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App für Mitschriften von Studieninhalten

Sold31013.10.2016:39
Hallo liebes Forum,

ich beginne ab Dezember eine berufliche Weiterbildung zum Certified IT - Business Manager. Für den Unterricht und die damit verbundenen Skripte möchte ich gerne ein iPad (schwanke noch zwischen dem neuen iPad Air und dem normalen iPad 8. Gen) und eine App nutzen, in der ich meine Mitschrift erfassen und auch evtl Arbeitsblätter oder sonstiges hinzufügen kann. Nun meine Frage, ob hier jemand positive Erfahrungsberichte über Keynote, good notes 5 etc hat und mit mir teilen möchte
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Kommentare

eames13.10.2016:54
Meine Freundin nutzt mit Begeisterung ein aktuelles iPad Air mit GoodNotes 5.

> iPad Air weil besseres, laminiertes Display - dies merkt man insbesondere wenn man mit dem Pencil schreibt. Auf nicht laminierten Displays "klappert" es mit dem Stift und der Abstand zwischen der Stiftspitze und der Darstellungsebene ist weiter auseinander. Wenn Du das irgendwo im Store testen kannst merkst du das sofort.

> GoodNotes5 kann das was du möchtest sehr gut. PDF-Skripte öffnen/in die Bibliothek hinzufügen, Notizen hinzufügen, Arbeitsblätter als Seite einfügen oder separates Notizbuch erstellen etc.
+2
ApfelErik13.10.2016:57
Die beiden meistgenutzten Apps für diesen Zweck sind vermutlich GoodNotes 5 sowie Notability. Beide unterscheiden sich nur gering im Funktionsumfang; hier ist der größte Unterschied, dass bei Notability auch Audioaufnahmen erstellt werden können, die mit den handschriftlichen Notizen synchronisiert sind.
Der größte Unterschied in der Bedienung bei der Apps liegt in der Dateistruktur: GoodNotes ist ein klassischer Finder mit Unterordnern usw., während Notability in Kategorien und untergeordnete Themen unterscheidet.
Ich persönlich habe beide Apps ausprobiert und mich für mein Studium letztendlich für Notability entschieden. Ich importiere alle Skripte bzw. Vorlesungsfolien nach Fächern sortiert und kann dann mit dem Apple Pencil oder auch mit der Tastatur Anmerkungen machen. Es gibt einen auch einen Textmarker, und Linien, Kreise, Haken und ähnliche geometrische Formen lassen sich perfekt darstellen, indem man diese zeichnet und dann den Stift kurz länger liegen lässt. Diese Funktion habe ich so lieb gewonnen, dass ich mich schon mal dabei ertappt habe, auf echtem Papier den Stift liegen zu lassen, um Kreise ohne Zirkel zu zeichnen
Also insgesamt ist das Schreibgefühl bei Notability großartig und meiner Meinung nach die App sehr zu empfehlen und ihre 10 € Kaufpreis auch wert.

Noch eine Ergänzung: Im Vergleich zu GoodNotes gefällt mir bei Notability auch das Design besser, da es moderner und übersichtlicher ist und schnellere Wechsel zwischen verschiedenen Werkzeugen ermöglicht. Auch das Schreibgefühl fühlt sich noch „echter“ an.
+4
PythagorasTraining
PythagorasTraining13.10.2017:00
Von mir wird GoodNotes 5 empfohlen. Habe bestimmt schon 10.000 Seiten handschriftlich geschrieben und bin mehr als zufrieden. Am besten finde ich, dass GoodNotes meine Handschrift erkennt und ich selbst in Dokumenten mit 1800 Seiten mit der Suchenfunktion nach handschriftlichen Notizen suchen kann. So entsteht ganz nebenbei ein Nachschlagewerk.
Auch Top finde ich, dass GoodNotes ständig weiter entwickelt wird. Es gibt einen Client für Mac OS der über iCloud synchronisiert und das parallele Arbeiten an zwei Dokumenten oder an einem Dokument an zwei Stellen geht super. Neuerdings kann man auch mit anderen an einem Dokument zusammen arbeiten, wenn die Teilenfunktion genutzt wird.
Also von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Als Tip zum iPad. Nimm ein iPad Pro 12,9“. Da hast du „fast“ A4 Größe und es fühlt sich beim Schreiben in hochkant besser an.
+5
Micky
Micky13.10.2020:52
Nich eine Stimme für Goodnotes 5. Handschriftliche Notizen können (zuverlässig) durchsucht werden. Das kann Notability nicht. Auch gefällt mir bei Notability weder das Design noch die Organisation. Zudem können bei Goodnotes Notizbücher angelegt werden, was oft sehr praktisch ist.
+2
ApfelErik13.10.2021:05
Micky
Nich eine Stimme für Goodnotes 5. Handschriftliche Notizen können (zuverlässig) durchsucht werden. Das kann Notability nicht. Auch gefällt mir bei Notability weder das Design noch die Organisation. Zudem können bei Goodnotes Notizbücher angelegt werden, was oft sehr praktisch ist.

Da muss ich aber widersprechen: Notability kann ebenfalls handschriftliche Notizen durchsuchen und auch Notizbücher können hier angelegt werden (auch wenn die nicht so heißen). Design und Organisation sind natürlich Geschmacksache, da gefällt jedem was anderes.
+3
adiga13.10.2021:38
Beide Apps sind gut. Ich habe mich allerdings für Nebo entschieden. Kennt schnell meine Handschrift, kann sie in z. B. PDF konvertieren, Notizbücher können angelegt werden, aber auch Zeichnungen können angefertigt werden. Schau Dir die drei Apps mal genauer an und entscheide nach Deinen Bedürfnissen.
+1
Krypton13.10.2021:40
Ich verwende seit über 3 Jahren Notability mit dem iPad (Pro 12.9) und kann es nur empfehlen. GoodNotes ist auch keine schlechte Wahl, bei mir hat Notability aber bei der Mischung von Schreiben und Zeichnen besser funktioniert. Auch gefällt mir persönlich die «Endlosdarstellung» einer ewig langen Seite besser, als das seitenbasierte Dokument.
Notability kann auch die Handschrift erkennen und Dokumente lassen sich durchsuchen. Das ist aber ein zusätzlicher in App-Kauf für 3,50 €. Mit dem neusten Update gibt’s endlich auch verschönerte Kurven, Pfeile und gepunktete Linien.
Ebenso gibt es Notability für den Mac und Dokumente werden automatisch synchronisiert (wenn man ein Wacom-Tablet am Mac hat, kann man auch hier Zeichnen und schreiben – geht am iPad aber deutlich besser).

Da kann ich dir nur empfehlen beide Apps zu kaufen (und ggf. mal 10 Euro für den Test zu investieren. Ich fand wie gesagt beide Apps spannend und sehr gut, je nach persönlichem Stil wirkt aber das eine oder andere besser.

Ich würde bei der gegebenen Wahl auch zum Air 4 greifen, da das laminierte Display beim zeichen und schreiben einiges ausmacht. Der Komfort eines magnitisch gehaltenen und immer geladenen Pencils sollte man auch nicht unterschätzen (ich bin noch mit dem alten unterwegs, der dann entweder mit dem seltsamen Adapter am Lightning-Kabel geladen oder optisch und praktisch eher unschön, unten an den Lightning-Port gesteckt werden muss).
+4
Sold31013.10.2021:53
Erst einmal vielen lieben Dank für die ganzen Nachrichten und Tipps. Good Notes 5 liegt hier nach Punkten wohl etwas vorn. Da ich den Kurs mit einem Kollegen mache, wollte ich fragen ob man die Dateien etc auch sharen kann oder Ähnliches? Das mit dem display vom air hab ich jetzt auch schon gelesen und nun überlege ich ob neues iPad Air oder das Pro mit etwas älterer Technik.
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Marcel_75@work
Marcel_75@work13.10.2022:27
Frage an die "Good Notes"-Nutzer am iPad:

Kann es sein, dass "Good Notes" nur per iCloud einen Daten-Sync anbietet?

Was ist, wenn man seinen "Good Notes"-Datenbestand z.B. per NextCloud (oder meinetwegen beispielsweise auch per Dropbox) zwischen verschiedenen Geräten synchron haben möchte?

Benutze das iPad meiner Partnerin nur ganz selten, aber diese inkonsequenten Möglichkeiten des Datenaustausches bzw. der Synchronisierbarkeit in all den verschiedenen (teilweise ja sehr guten) "Produktivitäts"-Apps unter iOS / iPad OS nervt mich immer wieder … und hält mich nach wie vor davon ab, mir ein iPad zuzulegen. 😉

Ist zwar schon wesentlich besser geworden gegenüber älteren iOS-Versionen, aber wirklich intuitiv geht aus meiner Sicht definitiv anders.
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pekett13.10.2022:44
Etwas off-topic aber eine Alternative, wenn man - wie ich - das Schreibgefühl auf dem Display als nicht wirklich als mit dem auf Papier vergleichbar empfindet:

Die Folio Smartpads von Wacom: https://www.wacom.com/de-de/products/smartpads

Man schreibt mit einer normalen Kugelschreibermine (in einem speziellen Stift) auf normalem Papier (in einem speziellen Pad). Die Mitschriften, Zeichnungen o.ä. werden dann mit dem iPad synchronisiert und können von dort z.B. als PDFs eine eine beliebige App (bei mir Documents von Riddle) exportiert werden, mit der ich sie dann auf dem Sharepoint meines Arbeitgebers ablege, zusammen mit allen anderen Dokumenten).

Ich habe jetzt - nach vier Jahren - das zweite Bamboo Folio im Einsatz und bin sehr zufrieden mit dieser Lösung.
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Krypton13.10.2022:59
pekett
Etwas off-topic aber eine Alternative, wenn man - wie ich - das Schreibgefühl auf dem Display als nicht wirklich als mit dem auf Papier vergleichbar empfindet:

Die Folio Smartpads von Wacom: https://www.wacom.com/de-de/products/smartpads

Verglelichbar mit Papier ist es sicher auf dem iPad nicht, aber so wie die Menschen gelernt haben, von der Kohle auf Felsen, vom Meißel auf Stein, von der Feder auf Papyrus zur Kreide auf Schiefer, zum Kuli auf Papier zu wechseln, werden sie meiner Ansicht nach auf den Wechsel von Kunststoff auf Glas schaffen. Anders, aber sehr gut machbar.
Ich finde mittlerweile die Vorteile einfach schwer verzichtbar. Am Pad kann ich problemlos was löschen, vergrößern/verkleinern, woanders hinschieben, mit verschiedenen Farben und Effekten (Transparenz, gepunktete Linie) zeichnen, PDFs oder gescannte Dokumente (oder WhiteBoards/Tafeln) kommentieren, mit «perfekten» Objekten (Line, Kreis, Rechteck, Kurve, Pfeil, Dreieck, Polygon) die mittels automatischer Ausrichtung positionierbar sind, Zeichnungen erstellen, das alles editieren, in der Farbe/Schriftgröße/Rotation verändern, etc.

Das geht mittlerweile einfach so weit über das Papier hinaus, dass ich die beiden schon gar nicht mehr «vergleichen» auf ein Level stellen möchte. Für Künstler ist eventuell nach wie vor die Tusche, Kreide, der Pinsel, Copic-Marker etc ein Mittel der Wahl, aber auch hier sind Tools wie Procreate, Affinity oder Concepts heftig am Rütteln.

Für mehr Gefühl (und weniger Klopfgeräusche auf Glas) verwende ich seit einiger Zeit diese Silikon-Spitzen, die nur über die Pencil-Spitze gestülpt werden. Das Schreibgefühl (und wie erwähnt das Geklackere) verbessern sich deutlich. Allerdings wetzen sich die Dinger (je nach Anpressdruck) nach 3-6 Wochen durch, so dass das Döschen mit 8 Spitzen ca. ein Jahr hält.

Manche kommen auch gut mit der Paperlike Folie klar, die für ein papierähnliches Schreibgefühl sorgt. Mich haben die Berichte (zerkratzt schnell, Bild wir etwas Milchiger) eher abgeschreckt. Für einige Rezessenten scheint es aber eine gute Wahl zu sein
Wenn man beim großen A nach «iPad Folie Papier» sucht, gibt es auch noch andere Anbieter, die günstiger sind und teilweise besser bewertet werden.
+3
Sold31014.10.2008:46
Wow, vielen Dank für das ganze Feedback! Ich werde wohl tatsächlich auf good notes 5 gehen und nun geduldig warten, bis man das neue iPad Air vorbestellen kann. Euch allen vielen Dank für die ganzen Nachrichten
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Micky
Micky14.10.2012:59
[/quote]

Da muss ich aber widersprechen: Notability kann ebenfalls handschriftliche Notizen durchsuchen und auch Notizbücher können hier angelegt werden (auch wenn die nicht so heißen). Design und Organisation sind natürlich Geschmacksache, da gefällt jedem was anderes.
[/quote]

Ja, das Durchsuchen der handschriftlichen Notizen scheint neu zu sein. Das mit den Notizbüchern habe ich nicht gefunden.
+1
Caliguvara
Caliguvara14.10.2013:06
Notability ist mein persönlicher Favorit, man kann ähnlich wie bei Apple Notizen auch handschriftlichen Text durchsuchen.

Es gibt massenweise Vergleichsvideos auf YouTube die sich mit genau dieser Frage (GN5 Vs Notability) beschäftigen, ich empfehle Dir, Dir eines dieser Videos mal anzusehen. Dauern im
Schnitt 20mn aber gehen sehr ins Detail! 👍🏽
„Don't Panic.“
+2
desko7514.10.2013:08
M.M.n die beste App für Notizen und Handschrifterkennung.
https://www.nebo.app/de/
+1
teorema67
teorema6714.10.2014:01
Ich nutze seit Jahren OneNote für Mitschriften. Sehr flexibel, gute Organisation, sehr gute Handschrifterkennung, immer synchron zwischen Win, Mac, iOS, Android.
„Amerikaner können fett UND arm sein. Das macht uns so großartig! (Nelson Muntz)“
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adiga14.10.2014:06
desko75
M.M.n die beste App für Notizen und Handschrifterkennung.
https://www.nebo.app/de/
Wie ich oben erwähnt habe, benutze ich Nebu und hat bei mir Notability verdrängt. Gute Synchronisation mit iCloud (war mir wichtig).

Da die App kostenlos ist (Freischaltung Pro ist ein In-App Kauf) würde ich sie als TE mal runterladen und testen.
+1

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