MacBook (12 Zoll), iPad 6 nun „abgekündigt“ – samt mehrerer Beats-Kopfhörer


Das 12-Zoll-MacBook war eine Sonderreihe, mit der Apple im Jahr 2015 neue Wege beschritt: Butterfly-Tastatur, Haptic Touchpad und das metallene (unbeleuchtete) Logo gaben hier ihr Debüt. Die Modellserie hatte allerdings nur eine kurze Verweildauer – nach zwei Aktualisierungen und insgesamt vier Jahren Marktpräsenz wurde der flache Rechner im Jahr 2019 aus dem Programm genommen. Sieben Jahre später stellt Apple jegliche
Reparaturangebote für das letzte Modell ein, ebenso für die sechste iPad-Generation sowie einige BeatsX-Kopfhörer.
Bei der Software hinkten MacBooks bereits einige Zeit deutlich hinterher, da sie maximal macOS 13 Ventura unterstützen. Seit zwei Jahren erhält dieses keine regelmäßigen Sicherheitsaktualisierungen mehr. Ähnliches gilt für das iPad in sechster Generation, welches im März 2018 vorgestellt wurde: iPadOS 17 ist das modernste auf diesem iPad lauffähige System. Ebenso wie das MacBook 12 Zoll und BeatsX-Kopfhörer in den Farben Burned Red, Defiant Black-Red, Deep Black, Pure White sowie Sky Blue stellte Apple deren Verkauf vor genau sieben Jahren ein. Gemäß den konzerneigenen Richtlinien wechselt Hardware zu diesem Zeitpunkt vom Status „vintage“ (Reparatur möglich, aber keine Ersatzteilgarantie) zu „obsolete“ (keine Reparatur seitens Apple).
Reparatur auf eigene FaustWer den Hardware-Defekt eines liebgewonnenen MacBooks trotzdem beheben will, kann sich mithilfe der
Reparaturanleitungen von iFixit möglicherweise selbst behelfen. Allerdings erwarten Bastler einige Herausforderungen, denn die Reparaturspezialisten bewerten die Reparierbarkeit des Laptops mit einem von zehn Punkten sehr niedrig. RAM und SSD sind ohnehin auf dem Mainboard verlötet, und als externe Anschlüsse offerierten die 12-Zoll-MacBooks lediglich Miniklinke und einen USB-C-Anschluss, der zudem die einzige Stromversorgung darstellte. Dies dürfte entscheidend dazu beigetragen haben, dass sich der ansonsten beliebte Formfaktor nicht durchsetzen konnte.