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Bericht: Apple möchte Home Hub zur digitalen Zentrale des Zuhauses machen

Selbst wenn es bisher weder vorgestellt, noch offiziell angekündigt wurde, gilt ein weiteres Gerät für die Home-Sparte von Apple inzwischen als nahezu sicher. In den bisherigen Gerüchten wird das Gerät als Mischung aus iPad und HomePod beschrieben. Funktional sei es als eine Art Kommandozentrale für Apple Home mit personalisierten Inhalten gedacht. Erwartet werden zum Marktstart zwei Versionen, eine mit Lautsprecherstandfuß und eine weitere zur Montage an der Wand. Aussagen des neuen Apple-CEO John Ternus während des letzten Apple-Events geben Hinweise auf die strategische Positionierung des neuen Geräts innerhalb der gesamten Apple-Produktfamilie.


iPhone als "intelligent personal hub" – Home Hub als Pendant für das digitale Zuhause
In seinem Newsletter "Power On" geht Mark Gurman von Bloomberg näher auf John Ternus' Beschreibung des iPhones in einer Keynote ein und leitet daraus ab, wie das neue Gerät strategisch daneben positioniert sein könnte. Nach Ternus' Erzählung handele es sich beim Smartphone von Apple bereits um ein "intelligent personal hub". Gurman vermutet hinter dieser Formulierung den bewussten Versuch, das iPhone als Device in Stellung zu bringen, das seinen Besitzern individuell angepasste KI-Funktionen zur Seite stellen kann – ähnlich wie das bisher nicht vorgestellte OpenAI-Gerät. Diese ominöse Hardware des ChatGPT-Machers sei dazu gedacht, KI dauerhaft in den Alltag der Menschen zu integrieren und als persönlicher Assistent zu fungieren. Ternus versuche nun, das iPhone gewissermaßen als Gegenstück in Position zu bringen.

Interessant ist diese Platzierung des iPhones auch mit Blick auf den Home Hub. Was das Smartphone auf persönlicher, individueller Ebene für die Nutzer darstelle, soll laut Gurman das Kommandozentrum für das digitale Zuhause werden: der Dreh- und Angelpunkt zur Steuerung des Heims, mit Siri AI als zentralem Steuerelement.

Gerüchte zur Ausstattung präzisiert
Bisher laufe das Home Hub oder "HomePad" genannte Device unter der Apple-internen Kennung "J490" und würde von Mitarbeitern zu Hause getestet. Bestätigt wird im gleichen Atemzug erneut das bereits vermutete, annähernd quadratische Display und die beiden Varianten: eine mit Standfuß, eine zur Montage an der Wand. Neuigkeiten gibt es hingegen zur Gesichtserkennung. Anders als auf modernen iPhones werde diese nicht per Face-ID funktionieren.

Zum Erscheinungsdatum gibt es hingegen nach wie vor nichts Neues. Der Herbst 2026 scheint zwar weiterhin der geplante Termin zu sein, eine genauere Angabe als "bald" wird aber weiterhin nicht genannt.

Kommentare

MikeMuc21.09.26 13:44
Mit Bildschirm wird das sicherlich teurer als das kleinste iPad. Feine Zentrale die eigentlich irgendwo hin kommt, wo sie niemanden stört, aber eine Stromversorgung ist, wird das Teil zu teuer. Es braucht ein Teil, was nicht größer als eine Zigarrettenschachtel ist und halbwegs preiswert ist.
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