den Herstellerinfos - die habe ich nicht verwendet. Aber für alle die es interessiert, schaut doch mal nach der Tabelle über Grafikleistungssteigerung durch IvyBridge von Intel....

Besten Gruß
Dekator
Dekator13.12.11 09:50
Interessanter Bericht. Den größten Geschwindigkeitszuwachs hast du wohl mit durch SSD und mehr RAM erreicht. Was das 'Entschlacken' des Systems angeht, Sprachendaten und Druckertreiber nehmen ja einfach nur ein bisschen Platz ein. Mit der Geschwindigkeit hat das wohl nichts zu tun. Bei der Installation kann man übrigens bereits die Sprachen wählen, die man haben möchte. Bei mir sind das ein gutes Dutzend, da ich multilingual arbeite. Um schlicht große Dateien zu finden, die unnötig Platz wegnehmen, empfiehlt sich etwa eine angepasste FInder-Suche (alles > 400MB, z.B.). Ein Programm wie ist auch empfehlenswert. Habe letztens alte iPhone Backup-Daten in Gigabytegröße bei einer Freundin 'rausschmeißen können etc. Lohnt sich meines Erachtens mehr, als sein System etwa mit dem Löschen von Sprachen im schlimmsten Fall zu verkrüppeln. Immerhin büßt es ja dadurch Funktionalität ein, während andere Daten oft schlicht Müll sind. Aber gut, Geschmackssache. Danke auf jeden Fall noch einmal für den Bericht!
Aphorism15.12.11 20:30
Sehr guter Tipp.
Ziehe persönlich den Finder dem Programm vor und habe lange nicht dran gedacht.
Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich den im Artikel hinzufüge? Sinn war ja die Vollständigkeit desselbigen.

Übrigens: Meine erste SSD war nur 80GB groß, da freut man sich über alles, was frei bleibt oder wird.
Sprachpakete löschen verkrüppelt nichts. Ich habe neben Englisch und Deutsch (Minimum) auch noch Französisch und Italienisch weiter drauf gelassen, aber es tut dem System nicht weh, wenn man sich von Finnisch, Afrikans oder Russisch trennt.
memphyss
memphyss16.12.11 00:22
Weiß einer ob eine SSD unter SL ähnlich viel bringt, wegen der TRIM "Problematik"?
Spiele auch mit dem Gedanken ein Optibay einzubauen.

Und danke für den Link mit gfxCard, kannte ich noch nicht, hab schon ewig eine Lösung gesucht, um ohne abzumelden die Grafikkarten zu wechseln.
Aphorism16.12.11 16:52
@ memphyss Danke erstmal!

Erstmal geht das genauso. Und bringt den gleichen Boost, hatte auch über ein Jahr keine Trimunterstützung drin und das auch nicht bemerkt.
Aber ohne Trim könntest du eine mit aggressiverem Garbagecontroller wählen (Kingston), wenn du keine Einbußen spüren willst. Nutzer berichten so von 15-20 Prozent spürbaren Leistungsnachlass nach 'nem Jahr. Du kannst es regelmäßig neu aufsetzen um wieder zu 100% zu kommen.
Du kannst TrimEnabler nutzen, das ist glaube ich für Snow Leopard optimiert, unter Lion gab's wohl Probleme. Also wenn du umzusteigen planst, mach direkt den 2ten Weg.
Ansonsten schau mal hier, da gibt's die Terminalbefehle
Hab das selbst auch so gemacht. Da weiß man wenigsten, was man tut und kann es auch rückgängig machen
Meine in 'nem amerikanischen Forum dazu gelesen zu haben, dass das auch ab 10.6.8 funktioniert, aber habe es nicht testen können. Bisher.
Blubs
Blubs17.12.11 12:39
Es gibt da auch ein paar Dinge, die so nicht stimmen können. Zum, Beispiel: "Übrigens sind helle Hintergrundbilder für den Akku sinnvoller als dunkle (die LEDs leuchten erstmal weiss, die Schwarzschicht kommt extra drüber, und muss hardcore blocken)."
Das ist natürlich Unsinn.
memphyss
memphyss17.12.11 21:33
Aphorism
Super, danke für die Links. Das mit dem Terminal hatte ich schon auf einer anderen Seite gefunden, bei Terminalbefehlen bin ich aber immer ein wenig vorsichtig. Der erste Link ist aber Gold wert, vlt. ist nach Weihnachten noch ein wenig Geld übrig um das Vorhaben "SSD" endlich umzusetzen.
Könnte man die Grafikkarte noch austauschen, wäre mein MBP fertig für die nächsten vier Jahre.
Aphorism17.12.11 22:13
@Blubs:
Es ist kein Unsinn. Egal, ob dein Hintergrund schwarz, weiß oder rosa ist, die Hintere LED-Schicht leuchtet immer weiß.
Jedoch müssen auf der 2. Schichte alle Flüssigkristalle aktiviert werden um das Licht wieder aufzusaugen.
Mach doch mal das Display ordentlich hell und schau ein schwarzes Bild auf Vollbildmodus an, oder stoppe in der ersten/letzten Sekunde eines Filmdokuments, die beginnen ja auch oft schwarz. Da siehst du den Effekt.
Jedoch gilt das nicht für OLED-Displays. Ich spreche hier von LED-LCDs.

Übrigens klar- mehr Strom schluckt auch die Gesamthelligkeit, als die Hintergrundfarbe.
Aber der Sinn war ja hier, erstmal alles zusammenzutragen, was man tun kann- manche wollen einfach wissen, was und ob es geht. Dazu gehöre ich auch.

@memphyss
Kannst du getrost machen. Habe das selbst ein paar mal ausprobiert.
Werde morgen oder Montag mit 'nem Freund sein MB ausstatten und das auch nochmal durchführen, kann dir das gerne Dokumentieren aber, wie gesagt unter Lion.
Und: Immer gerne.

Gib mal Bescheid, wenn du dich entschieden hast (ich gehe mal davon aus )
macymesser20.12.11 10:59
Danke für das gute Journal. Bin dabei die Punkte abzuarbeiten.

8 RAM sind jetzt drin und auf einmal bremst meine VM mit Paralells nicht mehr das ganze System aus.

Die Sprachdateien waren eher ein Flop. In der gleichen Zeit hätte ich sicher dutzende Duplikate gefunden...

SSD ist auf der Watchlist. Müsste mich halt sehr begrenzen mit einer 256 GB Platte...
jschuhma27.12.11 12:33
danke für den Beitrag! Sehr interessant, die SSD liegt bereits seit 2 Wochen vor mir, hatte bisher keine Zeit für den Einbau

Bisher habe ich lediglich 4gb ram was Parallels z.b. nahezu unbenutzbar macht. Ich habe ein MBP 13" 7.1 2.66ghz, passen da die von dir empfohlenen RAM (Kingston ValueRAM SO-DIMM 4 GB DDR3-1066)?
Aphorism04.01.12 20:09
Hi jschuhma!
Sorry, ich hab die Weihnachtstage mal eine Internetdiät gemacht

Bei deinem Book hast du schon einen schnelleren Bus, daher bräuchtest du idealerweise 1333Mhz
Hier der Link
Und 'tschuldige nochmal wegen der Verspätung!
jschuhma05.01.12 12:02
ich habe mir jetzt diese zugelegt und bereits eingebaut: 8 GB 1067 MHz DDR3. Das sind jetzt 1067 statt der 1333
Aphorism06.01.12 23:31
Die takten dann etwas langsamer als potentielle 1333, aber da die Controller abwärtskompatibel sind, ist das ja kein Problem.
Ob man groß was davon merkt, sei mal dahingestellt- vielleicht weiß da jemand anderes genauer Bescheid- aber ich glaube das ist nicht schlimm
Kannst ja mal 'nen Benchmark drüber laufen lassen, wenn du es genau wissen willst.
Ciakoso9919.01.12 09:52
Zu MONOLINGUAL
MONOLINGUAL produziert Konflikte mit diversen Programmen ( iTunes, iWork, iLive ) , die sich dann einfach nicht mehr öffnen lassen. Dann hilft leider nur noch die eine Komplettwiederherstellung aus TimeMachine.

Ich denke, es lag bei mir daran, dass ich in Monoloingual zu viele Architekturen gelöscht habe. Alles Tipps aus diversen Foren, die vor MONOLINGUAL warnen, haben nicht funktioniert, ich habe 2 Tage Zeit verloren, und mich echt geärgert, dass ich Ihren Beschleunigungstipps einfach so gefolgt bin.

Thomasglinik23.01.12 02:57
grösstenteils super anregungen!!!
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