Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?
Forum>Netzwerke>Wo am besten eine Domain erwerben? (Für Custom E-Mail-Domain mit iCloud+)

Wo am besten eine Domain erwerben? (Für Custom E-Mail-Domain mit iCloud+)

sonorman
sonorman23.09.2111:18
Hi Forum!

Bislang habe ich keine eigene Webseite respektive Domain. Aber für das neue Feature in iCloud+, seine eigene Domain für Mails nutzen zu können () denke ich darüber nach, mir eine anzuschaffen.

Die total laienhaften aber simplen Frage lauten daher: Bei wem erwirbt (nicht mieten) man am besten und günstigsten eine Wunschdomain? Und lohnt sich das überhaupt, nur für den genannten Zweck?
0

Kommentare

Wellenbrett04.10.2115:25
Wirklich lesenswerter Diskurs!
0
Weia
Weia04.10.2117:32
FlyingSloth
Aber ich übersetze Ersteres mit Zweiterem
Das ist dann aber ein Uebersetzungsfehler / Deutungsfehler (ob absichtlich oder nicht)
Man könnte es auch unter dem (beabsichtigten) Stilmittel polemische Zuspitzung rubrizieren.
Also ich „lebe“ seit 25 Jahren quasi im Computer
Sowas ist auf die Dauer doch ungesund und verbaut auch den Blick ueber den Tellerrand.
Den Tellerrand lass mal meine Sorge sein. Computer haben ja die Eigenschaft, verschiedenste Dinge damit tun zu können; Deine Schlussfolgerung ist damit ähnlich valide wie bezüglich einer Person, die sagt, sie führe all ihre Tätigkeiten in Innenräumen aus.
aber auf die Idee, eine Browser Extension zu installieren, bin ich noch nie gekommen.
Da hast Du aber was vepasst!
Oder schlicht andere Präferenzen als Du.
Dann hast Du Darknet 2.0.
Mit Verlaub, das ist Bloedsinn. Wieso schliesst Du von einer Open Source Anwendung aufs Darknet? Den Bogen musst Du mal sinnig erklaeren.
Was hat das denn mit Open Source zu tun? Tor & Co., die für das Darknet zentral sind, sind auch Open Source. Das Problem ist das Ignorieren von öffentlichen Standards und Regulierung.
De-facto-Standards führen zu sowas wie .doc als Textdokumenten-„Standard“ oder Photoshop als obligatorische Bildverarbeitung.
Ist .doc Open Source? Nein!
Ist .psd Open Source? Nein!
Du kannst doch keine Closed Source Datei Formate als Vegleich fuer eine komplett auf Open Source basierende und "Peer Review-te" Plattform heranziehen.
Doch, kann ich, weil Open Source nur dort ein wesentlicher Aspekt ist, wo es um Software-Standards geht. Wenn es um Netzwerk-Standards geht, ist es die gesellschaftliche Standardisierung.

Die entscheidende Frage ist immer, ob allgemeiner Zugang besteht oder Abhängigkeit von einem Privatunternehmen.

Um Word-Dokumente zuverlässig lesen zu können, musste man auf die Produkte/Dienste eines bestimmten Privatunternehmens (Microsoft) zurückgreifen.

Um Blockchain-Domains erreichen zu können, muss man ebenfalls auf die Produkte/Dienste eines bestimmten Privatunternehmens (Cloudflare) zurückgreifen.
Cloudflare mag ein privates Unternehmen sein. Dennoch ist Cloudflare mittlerweile der 3.groesste DNS Registrar
Das macht es ja nur schlimmer. Microsoft war sogar der größte Software-Anbieter – und genau das war wesentlicher Teil des Problems.
und alles andere als ein De-facto Standard.
Sondern was? Gar kein Standard? WSC/UN-Standard ja nun sicherlich nicht.
Die komplette Infrastruktur von Cloudflare basiert auf Open Source
Das hat mit dem Problem aber nichts zu tun.
Wenn die sich also entscheiden Blockchain Domains zu unterstuetzen, dann hat das sehr wohl einen weitreichenden Impact.
Vielleicht führt es ja dazu, dass daraus eines Tages ein Standard entsteht; das könnte durchaus sein. Dann reden wir weiter.

Vielleicht aber eben auch nicht. Siehe CAcert.
Etwas, dessen Wert mehr als 100% im Jahr schwankt
Zeig mir bitte, bitte eine Cryptowaehrung der Top 100 nach Marketcap, bei der das von Dir genannte Szenario seit dem Bitcoin Halfing 2016 oder 2020 eingetreten ist.


Bitcoin jährliche Schwankungsbreite in US-$:
2016: 352 – 981 ≙ 179%
2017: 751 – 19666 ≙ 2519%
2018: 3122 – 17235 ≙ 452%
2019: 3322 – 13880 ≙ 318%
2020: 3850 – 29300 ≙ 661%
2021: 28600 – 61782 ≙ 116% (und das Jahr ist noch nicht zu Ende)

Deine Crypto-Brille scheint ja nicht rosarot, sondern komplett lichtundurchlässig zu sein.
Das was Du da behauptest, ist pures Mainstream Medien "Gebashe", welches sich in Realitaet in keiner Weise zeigt.
Ja, was soll ich jetzt dazu sagen? 🤓
Hinterfrage doch mal den Grund, warum wohl ausgerechnet diese Staaten einen Weg aus dem FIAT Money Printing Chaos der Zentralbanken suchen.
Weil sie sonst Gefahr leiden, Staatsbankrott anmelden zu müssen? Und weil sie ebenfalls der spekulativen Crypto-Blase verfallen sind und Blütenträume hegen, so aus den roten Zahlen zu kommen? Und im übrigen: mehr FIAT als Bitcoin geht ja nun nicht.
Da Jerome Powell und Gary Gensler keinerlei Interesse bekunden die Dollardruckmaschinen mittelfristig auch nur ansatzweise zu verlangsamen, macht es nur Sinn, wenn finanziell weniger stabile Laender einen Weg suchen sich vom Dollar zu loesen.
Nö. Das Argument würde nur stimmen, wenn es falsch wäre, die Gelddruckmaschinen anzuwerfen. Das ist es aber nicht.
Inflation und Deflation sollten im Gleichgewicht sein und dafuer kaempfen Zentralbanken.
Das ist falsch. Das erklärte Ziel sind 2% durchschnittliche Inflation pro Jahr.

Zum einen, um einen gewissen Sicherheitsabstand zum deflationären Abgrund zu haben, zum anderen, um den Vermögenden einen sanften Klaps auf den Po zu geben, ihr Geld gefälligst in den Wirtschaftskreislauf einzuspeisen, statt es herumliegen zu lassen.

Eine konzeptionell deflationäre Währung ist die absurdeste Idee, die man sich vorstellen kann. Und Bitcoin ist doch das beste Beispiel dafür: Es wird eben nicht zur Zahlung verwendet, sondern praktisch jeder, der Bitcoin hortet, tut das in der Hoffnung, sein Geld zu vermehren – statt es der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Käufe so lange wie möglich aufzuschieben, weil das eigene Kapital zu einem späteren Zeitpunkt ja mehr wert sein dürfte – genau das ist das deflationäre Gift, das Wirtschaften kollabieren lassen kann.

Als Wertanlage mag Bitcoin Sinn ergeben, so wie Gold – das ja eben auch keine Währung ist. Als Währung ist Bitcoin komplett untauglich.
Ja, und das ist eben etwas, was Du erstrebenswert findest, ich hingegen nicht.
Erklaere mir bitte mal, was daran moralisch verwerflich sein soll, wenn ein Maler and dem Weiterverkauf seines Werkes mitverdienen kann?
Na, das ist ein ganz besonders prächtiges Beispiel: Weil dadurch Einkommen generiert wird, das nicht nur in keinem, sondern sogar in einem inversen Verhältnis zu seiner Leistung steht?

Beispiel:
Maler A malt tiefgründige, intensive Bilder, die sich dem Blick zwar nicht sofort erschließen, dafür aber eine lang anhaltende Wirkung entfalten.
Maler B malt vordergründige, effekthascherische Bilder, die auf den ersten Blick beeindrucken, auf Dauer aber in ihrer Aufdringlichkeit nerven.

Verkauft Maler A ein Bild, so wird es wahrscheinlich seinem Erstbesitzer sein Leben lang Freude bereiten.
Verkauft Maler B ein Bild, so wird es wahrscheinlich wieder und wieder seinen Besitzer wechseln, weil sich jeder nach kurzer Zeit daran sattsieht.

Nach Deinem Modell hätte nun der vordergründige, marktschreierische Künstler stetige Einkünfte, der tiefgründige nicht. Das wäre ersichtlich ein völlig verdrehter Mechanismus.

Dein Beispiel führt also zu besonders absurden Konsequenzen. Aber das grundlegende Problem ist ein anderes:

Eine der gegenwärtig wesentlichen Ursachen der ungerechten Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum ist der annähernd unendliche Skaleneffekt virtueller Güter. Ein einmal erschaffenes virtuelles Gut kann prinzipiell ohne weiteren Aufwand beliebig oft verteilt werden. Koppelt man Einnahmen des Urhebers also an die Anzahl der Kopien des virtuellen Guts (oder wie in Deinem absurden over-the-top-Beispiel sogar an deren Weiterveräußerung), so lassen sich daraus prinzipiell unendliche (de facto nur durch die Weltbevölkerung – und in Deinem Beispiel nicht mal das – begrenzte) Einnahmen erzielen.

Der Kopplungsmechanismus von Einnahmen an Stückzahlen virtueller Güter statt an Leistung des Urhebers ist das, was gemeinhin „geistiges Eigentum“ genannt wird. Nicht ohne Grund wurde der erste, der auf die Idee kam, man könne das rein virtuelle Gut Software mit physischen Gütern gleichenden Eigentumsrechten belegen und pro Kopie Einnahmen generieren – BillGates – zum seinerzeit reichsten Mann der Welt.

Gesellschaftlich äußerst bedeutsame Tätigkeiten wie z.B. die eines Arztes sind im Vergleich dazu unhaltbar benachteiligt. Zwar kann der Arzt seinen Praxisbetrieb mit IT effizienter machen, aber grundsätzlich ist seine Leistung – die Zeit, die er individuell mit einem seiner Patienten verbringt – nicht skalierbar. Eine Informationsgesellschaft, die am Konzept „geistigen Eigentums“ festhält, ist daher auf Dauer ökonomisch nicht überlebensfähig.

Dis Musikszene, die diesbezüglich schon öfter eine ökonomische Avantgardefunktion eingenommen hat, deutet an, in welche Richtung die Entwicklung stattdessen verlaufen müsste und vermutlich auch wird: Potentiell unendlich skalierbare Leistungen wie Musikaufnahmen verlieren an Bedeutung zur Generierung von Einkünften, während nicht skalierbare Leistungen wie Konzerte an Bedeutung zunehmen, und die Finanzierung wechselt von ex-post (durch Eigentumsrechte abgesicherter Verkauf des Produkts nach seiner Produktion) zu weniger skalierungsanfälligem ex-ante (Crowdfunding für die Produktion, das sich auf Dauer hoffentlich zu einer Art Mini-Aktienmarkt (inklusive Erfolgsanteil) für einzelne Projekte ausbauen und verstetigen wird).

NFTs sind nicht hingegen nichts weiter als vorvorgestriger, eklig abgestandener Wein verpackt in technologisch hippe neue Schläuche.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0
Weia
Weia04.10.2118:18
Äääääh …
Weia
NFTs sind nicht hingegen nichts weiter als vorvorgestriger, eklig abgestandener Wein verpackt in technologisch hippe neue Schläuche.
„Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)“
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um sich an einer Diskussion beteiligen zu können.