Bloomberg: Apple testet Fitness-Armband ohne Bildschirm


Apple stellte die erste Generation der Apple Watch im September 2014 zusammen mit dem iPhone 6 der Weltöffentlichkeit vor. Doch die Auslieferung der neuen Produktkategorie fand erst im April 2015 statt. Während Apple die neue Uhr auf Benachrichtigungen, Apps und als Mode-Accessoire ausrichtete, stand eine weitere Funktion bei den Nutzern hoch im Kurs: die Fitness-Features. Anfänglich unterschätzte der Konzern diesen Markt wohl, doch mit den kommenden Uhren-Generationen verbaute Apple viele weitere Gesundheits- und Fitness-Funktionen.
Manche Interessenten kaufen eine Apple Watch vorrangig wegen der Fitness-Funktionen – und hier gibt es in Form von Fitness-Armbändern eine günstigere Alternative. Diese bringen zwar oftmals keinen oder nur einen kleinen Bildschirm mit, taugen aber für den Einsatzzweck meist vollständig – und bieten oftmals eine deutlich längere Batterielaufzeit.
Apple testet Fitness-ArmbandLaut
Bloomberg testet Apple aktuell Prototypen eines Fitness-Armbandes, welches an die Fintess-Bänder von Whoop erinnern soll:
Noch befindet sich das Projekt allerdings im Prototyp-Stadium und Apple hat sich noch nicht dazu entschlossen, ob man die Entwicklung weiterführen soll. Ein Verfechter von einfacheren Fitness-Produkten sei Eddy Cue, welcher nun unter anderem die Apple-Health-Sparte leitet. Cue sei auch an der Entwicklung eines Fitness-Rings ohne Display interessiert, so Bloomberg.
Kannibalisierung der Apple Watch?Apple wird sich gut überlegen müssen, ein derartiges Fitness-Armband auf den Markt zu bringen, denn ein solches Produkt könnte die Verkäufe der Apple Watch beeinträchtigen. Sollten Fitness-Armbänder immer beliebter bei den Kunden werden, will Apple natürlich einen Teil des Kuchens abbekommen. Bleiben derartige Bänder jedoch ein Nischenprodukt und konkurrieren nicht stark mit der Apple-Uhr, wird das Unternehmen wahrscheinlich auf einen Einstieg in diesen Markt verzichten.