Wechsel von Aperture nach Lightroom

Guten Morgen,

einer meiner Hauptgründe nicht zu Lightroom zu wechseln hat sich gerade in Luft aufgelöst. Nik erlaubt auf Nachfrage ein kostenloses Crossgrade der Complete Edition.

Die Frage ist nun ob es mit vertretbarem Aufwand machbar ist die Bibliothek aus Aperture in Lightroom zu importieren? Hat das hier schon jemand gemacht? Cornelius hat sich das mal angetan, aber seine Fotos lagen nicht in der Datenbank - meine leider schon. Vielleicht gibt es externe Tools?

Besten Dank
JF

Kommentare

... und wer ist Nik?
„Wann man nichts ändert, dann ändert sich nichts!“
Der Hersteller von sehr hochwertigen Post Proccessing Tools Man könnte das alles in Photoshop machen, das kostet aber wesentlich mehr Zeit.
Ah, OK, Danke.

...übrigens auch guten Morgen!
„Wann man nichts ändert, dann ändert sich nichts!“
Olivier
Versuch das mal:
Olivier
Versuch das mal:
Ah, cool. Man kann auch nachträglich noch die Bilder in Ordner ablegen? Dann ist das Problem schon gelöst. Besten Dank!
heliocentrix
Ich wäre froh ich hätte nie auf Aperture gesetzt, jetzt häng ich hier, und kann es nicht mehr auf dem neuen Mac Mini installieren..
Seit über einer Woche lässt Apple die User jetzt hängen, bei der Hotline heisst es nur.." da müssen Sie halt warten"...
Langsam empfinde ich echt als Zumutung..
Für Leute die den Rechner beruflich nutzen, ist Apple echt keine Empfehlung mehr..leider..
Bernd
Werden die Einstellungen an den Bildern auch nach Lightroom übertragen?
heliocentrix
Meines Wissens nach nicht..
Man muss alle Fotos von Hand aus der Aperture Libary rauskopieren..
Hab ich die Tage gemacht, sehr mühsam..
Kenne Aperture nicht. Aber gibt es keine Möglichkeit, die RAWs mit einer xmp Datei zu exportieren? So das Lightroom sich daraus die Einstellungen ziehen könnte?
Bernd
Werden die Einstellungen an den Bildern auch nach Lightroom übertragen?
Nein, Du verlierst alle Parameter, weil die bei beiden Programmen grundsätzlich verschieden sind. Bei mir ist das nicht weiter schlimm, weil die entwickelten Bilder als TIF vorliegen. Exif-Daten und Schlagwörter bleiben aber natürlich erhalten.

Mit dem Link von Olivier braucht man übrigens nicht exportieren, sondern teilt Aperture einen neuen Speicherort für die Bilder mit. Die Ordnerstruktur ist also schon da und man kann das bequem über Nacht laufen lassen.
Nachtrag: man könnte versuchen die Aperture Files in DNG zu konvertieren. Diese könnte man dann mit Lightroom einlesen. Aber umgekehrt funktioniert das auch schon nicht : von daher würde ich die Finger davon lassen.
Bin auch gerade vor einer Woche von Aperture auf Lightroom gewechselt. Man verliert dabei die bearbeiteten Versionen der Aperture-Bilder. Hat mich nicht so gestört, also bin ich so vorgegangen:

- In Aperture über "Exportieren Originale" die Bilder aus der Bibliothek extrahiert. Dabei muss man allerdings aufpassen, weil die Ordnerstruktur aus Aperture nicht komplett, sondern nur jeweils eine Ebene tief exportiert wird. Man kann das also nicht auf einen Rutsch mit allen Bilder machen, sondern muss sich seine Ordnerstruktur auf der Festplatte erst nachbauen und kann dann jeweils die Bilder eines Ordners umziehen. Wichtig: Die Meta-Daten in XMP-Dateien schreiben lassen!
- In Lightroom die Ordnerstruktur importieren. Einige Anpassungen werden dabei aus den XMP-Dateien übernommen, z.B. vergebene Sterne, Tags und simple Sachen wie Rotation/Crop.
- Wenn man die bearbeiteten Arbeitskopien auch haben will, könnte man sie zusätzlich z.B. als TIFF exportieren und ebenfalls in Lightroom importieren.
IceHouse
schleiftier
Bin auch gerade vor einer Woche von Aperture auf Lightroom gewechselt. Man verliert dabei die bearbeiteten Versionen der Aperture-Bilder. Hat mich nicht so gestört, also bin ich so vorgegangen:[...]

Genau so hab ich das vor einem 3/4 Jahr auch gemacht und bereue den Schritt keinen Tag.
„Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde. - Gary Winogrand“
Bernd
schleiftier
Bin auch gerade vor einer Woche von Aperture auf Lightroom gewechselt. Man verliert dabei die bearbeiteten Versionen der Aperture-Bilder. Hat mich nicht so gestört,

JF Sebastian
Nein, Du verlierst alle Parameter, weil die bei beiden Programmen grundsätzlich verschieden sind. Bei mir ist das nicht weiter schlimm, weil die entwickelten Bilder als TIF vorliegen. Exif-Daten und Schlagwörter bleiben aber natürlich erhalten.


Großes Kino, genau das was ich an meinen Bildern erhalten möchte, meine individuellen Bearbeitungen.

Naja ich mag Aperture grundsätzlich ja sehr … hoff mer mal das Apple dieses auch entsprechend weiterentwickelt.
Cornelius Fischer
Hoi zusammen

Melde ich mich doch mal fix zu Wort..

Grundsätzlich geht der Wechsel wie oben beschrieben. Wer seine Bilder und der Mediathek von Aperture abgelegt hat, muss diese erst auslagern. Anschliessend lassen sich die Bilder einfach in Lightroom einlesen.

Einstellungen
Die RAW Einstellungen gehen in jedem Fall verloren. Dies lässt sich einzig verhindern, indem man von RAW konvertierten Dateien ein jpeg oder TIF in Aperture generiert. So hat man wenigstens die bearbeiteten Versionen noch als zusätzliches Files zum RAW.


Ich arbeite mittlerweile seit ca. einem Jahr mit Lightroom. Auch wenn der Wechsel zunächst sehr viel Aufwand war, bereut habe ich es keine Sekunde. Lightroom ist def. die deutlich überlegenere Software für ein professionelles und berufliches Umfeld.
Ich arbeite Kundenaufträge deutlich zügiger mit Lightroom ab als im Vergleich mit Aperture. Hinzu kommt das sehr ausgereifte Druckmenu über das ich mittlerweile über 90% meiner Prints produziere auch einem Epson 3880 und einem Epson 7800.

Seit kurzem erstelle ich auch via Lightroom Bridge/InDesign Lightroom vollwertige Fotobücher die dann am Schluss via Lightroom Druckmodul auf unserem Epson 3880 ausgegeben werden. Der Workflow dahinter ist sehr simpel.

Testweise habe ich hier einen Versuch via Aperture gemacht, da dort das Buchmodul IMO ausgereifter ist. Jedoch lassen sie die Bücher weniger bequem über einen eigenen Drucker ausgeben. Hinzu kommen Einschränkungen im Layout, die via InDesign schlicht nicht vorhanden sind.


Daher, wer noch nicht Lightroom nutzt, auf eine professionelle Software angewiesen ist, sollte sich den Wechsel ernsthaft überlegen. Lieber früher als später, so verliert man wenger RAW konvertierte Files aus einer anderen Software.
„If your pictures aren't good enough, you're not close enough.. (Robert Capa)“
mk27ja95
Ich hab einfach mit Aperture aufgehört alles so gelassen wie es ist und mit Lightroom neu angefangen. wenn ich auf alte Projekte möchte geh ich halt nach Aperture und fertig. fummel nicht so gerne, weil dafür gibt es ja windows oder?
mk27ja95

Aha. Deine Lösung ist natürlich maclike
Kann man natürlich so machen, aber jedes mal 2 Programme starten, um ein Foto zu suchen finde ich nicht so sinnvoll. Aperture habe ich natürlich auch weiterhin installiert, alles wichtige steckt aber nun in LR.

Übrigens finde ich nicht das man unbedingt zu LR wechseln muss. Aperture ist jetzt wirklich nicht so übel. Sollte man nichts finden was stört oder fehlt, warum dann wechseln? Wenn es zu langsam läuft packt man halt ein wenig mehr Ram in den Rechner.

Wenn man sich nicht sicher ist ob es sinnvoll ist zu wechseln, kann man sich die LR Testversion laden. Einfach mal ein Architekturbild nehmen und in beiden Programmen ausarbeiten.
Bernd
JF Sebastian
Übrigens finde ich nicht das man unbedingt zu LR wechseln muss. Aperture ist jetzt wirklich nicht so übel. Sollte man nichts finden was stört oder fehlt, warum dann wechseln? Wenn es zu langsam läuft packt man halt ein wenig mehr Ram in den Rechner.

Seh ich auch so. Aperture hat ganz klar die schönere und für mich intuitiverer Oberfläche. Lediglich das einheitlich grau ist mega doof! Der Unterschied zwischen Projekte und Alben ist schwer zu erkennen.

Aperture macht nen guten Job, sofern aktuelle Computer und maximal RAM Ausstattung zu tragen kommen. Ich freu mich auf meinen nächsten iMac mit Fusiondrive
Wegen ein paar Optionen will auch zum LR wechseln. Wie macht ihr das mit euren iOS Geräten? könnt ihr die LR Bilder auf euren iOS Geräten anschauen?
Flaming_Moe
hab heute morgen erst meine lightroom 4 lizenz sowie einen knapp 800seitigen schmöker dazu bekommen ich werde von iphoto wegwechseln, was ein etwas größeres unterfangen ist (einen kostenlosen umweg über aperture gibt es nicht mehr, da es auch keine aperture-demo mehr gibt +1 apple!). mir sagt lightroom ebenfalls besser zu, was die handhabung meiner dateien, die performance und die möglichkeiten betrifft.
„Nur der frühe Vogel hat Gold im Mund.“
Also ich habe beides verwendet und ziehe Aperture klar vor. Lightroom ist von den Features klar unterlegen und hat erst mit dem letzten Update etwas aufgeholt (Viele Features, die es in Aperture schon immer gab...)

Doch selbst jetzt hat Lightroom nichtmal eine sinnvolle Bibliothek bzw Bildverwaltung. Hierzu benötigt man dann neben Lightroom noch ein anders Programm.

Ein Kollege (Fotograf) hat sich selbst nun auch vorgenommen wegen dieser Gründe auf Aperture zu wechseln
Doch selbst jetzt hat Lightroom nichtmal eine sinnvolle Bibliothek bzw Bildverwaltung. Hierzu benötigt man dann neben Lightroom noch ein anders Programm.

Was meinst du damit? Das Lightroom dir nicht alles in irgendwelche verschachtelten Ordner packt wie die Apple Programme? Das ist doch gerade ein Vorteil von Lightroom, dass du selbst einstellen kannst, wie Lightroom deine Bilder verwaltet und wie er die Ordner anlegen soll.
Lightroom ist von den Features klar unterlegen und hat erst mit dem letzten Update etwas aufgeholt

Seh ich überhaupt nicht so. Was fehlt dir denn in LR an tollen Features?
Allein wegen der Objektivprofile ist LR schon lohnenswert.
Flaming_Moe
breaker
Was meinst du damit? Das Lightroom dir nicht alles in irgendwelche verschachtelten Ordner packt wie die Apple Programme? Das ist doch gerade ein Vorteil von Lightroom, dass du selbst einstellen kannst, wie Lightroom deine Bilder verwaltet und wie er die Ordner anlegen soll.

sehe ich auch so - die offen gestaltete organisation meiner dateien ist ein großer vorteil und für mich eines der großen pro-argumente für lightroom. diese verschachtelte struktur von apple bekomm' ich jetzt gerade durch den wechsel von iphoto zu lightroom voll zu spüren - zeitaufwendig das ganze!
„Nur der frühe Vogel hat Gold im Mund.“
breaker
Seh ich überhaupt nicht so. Was fehlt dir denn in LR an tollen Features?
Allein wegen der Objektivprofile ist LR schon lohnenswert

Nur UI und Fotobuchoption sonst hat LR die Nase vorn!

Ich möchte auch wechseln, nur wie läuft es mit den LR Bildern aus wenn ich diese Bilder auf den iOS Geräten sehen möchte.
Die musst du einfach als JPEG exportieren und dann entweder in iPhoto laden oder in einen Ordner, den du in iTunes zum Sync auswählst.
Laphroaig
breaker
Allein wegen der Objektivprofile ist LR schon lohnenswert.
Gibt es dafür nicht auch Plugins für Aperture?
mk27ja95
allein schon das automatische anwenden der objektivkorektur + des eingens von meiner K-5 erstellten Farbprofil war für mich grund genug zu wechseln.

Ein unterschied wie tag und nacht in den Farben. Aber ich kann nur für mich sprechen.

Beide Programme habe sein Geld schon mehr als verdient.
tomthecat
@mk27ja95

Wie stellst Du das ein, dass bei allen neu eingelsenen Bildern die Objektivkorrektur gleich von anfang an angewandt wird? Finde es mühsam, dies bei jedem Bild wieder einzeln zu machen.
Musst dir eine Entwicklungseinstellung (mit der Objektivkorrektur) sichern und dann kannst du es im Import-Dialog auswählen.
Objektivkorrektur wird doch von Aperture genauso automatisch durchgeführt....

Und von welcher verschachtelten Ordnerstruktur redet ihr? Was ist da verschachtelt? Ein Ordner pro Projekt? Oder redet ihr nicht von der Aperture Bibliothek sondern von den Dateien?

Also ich finde komfortabler als die Aperture Verwaltung könnte es nicht mehr gehen. Vor allem die Möglichkeiten der Strukturierung etc sind eines der Stärken von Aperture. Ich habe nunmal ein einziges Programm, brauche keine Dateisysteme mehr und Verwalte meine Fotos im selben Programm in dem ich sie auch bearbeite. Anders als bei Lightroom.

Eines der Features von Lightroom 4 is Geotagging.. Das gibt's bei Aperture schon ewig. Aber was ist zb mit Gesichtserkennung, um so Fotos auch nach Personen ordnen zu können? Wo sind die zahlreichen Filter und speziell vergleichbare Pinselwerkzeuge? Warum braucht man zu Lightroom extra Bridge wenn Aperture das perfekt im Alleingang regelt? Was ist mit den Arbeitskopien und der dazugehörigen Versionierung?

Also ein Wechsel zu LR wäre für mich nur eine Workflow Verlangsamung. Dabei hab ich nur ein paar Punkte genannt, die mir spontan eingefallen sind. Im Netz findet sich genug zu dem Thema, was Aperture alles bietet im Vergleich.
IceHouse
Raziel1
Objektivkorrektur wird doch von Aperture genauso automatisch durchgeführt....

[...]

Deine Glaskugel ist naturtrüb - Das Aperture diese Funktion hat, wäre mir neu und ich verfolge das Thema schon länger und bin deswegen von Aperture zu Lightroom gewechselt.
Eine automatische Objektivkorrektur wie bei Lightroom 4 gibt es bei Aperture nicht, allerdings lässt sich ein durch Objektivfehler verursachte Farbsaum an kontrastreichen Kanten (Chromatische Aberration) recht gut entfernen. Insgesamt kann Aperture nicht an die Qualität der Bildkorrekturen von Lightroom 4 anpassen, die sich mit der neuen Prozessentwicklung 2012 deutlich verbessert hat. Zudem bietet Lightroom eine umfangreiche Objektivkorrektur.

Quelle:
„Ich fotografiere, um herauszufinden, wie etwas aussieht, wenn es fotografiert wurde. - Gary Winogrand“
Eines der Features von Lightroom 4 is Geotagging.. Das gibt's bei Aperture schon ewig. Aber was ist zb mit Gesichtserkennung, um so Fotos auch nach Personen ordnen zu können? Wo sind die zahlreichen Filter und speziell vergleichbare Pinselwerkzeuge? Warum braucht man zu Lightroom extra Bridge wenn Aperture das perfekt im Alleingang regelt? Was ist mit den Arbeitskopien und der dazugehörigen Versionierung?

Geotagging ist für mich nicht wichtig.
Wozu brauch ich Gesichtserkennung? Kinderkram, vielleicht für iPhoto Pro ganz ok. Ich setz einmal die Metatags beim Import und dann weiß ich, wen ich fotografiert habe.
Wozu braucht man Bridge für Lightroom? Hab ich noch nie gebraucht.
Arbeitskopien gehen genauso mit LR. Auch virtuelle Kopien etc.

Anscheinend hast du dich nicht so wirklich mit LR befasst.
Richard
lustig wie hier Nachteile von Programmen übergangen werden. Ja nicht die eigene Entscheidung im schlechtem Licht stehen lassen. Gilt übrigens für beide Fraktionen.
Ich arbeite mit Aperture schon Jahre lang und bin da immer bestens zurecht gekommen. Lightroom hab ich dank Cloud auch, aber ich hab keinen Grund gesehen, um mir die Arbeit für einen Wechsel zu machen. Ansonsten soll man hält damit arbeiten was dem eigenen Worflow liegt.
„MacBookPro Retina :: 16GB Ram :: OS X 10.9“

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