Timothy D. Cook - der zweite Mann bei Apple | News | MacTechNews.de
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Dienstag, 17. Oktober 2006

Timothy D. Cook - der zweite Mann bei Apple

Bild zur News "Timothy D. Cook - der zweite Mann bei Apple"
Über den zweiten Mann bei Apple, der für alle gewinnbringenden Geschäftsfelder zuständig ist, hört man eher wenig. Dabei ist seine Aufgabe als COO (Chief Operating Officer) mitentscheidend für den Erfolg von Apple. Das Timothy D. Cook wenig Beachtung findet, mag daran liegen, dass er fast ausschließlich bei Apple tätig ist oder vielleicht auch daran, dass er bisher in keine Skandale verwickelt war. Das Wall Street Journal widmet sich in einem Artikel nun "der Geschichte hinter der Geschichte", wie ihn ein ehemaliger Apple-Manager beschreibt. Wie so viele Manager bei Apple kam auch Tim Cook im Jahr 1998 zu Apple. Zuvor war er bei Compaq, Intelligent Electronics und IBM tätig.
Zunächst war er bei Apple für die Produktion der Computer zuständig, später dann zusätzlich noch für den weltweiten Verkauf und für die gesamte Macintosh-Sparte. Im Oktober letzen Jahres wurde er schließlich Apples COO. Tim Cook übernahm auch das Tagesgeschäft von Apple, als Steve Jobs aufgrund seiner Krebserkrankung eine Auszeit nehmen musste. Zu seinen Leistungen bei Apple zählt unter anderem die Reduzierung des Lagerbestands von 437 Millionen US-Dollar auf das notwendige Minimum von rund 20 Millionen US-Dollar, indem Produktionsstätten verlagert und optimiert wurden. Menschen, die mit ihm zu tun hatten, bezeichnen ihn als Gentleman. Kritik soll er auf eine sehr professionelle Weise üben, manchmal auch mit Humor. In seiner Freizeit fährt er gerne Fahrrad und treibt schon Morgens um 5 Uhr Sport.
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Kommentare

aikonch
...indem Produktionsstätten verlagert und optimiert wurden....

Nun ja, dank diesem Satz ist er wohl auch nicht bei allen sehr beliebt...:-y
solence
Auch wenn viele deutsche Manager unter Optimierung nur Einlassungen verstehen heisst das nicht zwangsläufig, dass das immer so sein muss.

Siehe dazu Toyota-Produktionssystem.
solence
Entlassungen natürlich und nicht Einlassungen. Sorry.
jonez
Mit diesen Eigenschaften ist er ja das glatte Gegenteil von Steve!
crank
Alles Rotznasen!
bernddasbrot
... dass er fast ausschließlich bei Apple tätig ist.

Ein hübscher Satz - und was für eine Bedeutung. Wo arbeiten Apple-Angestellte denn normalerweise?
Alexander Schaaf
@solence: Richtig, danke für den guten Beitrag. Leider ist das deutsche Management noch weit davon entfernt die Verantwortung tragen zu wollen wie das in den amerikanischen und vielen anderen Ländern der Welt der FAll ist. Wir reden hier nicht von den 3 Großkonzernen in Deutschland.
Nein es ist das Topmanagement vieler "Großer Mittelständler" die nach wie vor mehr Verwalten, als "Agieren"!
Wie ein gutes Changemangement und beispielsweise "LeanProduction" Arbeitsplätze sichert kann man bei Porsche in Deutschland wunderbar beobachten!

Ich bin gegen Grabenkämpfe Arbeitnehmer und Arbeitgeber aber das deutsche Management gehört mehr in die Verantwortung genommen!
maczock
alexander schaaf hör doch mal endlich mit deinen amis auf. amp; jedes zweite deiner postings handelt von denen. (sick) die mögen nicht alle hier und wir wollen in deutschland auch das recht haben unsere eigenen fehler zu machen! danke!


" vielleicht auch daran, dass er bisher in keine Skandale verwickelt war"

also so weit is apple eigentlich noch nicht gesunken das man das so formulieren muss
typneun
ein ami der gern fahrrad fährt? macht ihn sympathisch.
dan@mac
typneun: ja, gerade für Steve. Wenn er dann auch noch Vegetarier ist...
jimcontact
Danke MTN für diesen interessanten Artikel, davon kann ruhig öfter mal was kommen-weil: Woher soll man sowas sonst wissen

Morgens um 5 Uhr aufstehen und Sport treiben, finde ich jedoch äusserst unmenschlich
„An alle die gerade mit-, zu- oder abhören: Wer wo, warum, mit wem und wann, dass geht euch einen Scheißdreck an! (W.Schmickler)“
Mightdancer
Naja, unmenschlich nicht. Aber das mit dem Fahrrad fahren ist toll. "Na du kleiner Timmy, fährst du gerne Raaad?"

ciao,
Stefan
kingdomxxl
Zur Personalie: Dass Tim Cook für eine gewisse Zeit das Tagesgeschäft managen kann steht außer Frage. Dass sein persönliches Engagement sehr beachtlich ist, sollte für die Bindung zum Unternehmen sprechen.

Daneben sind ja offenbar alle maßgeblichen, neuen Produkte für 2011 in der Pipeline und Steve Jobs bleibt in alle strategischen Entscheidungen eingebunden. Zunächst also kein Grund zur Unruhe.

Grund zur Unruhe bereiten mir eher die umherschwirrenden Fakten: Der Artikel vom WSJ datiert von 2006, die Zahl der Senkung von 473 Millionen auf 20 Millionen USD bezieht sich auf 1999. Das, meine Damen und Herren, ist jetzt mehr als zehn Jahre her; genaue Fakten findet man in Apples Quartalsberichten.

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