Apples Termin für die Q4-Quartalszahlen: Wie problematisch war die Lage auf dem Speichermarkt?


Apple hat den Termin für die Veröffentlichung der Quartalszahlen verkündet. Am 2. November legt das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal 2026 vor, also für das abgelaufene dritte Jahresquartal. Der Berichtszeitraum reicht vom 28. Juni bis zum 26. September und bildet damit zugleich den Abschluss von Apples Geschäftsjahr 2026. Der anschließende Conference Call wird erstmals von John Ternus als CEO geleitet und gemeinsam mit Finanzchef Kevan Parekh geführt.
Kosten – und MargenEin besonderer Blick dürfte diesmal auf Apples Kostenentwicklung fallen. Tim Cook hatte beim vergangenen Conference Call von einer "Hundertjahresflut" bei den Speicherpreisen gesprochen. Finanzchef Parekh erklärte, dass die steigenden DRAM- und NAND-Kosten bereits einen erheblichen Teil des Rückgangs der Bruttomarge erklärten. Apple rechnete außerdem mit weiter steigenden Speicherpreisen, die Krise sei noch nicht überstanden. Dafür gibt es aber einen Lichtblick: Die ohnehin schon sprudelnden Umsätze im Dienstebereich sollen noch weiter wachsen.
Neue iPhones wirken sich nur wenige Tage ausDie im September vorgestellten Produkte schlagen sich in den Zahlen nur teilweise nieder. Das iPhone 18 Pro kam, ebenso wie Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4 und AirPods 5, erst am 18. September in den Handel. Das Quartal endete bereits acht Tage später, sodass Apple lediglich die erste Verkaufswoche dieser Geräte verbuchen kann. Gleiches gilt in noch stärkerem Maße für den Mac mini und den Mac Studio, deren Verkaufsstart erst am 22. September erfolgte.
Mac-Absatz wird ebenfalls spannendEnde Juni hatte Apple bekannt gegeben, sich dem branchenweiten Trend ebenfalls nicht mehr entziehen zu können – und zog die Preise teils empfindlich an. Die seitdem geltenden Preise fallen somit komplett in das dritte Jahresquartal. Es käme nicht überraschend, müsste Apple daher Umsatzrückgänge vermelden, zumal sich viele Kunden wohl schon vorher mit Hardware eingedeckt haben dürften. Dazu kamen Lieferengpässe, denn Baureihen wie der Mac mini oder der Mac Studio waren nahezu gar nicht mehr verfügbar.