19. April 2013

Bild zur News "Apple speichert Siri-Spracheingaben zwei Jahre lang"Damit Apples Spracherkennung und Sprachsteuerung Siri Eingabebefehle ausführen kann, müssen diese via WLAN oder Datennetzwerk zu Apples Servern geschickt werden. Dort verarbeitet ein System dann den Inhalt und überträgt das Ergebnis zurück auf das iPhone. Dieses Vorgehen ist erforderlich, da sonst eine riesige Datenbank auf jedem Mobilgerät gespeichert werden müsste, die Apple zudem fortwährend zu aktualisieren hätte.

In einer Anfrage wollte die American Civil Liberties Union (ACLU) jetzt wissen, was bei Apple mit den Sprachbefehlen geschieht, nachdem diese ausgewertet wurden. Apple gibt in vagen Erklärungen nur an, diese würden für "einen bestimmten Zeitraum" gespeichert. Der ACLU zufolge herrsche nicht ausreichend Klarheit vor, was genau mit den Sprachclips geschehe. So müsse geklärt werden, was mit den Dateien geschehe, wenn der Anwender Siri komplett deaktiviere.

Weiterlesen: Was Siri im Hintergrund macht
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Bild zur News "Die Mutter der ersten Bitmap-Grafiken des Macintosh im Interview"Eine der ersten großen Wegmarken in der Firmengeschichte Apple Computer war die Einführung des Macintosh im Jahr 1984. Der erste erfolgreiche Mikrocomputer mit grafischer Benutzeroberfläche ist bis heute Namensgeber der Computer-Produktfamilie bei Apple.
Das Konzept einer grafischen Benutzeroberfläche löste die rein textbasierte Eingabemethode ab. Einen Schreibtisch als Metapher verwendend führte es die noch heute üblichen Begriffe des Desktop, des Ordners und des Papierkorbs ein und etablierte als Hardware-Hilfsmittel ein Zeigegerät: die Maus. Mit dem Ziel der Benutzerfreundlichkeit wurden Icons als Sinnbilder für Dateien, Programme und Systemelemente entworfen, um deren Funktion möglichst intuitiv zu erklären.

Susan Kare gehörte damals zu dem Macintosh-Team und war für die Erstellung der ersten klassischen Bitmap-Grafiken verantwortlich, etwa die des Papierkorbs, der Textdatei, der Armbanduhr als Wartesymbol oder der lächelnde Computer als Begrüßungsbild beim Aufstarten. Außerdem entwickelte sie für den neuen Apple-Rechner die serifenlose Schriftart "Chicago".

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Bild zur News "Umfrage zeigt Interesse an einer Smartwatch von Apple"Seit Anfang des Jahres geht verstärkt das Gerücht um, dass Apple nach dem Smartphone und dem Tablet eine weitere Form eines iDevice entwickelt: die Smartwatch. Eine Armbanduhr, die neben einem Display mit Sensoren und Computerfunktionalität ausgerüstet ist, mit Apps bespielt werden kann und mit den anderen Produktfamilien von Apple zusammenwirkt.

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ChangeWave Research hat sich nun mit dem Konsumenteninteresse an einem solchen Produkt beschäftigt. Dabei kam heraus, dass 5% der Befragten sehr wahrscheinlich eine solche Uhr kaufen würden. Weitere 14% bezeichneten einen Kauf als einigermaßen wahrscheinlich.
Diese Zahlen werden aussagekräftiger, wenn man sie in Relation zu früheren Umfragen setzt, in denen ein Kaufinteresse an früheren Apple-Neuheiten erfragt wurde. 2010 war das Interesse an einem kommenden Apple-Tablet ebenso hoch wie 2005 an den neuen Macs mit Intel-Prozessor und wie heute an einer Smartwatch. Das iPad und der Intel Mac wurden große Erfolge.

Bild von data.mactechnews.de
Die 19% kaufinteressierter Befragter wurden weitergehend über die Gründe ihres Entschlusses befragt. Dabei gaben 18% den Firmennamen Apple als Begründung an, weitere 11% würden eine reibungslose Zusammenarbeit mit anderen Apple-Produkten schätzen. Somit sind fast ein Drittel der Kaufwilligen hauptsächlich wegen des Herstellers interessiert an einer Smartwatch. 14% gaben einen Coolness-Faktor als Begründung an, lediglich 16% zeigen sich interessiert an den Vorzügen einer intelligenten Armbanduhr.

Die Umfrage wurde Anfang März durchgeführt. 1713 hauptsächlich nordamerikanische Haushalte wurde befragt. Seit dem Aufkommen der Gerüchte um eine Apple-Smartwatch haben sich weiteren Gerüchten zufolge einige weitere Unternehmen an die Arbeit an diesem neuartigen Produkt gemacht, darunter gleich drei direkte Apple-Konkurrenten: Samsung, Google und Microsoft.
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Bild zur News "Tablets im Web: Apple steigert Marktanteile, generalüberholtes iPad mini als eine Ursache"81,9 Prozent der Web-Zugriffe entfielen im vergangenen Monat auf das iPad, so eine aktuelle Studie von Chitika. Nachdem die Marktanteile für Apple in den Monaten zuvor geringfügig nachgaben, konnte sich Apple im März wieder nach oben arbeiten und verbesserte sich um 1,4 Prozentpunkte. Auf dem zweiten Platz liegt das Amazon Kindle Fire mit 7,1 Prozent, gefolgt von Modellen der Reihe Samsung Galaxy mit 4,2 Prozent und Nexus-Tablets mit 1,7 Prozent. Relativ weit abgeschlagen befindet sich das Microsoft Surface mit nur 0,4 Prozent. Apples Steigerung ging stark zulasten des Kindle Fire (-0,9 Prozent), doch auch fast alle anderen Hersteller mussten Marktanteile an Apple abgeben.

Interessant ist dabei die Erklärung, warum Apple den Marktanteil so deutlich steigern konnte. Laut Chitika ist dafür unter anderem das iPad mini als generalüberholtes Gerät verantwortlich. Apple begann im März damit, das iPad mini mit 16 GB Speicher für nur 299 Euro über den Refurbished Store anzubieten; und offensichtlich griffen sehr viele Kunden zu. Apple gewährt beim iPad mini Rabatte zwischen 30 und 40 Euro pro Gerät. Dies ist zwar kein besonders üppiger Rabatt, senkte aber wohl bei vielen Nutzern die Hemmschwelle für einen Kauf. Eine Beobachtung, die all jene in ihrer Argumentation bestärken dürfte, die Apple bei etwas geringeren Preisen deutlich höhere Verkaufszahlen prognostizieren.
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Bild zur News "Google und Microsoft melden deutliche Umsatz- und Gewinnanstiege"Wenige Tage vor Apples Bekanntgabe der Quartalszahlen haben jetzt sowohl Google als auch Microsoft ihre Ergebnisse für das abgelaufene erste Jahresquartal vorgelegt. Google erzielte einen Umsatz von knapp 14 Milliarden Dollar und steigerte sich damit im Jahresvergleich um 31 Prozent. Der Gewinn stieg von 2,89 Milliarden auf 3,35 Milliarden Dollar an. Motorola Mobility, erst kürzlich von Google übernommen, kam bei einem Umsatz von 1,02 Milliarden Dollar auf einen Verlust von 271 Millionen Dollar.

Auch Microsoft konnte mit sehr guten Ergebnissen glänzen. Mit 20,49 Milliarden Dollar Umsatz legte das Unternehmen aus Redmond 19 Prozent im Jahresvergleich zu, der Gewinn stieg ebenfalls deutlich und lag bei 6,06 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem Wachstum von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders stark legten die Abteilungen Windows (+23 Prozent) sowie Entertainment & Devices (+56 Prozent) zu.
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Bild zur News "Jonathan Ive unter den 100 einflussreichsten Menschen der Welt"Jedes Jahr veröffentlicht das Time Magazine eine Liste der ihrer Meinung nach 100 einflussreichsten Personen, die sogenannten TIME 100. In fünf Kategorien (Titans, Pioneers, Leaders, Icons und Artists) finden sich Menschen wie Papst Franziskus, der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un, Amerikas First Lady Michelle Obama und der Sänger Justin Timberlake nebeneinander. Eine Reihenfolge unter ihnen gibt es nicht.

In der Kategorie Artists (Künstler) findet sich auch Apples Chefdesigner Jonathan Ive. Durch die starke Verbreitung der Apple-Geräte, insbesondere des iPhone und des iPad, liegt das Ergebnis seiner Designarbeit im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen von vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt.

Die Laudatio auf den 46-jährigen Ive hat Bono, Frontsänger der Rockband U2, geschrieben, der auch schon zu Steve Jobs in engem Kontakt stand. In dem kurzen Text personifiziert Bono das Apple-Unternehmen mit Jonathan Ive und seinem Hardware-Look. Einem Obi-Wan Kenobi gleich führe er sein Team aus Jedi-Designern zu emotionalem und finanziellem Erfolg, der Millionen von Menschen fasziniere.

Jonathan Ives Einfluss auf die Apple-Produkte wird in Zukunft sogar noch größer sein, weil er seit dem Umbruch im Apple-Führungsstab neben dem Hardware-Design auch die Verantwortung für das Software-Design in iOS übernehmen wird. Seiner Philosophie folgend wird dort ein Ende des bildhaften Skeuomorphismus und die Einkehr eines einfachen, minimalistischen Stils erwartet.

Kleine Bemerkung zum Schluss: die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist im Jahr 2013 aus der Liste der TIME 100 verschwunden.
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Bild zur News "Mit Twitter #music neue Bands und Titel entdecken - aber nicht in Deutschland"Gestern hat der Mikroblogging-Dienst Twitter einen eigenen Musikdienst offiziell vorgestellt. Twitter #music für iPhone, iPad und iPod touch lässt den Nutzer durch die bekannten Tweets und Follows ihre Lieblingsmusiker begleiten oder neue entdecken. Die Künstler verfügen innerhalb dieser App über eigene Accounts.
Dabei arbeitet Twitter #music mit den bestehenden Twitter-Accounts zusammen: Von dort werden Musiker, denen gefolgt wird, automatisch übertragen. Mit dem Tap "Suggested" werden weitere Künstler vorgestellt, die dem individuellen Geschmack am nächsten kommen sollten. "Popular" zeigt allgemeine Trends aus dem kompletten Netzwerk, "Emerging" stellt in Tweets häufig erwähnte neue Talente vor. Weiterhin werden unter "#NowPlaying" Titel aufgeführt, die von Twitter-Freunden gehört werden.
In Zusammenarbeit mit Rdio und Spotify kann die Musik - ein Premium-Abonnement bei jenen Anbietern vorausgesetzt - direkt angehört werden, oder man spielt einen kurzen Ausschnitt in iTunes ab.
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594 Stimmen20.10.14 - 21.10.14
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