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Foto-Workflow - welches Format bei Übergabe zu anderen Programmen?

Papierlos
Papierlos16.05.1923:57
Ich erarbeite mir gerade einen Workflow für die Fotobearbeitung, der zu guten Ergebnissen führen soll, aber ohne Perfektionsanspruch. Ich möchte nicht Tage vor dem Rechner sitzen und Fotos bearbeiten. Ich habe bereits - eher zufällig - DxO Photo Lab, Luminar + Aurora, Pixelmator Pro und Affinity, natürlich auch Apple Fotos. Mit Affinity komme ich im Moment noch nicht klar. Ich habe Raw-Dateien von einer MicroFourThirds-Kamera, jpgs von etlichen Kompakten und natürlich iPhone-Bilder. Ein Lightroom-Abo ist keine Alternative, weil ich Fotos in Ordnern auf dem NAS aufbewahren möchte.

Der Workflow sieht im Moment so aus:
Photo Mechanic (Testversion) - Sortieren und Schlagwörter (schnell)
DxO Photo Lab - Raw Entwicklung (super einfacher Prime-Entrauscher)
Luminar + Aurora HDR - Effekte mit vielen Automatiken
NeoFinder - Alben-Erstellung (so kann auch mal ein pdf ins Album)
Freigabe in iCloud oder OneDrive

Frage:
In welchem Format übergebe ich von DxO zu Luminar? Ist es in Ordnung in jpg zu übergeben oder sollte es DNG oder Tiff sein, weil sonst die Datengrundlage für Luminar fehlt? Würde das gleiche auch für Affinity gelten?
Ist der Workflow so sinnvoll oder eine Sackgasse? Ich habe mal ausprobiert, Schlagwörter, die ich in Photo Mechanics vergebe, scheinen immerhin bis zum Ende des Workflows anzukommen, auch wenn ich zwischendurch davon in DxO und Luminar nichts sehe.
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Kommentare

Cornelius Fischer
Cornelius Fischer17.05.1909:01
jpeg ist (weil nur 8bit) eher als Endformat zu betrachten. Möchtest du Bilddaten von einem Programm zum nächsten Reichen um im nächsten weitere Bearbeitungsschritte zu machen (Filter drüber legen, Luminanzen/Farben korrigieren etc.), solltest du darauf achten die Daten als 16bit Datei zu übergeben.

Daraus ergibt sich dann 16bit-Tif.

Ob DNG im Workflow funktioniert wage ich zu bezweifeln. Wenn du in DxO das DNG entwickelst, sind diese Einstellungen ja "virtuell" und nicht gerastert in der Datei. Die Bearbeitungen werden dann die nachfolgenden Programme wie Luminar/Aurora garnicht lesen können.

Via Tif renderst du bei der Ausgabe aus DxO die RAW Bearbeitung und kannst dann mit der nächsten Software weiterarbeiten. Nach Luminar/Aurora kannst du auf jpeg wechseln für die Gestaltung von Alben.

Nachteil an diesem System, du erschaffst riesige Datenmengen wegen der Tif Files.
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Papierlos
Papierlos17.05.1909:30
Danke, die Antwort ist auf den Punkt. Ich exportiere dann für den Fall, dass ich in Luminar/Aurora/Affinity weiterarbeite in Tif. Wenn ich mit einem Album fertig bin, lösche ich die Tif Files und bin diese Mega-Dateien los. Für meinen Workflow sollte es wohl reichen, wenn ich nur Raw und jpeg behalte.
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