23. Januar 2013

Soeben hat die Quartalskonferenz zu den Rekordergebnissen von Apple im Weihnachtsquartal begonnen. Hier einige interessante Fakten:

  • Tim Cook ist sehr zufrieden mit den iPhone- und iPad-Verkäufen im Weihnachtsquartal
  • Es gibt mittlerweile über 400 Apple Stores weltweit
  • Morgen in einem Jahr feiert der Mac seinen 30. Geburtstag
  • Insgesamt wurden 500 Millionen iOS-Geräte verkauft
  • Im letzten Quartal wurden jede Sekunde 10 iOS-Geräte verkauft
  • Noch nie hat Apple mehr Umsatz und Gewinn gemacht als im vergangenen Quartal
  • Apple hat nun insgesamt 80.000 Angestellte
  • Das letzte Weihnachtsquartal war eine Woche länger als das aktuelle, trotzdem übertraf Apple dies mit einer Umsatz- und Gewinnsteigerung
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Auch nach der heutigen Bekanntgabe der Quartalszahlen bieten wir Ihnen wie üblich einige Diagramme zu den Quartalsergebnissen der vergangenen Jahre an. Auf den ersten Blick ist hier zu erkennen, wie sich Umsätze und Verkaufszahlen nach oben entwickelten. Auf den Diagrammen können Sie neben Umsatz- und Gewinnentwicklung auch die Verkaufszahlen von iPod, iPhone, iPad und natürlich den Macs nachschlagen. Genau zehn Jahre ist es her, dass Apple den letzten Quartalsverlust melden musste; ein Blick auf die Länge der Balken zeigt die enormen Zuwächse in dieser Zeit. Beim iPod zeigt die Kurve zwar eindeutig nach unten, iPhone- und iPad-Verkäufe erklimmen hingegen immer neue Höhen.
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Apple hat soeben die Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben. Im vierten Kalenderquartal 2012, Apples erstem Finanzquartal 2013, lag der Gewinn bei 13,1 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 54,5 Milliarden Dollar. Zu diesem Ergebnis trugen 4,1 Millionen Macs, 47,8 Millionen iPhones, 12,7 Millionen iPods sowie 22,9 Millionen iPads bei. Apples Umsatz stellt einen neuen Rekord auf, die Mac-Verkäufe fielen hingegen eher schwach aus und gingen im Jahresvergleich um 1,1 Millionen Stück pro Quartal zurück. Apple konnte im Weihnachtsquartal mit knapp 23 Millionen iPads mehr Geräte verkaufen als jemals zuvor.

Vor genau einem Jahr lag der Gewinn bei 13,06 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 46,33 Milliarden Dollar. 5,2 Millionen Macs, 37,04 Millionen iPhones, 15,4 Millionen iPods sowie 15,43 Millionen iPads wurden verzeichnet.

Um 23 Uhr beginnt Apple mit der Liveübertragung der Konferenz zu den Quartalsergebnissen. MacTechNews wird alle wichtigen Fakten der Konferenz in einer separaten Meldung veröffentlichen.
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Auf der morgen beginnenden Musikmesse NAMM zeigt IK Multimedia den iRig BlueBoard Pedal-Controller für iPad, iPhone, iPod touch und Mac, der auch schon vor ein paar Wochen auf der CES für Aufsehen sorgte. Schließlich handelt es sich nicht um einen einfachen Controller, sondern um ein Bluetooth-basiertes Pedalboard mit insgesamt vier hintergrundbeleuchteten Knöpfen, die abhängig von der verwendeten App verschiedene Voreinstellungen, Sound-Effekte oder andere Parameter via Midi für den Live-Auftritt oder die Studio-Aufnahme ändern können.

Bild von data.mactechnews.de
Das Ablegen des Instruments zur besseren Steuerung des Computers ist mit dem iRig BlueBoard nicht mehr notwendig und dank der Bluetooth-Verbindung entfallen auch lästige Kabelverbindungen. Zum Einsatz kommt Bluetooth 4.0, welches besonders stromsparend ist, allerdings auch die Reichweite auf 10 Meter reduziert. Für aufwendigere Steuerungen lassen sich zudem zwei zusätzliche Pedale anschließen. iRig BlueBoard wird von allen CoreMidi-kompatiblen Apps unterstützt. Die Stromzufuhr erfolgt über eine einzige AAA-Batterie. Im zweiten Quartal 2013 soll das iRig BlueBoard zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 79,99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ausgeliefert werden.
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Die Spracherkennung und Sprachsteuerung Siri war eine der wesentlichen neuen Funktionen des iPhone 4S und hielt dann auch in iPhone 5 sowie mit iOS 6 in weiteren Geräten Einzug. Allerdings stammen Name und grundsätzliche Funktionsweise der Software nicht von Apple. Siri stand bereits als normale App über den App Store zur Verfügung, 2009 übernahm Apple dann Siri für einen Kaufpreis von 200 Millionen Dollar. Aus einem Artikel über die Geschichte des sprachgesteuerten Assistenten geht jetzt hervor, dass Siri beinahe eine exklusive Android-Lösung geworden wäre.
So wollte der US-Mobilfunkbetreiber Verizon ab 2010 alle Android-Smartphones mit Siri bestücken, ein entsprechender Lizenzvertrag mit dem noch jungen Startup-Unternehmen lag bereits vor. Nach der Übernahme durch Apple änderten sich die Bedingungen natürlich vollständig, sodass Siri fortan zu einer Apple-Lösung wurde, die selbstverständlich gar nicht mehr für Android zur Verfügung stand. Verizon hatte bereits einiges in die Weiterentwicklung und zukünftige Bewerbung Siris investiert; zu diesem Zeitpunkt vermutlich nicht ahnend, dass man später Siri unter ganz anderen Vorzeichen und mit Apple als Partner anbieten werde.
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Am heutigen Abend wird Apple verkünden, welche Verkaufszahlen im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres erwirtschaftet worden sind. Für Apple handelt es sich dabei bereits um das erste Finanzquartal 2013 - da Apples erstes Finanzquartal jeweils am 1.10. beginnt, unterscheidet sich die Zählung von Finanz- und Kalenderquartal. Einschätzungen zufolge kann Apple neue Verkaufsrekorde beim iPhone bekannt geben. Legt man die Anfang der Woche von Verizon gemeldeten iPhone-Verkaufszahlen zugrunde und rechnet diese hoch, so ist ein Wert von mehr als 50 Millionen wahrscheinlich.
Erfahrungsgemäß erscheint Apples Pressemitteilung zu den Quartalsergebnissen ungefähr gegen 22:30 Uhr. Um 23 Uhr beginnt dann der Conference Call, die eigentliche Pressekonferenz zum Quartalsergebnis. Journalisten und Marktbeobachter haben während der Pressekonferenz die Möglichkeit, den anwesenden Apple-Vertretern telefonisch Fragen zu stellen. Ein Thema sind mit Sicherheit die Lieferengpässe beim iMac; noch immer ist keine Verbesserung der Situation in Sicht, stattdessen stiegen die Lieferzeiten in dieser Woche noch weiter. MacTechNews wird wie immer von der Quartalskonferenz berichten und alle wichtigen Informationen zusammenfassen.
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Google hat die Unternehmenszahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben, welche noch etwas besser ausfallen, als von Marktbeobachtern erwartet wurde. Der Umsatz für die vergangenen drei Monate lag bei 14,42 Milliarden US-Dollar und fiel damit 36 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum. Für das letzte Jahr konnte Google erstmals die Umsatzgrenze von 50 Milliarden US-Dollar überschreiten. Der operative Gewinn lag für das zurückliegende Quartal bei 3,39 Milliarden US-Dollar und fiel damit 4 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Den größten Umsatz erzielte Google einmal mehr mit dem Werbenetzwerk, welches einen Umsatzanteil von 89 Prozent aufwies. In diesem Zusammenhang konnte Google mit eigenen Web-Diensten 67 Prozent der Umsätze erzielen, während weitere 27 Prozent auf fremde Web-Dienste zurückzuführen sind. Die Umsätze außerhalb der USA erreichten einen Anteil von 54 Prozent. Die operativen Ausgaben lagen bei 4,81 Milliarden US-Dollar. Weitere 153 Millionen US-Dollar sind auf die Übernahme von Motorola zurückzuführen. Im Durchschnitt zahlte Google zudem 18 Prozent Steuern.

Mittlerweile arbeiten mehr als 37.000 Mitarbeiter bei Google, weitere 11.000 bei Motorola Mobile sowie 5.000 bei Motorola Home. Im Vergleich zum vorherigen Quartal gab es einen Zuwachs um ungefähr 300 Mitarbeiter. In der Quartalskonferenz verriet Google, dass YouTube auf 400 Millionen Mobilgeräten zur Verfügung steht und im Durchschnitt 4 Milliarden Stunden Videomaterial pro Monat auf YouTube geschaut werden. Daten zum Social Network Google+ wurden nicht bekannt gegeben. Auf die Lieferprobleme der Nexus-Geräte angesprochen, verspricht Google-CEO Larry Page hier Besserungen im Zulieferbereich.
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Der letzte Teil unserer Serie über passende und empfehlenswerte SSDs für verschiedene Mac-Baureihen befasst sich mit SSDs, die man in Mac Pro und Mac mini der Intel-Generation verwenden kann. Es werden sowohl geeignete SSDs in einer Liste mitsamt Eigenschaften und Besonderheiten vorgestellt als auch allgemeine Hinweise zu Werkzeug und Adaptern gegeben. Die Thematisierung von Besonderheiten beim SSD-Einbau in einen Mac Pro oder einen Mac mini soll beim erfolgreichen Geschwindigkeitstuning helfen.
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Zu den SSDs für den iMac,
das MacBook Pro oder
das MacBook Air wechseln.

SSD-Übersicht für den Mac Pro und den Mac mini

Diese Übersicht listet geeignete SSDs (Solid State Drives) als Ersatz oder Ergänzung für die eingebauten Festplatten in Apples Mac mini der Intel-Generation und Mac Pro auf. Der Einbau einer SSD kann für einen enormen Geschwindigkeitszuwachs dieser Rechner sorgen. Die Montage erfordert allerdings - ganz besonders beim Mac mini, der fast komplett auseinandergenommen werden muss - einiges an Geschick und Erfahrung, weswegen sie nur von Anwendern mit entsprechenden Kenntnissen vorgenommen werden sollte. Achtung: Ein eigenständiger Umbau kann zum Verlust der von Apple eingeräumten Garantie führen.

Einen wichtigen Beitrag zum korrekten Einbau leistet das geeignete Werkzeug. Sehr häufig bei Macs anzutreffen sind Phillips*- sowie Torx*-Schraubendreher verschiedener Größen, die bei Amazon in Sets für jeweils rund 25 Euro erhältlich sind. Englischsprachige Hilfestellung, bebilderte Anleitungen sowie teilweise auch Videos für den richtigen Einbau bietet die Webseite iFixit.com, welche auch auf mögliche Schwierigkeiten einiger Modelle eingeht.

Beim SSD-Kauf gilt es, einige Besonderheiten zu beachten. In der Regel werden SSD-Festplatten in einem Standard-Format von 2,5'' angeboten. Nur in seltenen Fällen haben sie 3,5''-Format, welches für den Einbau bei einigen Geräten, zum Beispiel dem Mac Pro, notwendig ist. Man kann dieses Problem einfach durch einen 3,5''-Einbaurahmen lösen, der bei einigen SSDs beim Kauf inklusive ist, bei anderen extra hinzugekauft werden muss. Auch diese sind bei Amazon schon ab 7 Euro* bis 21 Euro* (Mac Pro) zu haben.

Im Fall einer TRIM-Unterstützung, bei der das Löschen zugunsten der Lebensdauer optimiert wurde, muss zudem auf den meisten Macs TRIM nach dem Einbau erst noch aktiviert werden. Dafür gibt es ein kleines Dienstprogramm namens TRIM Enabler, welches die notwendigen Terminal-Befehle zur Anpassung des Apple-Treibers dem Nutzer abnimmt. Mindestanforderung ist Mac OS X 10.6.8.

Die ersten Mac mini mit Intel-Prozessoren kamen 2006 auf den Markt und verwendeten als Schnittstelle zwischen Prozessor und Festplatte (Serial ATA) noch die SATA 1,5Gb/s-Variante. 2009 stieg man auf SATA 3Gb/s um und seit 2011 wird SATA 6Gb/s verwendet. Die in diesem Artikel aufgeführten SSDs sind stets abwärtskompatibel, sodass zB SATA 6Gb/s-SSDs auch an langsameren SATA-Anschlüssen betrieben werden können (natürlich mit geringerer Datenrate). Sollten doch Kompatibilitätsprobleme auftreten, lassen sie sich durch ein Firmware-Update der SSD oder des Macs beheben.

Im Mac mini sind Festplatten im 2,5''-Format verbaut, wodurch die Notwendigkeit eines Einbaurahmens für die meisten SSDs wegfällt. In den Server-Varianten, die ab 2009 ebenfalls jährlich herauskamen, ist sogar Platz für zwei solche Festplatten, sodass man eine SSD als Ergänzung zur verbauten HDD oder sogar zwei SSDs parallel benutzen kann. Dafür benötigt man allerdings eine weitere Festplattenhalterung und ein zusätzliches SATA-Kabel.

Der erste Mac Pro erschien im Jahr 2006 bereits mit Intel-Prozessor. Von Anfang an setzte man hier auf die SATA 3Gb/s-Schnittstelle und ist dieser bis inklusive der "neuesten" Generation von 2012 treu geblieben. Aufgrund der Abwärtskompatibilität der aufgeführten SSDs sind aber auch die SATA 6Gb/s-SSDs verwendbar. Auch hier sollte man aber auf die neueste Firmware von SSD und Mac achten und gegebenenfalls Updates durchführen.

Anders als der Mac mini besitzt der Mac Pro Festplatten im 3,5''-Format, was für die meisten SSDs einen zusätzlichen Einbaurahmen (siehe oben) notwendig macht. Dafür verfügt der Mac Pro über 4 Festplatten-Einschübe für den Einbau zusätzlicher Festplatten. Selbst wenn diese Einschübe aufgebraucht sind, existieren noch zwei weitere nutzbare SATA-Anschlüsse. Beispielsweise kann man eine SSD auch direkt unter das optische Laufwerk montieren, was allerdings für einen sicheren Einbau ein noch größeres Format von 5,25'' und damit einen entsprechenden Adapter verlangt.

SSDs für Intel-Mac mini und Mac Pro (bis Mitte 2012)

120 GB Samsung 840 EVO Basic , 69,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 410 MB/s
Besonderheiten: AES 256, TRIM-Unterstützung, SATA 6 Gbps
250 GB Samsung 840 EVO Basic, 139,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 520 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', AES 256, TRIM-Unterstützung, SATA 6Gbps
480 GB SanDisk Extreme, 219,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 490 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 350 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', TRIM-Unterstützung, SATA 6Gb/s
480 GB Kingston HyperX, 259,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 555 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 510 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', TRIM-Unterstützung, SATA 6Gb/s
480 GB Intel 730, 366,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 550 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 270 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', TRIM-Unterstützung, SATA 6Gb/s
500 GB Samsung 840 EVO Basic, 199,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 520 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', AES 256, TRIM-Unterstützung, SATA 6Gbps
512 GB Samsung 840 Pro, 289,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 520 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', TRIM-Unterstützung, SATA 6Gb/s
750 GB Samsung 840 EVO Basic, 339,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 520 MB/s
Besonderheiten: 2,5'', AES 256, TRIM-Unterstützung, SATA 6Gbps
1000 GB Samsung 840 EVO Basic, 356,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 540 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 520 MB/s
Besonderheiten: Schnellste SSD in Benchmarks*, 2,5'', AES 256, TRIM-Unterstützung, SATA 6Gbps

PCIe-SSDs für Mac Pro (bis Mitte 2012)

480 GB OWC Mercury Accelsior SSD, 474,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 758 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 743 MB/s
Besonderheiten: PCIe-Karte, AES 128, 100.000 IOPS, maximal Geschwindigkeit erst ab Mac Pro (Anfang 2008)
960 GB OWC Mercury Accelsior SSD, 814,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 758 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 743 MB/s
Besonderheiten: PCIe-Karte, AES 128, 100.000 IOPS, maximal Geschwindigkeit erst ab Mac Pro (Anfang 2008)

Thunderbolt-SSD
für Mac mini (ab Mitte 2011) und Mac Pro (ab Ende 2013)

960 GB OWC Helios Accelsior Thunderbolt SSD, 1.184,99 Euro*
Lesegeschwindigkeit: max. 608 MB/s
Schreibgeschwindigkeit: max. 530 MB/s
Besonderheiten: Thunderbolt, AES 128, 100.000 IOPS

Fußnoten:

* Stand der Preise vom 29.07.2014

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Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, hatte Apples verstorbener CEO Steve Jobs den Konkurrenten Palm mit Patentklagen gedroht, wenn Palm nicht die Abwerbungsversuche von Apple-Mitarbeitern einstellt. In dem Gerichtsverfahren sind neben Apple noch Adobe, Google, Intel, Intuit, Lucasfilme und Pixar angeklagt, mit Vereinbarungen über Abwerbungssperren den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt behindert zu haben.

Einige Unterlagen zu dem Gerichtsverfahren sind unter Verschluss, doch geht aus den Unterlagen zu einem Gespräch zwischen Apple-CEO Steve Jobs und Palm-CEO Edward Colligan hervor, dass Jobs mit allen Mitteln versucht hatte, Palm zu einer Abwerbungssperre zwischen beiden Unternehmen zu bewegen. Der Palm-CEO sah darin aber eine illegale Absprache zwischen Unternehmen und wies unbeeindruckt von den Drohungen den Vorschlag ab. Er machte gegenüber Jobs deutlich, bei Patentklagen von Apple mit Gegenklagen auf Basis der Palm-Patente zu antworten.

Mittlerweile ist Palm von HP übernommen worden und ein Großteil des Handheld-Geschäfts eingestellt. Weder Pressesprecher von HP noch Apple wollten sich zu den Aussagen des ehemaligen Palm-CEO äußern. Die Abwerbungssperren zwischen den beteiligten Unternehmen sind seit 2010 im Zuge einer Einigung mit dem Justizministerium aufgehoben worden.
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Apple hat in einer E-Mail an App-Entwickler erklärt, am Samstag, dem 26. Januar zwischen 20 Uhr und 24 Uhr Pazifischer Zeit, beziehungsweise Sonntag, 27. Januar zwischen 5 Uhr und 9 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, den Backend-Bereich iTunes Connect vom Netz zu nehmen. Grund sind laut Apple Wartungsarbeiten, auf die das Unternehmen nicht weiter eingeht. In dieser Zeit können weder Apps verwaltet noch Inhalte wie iBooks freigegeben werden.

In den vergangenen Monaten kamen Gerüchte auf, dass Apple bei den Verhandlungen mit den Musik-Labels über einen kostenlosen Musik-Streaming-Dienst kurz vor einer Einigung stehen könnte. Allerdings wurde auch berichtet, dass in manchem Punkt die Positionen sehr unterschiedlich ausfallen, insbesondere bei der Verteilung der Einnahmen. Sollte hier mittlerweile Einigkeit herrschen, könnte es sich bei den Wartungsarbeiten um Vorbereitungen für den Start eines Musik-Streaming-Dienst handeln.
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Zwei Monate Yosemite - Ihr Urteil?

  • Bin sehr zufrieden31,6%
  • Bin zufrieden31,8%
  • Eher zufrieden12,5%
  • Bin gespaltener Meinung11,5%
  • Eher unzufrieden5,0%
  • Unzufrieden3,6%
  • Bin entsetzt von Yosemite3,9%
773 Stimmen11.12.14 - 18.12.14
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