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Kurz: Siri AI jetzt (weitgehend) ohne Warteliste +++ Apple erreicht 50 % bei Smartphone-Umsätzen

Nachdem Siri AI der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und in den Beta-Versionen von macOS 27, iOS 27 und Co. erstmals ausprobiert werden konnte, musste man sich vor der Freischaltung der Funktion auf eine Warteliste setzen lassen. Auch nach der offiziellen Markteinführung im September änderte sich nichts an diesem Vorgehen. Bevor einem Apples neuer Sprachassistent unter die Arme greifen konnte, war weiterhin eine Freigabe notwendig. Diese dauerte unterschiedlich lange, teilweise über 24 Stunden. Ab sofort geht es aber schneller, denn warten muss man jetzt nur noch, wenn ungewöhnlich viele Anfragen bei Apple eingehen. So erklärt es ein aktualisiertes Support-Dokument des Herstellers.


Serverlast sollte gesteuert werden
Laut dem Support-Eintrag beginne der Download von Siri AI direkt nach der Aktivierung der Funktion. Nur in Ausnahmefällen könne man noch für unbestimmte Zeit auf eine Warteliste gesetzt werden. Der eigentliche Grund für diese Drosselung dürfte gewesen sein, dass mit Siri AI viele Anfragen über Apples Private-Cloud-Compute-Netzwerk laufen. Um die Überlastung dieses Systems durch viele plötzliche Anfragen zu vermeiden, zog man es in Cupertino wohl vor, Siri AI abgestuft einzuführen. Unabhängig von der weitgehenden Abschaffung der Warteliste unterstützt die KI-Funktion im Moment weiterhin nur sechs Sprachen – ohne Deutsch – und ist auf iPhone, iPad und Apple Watch in der EU immer noch nicht verfügbar.

Apple trotzt der Speicherkrise
Die weltweiten Hardwareverkäufe befinden sich derzeit in einem deutlichen Abschwung, verursacht durch die enormen Speicherpreise. Kunden behalten ältere Geräte länger und niedrigere Marktsegmente mit kleineren Margen haben kaum Optionen, die gestiegenen Kosten einigermaßen aufzufangen. Apple behauptet sich in diesem schwierigen Marktumfeld vergleichsweise gut und schneidet auf dem Computermarkt deutlich besser ab als der Branchendurchschnitt ab. Auch bei den Smartphones aus Cupertino läuft es weiterhin sehr gut.

Die Hälfte der weltweiten Smartphone-Umsätze fährt Apple ein
Einer aktuellen Analystenstudie zufolge fuhr Apple im dritten Quartal weltweit genau die Hälfte aller Smartphone-Umsätze ein. Abgeschlagen auf Platz zwei landete Samsung mit 19 Prozent Umsatzanteil. Der Umsatz wuchs dabei bei ungefähr gleichbleibenden Stückzahlen um 17 Prozent. Mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.031 Dollar führt Apple auch in dieser Kategorie haushoch, ebenfalls vor Samsung mit nur 367 Dollar. Bei den weltweiten Smartphone-Auslieferungen liegt Samsung mit 22 Prozent allerdings knapp vor Apple mit 21 Prozent.

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