Kurz: App Store erlaubt Sonderangebote bei Abo-Kündigung +++ RAM-Ausstattung des HomePod mini 2


Die digitale Welt von heute ist gespickt mit Abo-Modellen, mit denen Entwickler und Anbieter ihre Dienstleistungen vergütet bekommen möchten. Wollen Nutzer kündigen, müssen sie sich häufig in mehreren Schritten durch Bestätigungsfenster klicken. Auf diesem Weg zur Beendigung des Abos erhalten Kunden Hinweise, die ihnen zeigen, was sie mit dem Ende des Abos alles verlieren. Die Hoffnung ist, der kündigungswillige Kunde möge es sich doch noch einmal anders überlegen und das Abo beibehalten. Werden diese über Apples Zahlungssystem gemanagt, läuft der standardisierte Kündigungsprozess bisher hingegen ausgesprochen sachlich und nüchtern ab, ohne jegliche Form von Überredungsversuchen oder emotionalen Appellen. Ein Stück weit ändert sich das jetzt, wie Apple auf seinem Entwickler-Blog
bekannt gibt.
"Retention Messages" kommenUm Abonnenten doch noch umzustimmen und die Kündigung abzuwenden, gibt es in Apples Ökosystem ab sofort sogenannte "Retention Messages". Konkret bedeutet das, dass Entwickler jetzt die Möglichkeit erhalten, im Kündigungsvorgang Hinweise und Mitteilungen einzublenden. Außerdem stellt Apple die Möglichkeit bereit, Kunden während des Kündigungsprozesses Sonderangebote zu machen. Dies soll es erleichtern, Abonnenten doch noch zum Bleiben zu animieren. Über eine spezielle Schnittstelle lassen sich unterschiedliche Nachrichteninhalte für verschiedene Nutzergruppen festlegen. Verfügbar ist diese API jedoch nur auf Anfrage, wie aus Apples Blogbeitrag hervorgeht.
HomePod mini 2 mit zwei Gigabyte ArbeitsspeicherNach sechs Jahren bekam der HomePod mini mit der Modellreihe "2" endlich einen Nachfolger. Dass sich an der spürbar in die Jahre gekommenen Hardware etwas verbessern musste, war für alle Beobachter unstrittig. Die Frage lautete daher nur, wie umfangreich das Hardware-Upgrade ausfällt. Beim Prozessor erhielt der neue kleine Lautsprecher aus Cupertino den deutlich leistungsstärkeren S10-Chip aus der Apple Watch Series 10. Nun wurde auch bekannt, wie viel Arbeitsspeicher Apple dem Speaker mitgibt. Auch hier gibt es
MacRumors zufolge Parallelen zur Apple Watch Series 10, denn der HomePod mini 2 setzt ebenfalls auf 2 Gigabyte RAM. Geliefert werde dieser von SK Hynix. Der alte HomePod mini musste mit der Hälfte davon auskommen. Das Ziel dürfte auch sein, die Hardware des kleinen HomePods fit(ter) für KI-Funktionen zu machen.