Software-Updates
08.02.12 08:31
07.02.12 17:36
29.01.12 23:34
20.01.12 15:16
09.01.12 10:50
Umfrage
Welche Schulnote geben Sie Apples telefonischem Kundendienst?
1 - sehr gut
16,1%
2 - gut
27,1%
3 - befriedigend
12,2%
4 - ausreichend
5,3%
5 - mangelhaft
4,4%
6 - enttäuschend
2%
Musste noch nie Apples telefonischen Kundendienst in Anspruch nehmen
32,8%
768 Stimmen
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Journals > nextmac > Diverse Projekte i
Dies ist das Journal eines Benutzers. Für die Einträge ist der jeweilige Teilnehmer verantwortlich. Sie können die Einträge bewerten und kommentieren.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Seit dem Erscheinen des ersten iPhones berichten die Medien regelmässig über die angeblichen iPhone Killer und diese Art der Berichterstattung wird nahtlos fortgesetzt, nur sucht man jetzt medial den iPad Killer.
Dieses Journal soll jetzt nicht die verschiedenen Geräte, die zum grösseren Teil noch gar nicht auf dem Markt sind, gegen das iPad vergleichen, sondern darüber berichten, welche Gefahr dieser Gerätekategorie droht.
Das iPad wird sicher in den nächsten Monaten mit Zubehör ausgestattet werden, welches die Nutzbarkeit des Geräts erweitern wird und damit den vermeintlichen "Vorsprung" der Konkurrenz bezüglich Vielfältigkeit ausgleichen.

Back to the Mac
Zuerst habe ich diesen Slogan völlig falsch verstanden, nämlich so, dass Apple nach vielen iOS Veranstaltungen uns endlich einmal wieder etwas tieferen Einblick in die kommende Mac OS Entwicklung gewähren möchte.
Dabei haben Jobs und Schiller ganz klar gesagt, dass die Erfahrungen mit den iOS Geräten zurück zum Mac fliessen und diesen in der Entwicklung des künftigen OS und künftiger Hardware beeinflussen.
Und dann wurden eigenartige Einblicke in Mac OS Lion gezeigt, sowie die erneuerte MacBook Air Palette vorgestellt.

Ich dachte mir: Was soll das? Die schlechteste Keynote ever!
Verwirrend, ruckelig und das "One more thing" kannten wir eh schon im Vorfeld.

Ja und dann wollte ich die neuen Airs testen und besuchte den Apple Store.
Erster Eindruck: Leicht, brilliantes Display, läuft erstaunlich flüssig UND ist preiswert. Ich war verblüfft.

Zweiter Eindruck: Mein Sohn kam mit dem kleinen Air unterm Arm zu Besuch und nach längerem Testen machte es plötzlich Klick!

Back to the Mac!!! So war das gemeint!

Was mich an den MBPs immer störte, waren die eingeschränkte Portabilität durch Grösse und Gewicht, die geringe Laufzeit im Standby-Betrieb und die langsame Festplatte. Das MacBook Air reizte mich zwar immer wieder, war aber mit der SSD viel zu teuer und das Display überzeugte mich auch nicht.

Und jetzt dies! Das Air ist klein, leicht, hat ein Superdisplay und eine Standby-Zeit von 30 Tagen (wie das iPad).
Das bedeutet, man schaltet es kaum mehr aus, es ist Instant-On, aufklappen und weiter arbeiten.
Verglichen mit dem Vorgänger ist es preiswert oder wie Phil Schiller es ausdrückte: affordable! Mit CHF 1199.- kostet es exakt CHF 300 (oder in DE 300 Euro) mehr als das 64 GB iPad, aber es ist nicht nur mehr als doppelt so schnell:

Es ist ein Mac!

Das heisst, alles was beim iPad nicht läuft, funktioniert prächtig, auch Flash, welches man allerdings zuerst herunterladen muss, weil Apple Flash nicht mehr bündelt. Einziger Wermutstropfen ist die im Vergleich zum iPad halbierte Betriebslaufzeit von nur 5 Stunden. Aber ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch das kleine Air 8 bis 10 Stunden Dauerbenutzung schafft.

Gut, die vielen Spielchen und Progrämmchen die auf dem iPad laufen lassen sich auf dem Air nicht mehr ausführen, aber wer ein iPhone besitzt, dem ist das wahrscheinlich ziemlich egal.

Mein vorläufiges Fazit:
Der gefährlichste iPad Killer kommt aus dem Hause Apple selbst. Das kleine MacBook Air hat viele Eigenschaften des iPad, ist aber viel leistungsstärker und ein echter Mac. Vieles was Apple mit dem iPad gelernt hat floss in das neue Air ein, ging also Back to the Mac.
Für mich ist klar, dass ich das MacBook Air kaufen und damit das iPad ersetzen werde.

Ich möchte an dieser Stelle alle vorwarnen. Geht nicht in einen Apple Store oder zu einem Apple Händler um die neuen MacBook Airs auszuprobieren. Es könnte sein, dass ihr mit dem Kleinen das Geschäft verlasst. Ich bin mir beinahe sicher, dass nach einer solchen Aktion, das iPad kaum mehr angefasst werden würde.

P.S. Geschrieben auf einem iPad und dann korrigiert und redigiert auf einem Mac. Der Unterschied in der Handhabung ist gewaltig. Das iPad eignet sich definitiv nicht für produktives Arbeiten.

(nextmac)
24.10.10
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Donnerstag, 1. April 2010
The NeXTStep - Der TouchMac

Stell dir folgendes Szenario vor:
Ein liegender iMac ca. 15-30 Grad zu dir geneigt. (Ideal auch für Brillenträger mit Variolinsen)
Du kannst ihn mit Touch-Gesten bedienen.
Davor eine kabellose Tastatur für die Eingabe.
Als Zusatz eine Voice Steuerung.
Ein Dateisystem existiert nicht mehr. Du ordnest deine Daten entweder nach Typ (Musik, Bilder, Video, Bücher etc.) und/oder nach Projekten.
Mit intelligenten Listen kannst du Dinge zueinander in Beziehung bringen, die von verschiedenen Ressourcen stammen.
Jede Software wird gesteuert durch intelligente Content-Objekte.
Das Dateisystem ist eine Datenbank.
Du kümmerst dich um den Inhalt und das System kümmert sich um die Organisation.
Intelligente Backupsysteme sichern deine Inhalte interaktiv im Web.
Du kannst mit verschiedenen Endgeräten deine Inhalte synchronisieren.

Möglicherweise ist das eine der Antworten, weshalb Apple eine gigantische Serverfarm in the middle of nowhere aufbaut.

(nextmac)
01.04.10
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Montag, 1. Februar 2010
Was beim iPod noch Sinn macht, nämlich die Synchronisation mittels eines guten Mediacenters (iTunes) und auch beim iPhone immer noch Sinn macht, weil dieses On-The-Go Medium einfach und trotzdem sehr flexibel eingesetzt werden kann, wird beim iPad doch sehr fragwürdig. Denn das iPad kann im Gegensatz zu den vorgenannten sehr wohl einen Personal Computer ersetzen. Weit über 50% der Normalo Anwender(innen) benutzen den Compi zum surfen, mailen, chatten und für andere Netzanwendungen wie FaceBook, Youtube etc.
Es ist zu erwarten, dass neben iWork eine Vielzahl von professioneller Software (bspw. zur einfachen Bearbeitung von Fotos) die bereits 140'000 Applikationen, welche vom iPhone/iPod Touch übernommen werden können, ergänzen oder ersetzen werden.
Die Programmvielfalt wird ungeahnte Ausmasse annehmen und in den meisten Fällen das Laptop und das Netbook ersetzen.

Zweifel?

In der Schweiz gibt es bereits weit über 500'000 iPhone User und es werden immer mehr. Es ist durchaus zu erwarten, dass sich all diese Nutzer und noch einige mehr, früher oder später dem iPad zuwenden und die komplizierten und komplexen Heim-PCs (resp. Macs) immer weniger nutzen werden. Herkömmliche Computer werden dannzumal nur noch von Profis, Nerds und im Businessumfeld genutzt werden.

Der iPad ist das erste digitale Gerät, das sowohl Frauen wie Männer, Jung und Alt intuitiv nutzen können, ohne die Tiefen eines Computersystems verstehen zu müssen. Ein Gerät, mit dem sie ihr digitales Leben organisieren können ohne etwas von Computern verstehen zu müssen. Ein Gerät, dass nach dem Einschalten sofort nutzbar ist und das keine Virenproblematik kennt, weil es der totalen Kontrolle des Anbieters untersteht.

Wo liegt das Problem?

Apple gewinnt die Macht und die Kontrolle über den digitalen Consumer.
Apple gewinnt die Macht über die Entwickler, die ihre Produkte nur mit dem Segen von Apple im AppStore veröffentlichen dürfen.

Mit dem iPad wird alles anders werden, auch wenn sich noch so viele Kritiker zu Wort melden. Den Normalo-User intressiert das nicht.
Das iPad wird ein voller Erfolg werden, ein Erfolg der mir Angst macht, weil im Hintergrund eine Weltfirma operiert und nicht eine Open Source Gemeinde.

Möglicherweise kann die Politik, beispielsweise die EU, mit restriktiven Regeln Apple zwingen ihre Source offenzulegen, so dass auch andere Anbieter diesen Markt bedienen können. Denn was Apple mit dem iPad schaffen wird, ist eine Monopolstellung, die in der Wirtschaft einzigartig da stehen wird.

Apple, die einst Big Brother IBM bekämpft hat (1984), dann mit ihr ins Bett ging (PPC) und jetzt mit PC-Intel .... wird selbst zur Macht mit der andere ins Bett hüpfen möchten.

Zu viel Macht ist nie gut, denn der Mensch ist nicht gut. Die Vernunft hat keine Chance gegen Gier und Habsucht (siehe aktuelle Krise), deshalb benötigen wir Leitplanken für den freien Wettbewerb. Das iPad ist nicht nur ein Segen, sondern auch eine Gefahr. Die Politik muss sich dieser Entwicklung stellen und zwar sofort. (nextmac)
01.02.10
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Samstag, 2. Januar 2010
Die Auswahl an Apple Computern ist beachtlich und doch beschränkt.

Was fehlt: (Wunschliste kann beliebig ergänzt werden)

1. Der Mac
Angeboten werden der Mac Mini und der Mac Pro, dazwischen fehlt ein konfigurierbares Gerät mit Desktopkomponenten, aber ohne Bildschirm.

2. Anti-Glare bei den Laptops
Diese Option sollte bei allen Laptops wählbar sein, also auch beim MacBook, beim MacBook Pro 13" und beim MacBook Air.

3. Displays
Es kann ja nicht sein, dass Apple eigentlich nur noch zwei Displays anbietet, das Glossy 24" und das 30" Cinema Display.

4. On-The-Go MacNetBooks (MacBook Air Mini)
Klein (10" bis 12"), leicht (< 1.5 KG) und mit einer Auflösung von 1280x800 Pixeln o.ä., also NetBook artige Geräte, aber im Apple Style und mit mehr Leistung als die Atom-NetBook-Geschwüre

5. ..............

Go Apple

Erweiterung der Wunschliste aus Euren Kommentaren (Ausschnitte, mehr unter Kommentare)

5. Interne UMTS-Empfänger [Zusatzaustattung]! (Tomcheck)

5. Ja ein Apple Display mit richtigem DVI Eingang oder zumindest HDMI da sie ja auch für Monitorspeaker richtig gut sind. (ninja mac)

5. i-Cores für die Notebooks (sver)

5. Matte Displays für alle (sver)

5. Nur noch SSD (razzfazz)

5. Mehr nützliche "Beigaben" zu den (teuren) Geräten, wie Kabel, Docks für iPhone, Magic Mouse zu Laptops, Kleinigkeiten eben (MacBookAndi, justanothermacianer)

5. Mir fehlt in der kompletten Palette Blu-Ray (MacSchimmi)

5. 3 Jahre Garantie, bei jedem Produkt, weltweit ohne Aufpreis und eine drahtlose Tastatur mit Ziffernblock und ..... (Maniacintosh)

(nextmac)
02.01.10
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Montag, 21. Dezember 2009
DIESER BEITRAG WURDE AM 28. DEZ 2009 ÜBERARBEITET!

Der heisseste Mac, den Apple je gemacht hatte, war das Powerbook 12“. Abgelöst wurde es durch die 13.3“ MacBooks mit Intel Prozessoren. Der portabelste und leichteste Mac wurde das MacBook Air, dünn wie eine Flunder, 1.3 Kg leicht, mit einer!!! USB Schnittstelle bestückt, aber leider 13.3“ gross.

Der portabelste HackMac ist ein NetBook mit 10“ Display oder kleiner. Die Auflösung von max. 1024x600 verhindert leider eine effektive Darstellung von Inhalten und steht auch einigen fixen Panels von OS X im Wege, die eine Darstellung von mindestens 800 Pixeln in der Höhe voraussetzen.

Nun bringt ausgerechnet Lenovo ein Teil auf den Markt, das Ideapad S12, welches die gleiche Auflösung hat wie ein MacBook 13.3“, aber mit folgenden Koordinaten:

12“ Bildschirm mit 1280x800 Pixeln Auflösung
3 USB Schnittstellen
Ethernetschnittstelle
VGA Out
SD-Karten Slot
PC Express Card Slot
Intel Atom Prozessor 1.6 GHz
Chipsatz Intel 945GSE
integrierte Grafik
2 GB RAM
160 GB Disk
Gewicht 1.5 KG
Preis: CHF 575, ca. EUR 400

Meine Frage war nur die: Kann auf dem Teil OS X Snow Leopard installiert werden und funktioniert es genug stabil, um im Alltag zu bestehen?

Die Antwort lautet JEIN.

JA:
Ausser Ethernet funktionieren alle Schnittstellen (Ethernet braucht es eigentlich nicht, denn das MBA hat ja auch keine Ethernet-Schnittstelle und der USB-Adapter funktioniert auch bei den Lenovos (S10 und S12)
Das System (SL 10.6.2) läuft stabil und in ATOM Geschwindigkeit, also nicht nutzbar für aufwändige Grafikarbeiten oder das Abspielen von High Definition Filmen etc.

NEIN:
Dank einem optimierten DSDT (Hardware-Erweiterungs-Definition) funktioniert zwar der Sleep-Modus via Einschalttaste (kein Clamshell), aber dann funktioniert die Batterieanzeige nicht mehr. Je nachdem, was einem wichtiger ist, funktioniert entweder die Batterieanzeige oder Sleep!
Die Kernelerweiterung VoodooHDA 2.51 ermöglicht zwar die Funktion des Mikrofons, dieses ist aber immer eingeschaltet, also auch dann, wenn es gar nicht benötigt wird. Abhilfe bietet eigentlich nur die „Abschaltung“ resp. Löschung der Kernelerweiterung mit dem Effekt, dass via Hardware kein Ton mehr (weder Mic noch Lautsprecher) verwertbar ist. Dem kann begegnet werden mit einem USB Audio Gerät, was im Home Umfeld noch vertretbar wäre, aber nicht On the Go!

Die Installation
Die Installation mit Snow Leopard Enabler 1.1.11 funktioniert nur (aufgrund des „falschen DSDT-Files“), wenn der S12 an der Stromversorgung angeschlossen ist und die Batterie aus dem Gerät entfernt wird. Dasselbe gilt für das Upgrade von 10.6.0 auf 10.6.2. Nach der Installation von 10.6.0 wir zwar eine Fehlermeldung ausgegeben, die ist aber vernachlässigbar.

Fazit:
Aufgrund meines persönlichen Bedarfs, hätte der S12 den S10 als Mac OS X On-The-Go Gerät abgelöst. Nach längeren Tests komme ich jedoch zum folgenden Schluss: Der S12 ist eine billige Plastikkiste. Jörn von MAC-TV hat schon recht mit seiner Einschätzung, dass aufgrund der sich abwärts drehenden Preisspirale, die Hardware immer mehr zu Schrott tendiert. Mit dem S12 ist auch Lenovo (leider) dort angekommen.

Diese Frage sei erlaubt: Weshalb ich kein MacBook (Air) kaufe.

Ich hatte ein MacBook Pro 13.3“ gekauft und nach 14 Tagen wieder verkauft, weil das Teil nicht meinen Anforderungen entsprach. Es war mir zu schwer und zu gross!

Das Air ist zwar OK, aber es bietet mir (ausser der Geschwindigkeit) zu wenig Schnittstellen und ist mir auch zu wertvoll, um es einfach so überall hin mitzunehmen.

12“ wäre für On-The-Go eigentlich ideal, weil eine normale Tastatur verwendet werden kann und das Teil trotzdem noch klein genug für die Tasche ist.


Ratschlag für Newbies:

Der Lenovo S12 ist an und für sich ein beeindruckendes Netbook. Die Tastatur ist wirklich gut und selbst das Trackpad, wenn auch nicht mit einem Apple Trackpad vergleichbar, ist sehr gut einstellbar. Das Gewicht von ca. 1.5 kg und das 12“ Panel macht den Lenovo transportabler als jeden Mac-Laptop.

Trotzdem ist das Teil keine Konkurrenz zu den Produkten von Apple. Der Markt fordert günstige (besser billige) Produkte und das sieht man dem Teil leider an.

Wer sich auf den Lenovo S12 mit OS X 10.6.2 einlässt, sollte genau wissen wofür er (sie) das Gerät benötigt. Apple bietet mehr Performance und Usability, aber leider nicht im Sektor des Lenovo S12.

Da die Installation an sich etwas tricky ist und das Teil seinen Preis eigentlich nicht Wert ist, kann ich nicht mit gutem Gewissen den Kauf eines Lenovo S12 als On-The-Go-“Mac“ empfehlen.


(nextmac)
21.12.09
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Dienstag, 1. Dezember 2009
Hallo Alle
Seit ziemlich genau einem Jahr besitze ich mein Lenovo NetBook S10, auf dem ich OS X Leopard installiert habe.
Das Teil funktioniert zuverlässig, aber nicht mit einer Retail Version von OS X, sondern mit einer angepassten MSI Wind Version. Dies bewirkte dass der Upgrade von OS X 10.5.6 auf 10.5.7 ziemlich abenteuerlich verlief, letztendlich aber erfolgreich war. Dabei liess ich es vorerst bleiben, bis jetzt!

Die Dinge haben sich enorm vereinfacht, auch dank Apple, die es mit der Extra-Library ermöglicht, Treiber und Boot.plist in einem eigenen Verzeichnis zu managen.

Meine neueste Installation, nämlich die von OS X Snow Leopard, unterschied sich nicht stark von einer ganz normalen Installation auf einem Mac.

Die Installation:

1. Klonen der Disk auf eine externe USB Disk mittels CCC.
2. Flashen des neuesten BIOS von Lenovo mit der originalen Disk und Windows XP.
3. Auf einem Mac oder HackMac ein Image erstellen von einer originalen Snow Leopard DVD.
4. Downloaden des S10 Snow Leopard Enabler 1.1.11
5. Wiederherstellen des Image auf eine externe USB Disk (oder USB Stick 16 GB)
6. Snow Leopard Enabler auf den externen USB Device installieren.
7. Vom USB Device booten und Snow Leopard auf den internen Disk installieren.
8. Nach dem Restart Software Aktualisierung starten und alles auswählen ausser MacBook Air Firmware Update.

Wichtig: Damit dieses Upgrade nicht andauernd in den Softwareaktualisierungen erscheint, dieses Upgrade via Menü ignorieren

Nach der Installation sollte eigentlich alles (ausser das interne Ethernet, das ohnehin kein Mensch bei einem NetBook benötigt) einwandfrei funktionieren.

Zum Schluss die benötigten Programme neu installieren und die Daten vom Backupdisk übertragen (nicht migrieren, da die "alte" Installation keine Retail Installation war und Konflikte hervorrufen könnten, die das Booten der neuen Installation blockieren könnte)

Fazit: Das System ist weit ausgereifter als die MSI Wind Installation. Das Trackpad kann mit verschiedenen Gesten umgehen, auch mit Zweifinger Scrolling.
Die Installation wurde durch Snow Leopard Enabler enorm vereinfacht und die gute Nachricht, Anpassungen an die Installation können durch neue Versionen von Snow Leopard Enabler erfolgen ohne dass eine neue Installation des Systems erforderlich ist.

Hier noch der Link zum Forum, in dem die Installation beschrieben ist:

Erfordert möglicherweise ein Account zum Forum.

UPDATE:
Den Snow Leopard Enabler gibt es jetzt in der Version 1.1.12. Die Aenderung betrifft die Kernelerweiterung VoodooHDA (Audio), welches Probleme mit dem Sleepmodus bereitete und das Mic andauernd auf ON einstellte. Hier wurde auf eine ältere Version zurückgegriffen, die stabil läuft, jedoch das interne Mic nicht aktiviert. Wer mit Headset arbeitet braucht eh kein Mic.

Viel Spass nextmac! (nextmac)
01.12.09
Bewertung: +
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Freitag, 14. August 2009
Hallo alle
Im Gegensatz zu früheren Updates hat Apple beim Upgrade von 10.5.7 auf 10.5.8 an den Triggern geschraubt. Viele Hackintoshes verrichten (nach dem Upgrade und der Neuinstallation der Hardware spezifischen Treiber) zwar weiterhin klaglos ihren Dienst, verweigern jedoch den Sleep/Wake Modus.
Um diesen zurück zu erhalten muss der Kernel von 10.5.7 "zurück" installiert werden, dann funktioniert alles wie gehabt.

All jenen, die zu wenig von der Materie verstehen, empfehle ich den Kauf eines originalen Apple Produkts. Die haben zwar teilweise auch ihre Sleep Probleme (besonders etwas ältere Mac Pros), aber wenigstens kann man dann die Kisten zu Apple oder einem Disti tragen.

All jenen die sich nun als Apple-Fans ins Fäustchen lachen vielleicht das folgende:
- Seit nunmehr 9 Monaten laufen meine drei Kistchen absolut problemlos. Keine Panics, keine Abstürze der anderen Art, rein gar nichts.
- Würde Apple mir einen QuadCore Mac für 1000 Euro oder etwas mehr anbieten, er wäre gekauft. Würde Apple mir ein NetBook artiges Teil um 800 Euro anbieten, es wäre gekauft. Tun sie aber nicht.

Ergo werden mich meine Kistchen solange begleiten bis mir Apple valable Alternativen anbietet.

Cheers nextmac

Links zu früheren Journalbeiträgen zum Thema OSX86-Projekte:
Update auf 10.5.7:
Retail Installation:
Mini Mac Pro:
Lenovo S10:

UPDATE: Also, das Problem hat sich geklärt.

Der Grund der Problems sind Änderungen im Kernel.
Hier der Basistext in englisch:
The reason for the 10.5.8 sleep problems is, that there is a small piece of code added to the new kernel, that tries to shut down all CPUs (except the one running the go-to-sleep code of course when going to sleep. This is implemented by calling the registered PM extension (AppleIntelCPUPowerManagement under normal circumstances) and expects a KERN_SUCCESS return value.

However, when there is no PM extension registered (VoodooPower doesn't register itself as one, and probably for a good reason - the PM extension is quite tightly bound to kernel version, so there would have to be one VoodooPower.kext per kernel version), the fallback behavior is to return an error code, which in turn causes the kernel to panic (but you won't see the panic screen because your monitor is already turned off at that point, so it merely appears to hang while going to sleep).

Die Lösung (gilt nur für HackMacs):
Falls der 10.5.7 Kernel "rück"-installiert wurde, zuerst den 10.5.8 Kernel wieder installieren.
Dann die Kernelextension SleepEnabler.kext laden. Link:
Mit Kexthelper die Kernel Extension laden und neu starten.

P.S.: Dieser Vorgang kann zu einer Kernel Panic führen, ist aber vernachlässigbar. Einfach die Kiste ausschalten und neu starten mit Option -v

Sleep/Wakeup funktioniert dann unter 10.5.8 einwandfrei.






(nextmac)
14.08.09
Bewertung: +
Eintrag löschen Eintrag bearbeiten Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 19
Donnerstag, 14. Mai 2009
Bericht zur Retail-Installation 10.5.6 siehe

Folgendes ist zu berichten über den Update von 10.5.6 auf 10.5.7

1. Da auf meinen Hackintoshes jeweils eine Retail-Version von 10.5.6 installiert ist, funktionierte der Software-Update via Software-Aktualisierung einwandfrei. (Natürlich habe ich zuvor ein Backup gemacht, wie von Apple empfohlen)
2. Nach der Installation und dem definitiven Reboot des Systems, habe ich die modifizierten Apple-Kernelerweiterungen (deren 4) für meine Hackintoshes reinstalliert. (Dauer 3 Minuten inkl. Repair Permissions)
3. Nach dem Neustart funktioniert alles bestens!

Danke Apple für das hervorragende Betriebssystem! Und bringt endlich konfigurierbare Macs (nicht Mac Pros) auf den Markt! Ist doch kein Problem!

Addendum:
Während das Update der beiden PCs auf 10.5.7 keinerlei Probleme bereitete, war das Update meines Lenovo Netbooks, welches nicht auf Retailbasis, sondern auf einer MSIWind-Distro aufbaut, ein Krampf. Zum Glück hatte ich die wesentlichen Schritte aufgeschrieben und im Netz ein Treiberupdate für die MSIWind-Distro gefunden. Nach zwei Stunden lief auch der Lenovo S10 wieder mit allen Optionen.

Hoffentlich bringt Apple bald einmal ein leichtes 10 oder 12 Zoll Teil auf den Markt. Darf ruhig etwas kosten. (nextmac)
14.05.09
Bewertung: +
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Sonntag, 12. April 2009
Präambel

Dies ist mein dritter und auch letzter Bericht zum Thema Mac OS X auf PC-Hardware. Der erste befasste sich mit der Installation von Mac OS X auf dem NetBook S10 von Lenovo mit der Distribution MSIWINDOSX86, der zweite mit der Installation der Distribution iPC 10.5.6 auf einem selbst gebauten PC auf der Basis des Motherboards Gigabyte EP45-UD3R.
Beide Distros laufen sehr gut und zuverlässig, aber sie haben einen "Sprachfehler" . Wählt man als Standardsprache Deutsch stürzt der Finder ab wenn man dessen Einstellungen ändern möchte, und die Systemeinstellung Tastatur/Maus zeigt Mehrfach-Reiter an für die Einstellung ein und derselben Sache, also zwei Mäuse und zwei Trackpads, obwohl der PC kein Trackpad hat!
Die korrekten Einstellungen lassen sich nur bewerkstelligen, indem man die Sprache auf Englisch wechselt, die Einstellungen tätigt und danach wieder die Sprache Deutsch einstellt.
Diese Problematik ist jedoch KEIN Fehler der OS X Installation auf PC Hardware, sondern ist ein immanenter Fehler der US-Distribution von OS X. Ich habe mich deshalb entschieden eine Original-Installation von OS X 10.5.6 zu versuchen.


Retail Installation von OS X 10.5.6 Deutsch auf einem PC

Die Hardware
Ich habe zwei PCs, die ich selbst zusammengestellt habe, mit offizieller und bezahlter Original-Software von Apple installiert.

Mac-PC (basierend auf einem LIAN-LI A06 Gehäuse, Motherboard Gigabyte EP45-UD3R - ATX (unterstützt HPET), Intel Core2Quad 2.83 GHz, 4 GB RAM):
Link zum Gehäuse:

Mac-PC-CUBE (basierend auf einem LIAN-LI PC-V350B Gehäuse, Motherboard Gigabyte EG45M-DS2H - µATX, Intel Core2Quad 2.33 GHz, 4 GB RAM)
Link zum Gehäuse:

Die Installation (gilt für beide Rechner)

1. Ohne EFI bootet OS X Retail auf keinem Hackintosh. Es ist deshalb notwendig eine Boot-CD auf Linuxbasis zu erstellen. Mit Torrent-Software lädt man sich deshalb eine neuere Version von Boot132 und erstellt eine ISO 9600 CD.

2. Im BIOS wird generell AHCI eingestellt und alle unnötigen Einstellungen für Parallel- und Serialports disabled. Als erster Boot-Device wird CDROM und als zweiter Boot-Device Harddisk eingestellt.

3. Danach wird der Rechner gestartet und die Boot132 CD eingelegt. Wenn der Prompt Boot: erscheint, wird die Boot132 CD aus dem Schacht entfernt und die Retail OS X 10.5.6 deutsch eingelegt. Nach zweimal ENTER startet der Rechner die Installation von OS X.

4. Nach der Wahl der Installationssprache MUSS die Harddisk mit dem Festplattendienstprogramm partitioniert und formatiert werden. Beim Partitionieren muss zwingend die Option GUID gewählt werden. (Mehr Info zu GUID hier: ). Der Name der Partition kann frei gewählt werden, ich empfehle jedoch einen Namen ohne Leerzeichen zu wählen (bspw. Macintosh_HD), das erleichtert die nachfolgende Installation gerätespezifischer Treiber via Terminal.

5. Die Installation kann jetzt bzgl. Sprachen und Druckertreiber angepasst und fortgesetzt werden.

6. Beide Installationen melden nach erfolgter Installation eine Erfolgsmeldung!

7. Der "Neustart" erfolgt wieder mit der Boot132 CD. Eventuell muss dazu der Rechner durch Drücken der Einschalttaste "abgeschossen" und von Hand neu gestartet werden, da OpenHaltRestart noch nicht installiert ist.

8. Beim Erscheinen des Prompt Boot: drückt man einmal die Enter-Taste und gibt dann 80 ein und drückt Enter. 80 ist die Hex-Boot-Adresse des ersten Harddisks.
Nun sollte der Harddisk mit Namen erscheinen und durch nochmaliges Drücken der Enter-Taste bootet der Rechner von der HD und schliesst die Installation mit den persönlichen Einstellungen bzgl. Tastatur, Userdaten etc. ab.

9. Übertragen persönlicher Daten von einem anderen Mac. Das geht eigentlich nur über einen externen Disk (Volume). Wer seine Daten von einem Mac oder Hackintosh auf den neuen Rechner übertragen möchte, der macht dies mit Vorteil via Backup mit CCC auf einen externen Disk, den er dann mit USB oder FW an den Rechner anschliesst.

10. Nach erfolgter vollständiger Installation ist der Rechner betriebsbereit, aber einiges wie Sleep, Restart, Audio und Ethernet wird nicht richtig funktionieren und einige Software, wie bspw. ScreenFlow, wird ihren Dienst verweigern.


Erweiterte Installationen, damit der Rechner weitestgehend wie ein Mac funktioniert

Benötigt werden folgende Installationswerkzeuge:
- LS8v15 Shell Distribution von Kernelerweiterungen ()
- UInstaller_1.2 und UND EFIStudio von von http://www.pcwizcomputer.com/
- Bei Motherboards die HPET (High Precision Event Timer) nicht unterstützen, muss DSDT gepachted werden (http://pcwizcomputer.com/index.php?option=com_content&task=view&id=150&Itemid=48)

Am besten ist, man hat diese "Werkzeuge" bereits vor der Installation auf einen USB Stick geladen.

1. UInstaller starten und folgende Optionen wählen:
a) Harddrive to apply (Harddisk, auf dem installiert werden soll auswählen)
b) Apply kext package anwählen
c) Install PC_EFI v9.... anwählen
Dann auf Install klicken
d) Bei Motherboards die HPET nicht unterstützen, muss noch das DSDT gepacht werden, den DSDT-Patcher findet man hier > ()
e) Boot CD auswerfen (wird nicht mehr benötgt), Gerät abschalten und neu starten.

2. Nach dem Neustart (auch Zwangsstart) müssen jetzt einige Einstellungen vorgenommen werden.

a) Zuerst sollte der automatische Bootvorgang unterbrochen werden durch Drücken der Enter-Taste während des Rückwärtszählens des Boot-Timeout Zählers. Mit den Optionen -v -f bewirkt man, dass einerseits der Bootvorgang sichtbar wird und andererseits alle Kernelerweiterungen geladen werden.

3. Nach dem booten müssen jetzt einerseits die EFI Parameter gesetzt und die Kernelextension geladen werden, damit alles funktioniert.

4. Zuerst EFI-Studio starten. Korrekte Graka hinzufügen, dann Ethernet (keine Auswahl) und AZAL (keine Auswahl) hinzufügen und den erzeugten EFI String in die plist com.apple.Boot.plist sichern.

5. Im Terminal zuerst auf das Verzeichnis LS8v15 wechseln und das Skript install-ls8v15.sh laufen lassen (Wichtig: damit das Skript funktioniert MUSS man sich im Verzeichnis LS8v15 befinden).

6. Nach dem Start alle Optionen mit Y/n, y/N resp. Enter befolgen, ausser bei "Install patched AppleACPIPlatform - reboot fix? [Y/n] ", da OpenHaltRestart bereits installiert ist.

7. Den Rechner abschalten und neu starten mit der Bootoption -v -f

8. Eventuell ist es notwendig einen weiteren Reboot vorzunehmen, falls das System irgendwo hängen bleiben sollte, aber in der Regel war's das.


Erweiterte Wireless-Hardware

Wireless Anbindungen funktionieren problemlos mit allen USB-Sticks die auch Leopard unterstützen. Solche, die nur Tiger unterstützen funktionieren ebenfalls, müssen aber nach Sleep jeweils aus den Rechner entfernt und wieder eingesetzt werden.
Wer die n-Option nicht braucht und mit 54 MBit/s leben kann, dem sei die PCI Karte von Buffalo (Wireless-G 125 High Speed) empfohlen, die funktioniert OOB als Airport-Karte.


System-Upgrades

Jeder System-Upgrade auf eine andere OS X Version derselben Distribution (bspw. von Leopard 10.5.6 auf Leopard 10.5.7) wird gewisse Dateien überschreiben, die mit der LS8v15 eingerichtet wurden. Da die Installation sehr OS X nah ist, genügt es in der Regel, das Shellskript erneut laufen zu lassen und ausser "Install patched AppleACPIPlatform - reboot fix? [Y/n] " alle anderen Optionen erneut zu installieren.
Die anderen Upgrades lassen sich in der Regel ohne Probleme installieren.


Mein Fazit

Die Gründe einen Hackintosh, anstatt Original Apple Hardware einzusetzen mögen unterschiedlich sein. Ich habe die rote Pille geschluckt, da mir zwei Rechnertypen im Apple-Programm gefehlt haben die ich wollte, nämlich ein Netbook und ein normaler Mac (zwischen Mini und Pro).
Ganz nebenbei habe ich eine neue, interessante Welt kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Meine "Kisten" laufen ohne die geringsten Probleme und das seit Monaten. Der Aufwand einen Hackintosh zu bauen ist, mit all dem Know-How das ich mir inzwischen erworben habe, eigentlich sehr gering. Wer sich daran wagt, sollte es in jedem Fall versuchen mit einer Retail-Installation mit Original Apple-Software probieren.


Schadet mein Tun Apple?

Im Gegenteil!
Apple dürfte sich an der wachsenden Gemeinde von PC Hackern, die OS X auf ihren Kisten installieren, erfreuen, denn viele Newbies aus der PC Szene kaufen früher oder später auch Original Apple Produkte oder besitzen schon welche (bspw. iPod, iPhone).
Die Hackintosh Gemeinde erlaubt es Newbies OS X auf ihren Kisten auszuprobieren und führt viele von ihnen zu Apple. Denn seien wir ehrlich, wer arbeitet noch gerne unter Windows, wenn er sich an die Annehmlichkeiten, Funktionen und Möglichkeiten von OS X gewöhnt hat. (nextmac)
12.04.09
Bewertung: +
Eintrag löschen Eintrag bearbeiten Eintrag drucken Kommentare zum Eintrag 28
Freitag, 13. März 2009
Hackintosh QuadCore 2.83 GHz


Preamble
Würde Apple das komplette Angebot an Desktops anbieten, mir wäre es nie in den Sinn gekommen einen Hackintosh für meine Bedürfnisse zu bauen.
Zwischen dem Mac mini (Notebook Technologie) und dem Mac Pro (Power) gibt es kein konfigurierbares Angebot von Apple. Will ich etwas dazwischen, muss ich mir einen iMac mit Core2Duo kaufen.
Nun, ich hatte einen 24" Alu iMac der ersten Generation und zu Beginn unglaubliche Probleme mit der integrierten Grafikkarte. Nach einem Firmwareupgrade war dieses Problem zwar weitestgehend gelöst, aber das Glossy-Display war qualitativ sehr schlecht. Eingebrannte Stellen und Flecken verunmöglichten ein sauberes Bearbeiten fotografischer Dokumente. Ergo entschloss ich mich, in der "Gegenwelt" nach Lösungen zu suchen und ich wurde fündig!

Das Projekt
Ich wollte keine Billigkiste, sondern beste Ware, die meine qualitativ hochstehenden Bedürfnisse abzudecken vermochte.
Nach intensiver Suche stellte ich mir ein Hardware-Bundle zusammen, bestehend aus einem hochwertigen Alu-Gehäuse von Lian Li, einem UD3R Motherboard von Gigabyte, 1 TB SATA Harddisk von Samsung, einem SATA-DVD-RW Gerät von LG, einer Grafikkarte von Gigabyte NVidia (8400 GS, 512MB) und hochwertige DDR2 RAM mit 800 Mhz. Der Eizo Monitor 24" LCD-Widescreen EV2411W rundete das Angebot ab. Dazu brauchte ich noch eine Mighty Maus von Apple und ein diNovo Keyboard von Logitech. Als Prozessor wählte ich einen Intel Core2Quad mit 2,83 GHz.
Die Gesamtkosten inklusive Einbau beliefen sich auf ca. CHF 2'300.- Dazu kamen Kosten für Mac OS X Retail und iLive 9 in der Höhe von ca. CHF 300. Nicht gerade billig, aber sehr leistungsfähig und etwa doppelt so schnell wie die aktuellen iMacs in der Grundkonfiguration.

Die Installation
Zuerst einmal muss man wissen, dass Apple Computer seit der Einführung der Intel-Technologie nicht weiter sind als PCs. Sie nutzen die Intel EFI-Technologie, die Windows noch nicht nutzt. Die hatten schon Mühe die ebenfalls von Intel forcierte USB-Technologie zu nutzen, die Apple als erste in ihren iMacs einsetzte. Da normale PC-Technologie nichts mit EFI anfangen kann, braucht es einen Trick, um EFI auf normalen PCs zu implementieren. Dieses Problem wurde schon kurz nach der Einführung der ersten Intel-Macs gelöst und ständig weiter entwickelt.
Der beste Weg für eine Installation von Mac OS X auf einem normalen PC bietet die Boot-Technologie von Chameleon, die in einer aktuellen Distribution via Torrent geladen werden kann. Mein "Mac" nutzte die Distrubution iPC Final 10.5.6. Nach der Installation, die den aktuellen Chipsatz von Intel berücksichtigte und sonst gar nichts, galt es noch die aktuellen Treiber zu laden. Die Treiber (Sound, Ethernet, Plattform, Energiemanagement etc.) sind in einer einfach gestalteten Shell-Distribution installierbar. Für die Grafikkarte und das Ethernet muss man noch die com.apple.Boot.plist aufdatieren und schon hat man einen leistungsfähigen Mac-PC.

Die Software
Es ist erstaunlich, dass 99% der Software, auch solche mit Hardware spezifischen Treibern, wie ScreenFlow, WireTap Studio, VMWare Fusion ohne Probleme laufen. Parallels, das auch auf Mac Pros Probleme bereitet, habe ich nicht ausprobiert. Alle meine Software, auch MySQL, PHP, Office, iWork, Cinema 4D, Lightroom 2 usw. funktionieren perfekt. Dank Treibern von Psystar funktionieren auch Sleep, Restart und Shutdown, sowie Bonjour via Ethernet einwandfrei.

Upgrades
Ein Hackintosh ist kein Mac, auch wenn alles perfekt funktioniert. Software-Upgrades sind in der Regel kein Problem, trotzdem sollte man vor jedem Upgrade einen kompletten Backup erstellen.
Die Reinstallation bei fehlerhafter Funktion nach einem Upgrade führt immer über eine vollständige Neuinstallation des Systems mit nachfolgender Integration der Benutzerkonfiguration via Übertragung der Userdateien.
Ein Upgrade auf eine neue Distribution von Apple z.B. von 10.5.6 auf 10.5.7 sollte auf einem gespiegelten Disk erfolgen. Es ist von Vorteil, wenn man zwei gespiegelte HDs im Gerät hat, so dass man eine neue Distribution testen kann OHNE die originale Distro zu behelligen.
Erst wenn die neue Distro einwandfrei funktioniert, kann man die Konfiguration auf den originalen Disk zurückspiegeln.

Fazit
Hackintoshes sind heutzutage in der richtigen Konfiguration vollwertige Macs, die für den alltäglichen Gebrauch einsetzbar sind. Eigentlich möchte ich nur Geräte von Apple einsetzen, aber die Palette ist mir zu eng. Ich will keinen Glossy iMac und ich brauche keinen überteuerten Mac Pros und kein Notebook Mac mini. Richtig gute Hackintoshes sind nicht billig, aber immer noch viel preiswerter als das aktuelle Angebot von Apple. (Leider)
Wer sich auf das Terrain der Mac-PCs wagt, sollte genau wissen was er/sie tut. Ich bereue gar nichts! Aber das ist ein Gebiet für Profis. Amateure sollten die Finger davon lassen und sich mit dem Angebot von Apple begnügen. (nextmac)
13.03.09
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Vorwort
Seit Steve Jobs den NeXT vorstellte, war ich überzeugt von dem Konzept, das schliesslich in OS X mündete. Ich besass sowohl den NeXTcube als auch die NeXTstation und die NeXTstation Color. Leider hat sich die Transition von NeXTStep zu OS X an den "alten" Mac-Usern orientiert und den unsinnigen Menübalken übernommen, damit diese nicht zu sehr von dem innovativen Konzept von NeXTStep geschockt sein sollten und OS X als eine "Weiterentwicklung" von Mac OS 9 akzeptieren würden.
NeXTStep in der Form von OpenStep lief auf einer Reihe von Intel-basierten Maschinen und es gab auch eine Vielzahl von Treibern für entsprechende Hardware.
Der Slogan von NeXTStep (Ten years ahead) stimmte so nicht ganz, denn in diesem Jahr feiern wir bereits das zwanzigjährige Jubiläum von NeXTStep und dessen Nachfolger OS X.
UND DAMIT MICH ALLE VERSTEHEN: OS X ist das einzige OS, das ich in der heutigen Situation einsetzen möchte, selbst mit dem unsinnigen OS 9 Erbe!

Hardware
Die Apple Hardware-Palette ist weit davon entfernt sich vollständig nennen zu dürfen. Da werden sündhaft teure, schön designte Intel-Kisten, sprich PCs, produziert, aber wer einen Apple kaufen will, der kann nur zwischen wenigen Modellen wählen, die vielfach veraltete (Mac mini, Mac Pro) oder mittelmässige Hardware (iMac-Displays) anbieten. Dabei ist die Welt voll von guter und manchmal auch gut designter Hardware.
Ergo, demjenigen, der OS X auf dem Rechner laufen zu lassen, der seinen Bedürfnissen entspricht, bleibt nichts anderes übrig, als OS X zu hacken.

Mein unmittelbarer Bedarf
Nachdem ich über ein Jahr darauf gewartet habe, dass Apple endlich in den NetBook-Markt eingreift und statt dessen ein teures Dünn-Modell des MacBooks präsentierte, habe ich mich entschieden mich auf dem NetBook-Markt umzusehen, damit ich ENDLICH ein kleines OS X-Kistchen für "On the Go" in meine Tasche stecken und überall mitnehmen kann. Die Wahl führte mich schliesslich zum US-Modell des Lenovo IdeaPad S10 (NICHT S10e!). Er ist klein, hat ein gutes Display (Non-Glossy), kaum Gewicht, ist gut verarbeitet und sieht auch noch gut aus.
Ich habe dann das Kistchen noch mit etwas RAM und einem 6-Zellen Akku aufgerüstet und natürlich OS X 10.5.6 installiert.
Es funktioniert prächtig und mit den kleinen Unzulänglichkeiten der gehackten Kernel-Extensions kann ich gut leben.

Mein weiterer Bedarf
Den Alu-iMac 24" werde ich dereinst ersetzen, und zwar durch einen auf meine Bedürfnisse angepassten Hackintosh mit einem externen Display, das meinen Ansprüchen genügt. Das wird mich weniger als die Hälfte von dem kosten, was ich für einen veralteten Mac Pro mit einem veralteten Cinema-Display bezahlen müsste.

Das Projekt
Nun kurz zu meinen OSX86-Projekt mit dem NetBook Lenovo S10 mit OS X 10.5.6
Der Lenovo läuft prächtig, die kleinen Unzulänglichkeiten sind:
- Internes Mikro funktioniert nicht
- Interne Ethernetschnittstelle funktioniert nicht
- Reboot funktioniert nicht immer
- Beim Aufwachen wird manchmal die Taste 0 wiederholt ausgeführt, seitdem betätige ich automatisch nach dem Aufwachen aus dem Sleep-Modus die Leertaste.

Workaround
Für Sprachaufnahmen, bspw. für Skipe oder Screenflow, verwende ich ein wireless USB Headset von Logitech. Funktioniert sehr gut.
Für alle die Ethernet benötigen: Der Ethernet over USB Adapter von Apple (für das MacBook Air entwickelt) funktioniert gut.

Fazit
Das kleine Lenovo NetBook erfüllt meine Bedürfnisse voll und ganz. Und die Kosten?
CHF 510 für den Lenovo
CHF 29 für das RAM-Upgrade
CHF 65 für die 6 Zellen Batterie
CHF 189 für die Retail OS X DVD 10.5.4 (Lizenz!)

Zwei grosse Plus des Lenovo gegenüber den MacBooks (neben Gewicht, Ausmassen und Preis):
Neben zwei USB Schnittstellen gibt es noch einen Card-Reader (in keinem Mac präsent) und einen ExpressCard/34 Slot (nur beim MacBook Pro).

Weitere Informationen bzgl. NetBook Hacks findet man auf dem Internet genügend. Für den S10 Lenovo gibt es eine .com Webseite gleichen Namens.

Warnung
Eine rechtliche Warnung gibt es hier nicht, denn es werden keine Rechte verletzt. Alles ist legal gekauft und konfiguriert. Schwierig wird es erst, wenn man gehackte Hardware auf dem Markt anbieten würde.
Klar ist auch, dass gehackte Hardware in der Regel die Garantie verliert.

Tipp
Wer einen PC oder Laptop (Notebook, Netbook) mit OS X hacken möchte, sollte sich genau umsehen und die in verschiedenen Foren präsentierten Lösungen eingehend studieren.

Link zum Film: [url=http://www.gewichtsinfo.ch/movies/Show_Lenovo_Final.mov][/url] (nextmac)
28.01.09
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