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"NFTs the next big thing!" von FlyingSloth

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Ausgangsbeitrag

FlyingSloth31.03.2113:20
Non-Fungible Tokens.
Die Blockchain Anwendung schlechthin, um Digitale Unikate herzustellen.

Kommentare

pünktchen
pünktchen31.03.21 13:23
Why oh why? Der Witz am Digitalen ist doch gerade die Kopierbarkeit. Digitale Unikate sind meines Erachtens grober Unfug.
andreas_g
andreas_g31.03.21 13:34
pünktchen
Why oh why? Der Witz am Digitalen ist doch gerade die Kopierbarkeit. Digitale Unikate sind meines Erachtens grober Unfug.
Das kann ich nur unterstreichen.
chessboard
chessboard31.03.21 13:35
Vor allem verschlucken die Dinger (zumindest aktuell noch) wahnsinnig viel Energie inkl. entsprechender CO2-Bilanz ()
Und das, damit man sich ein "Rainbow Cat"-GIF für 600.000 $ kaufen kann ()
Ich glaube, man muss nicht alles verstehen, was so in der Welt vorgeht, oder?
FlyingSloth31.03.21 13:37
Das sehe ich anders. Warum sollte es im digitalen Bereich keine Unikate und kein Eigentum geben? NFTs sind die Antwort, welche von Musikern, Grafikern, Fotografen und all jenen, die mit Bits und Bytes Geld verdienen, gewuenscht wird. NFTs schliessen ja Kopierbarkeit nicht aus, sie legen nur fest, wer Eigentuemer ist.
pünktchen
Why oh why? Der Witz am Digitalen ist doch gerade die Kopierbarkeit. Digitale Unikate sind meines Erachtens grober Unfug.
FlyingSloth31.03.21 13:46
Die schlechte Energiebilanz liegt jedoch nicht an den NFTs, sondern an der Blockchain Technologie ansich. Da Blockchain jedoch nicht mehr verschwinden wird, kann man davon ausgehen, dass am Energiebedarf noch gefeilt wird.
chessboard
Vor allem verschlucken die Dinger (zumindest aktuell noch) wahnsinnig viel Energie inkl. entsprechender CO2-Bilanz ()
beanchen31.03.21 14:55
FlyingSloth
... kann man davon ausgehen, dass am Energiebedarf noch gefeilt wird.
Wie soll das gehen? Der Witz an diesem System ist es ja es immer komplizierter zu machen. Sozusagen die programmierte Preissteigerung.
Ein digitales Siegel sollte auch auf andere Art möglich sein.
MetallSnake
MetallSnake31.03.21 16:03
beanchen
FlyingSloth
... kann man davon ausgehen, dass am Energiebedarf noch gefeilt wird.
Wie soll das gehen? Der Witz an diesem System ist es ja es immer komplizierter zu machen. Sozusagen die programmierte Preissteigerung.

Ethereum ist dabei umzustellen, von Proof of Work zu Proof of Stake https://de.wikipedia.org/wiki/Proof_of_Stake
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
Weia
Weia31.03.21 18:12
FlyingSloth
Das sehe ich anders. Warum sollte es im digitalen Bereich keine Unikate und kein Eigentum geben?
Weil digitale Güter nunmal kopierbar sind, sich die Konzepte Eigentum und Tausch aber historisch anhand knapper Güter entwickelt haben.

Digitale Güter sind ihrem Wesen nach nicht knapp. Ihre Distributionslogik ist die akademische der Partizipation, nicht die kommerzielle des Tauschs: Wenn zwei Menschen ein digitales Gut nutzen, verschiebt sich dessen Nutzen nicht, sondern verdoppelt sich.

„Geistiges Eigentum“ ist eine Chimäre, eine Hilfskonstruktion, die sich herausgebildet hat, weil schließlich auch Menschen, die nicht-knappe Güter erschaffen, für ihre Reproduktion auf knappe Güter angewiesen sind. Man wollte diese beiden grundsätzlich unterschiedlichen Sphären der gesellschaftlichen Produktion irgendwie miteinander kompatibel machen. Das war aber zu einem Zeitpunkt, wo nicht-knappe Güter noch eine nur sehr untergeordnete Rolle spielten.

In einer Gesellschaft, in der digitale Güter paradigmatisch für die gesellschaftliche Produktion werden, ist der Ansatz des „Geistigen Eigentums“, der ja nichts weiter als eine künstliche Verknappung nicht-knapper Güter darstellt, völlig absurd und richtet gigantischen volkswirtschaftlichen Schaden an. Man stelle sich nur einmal vor, aus irgendeiner Laune der Natur heraus wären Lebensmittel plötzlich beliebig kopierbar und nicht mehr knapp; das Welthungerproblem wäre von einem Tag auf den anderen gelöst. Und dann kämen plötzlich Leute an, fuchtelten mit einem überholten Eigentumsbegriff herum und würden um dessentwillen die Lebensmittel künstlich wieder verknappen, der Welthunger wäre wieder da. Wie absurd wäre das denn?

„Geistiges Eigentum“ ist genauso absurd, denn digitale Güter sind im weitesten Sinne „Bildungsmittel“, die den Bildungshunger der Welt stillen könnten so wie kopierbare Lebensmittel den körperlichen Hunger.
NFTs sind die Antwort, welche von Musikern, Grafikern, Fotografen und all jenen, die mit Bits und Bytes Geld verdienen, gewuenscht wird.
Es kommt aber nicht darauf an, was sich diese Gruppe „wünscht“. Der Adel wünschte sich seinerzeit ganz sicher auch, dass seine Privilegien erhalten blieben, und dennoch wurde die Ständegesellschaft von der Industriegesellschaft abgelöst und die adligen Privilegien verschwanden. Und jetzt wird die Industriegesellschaft eben von der Informationsgesellschaft abgelöst. „Geistiges Eigentum“ ist eine philosophisch unhaltbare, anhand der Bedingungen der Industriegesellschaft ausgebildete Konstruktion und wird mit der Industriegesellschaft verschwinden.

Selbstverständlich müssen Menschen, die nicht-knappe Güter erschaffen, angemessen am gesellschaftlichen Reichtum beteiligt werden. Aber dafür die Distributionslogik knapper Güter zu benutzen, ist rückwärtsgewandt und daher zum Scheitern verurteilt. Eine Gesellschaft, die an überkommenen Mustern festhält, kann bei einer fortschreitenden Entwicklung nicht auf Dauer bestehen. Was wir brauchen, sind neue Mechanismen der Allokation gesellschaftlichen Reichtums fürs digitale Zeitalter und nicht solch widersinnige Konzepte wie Non-Fungible Tokens, die digitale Güter zwanghaft knappen Gütern anpassen wollen, welche doch eine zunehmend geringere Rolle spielen.
NFTs schliessen ja Kopierbarkeit nicht aus, sie legen nur fest, wer Eigentuemer ist.
Es gibt aber eben kein Eigentum an nicht-knappen Gütern.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Weia
Weia31.03.21 18:22
Man denke auch an Walter Benjamins Klassiker Die Fotokopie im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Sideshow Bob
Sideshow Bob31.03.21 19:35
"Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit"....

KS aus
FlyingSloth31.03.21 19:54
@weia
Alleine die Existenz von Opensea, Rarible und Co sowie deren immer groesser werdende Popularitaet, fuehren Deine obige Argumentation ad absurdum. Da hilft auch Dein philospischer und rethorisch durchaus ansprechender Ansatz nicht weiter.
Weia
Weia31.03.21 19:54
Sideshow Bob
KS aus
Was ist „KS“?

(Der Titel war natürlich eine Persiflage, falls Du das meintest.)
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Sideshow Bob
Sideshow Bob31.03.21 20:06
KS steht für Klugscheisser und bezog sich auf meinen Besserwisserischen Kommentar...
Weia
Weia31.03.21 20:07
FlyingSloth
Alleine die Existenz von Opensea, Rarible und Co sowie deren immer groesser werdende Popularitaet, fuehren Deine obige Argumentation ad absurdum.
Naja, dass sich Menschen in Zeiten des Umbruchs am Altbekannten festzuhalten versuchen, ist jetzt nicht so ungewöhnlich. Das allein führt gar nichts ad absurdum; ich nehme das als Übergangserscheinung wahr.

Ich werfe mal andere Phänomene in den Raum, von der Wikipedia (die nach meiner festen Überzeugung in der Tat verdient hat, das erste digitale Weltkulturerbe zu werden) bis zum Crowdfunding für Kunstwerke, bei dem das DRM-Problem prinzipbedingt nicht auftritt, weil das Kunstwerk bei seinem Erscheinen ja schon bezahlt ist.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
Weia
Weia31.03.21 20:08
Sideshow Bob
KS steht für Klugscheisser und bezog sich auf meinen Besserwisserischen Kommentar...
Ach so, na dann!
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
FlyingSloth31.03.21 20:29
Da muss ich Dir recht geben, denn genau dieser Denkansatz ist das Problem in Deiner Argumentation. Du scheinst Neues nicht akzeptieren zu koennen und haeltst an alten Prinzipien fest. Zumal Deine Aussagen mithin faktisch nicht richtig sind.
Absurde Thesen wie,
“Es gibt aber eben kein Eigentum an nicht-knappen Gütern” sind in Deiner Ausfuehrung noch das geringste Problem.

Weia
Naja, dass sich Menschen in Zeiten des Umbruchs am Altbekannten festzuhalten versuchen, ist jetzt nicht so ungewöhnlich.
Weia
Weia31.03.21 20:45
FlyingSloth
Da muss ich Dir recht geben, denn genau dieser Denkansatz ist das Problem in Deiner Argumentation. Du scheinst Neues nicht akzeptieren zu koennen und haeltst an alten Prinzipien fest.
Na, da könnten wir uns jetzt aber lange balgen, wer von uns beiden am Alten festhält. NFTs mögen technisch neu sein, aber die Idee von Gegenständlichkeit, zu deren Herstellung auch im Digitalen sie verwendet werden sollen, ist uralt. Alter Wein in neuen Schläuchen.
Absurde Thesen wie, “Es gibt aber eben kein Eigentum an nicht-knappen Gütern” sind in Deiner Ausfuehrung noch das geringste Problem.
Ich wüsste nicht, was daran absurd sein sollte. Gäbe es trivialerweise Eigentum an nicht-knappen Gütern, hätte dafür ja nicht extra der Begriff „Geistiges Eigentum“ geschaffen werden müssen, „Eigentum“ hätte gelangt.

Zu den größeren Problemen kann ich mangels Kenntnis derselben nix sagen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
FlyingSloth31.03.21 21:43
Absurd ist an der Aussage zum einen, dass Du Nicht-Knappe Gueter mit Geistigem Eigentum unter einen Hut wirfst. Da sollte erstmal die Begrifflichkeit beider definiert werden. Zum anderen haette Deine These nur dann einigermassen Halt, wenn Eigentum mit Besitz gleichzusetzten waere. Dem ist aber nicht so.

Zu Deinen groesseren problematischen Aussagen:
"Digitale Güter sind ihrem Wesen nach nicht knapp"
Blockchain Token (BitCoin, Ethereum, ADA, DOT, usw) sind per Definition knapp und in Ihrer Eigenschaft einzigartig.

"„Geistiges Eigentum“ ist genauso absurd, denn digitale Güter sind im weitesten Sinne „Bildungsmittel“, die den Bildungshunger der Welt stillen könnten...."
Veruche diese Aussage doch z.B. mal den Software Entwicklern dieser Welt zu vermittlen. Die werden sich bedanken.

"„Geistiges Eigentum“ ist eine philosophisch unhaltbare, anhand der Bedingungen der Industriegesellschaft ausgebildete Konstruktion und wird mit der Industriegesellschaft verschwinden."
Nur als praktisches Beispiel: Hacker Angriff auf Biontech! Was war da nochmal der Sinn dahinter? Entwendung von Forschungsarbeit, also Geistigem Eigentum.
Soviel zu "Geistiges Eigentum wird in der Industriegesellschfaft verschwinden"

usw, usf
Weia
Ich wüsste nicht, was daran absurd sein sollte. Gäbe es trivialerweise Eigentum an nicht-knappen Gütern, hätte dafür ja nicht extra der Begriff „Geistiges Eigentum“ geschaffen werden müssen, „Eigentum“ hätte gelangt.
Weia
Weia01.04.21 02:12
FlyingSloth
Absurd ist an der Aussage zum einen, dass Du Nicht-Knappe Gueter mit Geistigem Eigentum unter einen Hut wirfst.
Die sind natürlich nicht dasselbe, aber immaterielle = nicht-knappe Güter stehen zu „Geistigem Eigentum“ in demselben Verhältnis wie materielle = knappe Güter zu Eigentum.
Zum anderen haette Deine These nur dann einigermassen Halt, wenn Eigentum mit Besitz gleichzusetzten waere. Dem ist aber nicht so.
Nö, natürlich ist das nicht so. Aber Besitz spielt an dieser Stelle nun wirklich keine Rolle; wie soll man etwas Immaterielles „besitzen“? Von „Geistigem Besitz“ spricht aus gutem Grund niemand.
Zu Deinen groesseren problematischen Aussagen:
"Digitale Güter sind ihrem Wesen nach nicht knapp"
Blockchain Token (BitCoin, Ethereum, ADA, DOT, usw) sind per Definition knapp und in Ihrer Eigenschaft einzigartig.
Verstehe ich nicht. Die Datei, die das Token enthält, ist beliebig kopierbar wie alle anderen digitalen Daten auch. Der Inhalt des Tokens ist einmalig, da dank Kryptographie nicht veränderbar. Aber das hat ja nichts mit Knappheit zu tun.

Allgemeiner gesprochen gibt es natürlich diverse Versuche, digitale Güter künstlich knapp zu machen. Gäbe es die nicht, gäbe es kein Digital Rights Management. Das ist ja gerade der springende Punkt: Du musst aktive Anstrengungen unternehmen, um eine Knappheit zu simulieren, die bei jedem materiellen Gut von sich aus existiert.
"„Geistiges Eigentum“ ist genauso absurd, denn digitale Güter sind im weitesten Sinne „Bildungsmittel“, die den Bildungshunger der Welt stillen könnten...."
Veruche diese Aussage doch z.B. mal den Software Entwicklern dieser Welt zu vermittlen. Die werden sich bedanken.
Da sind wir wieder bei den Adligen, die den damaligen Wandel weg von der Ständegesellschaft auch nicht toll fanden. Software-Entwickler waren die Glücksritter der jetzigen Umbruchphase: Immaterielle und damit grenzenlos skalierbare Güter der neuen Welt produzieren, aber nach dem System der alten, an materiellen und daher knappen Gütern ausgerichteten Welt abrechnen. So (und nur so) konnte die extrem asymmetrische Kapitalverteilung entstehen, die zur Zeit den gesellschaftlichen Konsens auf der ganzen Welt bedroht.

Da sich die Informationsgesellschaft auf Dauer aber sowieso nichts anderes als Open-Source-Software wird leisten können (schon allein aufgrund des Problems der Lesbarkeit alter Daten, aber sicher auch aufgrund der extremen Ineffizienz von Closed Source), erledigt sich dieses Problem früher oder später ohnehin von selbst.

Und nochmal: Es geht nicht darum, den Produzenten immaterieller Güter die Butter vom Brot zu nehmen. Wir brauchen lediglich einen anderen Allokationsmechanismus als den des „Geistigen Eigentums“.

Ich habe mein gesamtes Leben mit der Produktion immaterieller Güter verbracht: wissenschaftliche Texte, Software, Musik. Ich weiß also, wovon ich rede.
Nur als praktisches Beispiel: Hacker Angriff auf Biontech! Was war da nochmal der Sinn dahinter? Entwendung von Forschungsarbeit, also Geistigem Eigentum.
Nö, Kopieren von Forschungsarbeit. BioNTech hat sein Know How doch nach wie vor, da fehlt doch nichts. Nur andere haben es jetzt auch. Entwenden wäre etwas völlig anderes, da hätte BioNTech sein Know How jetzt nicht mehr. Genau das ist der springende Punkt.

Aber was willst Du damit sagen? Dass hier und heute das Konzept des „Geistigen Eigentums“ noch nicht aus der Gesellschaft verschwunden ist? Das bestreitet doch niemand.
Soviel zu "Geistiges Eigentum wird in der Industriegesellschfaft verschwinden"
nicht in, mit.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
beanchen01.04.21 09:15
FlyingSloth
Blockchain Token (BitCoin, Ethereum, ADA, DOT, usw) sind per Definition knapp und in Ihrer Eigenschaft einzigartig.
Das ist aber eine künstliche Verknappung, die von Anfang an darauf ausgelegt ist den Wert zu steigern.
Das findet sich zwar schon beim Druck in Auflagen, sowohl von Geld als auch in der Kunst, zumindest beim Geld steht aber ein reeller Wert dagegen.
MetallSnake
MetallSnake01.04.21 09:21
beanchen
zumindest beim Geld steht aber ein reeller Wert dagegen.

Nein, beim Geld steht außer Vertrauen kein Wert dahinter. Früher war es mal am Gold gekoppelt, aber heute gibt es theoretisch unendlich viel Geld, es findet nur, wie du ja schon richtig sagtest, eine rein künstliche Verknappung statt.
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
beanchen01.04.21 09:50
@MetallSnake
Die Wirtschaftsleistung eines Staates ist auch ein reeller Wert. Der kann zwar auch ignoriert werden aber was das für Folgen hat, kann man ja an ein paar Ländern sehen.
Weia
Weia01.04.21 11:26
MetallSnake
Nein, beim Geld steht außer Vertrauen kein Wert dahinter. Früher war es mal am Gold gekoppelt,
Und selbst bei Gold steht außer Vertrauen kein sonderlich hoher Wert dahinter. Die paar Dinge, für die Gold in der technischen Produktion tatsächlich gebraucht wird, sind nicht übermäßig lebensnotwendig. Auch hier gibt es nur das Vertrauen darauf, dass Gold irgendwie wertvoll ist, weil es relativ selten ist und so schön glänzt. Im Krisenfall hängt es aber am Bauern, ob er dir dafür Brot gibt oder nicht.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
pünktchen
pünktchen16.04.21 16:14
FlyingSloth
Das sehe ich anders. Warum sollte es im digitalen Bereich keine Unikate und kein Eigentum geben?

Weil es sich wenn dann nur um geistiges Eigentum handelt und dies nicht vergleichbar mit dem Eigentum an einer Sache ist. Ich würde das jetzt nicht so radikal vertreten wollen wie unser Technokommunist Weia, aber im Kern geht es eben nicht um Sachherrschaft sondern um das Recht darauf hinreichend für seine Arbeit entlohnt und sonst in seinen Interessen berücksichtigt zu werden. Insofern ist "Eigentum" als Begriff schon irreführend da es sich eben nicht um ein ausschliessliches Recht handelt. Und hier künstlich einzelne Dinge herzustellen damit man das Sacheigentumskonzept überstülpen kann ist gesellschaftlich einfach nur dämlich und kontraproduktiv.

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