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Bloomberg: Nachfolger der Vision Pro in Arbeit

Im Juni 2023 stellte Apple die Vision Pro vor – ein Mixed-Reality-VR-Headset, mit welchem Apple die Ära des "Spatial Computing" einläuten wollte. Während Tester und Kunden sich meist von der Technik begeistert zeigten, fehlte vielen das Einsatzszenario für die mindestens 4.000 Euro teure Brille. Die Verkaufszahlen blieben wohl deutlich hinter den Erwartungen von Apple zurück. Eigentlich befand sich eine günstigere Variante, in der Gerüchteküche oftmals "Vision Air" genannt, in der Entwicklung – doch der Konzern beendete die Arbeit an dem intern "N100" genannten Projekt.


Vier Konzepte
Nun vermeldet Bloomberg, dass Apple wohl doch noch nicht vollständig das Interesse an dieser Produktkategorie verloren hat. Unter dem Projekt "N224" soll Apple an insgesamt vier neuen Konzepten für einen Nachfolger der Vision Pro arbeiten. Eines der Projekte soll der Meta VR ähneln und die Recheneinheit wie auch die Batterie in einem externen Gehäuse unterbringen. Bei der aktuellen Vision Pro befindet sich zwar die Batterie außerhalb des Headsets – der eigentliche Computer ist aber in der Brille verbaut.

Nicht unbedingt günstiger
Anders als das "N100"-Projekt handelt es sich bei den neuen Projekten aber nicht vorrangig um Versuche, eine günstigere Version auf den Markt zu bringen. Der Preis könnte zwar geringer ausfallen, aber dies sei nicht das Ziel der Entwicklung, so Bloomberg.

Geringeres Gewicht
Ein Ziel ist aber die Reduzierung des Gewichtes: Apple würde hier laut Bloomberg mit diversen Materialien, zum Beispiel Titan und Plastik, experimentieren, um das Gewicht des Headsets spürbar zu senken.

Erscheinen erst 2028 oder 2029
Wer jedoch auf eine baldige Markteinführung hoffte, wird leider enttäuscht: Bloomberg meldet, dass sich alle in der Entwicklung befindlichen Headsets erst in einem sehr frühen Stadium befinden. Daher sei frühestens mit einer Markteinführung Ende 2028 oder Anfang 2029 zu rechnen. Ob Apple bis dahin die Vision Pro im Programm behält oder mit den neuen Modellen einen ganz neuen Versuch unternimmt, ist unklar.

Kommentare

macfreakz28.09.26 08:45
Meta zeigt, wie es geht - nur preislich und von der Größe her. Vision OS drauf und mit der gleichen Qualität, die wir von Vision Pro kennen, es wäre so gut wie gekauft.
+2
sudoRinger
sudoRinger28.09.26 08:48
Das hat Bloomberg bestimmt beim Lauschen am Nachbartisch missverstanden. Apple arbeitet an "new maybe cheaper provision", aber nicht an "new cheaper Vision Pro".
+1
holk10028.09.26 09:14
macfreakz
Meta zeigt, wie es geht - nur preislich und von der Größe her. Vision OS drauf und mit der gleichen Qualität, die wir von Vision Pro kennen, es wäre so gut wie gekauft.
Mit der gleichen Qualität wie die Vision Pro und in der Metagröße? Das ist preislich nicht anähernd vergleichbar möglich.
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