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Intel plant Änderungen beim Prozessorcache

Auch wenn der Datendurchsatz zwischen CPU und dem Arbeitspeicher immer weiter steigt, handelt es sich dennoch um einen Flaschenhals, der je nach Anwendungsbereich den Prozessor stark ausbremsen kann. Aus diesem Grund begannen die Prozessorhersteller vor Jahren damit, der CPU eigenen Speicher zu spendieren. Moderne Prozessoren verfügen somit über L1-, L2- und manchmal auch L3-Cache. Bei neueren Baureihen wird der L2-Cache immer größer, was allerdings auch immer mehr Transistoren erfordert. Pro Bit sind grob gesagt sechs Transistoren notwendig, bei größerem L2-Cache steigen daher auch Fertigungsaufwand und Größe. Intel will hier nun einen neuen Weg beschreiten und statt dem bisher verwendeten SRAM auf DRAM umschwenken. In diesem Fall würden pro Bit nur noch zwei Transistoren benötigt, sodass sich kleinere CPUs oder CPUs mit deutlich mehr Speicher fertigen ließen. Zuerst zum Einsatz wird die neue Technologie mit Intels Terascale-Projekt kommen. Erst später setzt Intel den neuen Speicher auch bei den günstigeren Prozessoren ein.


Weiterführende Links:

Kommentare

idolum@mac20.06.08 20:26
Intel hat ja einiges vor.

Wird echt spannend.

P.S. Ich warte immer noch auf einen CPU aus Tierzellen^^
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halebopp
halebopp20.06.08 20:31
Aber idolum! Dann kommen wieder Fotomodelle und müssen nackt fotografiert werden, weil du die armen Tiere als Speicher benutzt (anstatt sie zu essen oder auf ihnen zu laufen). Gemein!



Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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rgoetz20.06.08 20:51
Meiner Erinnerung nach, wurde SRAM für die Caches vor allem wegen seiner Geschwindigkeit genommen (siehe auch dazu die Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Random_access_memory#Statisches_RAM_.28SRAM.29)

Ob es wirklich Sinn ergibt, den Cache zu vergrößern und die den Zugriff zu bremsen, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls wäre es interessant zu wissen, was Intel bzgl der Zugriffsgeschwindigkeit und der Transferraten des DRAM-Caches sagt.

Bis dann

R"udiger
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SGAbi200720.06.08 20:55
Die Datendurchsatzentwicklung beim DRAM ist ja auch nicht stehen geblieben. Wenn Intel eine Zukunftstechnologie plant, dann planen sie da sicher auch den zu diesem Zeitpunkt serienreifen Speicher mit ein. Ich denke sie werden davon ausgehen, dass solcher Speicher bis dahin möglich ist, oder es wissen, weil er in ihren Labors bereits existiert...
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rgoetz20.06.08 21:11
SGAbi2007
Ich hab gerade noch den verlinkten Artikel gelesen (hät ich vorher tun sollen, hätte aber auch gut in den MTN-Artikel gepasst). Intel scheint da in der Tat was auf Lager zu haben. Allerdings irrt tgdaily, wenn sie schrieben
Intel would gain more than a 10x improvement over its current L2 cache technology. DEr Core2 erreicht bereits heute bei 2GHZ 64GB/s. Und mehr geht nur, wenn der Datenpfad von 256bit auf 512 bit verbreitert wird (was bei einem Cache-Interface durchaus denkbar ist). Damit liegt Intel DRAM auf gleichem Niveau wie das SRAM, zumindest bei 2GHz. Um auch 3 oder mehr GHZ zu schaffen müssen sie sich wohl noch etwas anstrengen. Offen bleibt wie es mit den Latenzen aussieht. Auch hier hatten IIRC SRAM Vorteile.
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gentux
gentux21.06.08 02:18
und ich dachte der GHz-Wahn ist nun endgültig vorbei. Vielleicht bleibt ja der Takt bei maximal 2 GHz beim nächsten Prozessor und schlägt seine Vorgänger durch besseren Cache oder einem HyperTransport-Bus wie bei AMD/IBM.
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plastik21.06.08 03:57
idolum@mac + halebopp

Ihr habt keine Tiere, was?

Empathie lässt grüssen.
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plastik21.06.08 03:59
Ach ja, "^^" und " ", haha hihi
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pünktchen
pünktchen21.06.08 11:04
sind hier etwa veganer anwesend? dann nimm halt menschenzellen, wenn dir dann wohler ist.



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halebopp
halebopp21.06.08 12:43
Nichts gegen Veganer - auch Minderheiten verdienen es, geschützt zu werden.
(Ist Jobs nicht auch Veganer?)
Das mit den Menschenzellen ist allerdings etwas geschmacklos, findest du nicht?
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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bluefisch20021.06.08 15:24
Verstehe ich jetzt nur halbwegs...Intel will mit dem Nehalem den Cache der CPUs wieder halbiern bzw. Dritteln und nun wollen sie doch mehr Platz...sicher etwas gutes für die Zukunft, wenn da die CPU noch nicht durch die GPU abgewechselt wurde
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bluefisch20021.06.08 15:25
gentux
Für das stehen die Zeichen ja gut...die ersten Nehalem Sample sind ja bei 2.66Ghz schon bis zu 50% schneller als vergleichbare Yorkfield CPUs
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Moogulator
Moogulator21.06.08 16:09
Das mit dem Cache und dem DRAM ist sehr sehr weit weg von Bionik oder Biomechanik. Zunächst wird man eher auf Licht oder Molekular oder Atomstrukturen setzen, später auf Quanten. Das ist aber noch immer im Kindeschuh-Mode™.

Wird also so schnell kein Problem mit "Tierzellen" geben.

Das mit dem Cache ist also weit weniger brisant oder spektakulär, man versucht einfach das Mögliche vorzuziehen und kommt vielleicht später mit anderen (evtl schnelleren) Lösungen oder setzt weiter auf Parallelisierung (wie zzt). Der Weg des kleinsten Widerstandes - 100MΩ.

Kalau Mode = off.
Ich habe eine MACadresse!
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Knork21.06.08 16:22
Ich glaube nicht, daß biologische Zellen als (schneller) Speicher relevant werden.

War es nicht so, daß die Aktivierungs/Abklingphasen von Nerven bei maximal ca. 500 Hz (d.h. 0,000.000.5 GHz) liegen?
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SGAbi200721.06.08 18:36
Ich verstehe weder bei Tier- noch bei Menschenzellen die Aufregung!
Das sind Zellen, keine gazen Tiere und auch keine ganzen Menschen. Wenn sowas in Serie gehen würde, wären das speziell gezüchteete und spezialisierte - vermutlich - Nervenzellen.
Wo ist denn da ein ethisches Problem?
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Knork21.06.08 19:31
SGAbi2007:

Nehmen wir an, wir erstellen Teile eines Computers aus >10.000 menschlichen Nervenzellen.

Bestünde die theoretische Möglichkeit, daß diese 10.000 menschlichen Nervenzellen ein Bewußtsein entwickeln?

Wäre ein "Ausschalten" eines solchen Computers dann Mord?
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halebopp
halebopp21.06.08 20:14
Knork, wo sollen die Zellen denn herkommen?
Würdest du sie spenden?
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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Knork21.06.08 20:29
Meine Nervenzellen bleiben hübsch da, wo sie jetzt sind.

Davon abgesehen würde ein Computer aus meinen Zellen wohl am laufenden Band irgend einen Blödsinn verzapfen, und die Forscher regelmäßig zur Weißglut treiben.
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halebopp
halebopp21.06.08 20:38
lol, Knork - wäre bei meinen Zellen vermutlich kein bisschen besser!
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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bluefisch20021.06.08 22:43
Knork Na ja 10000 Zellen und ein Bewusstsein...
Der Mensch setzt sich aus 10000 Milliarden Zellen zusammen;-)
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Knork22.06.08 00:58
bluefisch200:

und ab wievielen (Nerven-)Zellen existiert ein Bewußtsein?
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bluefisch20022.06.08 18:07
Knork
Andere Frage, was ist für dich Bewusstsein? Für mich ist das wenn das Wesen Schmerzen spüren kann, ab da währe es für mich nicht mehr ok...
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Knork22.06.08 18:49
Tja, da wären wir bei der nächsten Frage:

Was ist Schmerz?

Bereits relativ primitive Lebewesen reagieren heftig auf zugefügte Verletzungen.

Ist die Reaktion auf eine Verletzung Schmerz?

Wenn ja: Dann haben bereits primitive Lebewesen ein Bewußtsein, wenn man Schmerzempfinden mit Bewußtsein verbindet.
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halebopp
halebopp22.06.08 19:26
Ich glaube, Bewusstsein fängt da an, wo man sich selbst als "ich" versteht.
Und nicht als Toto der Schimpanse, der essen will.
Dieses "ich"-Verständnis ist wohl das Entscheidende.
Obwohl auch diese Definition nicht unproblematisch ist.
Aber das führt hier wohl entschieden zu weit.
Das war ich nicht - das war schon vorher kaputt!
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RA/pdx
RA/pdx23.06.08 09:17
Knork
Nehmen wir an, wir erstellen Teile eines Computers aus >10.000 menschlichen Nervenzellen.

Bestünde die theoretische Möglichkeit, daß diese 10.000 menschlichen Nervenzellen ein Bewußtsein entwickeln?

Wäre ein "Ausschalten" eines solchen Computers dann Mord?

Ich hoffe doch stark, dass du das nicht ernst gemeint hast!
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Knork24.06.08 02:16
Gut, machen wir aus den 10.000 Nervenzellen einfach ein paar mehr.

Nehmen wir einen iMac:

Core 2 Duo: 410 Millionen Transistoren.
1 GB RAM: 48 Milliarden Transistoren.
Grafikkarte: bis zu 30 Milliarden Transistoren (512 MB RAM + GPU).

Das ersetzen wir nun durch 78.41 Milliarden Nervenzellen.

Aus wievielen Zellen (nicht Nervenzellen) besteht ein Mensch? Die Zahlen schwanken zwischen 50 und 100 Milliarden.

Und nun nochmal die Frage: Wäre das Ausschalten eines Computers, der der Komplexität eines iMacs entspricht und statt aus Transistoren aus menschlichen (Nerven-)Zellen besteht, ein Mord?

Ich komme da schon ins Grübeln. Nur weil so einem großen Haufen Nervenzellen noch Extremitäten fehlen, würde ich ihm ihm nicht die theoretische Möglichkeit des Bewußtseins absprechen. iSight wäre ein primitives Auge, Mikro ist da, Lautsprecher auch, Temperatursensoren hat so ein iMac auch.

Was wäre, wenn? Es gibt ja auch Menschen, die vom Hals an abwärts gelähmt sind, aber dennoch als "Genies" gelten. Steven Hawkings ist manchen vielleicht bekannt.


Moment, irgendwie dreht mein Mac grad alle Lüfter auf volles Rohr, bin gleich wieder +"%§%)&=§&§212!!$%
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