Software-Updates
08.02.12 08:31
07.02.12 17:36
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Umfrage
Welche Schulnote geben Sie Apples telefonischem Kundendienst?
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2 - gut
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4,4%
6 - enttäuschend
1,9%
Musste noch nie Apples telefonischen Kundendienst in Anspruch nehmen
33%
773 Stimmen
WERBUNG
Journals > Cornelius Fischer > Cornelius Fischer // Fotografie i
Dies ist das Journal eines Benutzers. Für die Einträge ist der jeweilige Teilnehmer verantwortlich. Sie können die Einträge bewerten und kommentieren.
Montag, 18. Oktober 2010
Entschuldigt, ich muss mein Journal einmal für etwas "Werbung" missbrauchen.

Das Schweizer Unternehmen Gadget (Musiklabel & Veranstalter) vergibt per Community/Voting einen Fotografen Job im Januar 2011. Ziel der Aktion, eine Gruppe bestehend aus Band, Produktionsassistent, Videocrew, Fotograf und Make-up Artist fliegt eine Woche auf die Bacardi Insel und produziert Promobilder und Musikvideo für die Band. Die Band nimmt zudem Songs vor Ort auf und das ganze wird dann im Februar veröffentlich.

Das nette daran, es gibt neben der Woche Insel auch ein ordentliches Honorar für den Fotografen.
Der Haken, gewinnen tut derjenige der am meisten Stimmen in den nächsten 4 Wochen sammelt.

Dies funktioniert per Voting im Profil sowie per Beitritt auf meiner digitalen Insel.

Nun seid ihr gefragt!! Zeigt mir das online Communities funktionieren und schickt mich auf die Insel !!!!
Das Einzige was ihr tun müsst, online für mich voten unter


und für alle die Facebook haben, meiner Insel beitreten (bitte bitte, das gibt die meisten Zusatzpunkte!!!!):


Also SCHICKT MICH AUF DIE INSEL !! (Cornelius Fischer)
18.10.10
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Dienstag, 5. Oktober 2010
So es gibt mal wieder etwas News zu berichten und Bilderchen zu zeigen. Daher schreib ich mal wieder ein Journal!

Letzten Freitag war die Schlüsselübergabe für die neuen Räume unseres Gemeinschaftsstudio CORESTRA. Das Studio liegt mitten in der Aarauer Altstadt, keine 10 Minuten vom Bahnhof entfernt.
Bisher hatten wir 110qm Fläche mit 3.1m Deckenhöhe als kombiniertes Fotostudio inkl. Visaecke. Eingang war etwas unfreundlich durch die Tiefgarage. Das hat nun endlich ein Ende. Das Stockwerk direkt über unserem Studio ist endlich freigeworden und konnte von uns übernommen werden. Neu hinzugekommen sind nun 110qm Atelier (zukünftiges Büro inkl. Eingang von der Strasse) sowie 20qm Lagerraum/EC (zukünftiger Visagistik Bereich inkl. Dusche/WC). Der Zugang wird nach der Renovation dann durch das Grossraumbüro direkt von der Strasse her sein. Vom Büro gibt es eine Treppe (die nur wir nutzen werden) direkt zum Studio und der Visagistik.

So damit das jetzt nicht so abstrakt bleibt, hier mal ein paar Eindrücke unserer neuen Räume:

Der Eingang
Bild von http://data.mactechnews.de/408206.png


Der Eingang von innen
Bild von http://data.mactechnews.de/408208.png


Zukünftiges Büro
Bild von http://data.mactechnews.de/408210.png


Fensterfront des Büros
Bild von http://data.mactechnews.de/408212.png


Treppe zum Studio/Visa
Bild von http://data.mactechnews.de/408204.png


Visagistik
Bild von http://data.mactechnews.de/408214.png


Visagistik
Bild von http://data.mactechnews.de/408216.png


Umbaugerümpel
Bild von http://data.mactechnews.de/408218.png





Die Studiogemeinschaft CORESTRA wurde 2007 gegründet und bestand ursprünglich aus 3 Fotografen und einer Make up Artistin. Mit diesem Ausbau den wir gerade in Angriff nehmen ist das Team nochmals deutlich gewachsen. Neu werden auf den 240qm 4 Fotografen, 3 Make Up Artistinnen, ein Studioassistent, eine Polygrafin & ein Webdesigner arbeiten. Ebenfalls an die Gemeinschaft angeschlossen ist ein Webprogrammierer sowie eine lokale Modelagentur, welche als Partner auf der neuen Website (ist gerade in Arbeit) aufgeführt werden sowie Werbefläche im Büro bekommen werden.

Doch bevor wir wirklich anfangen können in den neuen Räumen zu arbeiten muss jetzt erstmal noch viel passieren. Unser Vormieter ist 1984 in die Räume eingezogen. Entsprechend ist die Elektrik schon etwas älter und muss wohl grösstenteils überholt werden. Ebenfalls sind einige Sanitärarbeiten nötig (Waschbecken im Büro muss verschoben, ein WC in eine Dusche umgebaut werden ..). Dies zu den normalen Renovationen wie Putzen, Streichen und neue Böden verlegen.

Als ersten haben wir letzte Woche direkt ein altes 3er Metallwaschbecken aus dem Visaraum rausgerissen sowie die Fliesen abgespitzt. Gestern wurden die ganzen Löcher verspachtelt. Heute die alten Röhren/Lüftungskanäle im Visaraum geputzt und die Wände gestrichen (3 Schichten und man sieht immer noch Flecken, obwohl wir nicht die billigste Farbe verwenden..).

Aktuelles Ziel, Ende 2010 fertig sein und im Januar dann die neuen Räume offiziell mit einem Fest eröffnen/einweihen!
Bis dahin, werd ich sicher den einen oder anderen kurzen Beitrag mit Bildern vom Umbau posten. Jetzt muss ich aber erstmal packen, morgen früh gehts für eine Woche nach Mallorca mit 2 Visas, zweitem Fotograf sowie Assistent. In der Woche werden wir Sedcards für 5 Models der Partneragentur produzieren und nebenbei ein Webtagebuch auf unserem Blog führen. Wer mag, kann ja mal reinschauen was wir gerade so auf Malle machen. (Cornelius Fischer)
05.10.10
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Montag, 9. August 2010
.. oder besser gesagt wird langsam immer mehr zum Beruf.

Einige von euch dürften es ja schon langsam gemerkt haben das die Fotografie bei mir langsam einen immer grösseren Stellenwert einnimmt und dies jetzt mal nur auf den finanziellen Aspekt bezogen. Da heisst es auch in vielen Bereichen professioneller und seriöser werden. So z.B. der Webauftritt.

Bis jetzt ging alles was ich publiziert habe (sei es Internet oder Print) unter dem Pseudonym darklight Fotografie nach Aussen. Irgendwie war es cool sich mit einem Künstlernamen zu schmücken, zumal er auch meiner Vorlieben/Interessen entsprach als ich ihn mir vor knapp 4 Jahren zugelegt habe. In dieser Zeit hat sich viel geändert, vorallem meine Aufnahmebereich. Waren es am Anfang vorallem düstere Gruftibilder und Szenekonzerte, sind es heute vorallem Hochzeiten, Paarshootings, Fashion- und Portraitshots und natürlich immer noch Konzerte (und dies nicht mehr nur düstere Goth-Konzerte).

Am Anfang stand nur das Hobby im Vordergrund. Mittlerweile habe ich ein Gemeinschaftsstudio welches am 1. Oktober auf über 220qm erweitert wird (105qm Büro, 105qm Studio, ca. 25qm Visagistik). Dort kann ich es mir dann endlich heimelig einrichten mit richtigen Arbeitsplatz, hoffentlich bald einem MacPro inkl. LaCie 24' Monitor. Seit knapp 2 Jahren arbeite ich zudem reduziert in meinem gelernten Beruf um mich der Fotografie widmen zu können und eben dort auch Geld zu verdienen!


Da ich in den letzten Wochen so einige gute neue Kontakte knüpfen konnte, ab Oktober/November zum ersten mal richtige Werbung schalten werde, war es nun höchste Zeit mich von meinem Pseudonym "darklight" zu verabschieden. Zum einen haftet dem einfach etwas düsteres bei, was so garnicht zur Hochzeitsfotografie passt. Zum anderen aber, ich brauch mich nicht mehr hinter einem fremden Namen zu verstecken! Daher gibt es mich ab sofort nur noch unter meinem echten Namen:
www.corneliusfischer.ch


So und was kommt als nächstes? Nun mein nächstes grosses Ziel ist eine richtig edle Portfolio Mappe von Heiner Hauck. 290€, echtes Leder, Namensprägung und spezielle Versandtasche inkl. Dazu meine Bilder als edle FineArt Prints! Manch einer mag sich jetzt fragen wieso der Aufwand, wenns ein iPad auch tut und das wohl bald fast jeder Fotograf so machen wird. Doch genau da liegt der Punkt. Als Fotograf muss man stets aus der Masse herausstechen und das tut man nicht mit digitalen, nicht fassbaren, Bildern. Sondern mit Prints die ein Kunde in die Hand nehmen kann (die weissen Baumwollhandschuhe dezent mit in die Mappe gesteckt, damit er ein schlechtes Gewissen hat wenn er die Bilder mit fettigen Händen anfässt ) und die Bilder in Ruhe betrachten kann!



Das wars auch fürs erste! Würde mich an dieser Stelle natürlich über etwas Feedback zu meiner neuen Website freuen (meine 4. in 4 Jahren mittlerweile *g*). Diesmal ohne spezielles Design (fertig gekauft), dafür mit WordPress dahinter und einer wirklich edlen und einfachen Administration! Kleinere Textfehler können natürlich noch vorhanden sein, ebenfalls nicht ganz übersetzte Templates (sollte eigentlich zu 99% alles Deutsch sein jetzt) und die Galerie hat noch einen kleinen Bug der von den Programmierern des Herstellers hoffentlich morgen behoben wird. Die Bilder faden im Moment aus und das nächstes "plopt" dann direkt rein, anstatt sanft einzufaden.
(Cornelius Fischer)
09.08.10
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Montag, 1. März 2010
*grml* Jetzt hatte ich das Journal fertig, habs nochmals auf Fehler überflogen und wollte gerade editieren und klicke aus versehen auf den Papierkorb und weg ist das Journal.. wieso gibts keine Warnung bevor ein Journal gelöscht wird???

Also nochmals von vorne.

Da ich ja zum einen schon länger kein Journal mehr gepostet habe (hatte etwas viel zu tun mit Blogbeiträgen und Aufträgen in den letzten Wochen), folgt hier aus aktuellem Anlass mal ein kleiner Beitrag zum Thema weichbügeln von Haut bei Portraits und Modefotos. Das ganze aus aktuellem Anlass zum Bildbeitrag von crizz

Heutzutage ist es ja gang und gäbe das in Modemagazinen die Models bis ins letzte Details retuschiert (oder sollte ich sagen, optimiert) werden. Da wird schlanker gemacht, Falten entfernt, Kleidung umgefärbt und eben auch Haut weichgezeichnet. Mal qualitativ besser, mal schlechter. Allerdings bewegt sich hier auch bereits etwas. Ein grösseres Modemagazin aus den USA (ich weiss leider nicht mehr welches) hat letztes Jahr angefangen auf jegliche Retuschen zu verzichten und druckt nur noch Bilder bei denen lediglich Weissabgleich, Helligkeit und Kontrast korrigiert wurde. Persönlich finde ich, ist dies eine positive Entwicklung um dem künstlichen Schönheitswahn entgegenzuwirken. Sprich weniger Künstlichkeit und mehr Natürlichkeit.

Trotzdem möchte man manchmal auf ein sehr weiches Hautbild nicht verzichten. Prinzipiell gibt es zwei Wege. Einmal wäre es, einfach Photoshop zu bemühen. Ich hab dies selber eine Weile auch gemacht, jedoch wieder damit aufgehört. Wer es aber trotzdem tun möchte, versucht mal den Filter "matter machen" und spielt mit dem Schwellenwert Regler. Persönlich finde ich die Weichzeichnung viel schöner als vom gaußchen Weichzeichner. Das Ergebniss erhält mehr von der Porenstruktur und sieht weniger künstlich aus.
Wer dies jedoch nicht tun möchte, der kann den zweiten Weg gehen. Dieser führt zum einen über die richtige Wahl des Lichts und (das ist nicht zu unterschätzen) zum anderen über eine professionelle Visagistin.

Ich hab hier mal ein kleines Vorher/Nachher Bild, welches in den letzten Wochen bei uns im Studio entstand.

Bild von http://data.mactechnews.de/392158.png

Links seht ihr das Gesicht in natura, ohne jegliches Make up. Man sieht deutlich kleine Rötungen, Tränensäckchen, ein paar feine Sommersprossen. Prinzipiell bereits ein schönes Hautbild, aber eben nicht ebenmässig und makellos.
Rechts das ganze nachdem meine Visa ca. eine Stunde ein Nude Make up geschminkt hat. Das Hautbild ist nun eben und gleichmässig, die Tränensäckchen sind fast nicht mehr sichtbar, an der Lippe erkennt man bei genauem Hinsehen noch zwei sauber überdecke Pickelchen.
Zusätzlich hat sie die Gesichtszüge noch etwas modelliert. Mit unterschiedlicher Farbabstufung beim Make up, können z.B. Wangenknochen rausgearbeitet werden, oder die Nase optisch schmaler/breiter gemacht werden.

Ein solches Make up ist also immer die erste Stufe für Fotos mit zarter und feiner Haut. Die zweite Stufe ist die richtige Wahl des Lichts.

Benutze ich nun hartes und direktes Licht, holt mir dieses knallhart jedes noch so kleines Fältchen hervor. Benutze ich jedoch weiches Licht (grosse Softbox oder Beautydish mit Softer und Aufheller) lassen sich Fältchen und Poren weiter reduzieren. Outdoor fotografiert man am besten an einem bewölktem Tag (da die Wolken wie eine überdimensionierte Softbox für die Sonne wirken) oder geht in den Schatten.
Als weiterer kleiner Tip gilt noch, überbelichtet man um ca. 1/3-2/3 Blende, lassen sich Fältchen nochmals optisch reduzieren. Achtet dabei jedoch auch auf die Spitzlichter im Bild. Nicht das die Haut perfekt kommt, dafür z.B. ein weisses T-Shirt ungewollt völlig ausbrennt.

Hat man so nun ein Foto im Kasten, kann man allenfalls noch ein klein wenig Augenringe/Tränensäckchen reduzieren (die bekommt auch die beste Visagistin nie 100% weg), kleinere Retuschen machen (Nachtrag: z.B. die nicht ganz unsichtbaren Pickelchen, das kleine Härchen am Mundwinkel..). Das Weichzeichnen der Haut ist aber nicht mehr nötig, da man bereits ein zartes und weiches Hautbild auf jedem Foto hat. Wie gesagt, ich mags lieber natürlich, als künstlich weichgebügelt.

So, jetzt muss ich doch noch etwas Werbung machen. Auf unserem Blog wird es bald ein paar spannende Beiträge zu verschiedenen Make up Themen von Ramona (meiner Visa) geben. Das Foto oben stammt aus Bildern die wir in den letzten Wochen für verschiedene Beiträge vorproduziert haben.

Mein Tip für alle die gerne mit Models shooten, schaut mal in eurer Umgebung ob ihr eine Visagistin findet. Vielleicht eine in Ausbildung oder frische ausgebildete. Diese arbeiten meisten noch auf TfP Basis um ihre Mappe zu füllen. Achtet darauf das sie eine Ausbildung für Foto Make ups hat und lasst lieber die Finger von Kosmetikerinnen und Friseusen. Auch wenn diese im Prinzip das Schminken auch gelernt haben, ein Foto Make up ist etwas völlig anderes als z.B. ein Tages- oder Hochzeits Make up. Neben dem Effekt das eure Models so jeweils perfekt geschminkt sind, werden sich diese auch selbstsicherer vor der Kamera fühlen, was sich ebenfalls in den Fotos wiederspiegeln wird. (Cornelius Fischer)
01.03.10
Bewertung: +
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Donnerstag, 7. Januar 2010
Etwas früher als geplant, daher auch erst 95% fertig..




Hab dummerweise beim Testupload heute im FTP Programm auf "spiegeln" gedrückt. Tja da hats mir die alte Page gelöscht. Und ich Schlaumeier hab kein laufendes Backup auf meiner Platte. Tja, daher gibts jetzt halt die neue Website ein paar Tage früher.

Folgendes wird noch angepasst/geändert:
- Im Portfolio Events werden die Wasserzeichen noch besser ausgerichtet
- Der Infotext über mich wird noch geändert, kommt noch ein ordentlicher Text von einem befreundeten Journalisten. Nur ist der eben noch nicht fertig, also musste ich kurzerhand mir irgendetwas aus den Fingern saugen
- Standartsprache wird auf entweder auf deutsch gesetzt, oder ich bau noch ne Sprachweiche ein, die beim ersten Laden der Seite automatisch auf deutsch oder englisch stellt..
- Die aktuellen Preislisten müssen noch fertig gelayoutet werden und kommen dann noch auf die Kontaktseite

Ach ja, und die alte Page wird noch grafisch etwas überarbeitet und kommt dann in den nächsten Wochen als Konzertbild-Archiv wieder online. Erreichbar via Link im Portfolio..

Ansonsten sollte soweit eigentlich alles laufen und funktionieren.


Hoffe sie gefällt

Vielen vielen vielen Dank an Adamantos (auch MTN) fürs neue Design und die grundlegende HTML Vorlage!

(Cornelius Fischer)
07.01.10
Bewertung: +
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Sonntag, 3. Januar 2010
.. auf das vergangene Jahr. Und schon wieder ist ein Jahr vorbei, schneller als einem lieb ist.

Nun auch wenn ich gerne das eine oder andere Wort tippe, möchte ich jetzt doch lieber erst einmal ein paar Bildchen sprechen lassen.
Da gibt es z.B. die Bilder die ihr von mir kennt, Konzertfotos und von diesen gabs 2009 bei mir ziemlich viele. Ein paar davon hab ich euch hier mal zusammen gestellt..

Bild von http://data.mactechnews.de/387774.png

Bild von http://data.mactechnews.de/387768.png

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Wie ihr seht, ging es auf den Bühnen teilweise ziemlich heiss zu und her..

Und da gibt es noch eine andere Kategorie, People Fotografie.. auch hier hab ich ja schon einiges in die Galerie gestellt. Hier nochmals ein paar meiner liebsten Bilder..

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Bild von http://data.mactechnews.de/387736.png

Zu dem letzten Bild gibts noch ne lustige kleine Story. Entstanden ist dieses am Container Hafen von Karlsruhe. Am gleichen Tag fand noch irgendein kleines Hafenfest statt, daher hatten wir es schon nicht ganz so leicht eine Location zu finden. Nach etwas Sucherei fanden wir schlussendlich ein ruhiges Fleckchen und fingen an zu fotografieren. Allerdings hielt die Ruhe nicht all zu lang an. Plötzlich hörten wir das rattern und pfeifen einer Dampflock und ein Zug, voll mit Familien bog um die Ecke. Langsam fuhr er an uns vorbei, einige schauten etwas komisch, andere winkten freundlich. Ca. hundert Meter nach unserem Set stoppte der Zug und fuhrt wieder zurück. Nicht aber ohne bei uns kurz zu stoppen. Die freundlichen Lockführer wollten wissen wo man die Bilder später betrachten kann..

Bild von http://data.mactechnews.de/387734.png


So, das sind nun mehrheitlich die Themen die ihr von mir kennt. Das ganze frisst ja auch schon ziemlich viel Zeit und gerade Konzerte gehen ziemlich an die Substanz. Da möchte man doch ab und zu gerne mal auf der faulen Haut liegen.

Bild von http://data.mactechnews.de/387740.png

Allerdings gibt es da noch so einige Dinge die auf meinem Kalender standen. So z.B. einige Hochzeiten..

Bild von http://data.mactechnews.de/387766.png

Bild von http://data.mactechnews.de/387770.png


So gab es z.B. eine Schweiz/Deutschland Hochzeit in Oranienburg Anfang August..

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Oder die Trauung von MTN Mitglied Tomac (vielen nochmals für euer Vertrauen und weiterhin alles gute für eure gemeinsame Zukunft!)

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Aber auch sonst klickten meine Kameras auch bei der eine oder anderen Reportage. So z.B. bei einem internationalen Budo Training im Juni.

Bild von http://data.mactechnews.de/387772.png

Oder seit September regelmässig in einem Tattoo Studio..

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Bild von http://data.mactechnews.de/387750.png


Hin und wieder verschlägt es mich dann auch mal in alte Gemäuer, so z.B. im Sommer als ich mit einem Freund einen Kurztrip ins Tessin gemacht habe und dort ein paar wunderbare Fotos machen konnte.

Bild von http://data.mactechnews.de/387754.png

Bild von http://data.mactechnews.de/387752.png


Im September gabs eine Führung in der Feldschlösschen Braurerei in Rheinfelden. Sehr interessant zu sehen wie hoch die Tradition der Firma bewertet wird..

Bild von http://data.mactechnews.de/387762.png


Ja und damit nähern wir uns auch schon dem Ende vom Jahr 2009.. wobei da war doch noch etwas. Ja genau, der Punkt mit den Workshop ist noch offen. Seit September gibts regelmässig Blitzworkshops von mir. Bis jetzt konnte ich einen Strobisten Workshop und einen Studioworkshop veranstalten. Beide waren ausgebucht (unter anderem durch die Teilnahme mehrerer MTN Mitglieder, herzlichen Dank dafür nochmals!)

Bild von http://data.mactechnews.de/387728.png

Bild von http://data.mactechnews.de/387730.png


Nun damit wäre glaube ich mein fotografisches 2009 zusammen gefasst. Jetzt freue ich mich auf 2010, viele Hochzeiten, Blogbeiträge auf meinem Fotoblog , spannende Konzerte und vorallem, immer gutes Licht, auch wenns das eigene sein muss.

Bild von http://data.mactechnews.de/387776.png


(Cornelius Fischer)
03.01.10
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Montag, 16. November 2009
Ich hatte euch ja schon vorgewarnt das wir an einem Blogprojekt arbeiten. Nachdem wir uns vorletzte Woche endlich auf einen Namen einigen konnten und ich heute Zeit hatte das Layout zu übersetzen (wir bloggen auf deutsch, daher muss natürlich auch das Layout auf deutsch sein..), darf ich euch jetzt unseren Blog präsentieren:

www.synchronzeit.ch


So um was gehts in dem Blog?? Wie der Name schon sagt, die Synchronzeit ist die Zeit in der Kamera und Blitz synchronisiert werden können. Sprich wir werden in erster Linie über Fotografie schreiben die im Zusammenhang mit Blitzlicht steht. Als besonderes Schmankerl (und soweit ich das bisher überblicke auch als einziger deutschsprachiger Blog) bieten wir auch inhalte zum Thema Styling/Make-Up im Bereich Fashion Fotografie an. Dies übernimmt Ramona Räss, dipl. Make-Up Artistin.

Im Moment gibts erstmal nur einen Beitrag (den es auch hier in meinem Journal zu finden gibt), wir arbeiten aber bereits an den ersten Beiträgen. Speziell wird sein, dass wir versuchen so oft wie möglich Beiträge in Form von Videos zu liefern. Diese werden uns entweder bei der Arbeit zeigen, oder wir erklären in den Videos Setups, Lichtsituationen oder stellen neues Equipment vor!

Desweiteren wird über den Blog ein breites Angebot an Workshops entstehen. Mit unserem Kernautoren Team sowie Gastautoren (zurzeit steht nur einer drin, es kommen aber noch zwei weitere Gastautoren hinzu) bieten wir ab nächstem Jahr regelmässig Workshops im Bereich People/Fashion Fotografie an. Natürlich auch hier mit einem klarem Schwerpunkt auf der Nutzung von Blitzlicht.

Wir würden uns über reges mitlesen und über viele Kommentare freuen!

PS: Ihr braucht euch übrigens keine Sorgen machen, ich werde regelmässig Teaser zu Beiträgen in meinem Journal posten und auch hin und wieder exklusive Beiträge hier in meinem Journal veröffentlichen..

PPS: Viele liebe Grüsse an die drei MTN Mitglieder die gestern an meinem Workshop zum Thema Studiofotografie teilgenommen haben! (Cornelius Fischer)
16.11.09
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Mittwoch, 4. November 2009
In den letzten Tagen sind hier ja einige Diskussion sehr heftig und hitzig geführt worden, Bilder in der Galerie haben (vorsicht Ironie) seeehr hilfreiche Kritiken bekommen. Ich möchte diese aktuelle Stimmung mal nutzen um ein paar Zeilen und Gedanken zum Thema Fotografie niederzuschreiben.

Vielleicht vorweg mal sowas wie ne Definition. Fotografie ist etwas handwerkliches, aber auch kreatives. Und natürlich gibt es auch für die Fotografie viele viele schlaue Bücher und Lehrkräfte an Unis etc. die alle möglichen Regeln zur Hand haben. Tu dies, tu das, tu jenes nicht, schneide ein Bild niemals so etc etc.. und natürlich gibt es immer Leute (seid es Hobbyfotografen oder Profis - zur Definition Profi komm ich noch) die solche Regeln sehr ernst nehmen und dabei eine der wichtigsten Grundregeln völlig vernachlässigen. Nämlich die Kreativität. Fotografie ist eben nicht nur Handwerk, sondern in erster Linie auch etwas kreatives. Und das heisst auch, Regeln zu brechen. Bilder eben nicht im goldenen Schnitt aufzubauen, ein Streiflicht eben auch mal auf die Nase zu setzen oder auch mal einen Zweig mit Blättern als vorderste Bildebene unscharf vor den Kopf eines Models zu setzen.

Und wieso? Weil es dem Fotografen eben so gefällt! Muss ja nicht jedem gefallen..

Ich bin ja trotz allem auch viel online unterwegs, lese so manchen Fotografieblog, klicke durch einige Foren und analysiere viele viele Bilder von anderen Fotografen. Eins fällt mir aber immer wieder auf. Gerade in Foren gibt es eine Sparte an Usern die sich sehr stark auf technisches fokussieren. So werden Autofokussysteme verglichen, Bildrauschen analysiert, wilde Spekulationen angestellt welcher Hersteller nun die beste Kamera baut und und und. Dabei geht völlig verloren, dass vom reinen Schreiben und Reden keine Fotos entstehen. Grundsätzlich ist die beste Kamera immer diejenige mit der man selber gut zurecht kommt, und das ist nun das wichtigste, die man auch mitnimmt! Eine Kamera die nur im Regal steht, macht nämlich auch keine Bilder..

Was will ich damit sagen? Schau euch dieses Bild mal an:
Bild von http://data.mactechnews.de/380774.png

Ja die Füsse sind angeschnitten. Na und? Ich finde es super. Das Bild bringt die Dynamik mit die ich möchte und der Schnitt gefällt mir genau wie er ist.
Das Foto habe ich mit Canon 5D mit 24-105er Linse und einem Ranger Quadra von Elinchrom gemacht, wieso, weil das nunmal meine Ausrüstung ist. Der springende Punkt ist aber, hätte mir jetzt jemand ne andere SLR (lasst es ne Sony oder ne Pentax sein) in die Hand gedrückt und ein Weitwinkel vorne drauf (nehmen wir mal ein Tamron und keine Profilinse), hätte ich das gleiche Bild auch gemacht. Vielleicht wäre es ein klein weniger weicher, weil ein Tamron nunmal nicht so scharf ist wie ein Canon L Objektiv, vielleicht sähen die Farben out of cam etwas anders aus oder das Rauschverhalten wäre etwas besser/schlechter.. Aber, ich hätte das Bild auch mit einer anderen Ausrüstung machen können.

Denkt mal darüber nach..

Ich für meinen Teil hab schon länger "aufgehört" mich durch Websiten zu wühlen die irgendwelche Testberichte veröffentlichen um mir zu sagen das die Bodys von Firma X im Punkt Y besser sind als andere etc.. (okay, ein wenig lese ich auch noch solche Berichte, aber nicht mehr primär..) ich lese fast nur noch Blogs und Seiten wo darüber berichtet wird wie man unterschiedliche Ausrüstung einsetzt um mit dieser zu einem gewünschten Bild zu kommen.

Dazu möchte ich noch eine kleine Anekdote geben. Ich hab letztens mal im dforum über mehrere Seiten mit einem 5d mkII Fan diskutiert wieso die neue Canon 7D die schlechtere Camera für Konzerte sein soll als eine 5DmkII.. nur weil ich allein vom Datenblatt her gesagt habe, dass die 7D die perfekte Kamera für Konzertfotografie ist und die 5D (mki und mkii) zwar durchaus auch geht, aber eher ein Werkzeug darstellt das nicht bestenfalls suboptimal ist.. dabei wurden mir alle möglichen Sachen an den digitalen Kopf geworden.. was aber völlig verloren ging in der Argumentation des 5Dmkii Fans, das beste Rauschverhalten nützt nichts, wenn der AF daneben liegt oder die Kamera wegen 3B/s ne halbe Sekunde schlichtweg zu langsam ist um einen ganz speziellen Moment einzufangen..
Damit möchte ich sagen, meine Argumentationen beziehen sich auf eigene praktische Erfahrungen die ich mit dutzenden von Fotos (und ich denke meine Bilder sind qualitativ und inhaltlich nicht die schlechtesten.. ) belegen kann. Wenn ich schreibe das der AF eine 5D für Konzerte nunmal suboptimal ist und min. 30% Ausschuss generiert, dann schreib ich das nicht weil ich das irgendwo gelesen habe, sondern weil ich selber fast tagtäglich mit diesem Problem kämpfe.. ich halte mich entsprechend in Diskussionen in denen ich selber keine praktische Erfahrung habe, lieber mal zurück, als mit irgendwelchem Wissen zu "glänzen" das ich durch reines Lesen angeeignet habe..

Bild von http://data.mactechnews.de/381962.jpg


Weiter oben habe ich ja geschrieben ich komm noch zum Punkt "Profi". Für was steht Profi nun.. Ein Profifotograf ist einer, der seinen finanziellen Lebensunterhalt mit Fotografie verdient. Ob er gut ist oder nicht, ist damit noch lange nicht definiert. Ich kenne genügend Leute die durchaus ziemlich viel Geld mit Fotografie verdienen, sich aber in erster Linie gut verkaufen können ohne das viel dahinter steckt.. (wie das langfristig funktionieren kann ist mir immer noch ein Rätsel..)

Ich will damit nicht sagen das ich qualitativ und inhaltlich über allem stehe, keinesfalls. Im Gegenteil, ich kenne sehr sehr viele Fotografen die in vielen Punkten mir um längen voraus sind. Das spannende ist aber, deren Bilder zu lesen und nachzuvollziehen wie diese gemacht wurden um allein daraus etwas zu lernen. Sprich ich lege meinen Fokus nicht mehr darauf die dicke, schwanzverlängernde Ausrüstung zu haben (sorry für die Ausdrucksweise), sondern wie ich mit diversen Möglichkeiten zu meinen Bildern komme. Und genau an dem Punkt fängt für mich Fotografie erst richtig an! Schaut euch mal Bilder von einem René Burri oder James Nachtwey an. René Burri ist ein Genie wenn es darum geht Bilder in der Tiefe zu dritteln (etwas was ich in gerade für mich am ausprobieren/üben bin) und was James Nachtwey an Bildschnitten zutage fördert ist teilweise schon fast beängstigend überirdisch..

Denkt mal darüber nach ..

Ich hoffe ihr habt euch bis hier durch die ganzen Wörter kämpfen können und möchte nun gerne die viele Fotoenthusiasten hier in der Community auffordern auch mal Bilder in der Galerie zu posten. Ich war wirklich extrem überrascht nachdem ich im Forum gesehen habe was hier alles an Ausrüstung vorhanden ist und wie wenig Bilder den Weg in die Galerie finden! Ich fände es toll, wenn wieder mehr Bilder als nur Worte sprechen würden..

PS: Ab jetzt lass ich mal die Worte mal wieder Worte sein und lass Bilder sprechen.


Bild von http://data.mactechnews.de/380711.jpg
(Cornelius Fischer)
04.11.09
Bewertung: +
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Dienstag, 3. November 2009
Ich hatte euch ja versprochen ein Journal zu schreiben sobald ich die neuen Pocket Wizards mal etwas genauer getestet habe..
Aber um was gehts hier eigentlich? Die neuen Pocket Wizards TT1 und TT5 (http://www.pocketwizard.com) sind die ersten Funk Trigger die eine vollwertige Nutzung der E-TTL Blitzsteuerung (CLS für die Nikon User..) unterstützen. Bei Pocket Wizard heisst das schlicht "ControlTL". Neben dieser genialen Funktion bieten sie noch so einige weitere Features, auf die ich jetzt aber noch nicht eingehen will. Mehr dazu vielleicht später mal.
Achtung, die Teile sind Systemspezifisch ! Die Canon Ausführung funktioniert nicht mit Nikon Kameras und umgedreht.. erhältlich sind sie nur für Canon und Nikon. Ich bezweifle auch das das System noch für andere Hersteller adaptiert wird.

Bild von http://data.mactechnews.de/383479.jpg


So was macht nun dieses E-TTL ?? Einfach gesagt, E-TTL übernimmt für den Fotografen die korrekte Steuerung für den Systemblitz. Durch einen simplen Vorblitz wird vor dem eigentlich Auslösen der Kamera die Lichtmenge ermittelt, welche der Blitz abfeuern muss, damit das Model oder Objekt (oder was auch immer) korrekt belichtet wird. Das ist ja ganz nett, nur wenn der Blitz auf der Kamera ist, wirken Bilder oft einfach langweilig und eine besondere Lichtstimmung kann man so eigentlich auch fast nicht erzeugen. Daher wurden bereits seitens der Hersteller (Canon/Nikon) optische Steuerverfahren entwickelt die es erlauben Systemblitze entfesselt auszulösen, ohne die E-TTL Funktionen zu verlieren. Diese Systeme funktionieren aber nur über kurze Distanz, brauchen zwingend Sichtkontakt zwischen den Blitzen und sind extrem unzuverlässig, gerade wenn man mal im Sonnenlicht arbeitet oder z.B. ein Durchlichtschirm die Sicht blockiert.

Durch die Funktechnologie von den PW's hat man als Fotograf nun ein extrem zuverlässiges System das keinen Sichtkontakt benötigt, auch über längere Strecken funktioniert (ich habs bis jetzt bis ca. 30m getestet, laut PW sollen aber um die 100m ohne Probleme möglich sein..). Zudem besitzen die Dinger nen Blitzschuh, so das man keine Kabel mehr benötigt.

So lange Rede, kurzer Sinn.. eigentlich gehts hier ja ums ausprobieren. Und genau das hab ich letzten Samstag gemacht.. Mal eben nach Karlsruhe gedüst und dort mit nem Kumpel und nem hübschen Model in Wald gegangen um den Dingerm ein erstes Mal genauer auf den Zahn zu fühlen. Hier gleich mal das erste Setup:

Model am Baum angelehnt, schöne herbstliche Abendsonne von hinten, ein 580er Speedlight auf Stativ mit dem TT5 dran und nem Durchlichtschirm. Alles E-TTL im Av Modus fotografiert. Hierzu einfach das Speedlight auf den Blitzschuh des FlexTT5 stecken und einschalten. Den Blitz auf E-TTL stellen und feddich Den TT1 auf die Kamera, ein Testfoto machen (sehr wichtig, denn das erste Bild dient den PW's um eine stabile Funkverbindung aufzubauen und das System zu kalibrieren. Entsprechend ist das erste Bild jeweils falsch belichtet!)

Bild von http://data.mactechnews.de/383477.png

Und so sieht das dann aus:

Bild von http://data.mactechnews.de/383494.png

So damit ihr mal seht was so ein Blitz ausrichtet, mal ein Bild ohne und eins mit Blitz. (hier war jedoch nicht ein Speedlight, sondern ein Ranger Quadra mit nem Beauty Dish im Einsatz, grundsätzlich wäre das aber auch genauso gut mit nem Speedlight gegangen)

Bild von http://data.mactechnews.de/383485.png

Und mit ein wenig RAW Konverter und 10min Photoshop siehts dann so aus
Bild von http://data.mactechnews.de/383492.png


Ihr seht, wer die Grundregeln vom E-TTL verstanden hat und mit einem Blitz auf der Kamera umgehen kann, für den ist das hier ne leichte Übung. Man arbeitet als wenn der Blitz auf der Kamera ist, einfach im Av-Modus (oder was einem beliebt).. schert sich nicht um Zeiten, manuelle Blitzleistung etc.. gewünschte Blende einstellen, fokussieren und auslösen. Den Rest übernehmen die Kamera, die PW's und natürlich die E-TTL Steuerung.
okay ganz so leicht ists nicht. Natürlich muss man wissen wie E-TTL funktioniert. Sprich den Hintergrund nicht zu sehr unterbelichtet, Model ins Gegenlicht stellen (Aufhellblitzen), Mehrfeldmessung aktivieren und nur mit einem AF Feld arbeiten. Entweder via FEL Taste die Belichtung inkl. Blitz speichern oder das AF Feld direkt so aufs Model setzen das der Ausschnitt passt. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.


So wem das nun zu leicht ist, für den gibts Level 2. Jetzt nehmen wir mal zu dem einem Blitz einen zweiten dazu. Um es etwas einfacher zu gestalten lassen wir jegliche Lichtformer weg und stellen die Speedlights einfach auf ein Stativ. Eins von vorne und eins als Streiflicht von hinten. Diesmal ohne Gegenlicht..

Bild von http://data.mactechnews.de/383475.png

Wir arbeiten immer noch im Av Modus mit Mehrfeldmessung. Der Hintergrund wird via Belichtungssteuerung ca. 1 Blende unterbelichtet, an der Blitzlichtkorrektur wird nichts verstellt (wir wollen ja eine korrekte Belichtung. Um das ganze nicht weiter kompliziert zu machen, lassen wir Master/Slave weg. Sprich beide Blitze arbeiten als "Master" und werden entsprechend mit der gleichen Leistung vom E-TTL System ausgelöst (die Kamera kann ja nicht wissen das der eine Hauptlicht und der andere Streiflicht sein soll). Wie bekommen wir jetzt aber eine Überbelichtung hin???
Ganz einfach, beim Hauptlicht stellen wir den Reflektor auf sagen wir 50mm (dadurch die das Model komplett ausgeleuchtet), das Streiflicht stellen wir auf sagen wir mal 70mm. Durch den engeren Lichtkegel bekommen wir trotz gleicher Blitzleistung, mehr Licht auf die ausgeleuchtete Fläche beim Streiflicht und schon haben wir die gewünschte Überbelichtung. Wichtig ist dabei das beide Blitze im gleichen Abstand zum Model stehen. Und das ganze sieht dann so aus (Out of Cam !!!)

Bild von http://data.mactechnews.de/383481.png


Wer nun zusätzlich noch mit Lichtformer arbeiten möchte, kommt nicht drum herum, entweder durch ausprobieren mit einer Belichtungskorrektur am Streiflichtblitz (kann man manuell am Speedlight einstellen) oder durch komplettes manuelles Blitzen mit dem Streiflichtblitz das gewünschte Menge Licht zu ermitteln. Denn das System lässt ja immer beide Blitze mit der gleichen Leistung abblitzen und wenn aufm Hauptlicht z.B. ein Schirm drauf montiert ist, verballern wir viel Licht am Model vorbei und der Blitz muss dies durch ne höhere Blitzleistung kompensieren (was eben dann auch das zweite Speedlight unweigerlich mit hoch regelt..)
Fazit ?? Mit einem Blitz arbeitet es sich kinderleicht. Mit etwas Geschick und einem guten Auge für vorhandenes Umgebungslicht lassen sich herrliche Fotos ohne grossen Aufwand schiessen. Sobald man mehr Blitze dazu nimmt, sollte man aber wissen was man tut. Grundkenntnisse über Lichtphysik sind hier auf jeden Fall von Vorteil um im vollen E-TTL Modus weiter arbeiten zu können. (die sind übrigens auch sonst ganz hilfreich wenn man manuell arbeitet - gerade mit Systemblitzen wegen der geringeren Blitzleistung gegenüber einer Portyanlage mit ein paar hundert Ws)

So hoffe konnte euch nen kleinen Einblick in diese neue Technik geben. Ich selber blitze Outdoor fast nur mit entfesselten Speedlights (die mobile Blitzanlage benutze ich eigentlich nur wenn ich wirklich die Power benötige). Dabei setze ich je nach Situation entweder auf E-TTL oder auf manuelles arbeiten.. ne Grundregel wann E-TTL und wann man manuell besser fährt gibts so auch nicht.. grundsätzlich kann man mit beiden Varianten sehr gut und speditiv arbeiten. Ist in erster Linie eine Frage der Übung..

Wer hier übrigens einen literarischen Beitrag erwartet hat, ich bin Fotograf kein Schriftsteller . Bei Fragen, einfach die Comment Funktion benutzen oder mal an einen meiner Workshops kommen. (nächstes Jahr gibts dann auf jeden Fall auch in Karlsruhe und ev. noch etwas nördlicher Workshops zum Thema Systemblitze.. versprochen! )


(Cornelius Fischer)
03.11.09
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Heute ausnahmsweise mal etwas Werbung Der nächste Technikbeitrag ist aber bereits in der Vorbereitung, und zwar werd ich demnächst mal über Funkauslöser (im speziellen die neuen PocketWizard TT1 und TT5 Trigger) berichten..

Einführung in die Studiofotografie
Wer wollte nicht schon immer die volle Kontrolle über Licht und Schatten haben? In der Welt der Studiofotografie gibt es keine störenden Lichtquellen, der Fotograf schlüpft in die Rolle des Beleuchters und entscheidet kreativ wie er das Licht führen möchte.

In diesem Workshop schauen wir uns diverse Lichtsetups für Portrait und Ganzkörper Aufnahmen an. Angefangen bei einem einfachen Portraitsetup mit einem Blitz bis hin zum Ganzkörpersetup mit 4 Blitzen. Technisches Verständnis allein reicht jedoch nicht, ein Model muss schliesslich auch wissen wie es posieren soll. Daher wird auch der Umgang mit Modellen während des ganzen Workshops, immer wieder Thema sein.
Was musst du mitbringen? Eine Spiegelreflexkamera mit Blitzschuh (sollte ja jede haben ), Spass an der Fotografie und natürlich Interesse am Fotostudio. Wenn du auch weißt für was man Blende und Belichtungszeit benutzt und das deine Kamera neben dem P auch einen manuellen Modus hat, steht einem spannenden Tag nichts mehr im Weg !

Im Workshop inklusive sind die nichtkommerziellen Nutzungsrechte für alle gemachten Bilder.


Wann - Sonntag, 15. November 12-18 Uhr
Teilnehmer - 6 Personen (min. 5 Personen)
Dauer - ca. 6 Stunden
Preis - 150 CHF (inkl. Modelhonorar, Getränken und Snacks)
Veranstaltungsort - Corestra Fotostudio, Aarau (CH)
Model - Midnight Poison -

Anmeldung bis spätestens 8. November an
cornelius.fischer@darklight.ch

Aktuell der Workshop ist ausgebucht !
(Cornelius Fischer)
15.10.09
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Freitag, 9. Oktober 2009
Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Schwester unterwegs um für ihre Sedcard ein paar aktuelle Bilder zu schiessen. Die Gelegenheit haben wir auch gleich genutzt um das ganze auch in bewegten Bildern festzuhalten. Daher ohne viele Worte, seht selbst




Ich erhebe "noch" keinen Anspruch auf grossartige Video/Schnitt Qualität... im Moment sollten die Videos nur etwas zeigen wie ich arbeite. Alles andere kommt dann ab nächsten Jahr, wenn ich meinen Blog richtig anfange.


Ein paar Worte möchte ich trotzdem noch zu dem Lichtaufbau sagen. Grundsätzlich ganz simpel, 580er Speedlight von Canon via eines silbernen Reflexschirm aufs Model. Das ganze jeweils leicht von oben.
Für die Bilder im Wald hab ich zusätzlich noch eine 1/4 CTB Korrekturfolie auf den Blitz geklebt und den Weissabgleich auf das korrigierte Blitzlicht geschoben. Dadurch bekommt man einen wärmen Farbton in den Hintergrund. Das ganze hab ich gemacht, weil wir an einem leicht verregnetem Tag und verhangenen Tag unterwegs waren. Sprich die Farbtemperatur vom Tageslicht so um ca. 6000-7000K lag.

Bild von http://data.mactechnews.de/381800.png


(Cornelius Fischer)
09.10.09
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Sonntag, 13. September 2009
So nachdem ich im letzten Journal () bereits ein wenig über den SunSniper berichtet habe, möchte ich dies jetzt noch mit nem kleinen Erfahrungsbericht ergänzen.

Ich nutze den SunSniper Kameragurt nun seit etwas mehr als eine Woche. In dieser Zeit hatte ich ihn auf der im letzten Journal erwähnten Brauereiführung sowie an einer Tattoo Reportage, zwei Konzerten sowie meinem heutigen Workshop im Einsatz. Besonders interessant dabei ist die Entlastung für Rücken und Nacken beim Einsatz eines schweren Setups wie z.B. 5D mit Batteriegriff und aufgesetztem 70-200mm f2.8 L IS. Das ganze wiegt dann runde 3.5kg, die ich dieses Wochenende jeweils Freitag und Samstag Abend für über 4 Stunden ununterbrochen umgehängt hatte, sowie heute am Workshop mit Objektivwechselns insgesamt auch nochmals 4 Stunden im Einsatz hatte.
Sehr angenehm, ich habe weder Rücken- noch Nackenschmerzen !!

An beiden Konzerten hatte ich jeweils noch die 30D mit dem Standartgurt auf der linken Schulter. Der Wechsel zwischen den Kameras funktioniert sehr schnell (schneller als mit zwei Standartgurten). Zusätzlich ist die 5D am SunSniper perfekt gesichert an der Hüfte wenn man mit der zweiten Kamera fotografiert.
Auch heute am Workshop gabs immer wieder Situationen wo das Licht neu eingestellt werden musste, oder wie unten auf dem Bild zu sehen ist, ich einen Reflektor zum Abschatten gehalten habe. Die 5D hab ich dabei kein einziges mal Ablegen müssen !

Bild von http://data.mactechnews.de/380151.png


Somit mein Fazit zu dem Gurt nach nun über 20 Stunden Einsatz. Für meine zwecke der absolute perfekte Kameragurt. Man hat BEIDE Hände jederzeit frei wenn man sie braucht, die Kamera hängt sicher an der Hüfte und ist extrem schnell einsatzbereit, selbst beim Knien (an Konzerten in der ersten Reihe ohne Graben) kommt die hängende Kamera nicht in Weg oder schlägt am Boden auf. Daher ein absolute PRO für diesen extrem genialen Gurt (aus voller Überzeugung ). (Cornelius Fischer)
13.09.09
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Samstag, 5. September 2009
So ich dachte da es schon länger her ist, dass ich mein letztes Journal verfasst habe, hier mal ein aktueller Beitrag zum Thema Kameragurte.

Die meisten werden wohl (wie ich bis vor ein paar Tagen auch) den mitgelieferten Kameragurt vom Hersteller verwenden. Grundsätzlich ist gegen diese Gurte ja auch nichts einzuwenden. Wer aber schonmal einen ganzen Tag an einer Reportage war oder ein Shooting mit grösserem Set hatte, weiss auch was einem blüht. Nackenschmerzen, Angst das die Kamera von der Schulter rutscht, Kamera im Weg wenn man an Lichtstativen hantiert etc.

Ich hab mir daher schon ne Weile lang alle möglichen Alternativen zum original Kameragurt angeschaut und bin nun beim SunSniper von California Sunbounce gelandet.
Das Prinzip hier ist denkbar einfach. Ein kleiner Hacken wird am Stativgewinde der Kamera (oder an der Stativschnelle von grösseren Objektiven) festgeschaut. Diesen Hacken hängt man dann in den Karabiner vom Gurt ein. Den Gurt trägt man quer über die Schulter (wie ne Umhängetasche) und entlastet so den Rücken und Nacken. Das beste daran aber ist, wenn man die Kamera mal kurz nicht braucht, einfach baumeln lassen und man hat BEIDE Hände frei!

Bild von http://data.mactechnews.de/379365.png

Der SunSniper von California Sunbounce ist gewohnt hochqualitativ verarbeitet und kommt in edlem schwarzen Look daher. Wichtige Merkmale des Gurtes (die auch zum Tragekomfort und der Sicherheit für die Kamera beitragen) sind der mit einer Sicherungsschraube versehene Karabiner. Diesen kann man zuschrauben, so dass er sich nicht einfach öffnen kann. Desweiteren sind die Karabiner vom SunSniper korrekt verschweisst so das man keine Angst haben muss, dass der Karabiner von der Gurthalterung abbricht. Zusätzlich verfügt der Gurt über einen Shockabsorber der Stösse beim Laufen abfedert.

Bild von http://data.mactechnews.de/379367.png

So jetzt aber weg von der reinen Technik.. hatte den Gurt heute im ersten wirklichen Einsatz. Heute morgen hab ich die Feldschlössenbrauerei in Rheinfelden besichtigt. Die Kamera (5D mit aufgesetzem 50mm f1.4) hing auf der ganzen Tour an meiner Seite. Super bequem zu tragen und mit einem Griff sofort einsatzbereit in der Hand. Der Gurt stört dabei beim fotografieren in keiner Seite. Was vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, das kleine Schraubgewinder ist beim Hochformatfotografieren mit Batteriegriff "im Weg". Wirklich stören tuts aber nicht.
Die Bewegungsfreiheit ist wirklich perfekt !

Um das ganze noch etwas weiter auszutesten, bin ich nach der Tour noch in der Stadt im Samstagstroubel einkaufen gegangen.. Migros am Samstag Nachmittag, pumpenvoll, Einkaufskorb an der Seite, Kamera umgehängt. Kein Problem ! Bücken, Sachen aus den untersten Regalfächern nehmen.. alles kein Problem. Die Kamera bleibt sicher an der Hüfte und kommt nicht in Weg. Auch nach 2 1/2 Stunden Brauereiführung und gut zweistündigem Einkaufen und Flyer verteilen hab ich keine Verspannungen oder sonst etwas. Gut jetzt war das ja vom Gewicht (5D mit BG und 50mm f1.4) noch nicht so das Mass der Dinge.. morgen werd ich das aber mal noch mit nem aufgesetzen 70-200mm f2.8 testen. Ausserdem wird der Gurt sich in zwei Wochen an einem grossen Ganztagesshooting aufm Gotthardpass noch bewähren müssen. Bin aber überzeugt das er dies alles ohne Probleme überstehen wird und ich stehts die Kamera zur Hand habe und wenn nötig beide Hände frei habe ohne dabei Angst haben zu müssen das mir die Cam von der Schulter rutscht oder sie mir am Bauch rumbaumelt.

Soweit, meine Empfehlung für alle die noch einen bequemen Kameragurt suchen mit dem man die Cam auch mal auf ner Wanderung oder den ganzen Tag rumtragen kann. Unbedingt mal den SunSniper von California Sunbounce anschauen !

Hier gibts noch ein schickes Video ausm Krolop Gerst Blog, der mich mitunter auch davon überzeugt hat den Gurt zu kaufen.


Link zum Hersteller gibts hier


PS: Wer jetzt denk das dies ein Werbeeintrag ist, nein ich bin nicht von Sunbounce gesponsort (auch wenn ich das nur zu gern wäre !!! ). Bin einfach total begeistert von dem Gurt und kann ihn mit besten Wissen und Gewissen weiterempfehlen. (Cornelius Fischer)
05.09.09
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Samstag, 20. Juni 2009
Wer schon einmal den aufsteigenden Rauch eines Räucherstäbchen betrachtet hat, dem sind sicher schon die spannenden Strukturen und Verwirbelungen aufgefallen. Wie man diese fotografisch festhalten kann, soll hier kurz erklärt werden.

Um den Nebel möglichst gut für die Kamera "sichtbar" zu machen, sollte man ihn im 90° Winkel zur Kamera vor einem schwarzen Hintergrund beleuchten. Als Hintergrund eignet sich z.B. schwarzer Fotokarton oder Bühnenmolton.
Als Lichtquelle kann man z.B. Baustrahler, Systemblitze oder wie in meinem Beispiel eine Studioblitzanlage benutzen.

Folgendes Setup hab ich für meine Bilder benutzt:

Bild von http://www.darklight.ch/dforum/rauch_setup.jpg


Praktisch sag das ganze wie folgt aus (auf dem Foto ist ein Kollege zu sehen mit dem ich heute die Fotos gemacht habe):

Bild von http://data.mactechnews.de/372641.png


Folgende Punkte sind wichtig, damit die Fotos gelingen:
mit dem Autofokus auf die Ebene des Rauches fokussieren und anschliessend die Kamera auf manuellen Fokus stellen
Belichtungszeit sollte kurz gehalten werden um die Bewegung des Rauches einzufrieren *
Kleine Blende wählen um genügend Schärfentiefe zu erhalten (f8-13)

* Die Belichtungszeit ist je nach Lichtquelle anders.
Die kurze Abbrennzeit eines Blitzlichtes sorgt dafür, dass jede Bewegung eingefroren wird.
Nutzt man eine Dauerlichtquelle wie Baustrahler sollte die Belichtungszeit min. 1/200s oder kürzer sein um die Bewegung des Rauches einzufrieren. Um genügend Licht zu bekommen sollten min. 2-3 Baustrahler aufgestellt werden.


Ich hab das ganze bis jetzt mit einem Systemblitz und der Studioblitzanlage ausprobiert. Beides funktioniert bestens.
Für etwas mehr Vielfalt habe ich bei der zweiten Serie im Studio eine der beiden Lichtquellen mit einer Farbfolie versehen und so einen Farbverlauf im Bild erzeugt.

Hier ein paar Beispielbilder





Jetzt Wünsche ich noch viel Spass beim ausprobieren ! (Cornelius Fischer)
20.06.09
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Montag, 13. April 2009
Ich hatte ja bereits im Februar hier im Forum wegen Schnittsoftware etc. etwas nachgefragt. Am 2. März war es dann soweit.. bewaffnet mit einer gemieteten Canon 5D MarkII gings am späten Nachmittag zur Location des Videodrehs. Eine ordentliche Portion Nervosität inklusive.

Nach kurzem Warten traf dann auch die komplette Band sowie die Statisten für das Video ein. Nachdem wir das Drehbuch gemeinsam nochmals durchgegangen waren und dieses vorallem komplett über den Haufen geworfen und ein neues erstellt hatten, schritten wir zur Tat. Mein erstes Musikvideo wurde gedreht.

Ich hatte die MIetkamera zwar bereits ein paar Tage vor dem Dreh per Post erhalten, aus Zeitmangel jedoch nur ganz wenig Zeit gehabt mich mit der Videofunktion vertraut zu machen. Was jedoch kein grösseres Problem darstellte. Wenn man sich das Bedienkonzept der Canon DSLR Kameras gewohnt ist, stellt die Bedienung der Videofunktion kein grösseres Problem dar. Etwas ungewohnt ist höchstens das man die Belichtung nicht voll manuell steuern kann und man während der Aufnahme nur manuell fokussieren kann. (zwar verfügt die Kamera für einen Kontrast-AF der auch während der Aufnahme funktioniert, dieser ist aber nicht gerade Treffsicher..)

Nach gut 3 Stunden hatten wir die Szenen für das Video im Kasten und ich machte mich wieder auf den Heimweg.

Zwei Wochen später traf ich mich mit dem Sänger der Band um gemeinsam mit ihm den Grobschnitt zu erledigen. Leider hatte ich keine Möglichkeit den Schnitt mit FinalCut Express zu erledigen, daher musste für mein erstes iMovie herhalten.
Erstaunlicherweise funktionierte dies ziemlich gut und das Video war an einem Nachmittag bereits im Grobschnitt fertig. Ein paar kleine Änderungen waren noch nötig um die Lippen synchron zum Sound zu bekommen, dies konnte ich aber noch am selben Abend erledigen.

Am letzten Samstag Abend fand dann die Videopremiere in der Musiksendung "SF Musicnight mit Dani Beck" statt. Mittlerweile hat die Band das Video auf über Youtube und MySpace publiziert und ich darf nun auch darauf verweisen.

Wer sich das Video jetzt also anschauen möchte, kann dies hier tun:



Im Nachhinein betrachtet hätte ich ein paar Dinge anders/besser gemacht.. Mehr Material gedreht, welches nicht synchron zur Musik sein muss um kürzere Schnitte zu machen. Alle synchronen Szenen jeweils auf die komplette Songlänge gedreht um sie in FinalCut als Spuren einfacher zu synchronisieren, sowie verschiedene Einstellungen der einzelnen Szenen.
Aber ich denke für den aller ersten Anlauf und dafür das ich eigentlich keine Zeit hatte mit in die Materie Video einzuarbeiten, ist das Video ganz gut geworden.

Und es wird bestimmt nicht mein letztes Musikvideo sein !
(Cornelius Fischer)
13.04.09
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