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Server Lösung für ein Mac Umfeld (Server)

Alex.S
Alex.S15.02.1710:59
Hallo,

da ja die guten Alten Mac Pro (4,1) langsam an deren Grenzen kommen. Sind wir grade dran unseren Server mit RAID auszutauschen.

Welche Möglichkeiten gibt es? Es muss kein Mac Server sein aber es muss 100% in einer Mac Welt harmonieren.
Uns wurde ein System von Fujitsu angeboten, de Controller ist ein VMware mit Windows Backup würde über Veeam (Server) laufen plus sein eigenen RAID.
Hat wer schon Erfahrungen mit so ein System oder vielleicht hat wer ein Kontakt für ein IT-Dienstleister mit Mac Erfahrungen der uns Beraten kann?

Danke
„Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón
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Kommentare

maculi
maculi15.02.1712:10
Hallo,
ein Mac mini + Thunderbolt-RAID und gut ist.

Wir sollten schon etwas genauer wissen, was der alles können soll: reiner Fileserver, wieviel Arbeitsplätze greifen drauf zu, sollen diverse Datenbanken bzw. Client-Server-Programme drauf laufen...

Ein echter Mac hat den Vorteil, das Spotlight Serverseitig zur Verfügung steht. Ist auf jeden Fall ein Aspekt, den es zu bedenken gilt.

Ansonsten: mehr input
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virk
virk15.02.1712:13
- Was meinst Du mit "an deren Grenzen" kommen?
- Wir haben hier 7 Büroarbeitsplätze; alle arbeiten mit Macs: einer noch mit 10.6.8, einer mit Yosemite, einer mit El Capitan und der Rest mit Sierra. Seit ca. 2 Jahren läuft als server ein macmini late 2014 8GB mit eingebauter 1TB-Festplatte. Auf diesem Rechner läuft Yosemite (werde den wohl bald updaten) mit der Server.app. Der Rechner stellt filesharing, Kontakte-sharing und ein wiki zur Verfügung. An seinem USB3-port hängt eine SSD in einem gescheiten Gehäuse. Von dieser SSD startet der Rechner. Auf die interne Platte wird jede Nacht geklont. An einem weiteren USB3-port hängt eine 3,5"-Platte als TimeMachine, an einem weiteren eine 2,5"-Platte als TimeMachine, die jeden Tag mit einer weiteren gewechselt wird. Der letzte freie USB3-port wird für dezentrale Klons und TimeMachines benutzt. Klons laufen automatisch mit CCC (booten vom Klon funktioniert zur Zufriendenheit).
Auf den Server greife ich über "Bildschirmfreigabe" zu, da der mini keine Tastatur und keinen eigenen Bildschirm hat. Normalerweise sind an diesem mini auch keine user angemeldet; also keine grafische Sitzung, oder wie das heißt.

Für uns ist das Szenario optimal: das ganze erforderliche "know-how" ist und bleibt im Hause oder ist hier oder woanders im Forum . Der Rechner ist nicht überlastet und mit der externen SSD rasend schnell; zumindest für meine Begriffe. Natürlich weiß ich nicht, in welchen preislichen Regionen Ihr denkt und/oder was Eure Anforderungen im Detail sind. Aber wenn bei uns morgen alles explodiert, werde ich das wieder genauso einrichten.

Achso, Nachtrag: RAID habe ich mal mit rumprobiert aber letztendlich nicht eingerichtet.
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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jogoto
jogoto15.02.1712:25
maculi
Hallo,
ein Mac mini + Thunderbolt-RAID und gut ist.
Kann ich nur bestätigen. Haben wir bei mehreren Kunden laufen.
Bei der angebotenen Lösung wäre meine erste Frage, wer administriert es?
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
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becreart15.02.1713:04
jogoto: schnell genug für netzwerkaccounts?
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Alex.S
Alex.S15.02.1713:44
Es sid etwa 50 Arbeitsplätze und es sollte ein Fileserver werden wo jeder sich anmelden kann und von aus arbeiten.
Beispiel wie unsere Photoshop und Indesign Piloten.
„Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón
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Hannes Gnad
Hannes Gnad15.02.1716:24
Schon mal die größeren NAS angeschaut, z.B. von qnap?

Ansonsten reicht für so was ein aktueller mini mit externem TB-RAID gut aus.
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maculi
maculi15.02.1716:30
Hannes Gnad Zu den angebotenen Minis würde ich allerdings nicht aktuell sagen, die haben Technik von 2014 drin

Einerseits scheint es ja nicht wirklich dringend zu sein, und andererseits sind wir einfach mal optimistisch, das sich bei den stationären Macs bald wieder was tut.
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jensche15.02.1716:35
Reiner Fileserver? Open Directory?

Also Mac Mini oder anderer Mac Mit TB 2 und ein RAID dazu...

oder einfach eine leistungsfähige Synology reinstellen.
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virk
virk15.02.1716:57
Warum bin ich der einzige, dem USB3 als ausreichend erscheint? Welchen Vorteil würde mir Thunderbolt bringen?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
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Hannes Gnad
Hannes Gnad15.02.1719:09
TB ist schon viel schneller am Bus, und das merkt man deutlich, wenn es ein externes RAID ist, und draußen 50 Clients sind.
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Scrubelicious15.02.1721:39
Hannes Gnad
Schon mal die größeren NAS angeschaut, z.B. von qnap?

Ansonsten reicht für so was ein aktueller mini mit externem TB-RAID gut aus.
Wir haben jetzt schon ein QNAP und Synology, aber auch nur Ärger und des wegen würde wir lieber ein System was leichter erweitert und mit einen besseren Management.

Interessanter Thema, ich höre immer mehr das Windows the way to go ist. Mir hat die Zeiten mit Xserve gut gefallen.
„Don't believe everything on the internet!“
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Schnitter
Schnitter15.02.1722:53
Kauft euch ordentliches Blech (ProLiant, Power Edge, was von T. Krenn etc.) und VM-Ware und virtualisiert den macOS-Server. Da habt ihr Redundanz und Qualität bei der Hardware und seid für zukünftige Expansion gerüstet. Ein NAS käme bei einem reinen Fileserver in Frage und die von Hannes empfohlenen großen QNAPS sind so übel nicht, aber wer weiß, vielleicht braucht ihr demnächst doch mal die eine oder andere Datenbank-Lösung (oder, oder, oder). Und einen Mac mini mit TB-RAID? Nö. Wirklich nicht.
„Jeder ist ein Planet und wird von einem Menschen bewohnt.“
+1
Alex.S
Alex.S16.02.1706:58
Ein QNAP kommt nicht in frage nur schlechte Erfahrungen.

Jetzt hat und ein andere IT-Dienstleiter empfohlen alte Mac Pro doch zu nutzen.
Kommen die nicht schnell an deren Grenzen???

Schnitter zu einem Server wird doch auch ein RAID gebraucht... vom gleichen Hersteller?
„Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón
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virk
virk16.02.1708:04
Alex.S
Jetzt hat und ein andere IT-Dienstleiter empfohlen alte Mac Pro doch zu nutzen.
Kommen die nicht schnell an deren Grenzen???

- Siehe mein ersten Beitrag oben: Was meinst Du mit "an deren Grenzen"?
- Ob Euch der MacPro hinsichtlich Performance ausreicht, wirst Du am besten beurteilen können. Mich würde daran stören, dass der keine schnellen Schnittstellen hat und dass Sierra nicht (ohne Hack) läuft. Beschreib' doch kurz das Szenario, welches bei Euch läuft! Vielleicht hilft das dem ein oder anderen...
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
Hannes Gnad
Hannes Gnad16.02.1708:09
Schnitter
Kauft euch ordentliches Blech (ProLiant, Power Edge, was von T. Krenn etc.) und VM-Ware und virtualisiert den macOS-Server. Da habt ihr Redundanz und Qualität bei der Hardware und seid für zukünftige Expansion gerüstet.
Das verstösst zwar gegen das EULA von macOS, ist aber tatsächlich ein technisch interessante Lösung. Ich würde nie tippen, dass wir mit so was auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht hätten.
+1
Legoman
Legoman16.02.1708:26
50 Clients? Das klingt doch schon nach nem 19"-Schrank. Sollte das System nicht auch dementsprechend dimensioniert sein? Ein Mac Mini mit einer angehängten Festplatte erscheint mir da etwas winzig.
+1
maculi
maculi16.02.1709:15
Legoman
Wir reden hier von einem reinen Fileserver, und der braucht keine großen Dimensionen oder viel Prozessorleistung. Was er braucht sind zwei Dinge:
1. Eine richtig schnelle und große Datenhalde. Deswegen nimmt man ein RAID und kein einzelne Festplatte und bindet das per Thunderbolt an.
2. Ein schneller Netzwerkanschluss. Da könnte man überlegen, ob bei 50 Clients der integrierte Gigabitanschluss nicht zu wenig ist. Einen 10 Gigabit-Adapter an den zweiten TB-Anschluss (+ passendes Switch), und man hat auch auf der Leitung richtig Dampf.
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virk
virk16.02.1710:12
@maculi: Per Thunderbolt einbinden kann ich mir vorstellen, wenn man ein 10Gbit-Netzwerk hat, so wie Du andenkst. Bei einem 1Gbit-Netzwerk, wie es der normale macmine hat, denke ich, dass USB3-SSD ausreichend ist, wobei Thunderbolt wohl "besser", jedoch auch deutlich teurer ist. Aber warum "nimmt man ein RAID"? Was für ein RAID? "0" oder "1"?
„Schön fand ich damals: Auf die Dauer hilft nur Power!“
+1
Hannes Gnad
Hannes Gnad16.02.1710:21
Das ist der Punkt: Solange man "nur" GB-Netzwerk hat, das es übrigens seit fast schon 20 Jahren gibt, dann reicht sogar ein 2014er mini mit TB-RAID vollkommen aus, was die Leistung angeht, denn der Flaschenhals ist das Netzwerk.
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maculi
maculi16.02.1710:52
virk Weder noch. Wenn man wirklich Leistung braucht, dann ein RAID 5 (oder auch mal ein 6er, bei richtig vielen Platten).

Für eine zentrale Datenablage in einer Firma ist das sogenannte RAID 0 völlig ungeeignet (sogenannte, weil die Redundanz fehlt, es ist kein echtes RAID. Fällt eine Platte aus, sind alle Daten futsch). Ein 1er bringt zwar Ausfallsicherheit, aber keinen Geschwindigkeitsschub im Vergleich zu einer einzelnen Platte. Deshalb ein 5er oder 6er.

Wers genau wissen will, was es für RAID-Varianten gibt:

Wenn einem eine einzelne SSD als Ablageort reicht, dann würde tatsächlich auch USB3 langen. Aber wie weit kommt man in einer Firma mit den als SSDs verfügbaren (und bei mehreren richtig grossen auch bezahlbaren) Speichermengen?
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gfhfkgfhfk16.02.1712:37
Alex.S
Welche Möglichkeiten gibt es? Es muss kein Mac Server sein aber es muss 100% in einer Mac Welt harmonieren.
Die Frage ist halt soll es macOS sein, oder darf es eine andere Software sein.

Leider hängt da auch die Frage nach der passenden Hardware dran. Apple liefert leider keine Serverhardware mehr. Wenn schon Mac Hardware, dann den kleinsten MacPro und kein MacMini. An einem der TB2 Controller ein DualPort 10GbE NIC anschließen und an deren anderen ein TB RAID.

Wenn es kein Mac sein muss, dann ist der Weg zu einem richtigen Server offen. Wie hoch soll/muss die Verfügbarkeit sein? Reicht ein simpler Fileserver aus, soll es eine Hot Standby Lösung sein oder muss es ein redundantes System sein?
Hannes Gnad
Das ist der Punkt: Solange man "nur" GB-Netzwerk hat, das es übrigens seit fast schon 20 Jahren gibt, dann reicht sogar ein 2014er mini mit TB-RAID vollkommen aus, was die Leistung angeht, denn der Flaschenhals ist das Netzwerk.
50 Clients mit jeweils GbE da kommt einiges zusammen. Die Frage ist halt ob jeder Client immer und zu jeder Zeit die garantierte GbE Bandbreite braucht.
maculi
virk Weder noch. Wenn man wirklich Leistung braucht, dann ein RAID 5 (oder auch mal ein 6er, bei richtig vielen Platten).
Man sollte grundsätzlich kein RAID5 mehr nutzen, da man gleich in einem critical rebuild ist, wenn eine Platte ausfällt. RAID6 ist daher die sinnvolle Untergrenze für Fileserver. Es gibt ja auch noch declustered RAIDs, aber das ist für normale Anwendungsfällle Overkill.
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Alex.S
Alex.S16.02.1716:34
Ich denke das Mac Pro wegen deren Architektur langsam an ihre Grenze kommen, keine schnelle Schnittstellen veraltete CPU und etc
„Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón
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Duck Dodgers
Duck Dodgers16.02.1717:38
Wenn hier eine Mini als Server Lösung empfohlen wird, was gibt es den für TB-Raids, die in einen Rack Schrank passen und mal mind. 8 Platten haben? Habt ihr Empfehlungen?
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
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pünktchen
pünktchen16.02.1718:53
das hier zB
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gfhfkgfhfk16.02.1719:29
Alex.S
Es ist und bleibt die potenteste Mac Hardware, die man neu kaufen kann. Ist ein nMP richtige gute Hardware für einen Fileserver? Eindeutig nein, dazu ist er veraltet und ohnehin überteuert.

Aber es läuft darauf macOS und nicht ein anderes OS. Ein anderes OS ist für die meisten Firmen mit Macs ein Problem, weil faktisch niemand damit umzugehen weiß. Wie sieht das bei Euch aus? Für einen Fileserver heißt dies entweder Windows, Linux oder eines der UNICES (FreeBSD mit ZFS, Solaris, …), und jemanden, der das System für Euch/bei Euch pflegt.

Wenn man auf macOS verzichtet, nimmt man an Hardware das was man braucht bzw. bezahlen kann. Ich nehme an, dass ihr bisher nur relativ bescheidene Durchsatzraten am Fileserver hattet? Macht ihr nur normales Bürozeugs oder ist da irgend etwas Anspruchsvolles im Spiel?
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Duck Dodgers
Duck Dodgers16.02.1720:22
pünktchen
das hier zB
Ahh Cool. Gibts sowas auch ohne HDs?
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
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gfhfkgfhfk16.02.1721:23
Duck Dodgers
Wenn hier eine Mini als Server Lösung empfohlen wird, was gibt es den für TB-Raids, die in einen Rack Schrank passen und mal mind. 8 Platten haben? Habt ihr Empfehlungen?
Persönlich würde ich Dir eher zu einer SAS oder FibreChannel-Lösung raten. Atto hat entsprechende Adapter im Programm z.B. TB2 RAID Controller . An diesen kann man dann jedes beliebige SAS JBOD anschließen Z.B. auch so etwas . Wenn es eher FC RAID Gehäuse sein sollen ist eher das hier etwas .

Natürlich kannst Du auch iSCSI nutzen, im Zusammenspiel mit schneller Netzwerkadapter TB2/TB3-Peripherie siehe Attotech o.ä., da braucht man auf dem Mac neben dem NIC nur noch einen iSCSI Initiator. Als iSCSI Target kommt dann von einem Linux Server oder den obigen InforStor Targets so ziemlich alles in Betracht was iSCSI versteht.
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jogoto
jogoto17.02.1708:12
becreart
jogoto: schnell genug für netzwerkaccounts?
Sorry, hatte ich übersehen.
Ja, ist zwar draußen nicht im Einsatz aber hier im Büro. mini langweilt sich durchgehend. Spaß macht es trotzdem nicht. Wenn die Frage also in Richtung der Umsetzung durch Apple geht, da ist Windows eindeutig besser.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
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Duck Dodgers
Duck Dodgers17.02.1717:45
@gfhfkgfhfk
Danke
„The difference between men and boys is the price of the toys.“
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jensche17.02.1718:10
Pegasus Raid.

Läuft bei uns seit 4 Jahren 24/7
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PythagorasTraining
PythagorasTraining17.02.1719:05
maculi
Legoman
Wir reden hier von einem reinen Fileserver, und der braucht keine großen Dimensionen oder viel Prozessorleistung. Was er braucht sind zwei Dinge:
1. Eine richtig schnelle und große Datenhalde. Deswegen nimmt man ein RAID und kein einzelne Festplatte und bindet das per Thunderbolt an.
2. Ein schneller Netzwerkanschluss. Da könnte man überlegen, ob bei 50 Clients der integrierte Gigabitanschluss nicht zu wenig ist. Einen 10 Gigabit-Adapter an den zweiten TB-Anschluss (+ passendes Switch), und man hat auch auf der Leitung richtig Dampf.

Aber, wenn an den Clients nur 1 Gigabit Abschlüsse sind, ist dann an den jeweiligen Clients nicht dann der Flaschenhals?
Wie schnell werden dann die Daten an einen Client verteilt, wenn z. B. die 10 Gigabit Leitung gerade nicht ausgelastet sind? Also mit wie viel MB/s kann der Client laden?
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maculi
maculi17.02.1719:16
PythagorasTraining Natürlich laden die Clients nur mit einem Gigabit, die können ja nicht mehr. Da der Server aber regelmäßig mehrere Anfragen gleichzeitig beantworten muss bremsen diese sich nicht gegenseitig aus.

Stell dir vor, 10 Macs wollen gleichzeitig vom Server Daten haben, und der hängt nur per Gigabit-Leitung am Netz. Dann kommen beim einzelnen natürlich nur 100 MBit/s an. Deswegen macht es Sinn, die Leitung Server - Switch deutlich leistungsfähiger zu haben, als vom Switch zu den Arbeitsplätzen.
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PythagorasTraining
PythagorasTraining17.02.1719:31
Stimmt, logisch.
Ok, wenn man also die Clients auch noch auf 10 GBit/s bringen will, muss also an jeden Mac ein Gerät a la SanLink2 von Promise am Thunderbolt Anschluss dran. Sehe ich das richtig?
Oder gibt es einen Weg direkt ein Thunderbolt Netzwerk aufzubauen?
Interessiert mich, falls ich mal einen richtig schnellen Fileserver brauche.

Also am macServer ein 12big von Lacie oder eine Pegasus3 von Promise, dann zum Switch ein Sanlink2, dann am Client auch ein SanLink2 und man hat richtig Dampf. Sehe ich das so korrekt? Oder was gibt es noch für eine Lösung mit macOS?
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PythagorasTraining
PythagorasTraining17.02.1719:37
PS.: Kommt dann die volle Leistung der 12big oder der Pegasus3 am Client an?
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jensche17.02.1719:40
Was für ein Ethernetkabel braucht man dann?
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gfhfkgfhfk17.02.1722:29
PythagorasTraining
Ok, wenn man also die Clients auch noch auf 10 GBit/s bringen will, muss also an jeden Mac ein Gerät a la SanLink2 von Promise am Thunderbolt Anschluss dran. Sehe ich das richtig?
Ja, so etwas ist zwingend notwendig, und dann braucht man einen passenden Switch dazu. Es gibt passende ToR nonblocking Switche.
PythagorasTraining
Oder gibt es einen Weg direkt ein Thunderbolt Netzwerk aufzubauen?
Nein, Thunderbolt erlaubt keine Switche, nur Punkt zu Punkt Koppelung, d.h. Du kannst zwei Computer verbinden mehr nicht. Intel hat deshalb auch Omnipath gerade erst am Markt platziert. Dabei handelt es sich um eine proprietäre Intel Erweiterung von Infiniband. Mellanox der andere Infiniband Spezialist ist gerade dabei 200Gpbs Infiniband in den Markt einzuführen. Mangels PCIe 4.0 Slots ist das momentan nur für die Switch-Switch Kopplung sinnvoll, aber es kommen ja bald die neuen Xeon E5s, dann wird man wohl auch 200Gbps am Server/Workstation direkt haben. 100Gbps sind bereits durch Omnipath, Infiniband und Ethernet fest etabliert, es gibt da einige Netzwerkkarten und Switche zur Auswahl.
PythagorasTraining
Also am macServer ein 12big von Lacie oder eine Pegasus3 von Promise, dann zum Switch ein Sanlink2, dann am Client auch ein SanLink2 und man hat richtig Dampf. Sehe ich das so korrekt?
Als "richtig Dampf" würde ich altbackene 10GbE Technik nun gerade nicht bezeichnen. Aber ja so kann man das machen.
jensche
Was für ein Ethernetkabel braucht man dann?
Das kommt darauf an, was für eine Verkabelung genommen wird. Für 10GBaseT (d.h. 10GbE über Twisted Pair) nimmt man Cat6a oder Cat7, für SFP+ Verkabelung nimmt man entweder fertig konfektionierte Kabel mit SFP+ Stecker oder Transceiver + optische Fasern. 25GbE gibt es bisher nur über SFP+. Ab 40GbE wird QSFP verwendet, da sind dann immer vier Paare in einer Verbindung gekoppelt. Wobei der Standard MTP/MPO Stecker 12 Fasern führt.
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gfhfkgfhfk17.02.1722:42
Nachtrag:
Es gibt auch für Macs Cluster Filesysteme (läuft aber nur dann wenn es auch mit NFS keine Probleme gibt), Beispiel: XtreemFS. Damit kann man deutlich mehr Durchsatz im Netzwerk bekommen in dem man mehrere Server parallel nutzen kann.

P.S. NFS selbst ist mittlerweile auch um pNFS erweitert worden.
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DSkywalker18.02.1706:23
Kommentar zum Nachtrag von gfhfkgfhfkg:
Der Mac hat sogar ein Cluster File System eingebaut
Siehe

Außerdem würde ich mal folgenden Bericht lesen es sollte also auch mit dem alten mac pro gehen...
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jogoto
jogoto18.02.1709:53
DSkywalker
Siehe
Schon a bissl alt.
Lieber
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
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EmptySleve
EmptySleve18.02.1712:38
Schnitter
Kauft euch ordentliches Blech (ProLiant, Power Edge, was von T. Krenn etc.) und VM-Ware und virtualisiert den macOS-Server. Da habt ihr Redundanz und Qualität bei der Hardware und seid für zukünftige Expansion gerüstet. Ein NAS käme bei einem reinen Fileserver in Frage und die von Hannes empfohlenen großen QNAPS sind so übel nicht, aber wer weiß, vielleicht braucht ihr demnächst doch mal die eine oder andere Datenbank-Lösung (oder, oder, oder). Und einen Mac mini mit TB-RAID? Nö. Wirklich nicht.

Das ist eine interessante Lösung, vorallem da auch die Investition in ein externes RAID-System entfällt: Ein ProLiant hat genung Platz ihn mit internen Platten zu bestücken.
Jedoch: Ist es möglich als Host-System auf einem ProLiant z.B. Debian (oder anderes Linux, eventuell auch FreeBSD) einzusetzen, statt Windows Server? Wie sieht es da mit der Kompatibilität aus?
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jogoto
jogoto18.02.1712:41
EmptySleve
... statt Windows Server?
Wieso Windows Server? VMware! Warum sollte da noch ein komplettes System drunter mit viel Ballast?
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
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EmptySleve
EmptySleve18.02.1712:43
jogoto
EmptySleve
... statt Windows Server?
Wieso Windows Server? VMware! Warum sollte da noch ein komplettes System drunter mit viel Ballast?
Ich steh' auf'm Schlauch: Kann vmware direkt, ohne Betriebssystem auf einem ProLiant Server laufen? HowTo?
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jogoto
jogoto18.02.1712:47
Ich weiß nicht ob es auf einem ProLiant geht oder welchem. VMware hat Listen mit empfohlener Hardware. Aber ja, die Idee ist VMware als unterste Schicht zum verwalten und dann die Gastsysteme.
Nich zu verwechseln mit VMware Clientsoftware wie Fusion. Es geht hier um ESXi.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
+2
jogoto
jogoto18.02.1712:58
Hier kannst Du Dich durchklicken:
Unter „Hewlett Packard Enterprise“ tauchen dann auch einige ProLiants auf.
„Genaue Angaben zum Problem sind unnötig. Funzt net reicht völlig.“
+1
gfhfkgfhfk18.02.1718:10
EmptySleve
Jedoch: Ist es möglich als Host-System auf einem ProLiant z.B. Debian (oder anderes Linux, eventuell auch FreeBSD) einzusetzen, statt Windows Server? Wie sieht es da mit der Kompatibilität aus?
Alle verkauften NAS von QNAP und Synology verwenden ein angepasstes Linux als Betriebssystem. Wenn man den Aufwand nicht scheut und keine Probleme mit einem anderem OS hat, kann man problemlos ein Linux einrichten und als OS verwenden. Es gibt für die LSI/Avago/Broadcom und auch Adaptec Hardware-RAID Controller Linux Treiber, die alle Features unterstützen. Dazu kann man schnelle Netzwerkkarten verbauen: Ethernet 1, 2.5, 5, 10, 25, 40, 50, 100 GbE; Infiniband SDR, DDR, FDR, EDR, HDR; Omnipath

VMware ist ein reiner BareMetal Hypervisor, d.h. man muß dann darüber noch ein OS laufen lassen. Was VMware leistet, es ist in der Lage diverse Hardware per virtueller Treiber in Guest OS zur Verfügung zu stellen, oder Hardware per VT-d an Guests durchzureichen. Das ist insofern von Interesse, weil man für die zuvor genannten RAID-Controller keine nativen macOS Treiber bekommt und weder macOS direkt auf der Hardware mit RAID Controller noch virtualisiert mit durchgereichtem RAID Controller betreiben kann.

Wenn man vorhat Linux einzusetzen, muss man nicht unbedingt einen Hypervisor nutzen, da gibt es andere Lösungen um die Verfügbarkeit zu erhöhen.
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Fard Dwalling18.02.1719:41
Ich habe zum Beispiel auf meinem HP Microserver VMware ESXI laufen. Startet direkt von einer SD Karte. Kann aber auch auf Festplatten installiert werden.

Momentan habe ich dort 4 virtuelle Maschinen laufen: Xpenology, Windows 7 Pro, Windows 2012 R2 Testversion und macOS Sierra. Absolut Problemlos.
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