Donnerstag, 8. August 2013

Bild zur News "Apple-Patent beschreibt eingebettete Audio-Links"In einem durch das US-Patent- und Markenamt veröffentlichten Patentantrag beschreibt Apple unter dem Titel "Audio Hyperlinking" eine Möglichkeit, innerhalb einer Audio-Spur Links zu hinterlegen. Diese werden im Gegensatz zu anderen Technologien nicht als Meta-Daten in der Datei hinterlegt, sondern stattdessen innerhalb der Audio-Spur als nicht hörbare Audio-Informationen integriert. Hierbei weist ein Link ein spezielles Muster auf, das bei der Wiedergabe erkannt und mit den darauf folgenden Link-Daten entsprechend weiterverarbeitet werden kann.

Neben eines einfachen Hinweises für den Nutzer ist dem Patent zufolge auch ein automatischer Aufruf denkbar. Abhängig von den Link-Daten kann dies zu einer Pausierung der Wiedergabe führen. Links können nicht nur Webseiten enthalten, auch Bilder und andere Medien sind laut dem Patent denkbar. Dabei könnte ein spezielles Muster in der Audio-Spur auch dafür sorgen, dass ein Hinweis auf einen Link oder die Darstellung zeitlich begrenzt ist. Apple hatte den Patentantrag im Februar 2012 eingereicht.
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Kommentare

maclex
aha , versteckter programmcode in einer audiospur?

etwa teletext? nein......?

das musikstück ruft also per player webseiten auf?

und was machen die damit?

nutzen?
für wen?
„Ironie ist die Grobheit der Gebildeten.“
sonorman
Die bisherige Methode zum Anhängen von Metadaten könnte ganz genauso missbraucht werden. Kein Grund also, gleich wieder Panik zu schieben.

Durch die Einbettung in das Musiksignal könnte man endlich eine vollkommen plattformübergreifende Kompatibilität beim Auslesen der Daten erreichen – wenn es sich durchsetzt und alle das Prinzip unterstützen. Bei den bisherigen Methoden gibt es zu viele Unterschiede, so dass z.B. mein Autoradio nur manche Metadaten aus iTunes lesen kann. Mal werden die Album-Cover angezeigt, mal nicht. Mal wird der Künstler angezeigt, mal nicht…
maclex
id3 tags sind doch Standard.

wieso also was neues patentieren lassen , was sich durch so ein patent eh nicht durchsetzen wird?

aber irgendwer wirds schon gut finden wenn musik dann auch noch webseiten aufrufen kann.
„Ironie ist die Grobheit der Gebildeten.“
sonorman
maclex
id3 tags sind doch Standard.

wieso also was neues patentieren lassen , was sich durch so ein patent eh nicht durchsetzen wird?
Das habe ich doch eben beschrieben: Weil ID3-Tags nicht eindeutig standardisiert sind und weil es zu Inkompatibilitäten kommt.

Und was das Patentieren angeht: Das macht jede Firma so, die sich ihre Ideen schützen lassen will. Egal, ob die Idee Aussicht auf Umsetzung in praktische Anwendung hat oder nicht. Das muss man nicht schätzen, aber so ist das nun mal zur Zeit. Apple macht da nichts außergewöhnliches.

Die Idee ist auf jeden Fall nachdenkenswert, denn mit der bisherigen Methode sind Metadaten in Musikfiles oft ein Ärgernis. Übrigens ließe sich durch das "Aufmodulieren" der Metadaten auf die Musikdaten auch das Problem umgehen, dass die Metadaten beim Konvertieren in andere Formate verloren gehen oder zerstört werden.
promac
Was bei dem verwendeten Player natürlich dann eine "Onlineverbindung" vorraussetzt ....
sonorman
promac
Was bei dem verwendeten Player natürlich dann eine "Onlineverbindung" vorraussetzt ....
Aber nur, wenn es um Linkdaten geht. Sind nur Titelinformationen und Album-Cover integriert, braucht man auch keine Onlineverbindung.

Letztlich ist das nichts anderes, wie das bei uns gängige RDS (Radio Data System), welches die Übermittlung von Zusatzinformationen durch ein auf das Radiosignal aufmodulierten Datenstrom ermöglicht.

Edit: Ein "technisch" besser passendes Beispiel ist vielleicht die Steganographie, nur dass es bei Apples Patent nicht um das "verstecken" von Daten geht.
Stereotype
promac
Was bei dem verwendeten Player natürlich dann eine "Onlineverbindung" vorraussetzt ....

Warum?
promac
Stereotype
promac
Was bei dem verwendeten Player natürlich dann eine "Onlineverbindung" vorraussetzt ....

Warum?

..... Links können nicht nur Webseiten enthalten .....
maclex
ein scheunentor für rusische hacker mit biliigst mp3 und eigenem player.

öffnet ports und auch webseiten

id tags genügen völlig.
und für etwas gibts shazam und ne tastatur.

lustig wirds wenn phones dann bei jedem stück aufs netz zugreifen wollen weil ja die tags fehlen.
„Ironie ist die Grobheit der Gebildeten.“
Stereotype
promac
Stereotype
promac
Was bei dem verwendeten Player natürlich dann eine "Onlineverbindung" vorraussetzt ....

Warum?

..... Links können nicht nur Webseiten enthalten .....

Oh, das ist neu. Links enthalten also ganze Webseiten. Interessant.
promac
Stereotype

Oh, das ist neu. Links enthalten also ganze Webseiten. Interessant.

..... frag MTN, steht oben im Text ....
o.wunder
Das wird dann wohl für die Werbeeinblendungen in iRadio genutzt werden.
Oceanbeat
Hoffentlich findet sich dann ggf. ein Tool zum entfernen dieser Daten...
„Nierentische waren auch mal Science-Fiction...“
fluppy
Hä ein watermark-verfahren(das es schon lange gibt) Patentieren lassen?
Uralte Steganographie-Techniken lassen sich jetzt also patentieren...
Das ist so alt, wie es Tonträger gibt (inklusive Schellack Schallplatten) *gähn*

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