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"Grösser" von Fontana

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Ausgangsbeitrag

Fontana
Fontana06.05.1818:56
War endlich wieder einmal im Zoo. Das ist mir ein etwas grösseres Tier vor die Linse gekommen.
„Ein König von wenig.“

Kommentare

netspy
netspy06.05.18 20:48
Ein wenig mehr Kinn und Ohr hätte es schon sein können aber der Schärfeverlauf gefällt mir. Cooles Foto!
nohow
nohow07.05.18 18:07
Sorry: Tiere im Zoo - nicht mein Ding; da kann das Foto noch so schön sein.
becreart08.05.18 01:52
nohow
Sorry: Tiere im Zoo - nicht mein Ding; da kann das Foto noch so schön sein.

👍🏻
Fontana
Fontana08.05.18 12:36
Man schützt nur was man liebt.
Man liebt nur was man kennt (oder meint zu kennen).

Der Zoo ist ein Ort, an dem sehr viele Menschen zum ersten Mal mit solchen Tieren in Kontakt kommen. Und häufig auch der einzige Ort überhaupt, an dem man gewisse Tiere erleben kann. Und einen Tiger zu erleben, zu riechen, das ist etwas anderes als im TV eine Doku zu sehen. Wenn die Leute solche Erlebnisse haben, dann erkennen Sie auch eher den Wert, den ein solches Tier für Sie haben kann. Das sie es eben Wert sind, geschützt zu werden. Natürlich draussen in der Natur.

Dementsprechend sind die Tiere im Zoo eine Art Botschafter für die in der Wildnis lebenden Tiere.
Ein König von wenig.
becreart08.05.18 13:00
Fontana

Man kann auch dort hin reisen um die Tiere zu erleben, von wo sie kommen, anstatt in Käfige zu stecken.

Sagt ja niemand was von einer Doku.
nohow
nohow08.05.18 15:45
"Fontana
Man kann auch dort hin reisen um die Tiere zu erleben, von wo sie kommen, anstatt in Käfige zu stecken.
Sagt ja niemand was von einer Doku."

Genau so sehe ich es auch. Ich muss übrigens kein Wildtier in 100 m2 eingepfercht sehen und riechen. Und auf diese Art "Botschaft" kann ich liebend gerne verzichten. Mit verlaub, Fontana: ich finde deine Argumentation, gelinde gesagt, sehr naiv.
pogo3
pogo308.05.18 17:00
Fontana

Dann müsste ja jetzt, nach deiner Argumentation, da in Zoo´s mittlerweile viele Tierarten (speziell die "Wertvollsten") in der Anzahl umfangreicher vertreten sind als in der Wildnis, glorreiche Zeiten bevorstehen. Alle verlieben sich in die niedlichen Tierchen, und sodann erschliesst sich sofort - die müssen geschützt werden. Dann muss man sich ja nicht mehr sorgen. Aber vielleicht denkt sich doch der ein oder andere: Die sind so schön, ich will auch eins haben. Und wenn nicht in Echt, dann eben als Souvenir. Und weil ich mich im heimatlichen Zoo so unsterblich verliebt habe, zahle ich auch beinahe jeden Preis für so ein liebes Tierchen - und sei es auch nur der Kinderlein wegen. Und vielleicht geht die Kinderliebe dann soweit dass man dann später bewaffnet zu Felde zieht, um endlich die geliebten Tiere als Trophäe am Kamin hängen zu haben, um sie täglich in großer Liebe schmachtend und verliebt betrachten zu können. Und wer keine Waffen mag kauft sich sein liebes Kindererlebnis halt im Urlaub. Schon reisefertig geschlachtet und abgepackt.

Keines der Tiere wäre im Zoo wenn es die Macht hätte zu fliehen. Und die Zustände in den Zoo´s sind oftmals mehr als problematisch. Viele Tierarten können nur durch massive Manipulation überhaupt im Zoo gehalten werden. Den Tieren muss jeglicher natürliche Instinkt ausgetrieben werden, ansonsten würden sie sich selbst zerfleischen. Es ist und bleibt - ein Gefängnis.

Und wer noch glaubt es ginge ja um nicht nennenswerte Menge an Tieren die da "gehalten" werden, der fahre mal in die USA in die großen "Wildparks" wo ganze Herden an Wildtieren zu bestaunen sind. Man wünschte sich die lieber da wo sie sein sollten, und mit einem aberwitzigen, aussichtslosen Kampf vor den verrückten Sammlern und Trophäenjägern geschützt werden müssen.

Das schlimmste daran: Das weiß heutzutage jeder. Da braucht es keine Doku dazu. Das ist allgemein gängiges Wissen. Das hat man schon zigmal gesehen und gehört.

Es ist einfach ein irrsinniges Business. Umso seltner die Tiere, desto höher der Preis. Da macht dann halt jeder mit. Auch die Zoo´s die um den steigenden Wert wissen, und um die Publicity. Wird doch hier in meiner Heimatstadt jedes künstlich generierte Neugeborene prächtig vermarktet. Da strömen dann die Menschenmassen in den Zoo um den Namen des neuen Umsatzbringers per Voting zu bestimmen. Einfach niedlich, die Sache. Eng wird es nur, wenn dann mal wieder einige der Tiere aus ungeklärter Ursache sterben. Das zwickt dann doch ein klein wenig im Gewissen. Aber dafür macht man sich ja für die Bienen stark.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
Fontana
Fontana08.05.18 18:09
becreart
Man kann auch dort hin reisen um die Tiere zu erleben, von wo sie kommen, anstatt in Käfige zu stecken.

a) Nur, wenn man es sich leisten kann.
b) Wie ich geschrieben habe, man liebt nur das was man kennt. Ich kann nicht etwas zu meinem Reiseziel machen, wenn ich keinen wirklichen Bezug dazu habe. Dieser emotionale Bezug muss erst einmal hergestellt werden.
c) Speziell bei Gorillas ist die Wilderei ein enormes Problem. Tourismus ist nicht ganz einfach. Forschung auch nicht. Ich erinnere da an Jane Goodall.

nohow
Ich muss übrigens kein Wildtier in 100 m2 eingepfercht sehen und riechen. Und auf diese Art "Botschaft" kann ich liebend gerne verzichten. Mit verlaub, Fontana: ich finde deine Argumentation, gelinde gesagt, sehr naiv.

Ich erkenne hier leider kein Argument, nur eine Meinung. Auf eine Meinung kann ich nicht argumentativ eingehen. Schade, dass du nicht auf meine Argumente eingegangen bist.

pogo3
Keines der Tiere wäre im Zoo wenn es die Macht hätte zu fliehen.

Eine sehr anthropozentrische Sicht. Dieser menschliche Anspruch auf "Freiheit" ist eine illusion in der Tierwelt. Auch in der "freien Natur" haben sehr viele Tiere ihr genau abgestecktes Territorium, welches es zu verteidigen gilt. Im Zoo sind diese Grenzen vorgegeben.

Die aktuelle Forschungsmeinung zu den Haltungsbedingungen findet man in nachstehenden Links:
"Moderne wissenschaftlich geführte Zoos und Aquarien sind Kompetenzzentren für Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz."

"Tierschutz mit Zoos mehrheitlich zufrieden"

Und noch ein spannendes Interview mit Alex Rübel, seit 25 Jahren Direktor des Zoos Zürich.

Stichwort Zoo Zürich. Die Masoala-Halle ist 11'000m2 gross! Der Kaeng Krachan Elephant Park misst ebenfalls 11'000m2. Die im Bau befindliche Lewa Savanne wird mehrere Hektaren gross. Man arbeitet hier nach den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Leitbilder und Ziele des Zoos findet man hier:

Oder glaubt ihr echt, dass die Chinesen aufhören Elefanten und Nashörner zu jagen, wenn wir hier in Europa die modernen Zoos schliessen? Nur Aufklärung über die Situation kann hier weiterhelfen. Das Bewusstsein wecken für die Probleme.

Geht doch einmal in den Zoo Zürich und schaut euch das an. Das ist nicht irgendein trauriger Privatzoo oder "Wildpark" mit arthritischen Viechern. Hier wird grossartige Aufklärungsarbeit betrieben, internationale Partnerschaften gepflegt und damit auch vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe geleistet (Stichwort Masoala Nationalpark in Madagaskar).
Ein König von wenig.
pogo3
pogo309.05.18 11:11
Da fällt mir nichts mehr zu ein. Das ist doch ein millionenschweres (vielleicht sogar milliardenschweres) Business. Aber egal, das nützt hier mit Sicherheit nichts.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
Fontana
Fontana09.05.18 12:27
Millionenschweres Business? Der naturwissenschaftlich ausgerichtete, moderne Zoo?

Nun ja, der Zoo Zürich spendet jedes Jahr mind. 125'000 US Dollar für die Betriebskosten des Masoala-Nationalparkes. Bisher wurden dort 4'864'000 CHF gespendet.

Ich möchte nur sicherstellen, dass wir vom selben sprechen, dem modernen Zoo, nicht irgendwelchen Privatzoos, Tierschauen oder elenden "Wildpärken" in Spanien oder ähnliches.

Im modernen Zoo geht es auch um die erhaltende Zucht.
Internationale Zusammenarbeit versucht eine möglichst hohe genetische Variabilität aufrecht zu erhalten. Etwas, was bei den heutigen Minipopulationen von gewissen Tieren in gewissen Gebieten immer wichtiger wird.

Wilderei ist ein riesiges Problem! So werden z.B. Nashörner immer seltener in freier Wildbahn. Es ist bereits zu einem Fall von Wilderei in einem Zoo gekommen.

Natürlich kann man immer etwas verbessern. Aber den modernen Zoos kann man sicher nicht vorwerfen, sie betreiben ein millionenschweres Business mit Tierhandel.
Ein König von wenig.
lphilipp
lphilipp09.05.18 22:31
becreart
FontanaMan kann auch dort hin reisen um die Tiere zu erleben, von wo sie kommen, anstatt in Käfige zu stecken.

Sagt ja niemand was von einer Doku.
Ermöglichte man nur 20% aller Zoobesucher die Tiere Afrikas z. B. in "freier Wildbahn" zu "erleben" bliebe von der Freiheit der Natur in den angesagten Gegenden Afrikas wenig übrig! Fontana hat recht!
Im übrigen an die Tierliebhaber: Da ist jede Menge sentimentales Geschwätz als Tierschutz verkleidet!
Man muß sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen! Albert Camus (Il faut imaginer Sisyphe heureux)
pogo3
pogo311.05.18 10:52
Der Zürcher Zoo ist eine AG, und unterliegt selbstverständlich der Absicht Gewinne zu erzielen. Der Tierbestand steigt permanent, und liegt derzeit bei ca. 5000 ! Tieren. Der Geschäftsbericht zeigt stolze Zahlen, und man erklärt stolz 1,2 bis 1,4 Millionen Besucher zu haben. Aber man will mehr, es wird groß expandiert in noch größer Areale und noch mehr Tiere. Hauptanteilseigner sind zwei Banken, die die groß angelegte Kampagne zur Bestandserhaltung der Arten wie eine Monstranz vor sich hertragen, beste PR für eine Zunft die schwer in Misskredit geraten ist. In Freigehegen werden, wie selbst gesehen, den Vögeln beispielsweise die Flügelsehnen gekappt damit diese nicht wegfliegen können. Aber das weiß ja eigentlich jeder, weil dazu gibt es ebenfalls unendliche Dokumentationen.
Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.
Fontana
Fontana11.05.18 13:02
pogo3
Der Zürcher Zoo ... unterliegt selbstverständlich der Absicht Gewinne zu erzielen.

Absoluter Blödsinn!
Der Zoo Zürich ist zwar eine AG, aber ist nicht gewinnorientiert. Der Geschäftsbericht ist öffentlich und kann man einfach auf der Homepage finden. 2016 betrug der Buchgewinn 72'000 CHF, bei einem betrieblichen Aufwand von 27'486'000 CHF. Finanziert wird der Zoo hauptsächlich über Eintritte, 16'033'000, Subventionen von der Stadt und dem Kanton Zürich, 6'687'000, Schenkungen mit 5'745'000 sowie Patenschaften mit 2'490'000 und Einnahmen aus Events (Zoofest) mit 1'900'000.

Also. Erstens sind die 72'000 "Gewinn" eine schwarze Null (genauer gesagt 0.2619 Prozent).
Zweitens ist der Zoo ohne Subventionen nicht überlebensfähig.
Drittens ist der Ertrag aus dem "Handel mit Tieren" Null, weil mit den Tieren nicht gehandelt wird, die werden im Rahmen des Erhaltungsprogrammes getauscht.
Viertens ist ein Betrag von -1'056'000 aufgeführt für Einlagen Naturschutz und Forschung.

Der Tierbestand vom Zoo Zürich ist gross, richtig. Sehr viele davon sind Züchtungserfolge. Findest du hier: . Darunter sind auch Waldrappe, Galapagos-Schildkröten oder Sumatra-Orang-Utans. Alles Tiere die es "in der freien Wildbahn" entweder nicht mehr gibt oder dort grosse Probleme haben, sei es Wilderei, sei es Habitat-Zerstörung. Und das der Rest getauscht wird in internationalen Zuchtprogrammen, das habe ich bereits belegt.

Dem Zoo vorzuwerfen, dass er den Tieren mit neuen, grösseren Arealen mehr Platz verschaft, ist geradezu zynisch.

Also, für eine Diskussion ist es sinnvoll, wenn man Meinungen mit Fakten unterstützen kann. Alternative Fakten bringen uns hier nicht weiter. Zudem, finde ich, ist es sinnvoll, wenn eine Bank einen Teil der Gewinne zur Bestandserhaltung hergibt. Was soll daran schlecht sein? Tue gutes und sprich darüber, das ist besser als nichts tun. Ohne Finanzierung lässt sich nichts bewegen in unserer Welt. Also müssen Nationalpärke finanziert werden, müssen Wildhüter bezahlt werden. Muss der Bevölkerung bei einem Nationalpark eine Beschäftigung ermöglicht werden, damit sie vom Nationalpark und dem Tierschutz einen Vorteil haben.
Ein König von wenig.

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