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Bloomberg: MacBook Pro mit Touch-OLED-Display kommt im Oktober oder November

Die letzte große Revolution beim MacBook Pro liegt bereits fünf Jahre zurück, denn hier stellte Apple das MacBook Pro 14" und 16" mit Pro- und Max-M-Chip der Öffentlichkeit vor. Seitdem erschienen vier weitere Performance-Updates mit M2, M3, M4 und M5. Die letzte Aktualisierung erfolgte im März 2026. Schon länger kursieren Berichte, dass Apple an einer kompletten Überarbeitung des MacBook Pro arbeitet. Dieses soll erstmals einen OLED-Bildschirm mitbringen – ein Novum bei Macs.


Viele Neuerungen erwartet
Doch damit nicht genug: Das neue MacBook Pro soll auch der erste Mac mit Touch-Bedienung sein, denn optional lasse sich dieser durch Berührungen des Bildschirms steuern. Im PC-Lager sind Touch-Bildschirme in vielen Geräten zu finden, doch bislang hielt Apple an Tastatur und Trackpad zur Bedienung fest. Eine weitere Neuerung betrifft ebenfalls den Bildschirm, denn Apple will die "Notch" durch die seit dem iPhone 14 Pro eingesetzte Dynamic Island ersetzen.

Beim neuen MacBook Pro wird Apple das erste Mal seit fünf Jahren auch das Gehäuse überarbeiten. Übereinstimmenden Berichten nach soll dies wieder etwas dünner werden, aber weitere Details sind bislang noch nicht bekannt.

Apple testet bereits
Laut Mark Gurman von Bloomberg testet Apple aktuell die neuen Modelle mit der eigenen Belegschaft. Diese setzen bereits macOS 27.2 ein – und Bloomberg will erfahren haben, dass jene Aktualisierung Ende Oktober für alle Kunden freigibt.

Oktober bis spätestens November
Gurman meldet, dass Apple im gleichen Zeitraum die neuen MacBooks der Öffentlichkeit vorstellen möchte. Es sei aber möglich, die Präsentation noch auf November zu verschieben – beispielsweise, wenn unvorhergesehene Fehler auffallen.

Weiteres Modell im Sortiment?
Noch ist nicht vollständig geklärt, ob es sich um eine ganz neue Modellreihe oberhalb des aktuellen MacBook Pro handelt oder ob die neuen Geräte die aktuellen ablösen. Manche Quellen melden, dass die Bezeichnung "MacBook Ultra" zum Einsatz kommen könnte – und dies wäre ein deutlicher Hinweis auf eine Erweiterung der Modellreihe.

Chips?
Laut einigen Berichten wird kein M6 als Pro- oder Max-Variante erscheinen – und daher gehen die meisten Quellen davon aus, dass Apple bei den neuen Modellen auf den M5 Pro und M5 Max setzt. Diese verbaut Apple auch im aktuellen MacBook Pro 14" und 16". Unwahrscheinlich ist hingegen ein M7 Pro und M7 Max, nachdem erst kürzlich der M6 auf den Markt kam.

Kommentare

t.stark
t.stark02.10.26 09:01
Die MacBook Pros scheinen sehr stark in einem Sättigungszyklus zu sein. Offenbar fällt dem Hersteller nicht mehr ein, wie er die Produkte noch besser machen kann ohne einen echten Technologiesprung. Während OLED aus meiner Sicht als Produktpflege mehr als ausgereicht hätte, ist Touch der Punkt wo Apple sie brauchen auf Teufel komm raus was Neues egal ob sinnvoll oder nicht.
Ich hoffe sehr, dass man auch einfach nur ein OLED kriegen kann bzw. ein Display wie die bisherigen.
Hinzu kommt, dass ich ehrlicherweise Angst davor habe, dass macOS durch ein "One Size fits all Touch/Click UI" verhunzt wird.
+4
Tbskttnr
Tbskttnr02.10.26 09:18
Bin nach wie vor froh, auf meinem MacBook kein Touchscreen zu haben. Und habe mir jetzt erst einen M5 Pro 14 Zoll zugelegt.
+1
Deppomat02.10.26 09:19
Neue MBP-Bauform immer interessant, da passiert eigentlich immer irgendein technologischer Sprung. Das Touch-Gerät ist mir nicht klar. Gibt es einen Bedarf für sowas?

Ist denn eine Art „Convertible“ gemeint, so daß man wenigstens eine Pad-artige Malfläche bekommt, oder festes Scharnier? In letzterem Fall: was macht man denn damit? Exceltabellen antippen? Totally worth it
+1
martzell02.10.26 09:25
Deppomat
Das Touch-Gerät ist mir nicht klar. Gibt es einen Bedarf für sowas?

Damit gewinnt Apple Kunden die Touch am Laptop gewohnt sind und unbedingt wollen und deswegen nicht zu einem MacBook wechseln.
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Electric Dave02.10.26 09:39
Ich sehe absolut keinen Sinn in Touchscreen-Notebooks. Ich habe mir das immer mal wieder bei MediaMarkt etc. angeschaut und es ist einfach extrem unergonomisch, mit dem gestreckten Arm über den senkrecht stehenden Bildschirm zu wischen.

Vor allem sind in den MacBooks die Trackpads so überragend gut, dass man die meisten nützlichen Wischbewegungen quasi blind aus dem Handgelenk machen kann.
+4
rkb0rg
rkb0rg02.10.26 09:49
t.stark
Hinzu kommt, dass ich ehrlicherweise Angst davor habe, dass macOS durch ein "One Size fits all Touch/Click UI" verhunzt wird.

Das ist auch meine Sorge. Habe jetzt schon das Gefühl, dass seit Liquid Glass manche Designelemente größer als nötig geworden sind. Allerdings auch auf den mobilen Systemen.
Aber gerade am Mac, dem Ort wo ich konzentriert und effizient arbeiten möchte, hätte ich gerne alles so minimalistisch wie es geht.
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Bergedorfer02.10.26 09:56
Ich hasse Fingerabdrücke auf meinem Monitor☠️.
+1
Tbskttnr
Tbskttnr02.10.26 09:57
Bergedorfer
Ich hasse Fingerabdrücke auf meinem Monitor☠️.
Das kommt noch hinzu! Kann nicht arbeiten, bevor der Bildschirm sauber bei mir ist
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