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Mini Mac Pro - Desktop Power - Ein Review

Hackintosh QuadCore 2.83 GHz


Preamble
Würde Apple das komplette Angebot an Desktops anbieten, mir wäre es nie in den Sinn gekommen einen Hackintosh für meine Bedürfnisse zu bauen.
Zwischen dem Mac mini (Notebook Technologie) und dem Mac Pro (Power) gibt es kein konfigurierbares Angebot von Apple. Will ich etwas dazwischen, muss ich mir einen iMac mit Core2Duo kaufen.
Nun, ich hatte einen 24" Alu iMac der ersten Generation und zu Beginn unglaubliche Probleme mit der integrierten Grafikkarte. Nach einem Firmwareupgrade war dieses Problem zwar weitestgehend gelöst, aber das Glossy-Display war qualitativ sehr schlecht. Eingebrannte Stellen und Flecken verunmöglichten ein sauberes Bearbeiten fotografischer Dokumente. Ergo entschloss ich mich, in der "Gegenwelt" nach Lösungen zu suchen und ich wurde fündig!

Das Projekt
Ich wollte keine Billigkiste, sondern beste Ware, die meine qualitativ hochstehenden Bedürfnisse abzudecken vermochte.
Nach intensiver Suche stellte ich mir ein Hardware-Bundle zusammen, bestehend aus einem hochwertigen Alu-Gehäuse von Lian Li, einem UD3R Motherboard von Gigabyte, 1 TB SATA Harddisk von Samsung, einem SATA-DVD-RW Gerät von LG, einer Grafikkarte von Gigabyte NVidia (8400 GS, 512MB) und hochwertige DDR2 RAM mit 800 Mhz. Der Eizo Monitor 24" LCD-Widescreen EV2411W rundete das Angebot ab. Dazu brauchte ich noch eine Mighty Maus von Apple und ein diNovo Keyboard von Logitech. Als Prozessor wählte ich einen Intel Core2Quad mit 2,83 GHz.
Die Gesamtkosten inklusive Einbau beliefen sich auf ca. CHF 2'300.- Dazu kamen Kosten für Mac OS X Retail und iLive 9 in der Höhe von ca. CHF 300. Nicht gerade billig, aber sehr leistungsfähig und etwa doppelt so schnell wie die aktuellen iMacs in der Grundkonfiguration.

Die Installation
Zuerst einmal muss man wissen, dass Apple Computer seit der Einführung der Intel-Technologie nicht weiter sind als PCs. Sie nutzen die Intel EFI-Technologie, die Windows noch nicht nutzt. Die hatten schon Mühe die ebenfalls von Intel forcierte USB-Technologie zu nutzen, die Apple als erste in ihren iMacs einsetzte. Da normale PC-Technologie nichts mit EFI anfangen kann, braucht es einen Trick, um EFI auf normalen PCs zu implementieren. Dieses Problem wurde schon kurz nach der Einführung der ersten Intel-Macs gelöst und ständig weiter entwickelt.
Der beste Weg für eine Installation von Mac OS X auf einem normalen PC bietet die Boot-Technologie von Chameleon, die in einer aktuellen Distribution via Torrent geladen werden kann. Mein "Mac" nutzte die Distrubution iPC Final 10.5.6. Nach der Installation, die den aktuellen Chipsatz von Intel berücksichtigte und sonst gar nichts, galt es noch die aktuellen Treiber zu laden. Die Treiber (Sound, Ethernet, Plattform, Energiemanagement etc.) sind in einer einfach gestalteten Shell-Distribution installierbar. Für die Grafikkarte und das Ethernet muss man noch die com.apple.Boot.plist aufdatieren und schon hat man einen leistungsfähigen Mac-PC.

Die Software
Es ist erstaunlich, dass 99% der Software, auch solche mit Hardware spezifischen Treibern, wie ScreenFlow, WireTap Studio, VMWare Fusion ohne Probleme laufen. Parallels, das auch auf Mac Pros Probleme bereitet, habe ich nicht ausprobiert. Alle meine Software, auch MySQL, PHP, Office, iWork, Cinema 4D, Lightroom 2 usw. funktionieren perfekt. Dank Treibern von Psystar funktionieren auch Sleep, Restart und Shutdown, sowie Bonjour via Ethernet einwandfrei.

Upgrades
Ein Hackintosh ist kein Mac, auch wenn alles perfekt funktioniert. Software-Upgrades sind in der Regel kein Problem, trotzdem sollte man vor jedem Upgrade einen kompletten Backup erstellen.
Die Reinstallation bei fehlerhafter Funktion nach einem Upgrade führt immer über eine vollständige Neuinstallation des Systems mit nachfolgender Integration der Benutzerkonfiguration via Übertragung der Userdateien.
Ein Upgrade auf eine neue Distribution von Apple z.B. von 10.5.6 auf 10.5.7 sollte auf einem gespiegelten Disk erfolgen. Es ist von Vorteil, wenn man zwei gespiegelte HDs im Gerät hat, so dass man eine neue Distribution testen kann OHNE die originale Distro zu behelligen.
Erst wenn die neue Distro einwandfrei funktioniert, kann man die Konfiguration auf den originalen Disk zurückspiegeln.

Fazit
Hackintoshes sind heutzutage in der richtigen Konfiguration vollwertige Macs, die für den alltäglichen Gebrauch einsetzbar sind. Eigentlich möchte ich nur Geräte von Apple einsetzen, aber die Palette ist mir zu eng. Ich will keinen Glossy iMac und ich brauche keinen überteuerten Mac Pros und kein Notebook Mac mini. Richtig gute Hackintoshes sind nicht billig, aber immer noch viel preiswerter als das aktuelle Angebot von Apple. (Leider)
Wer sich auf das Terrain der Mac-PCs wagt, sollte genau wissen was er/sie tut. Ich bereue gar nichts! Aber das ist ein Gebiet für Profis. Amateure sollten die Finger davon lassen und sich mit dem Angebot von Apple begnügen.

Kommentare

tjost
tjost13.03.09 10:21
1. Interessanter Bericht. Auch ganz eingängig geschrieben nur verschweigst Du wofür die Power benötigst. Für ein stabiles Mac OS X mit einem Sack voll User Applikationen mitnichten.
2. Keine Diskussion über Glossy Displays bitte doch es ist erstaunlich ruhig geworden um das Thema und das hat nichts damit zu tun das sich alle damit abgefunden haben sondern das es wirklich eine Bereicherung ist. Ich persönlich habe das neue Display mit Glas lieber als das ohne. Und glaubt mir wenn ich etwas wirklich nicht sehen will dann bin das ich.
3. Um ein gleichwertigen PC aufzubauen mit gleichen Werten in allen Bereichen inklusive den all in one Design des iMacs gibt man gerade mal 200 Euro weniger aus. Das ist mir der Stress nicht wert.
4. Genau das was du beschrieben hast ist der Grund warum viele Leute einen Mac haben. Keine Treiber installieren, Keine Probleme bei Updates und und und.
Du hast 1.695 Euro ausgegeben für alles. Dafür bekommt man ein iMac mit 24" Monitor mit LED Hintergrundbeleuchtug Und alles dabei. In meinen Augen also nichts gespart denn die Grafikkarte hat ausser mehr Ram kaum Vorteile gegenüber der 120er die eingebaut ist. Der Stromverbraucht ist extrem hoch im Vergleich und vom Geräuschpegel und dem Platz den das alles braucht mal abgesehen. Gut Du hast dafür ein Quadcore CPU doch das ist nicht so viel mehr Leistung das man es im täglichem Gebrauch wirklich spuren wurde.

Ist nett was du gemacht hast doch zeigt es wieder mal das es den Mehraufwand nicht rechtfertigt.

alphalite
alphalite13.03.09 11:06
tjost der iMac hat KEINE LED Beleuchtung aber sonst stimme ich dir vollkommen zu
Wir haben uns vorgenommen, nur das zu produzieren, das wir mit gutem Gewissen auch unseren Freunden empfehlen können --Steve Jobs--
cynic13.03.09 11:42
Hackintoshes sind heutzutage in der richtigen Konfiguration vollwertige Macs, die für den alltäglichen Gebrauch einsetzbar sind.

Ein Hackintosh ist kein Mac, auch wenn alles perfekt funktioniert. Software-Upgrades sind in der Regel kein Problem, trotzdem sollte man vor jedem Upgrade einen kompletten Backup erstellen.

mehr sage ich dazu nicht.
tjost
tjost13.03.09 12:23
Es hält sich das Gerücht das die beides großen 24" LED Beleuchtung haben sollen.
Jaguar1
Jaguar113.03.09 13:01
Ich habe keine Lust mehr am zu basteln! Das habe ich über 10 Jahre mit Windows PCs gemacht. Deswegen habe ich jetzt Macs wo ich mich mit nichts rumärgern muss.

Hätte es solch eine Lösung vor etlichen Jahren (mit den aktuellen Geschichten wie OS X und Intel C2D) gegeben, hätte ich das auch gemacht.

Viel "Spaß" mit den Kisten!
Die Menschen sind nicht immer was sie scheinen, aber selten etwas besseres.
hausmeister krause313.03.09 14:00
Hey Leute es nervt einfach nur noch. Das hier ist ein Mac-Forum und kein Hackintosh-Forum.
perestroika13.03.09 14:02
Ich wollte keine Billigkiste, sondern beste Ware, die meine qualitativ hochstehenden Bedürfnisse abzudecken vermochte.

Und trotz dieser qualitativ hochstehenden Bedürfnissen benutzt du dann ein System wo du jedesmal ein Backup machen musst bevor du ein Update installierst, wo es dir jedesmal passieren kann, dass eine App nicht laeuft (die OSX86 Foren sind voll mit Apps, die dann glauben es sei ein PowerPC oder zu langsam oder weiss der geier was... Programmierer arbeiten auch net immer sauber..), wo du tendenziell wieder rumkonfigurieren musst, Treiber installieren musst, kext files editieren musst, wo du nicht weisst, wie es sich mit der naechsten Betriebssystemgeneration verhaelt... usw. usw...

Also mein Fazit bleibt: Wer sein OS X wirklich im Produktiveinsatz hat, wer damit wirklich sein Geld verdient, wer es sich eben nicht leisten kann (oder will) mal wieder eine Nachtschicht damit zu verbringen ein Update zu machen, der wird sich das nicht antun. Fuer alle anderen klar... keine Frage... nettes Spielzeug. Waere ich noch im Studium, ich haette mir sicher auch sowas zugelegt und damit rumgespielt... aber nicht mehr, wenn man einfach nur eine zuverlaessige Kiste will, die laeuft und keinen Stress macht...

Insofern beisst sich das alles fuer mich dann ein bisschen mit den hochstehenden Beduerfnissen (btw. warum betonst du ueberall, dass es ja so hochwertig ist... und nimmst dann z.B. nur DDR2 RAM mit 800MHz usw... also sooo hochwertig is das alles net... das is Durchschnitt... auch alle anderen Komponenten)
Es wurde schon alles gesagt, aber noch nicht von allen (Karl Valentin)
nextmac13.03.09 15:59
Hallo alle
An euren Kommentaren erkenne ich, das ich mich etwas zu wenig klar ausgedrückt habe.

Für mich, sowie für viele Anwender, ist das Display ziemlich wichtig. Nun bietet mir Apple zwei Desktop-Geräte an, an denen ein externes Display angeschlossen werden kann.

1. Der Mac mini, der leider nicht in die Ränge kommt (Gründe: Disk, Speed)
2. Der Mac Pro mit Preisen ab CHF 3099 für einen QuadCore.

Dazwischen bietet Apple leider nichts an. Das war der einzige Grund, weshalb ich die rote Pille wählte.

Vor 1 1/2 Jahren kaufte ich mir den Alu iMac 24". Das war bisher das qualitativ schlechteste Apple-Teil, das ich je besass.

Was mein Bericht aufzeigen will ist einzig, dass es heute möglich ist, zu einem akzeptablen Preis ein stabiles System Typ Eigenbau mit OS X zu bestücken.

Nicht mehr und nicht weniger.
JR13.03.09 16:06
Danke für Deinen Bericht.

PS: Es nervt einfach gar nicht.
Und wer ist eigentlich mit "Leute" gemeint?
doggda
doggda13.03.09 16:21
danke für dein Journal.... mich würde nur interessieren , wofür du diese Maschine nutzt.... ich sehe die Lücke in Apples Modellpolitik auch, würde aber dann eher in einen hochgezüchteten Mini mit SSD oder in einen kleinen Macpro (man kann ja auch ein Refurbished Modell oder einen jungen Gebrauchten nehmen, die sind immernoch sauschnell.....) investieren.... mich würde das Gefrickel ankotzen....
aber wenn man gerne bastelt..
locoFlo13.03.09 17:24
Danke für den Bericht. Habe ich mit Interesse gelesen. Und das hier
Hey Leute es nervt einfach nur noch. Das hier ist ein Mac-Forum und kein Hackintosh-Forum.
ist einfach nur peinlich.
Nobody dies as a virgin, life fucks us all. KC
nextmac13.03.09 18:47
doggda
mich würde nur interessieren , wofür du diese Maschine nutzt
Das Tempo des QuadCore kommt hauptsächlich beim Konvertieren von Filmen (u.a bei Screenflow), beim 3D-Rendern, und bei der Fotobearbeitung zum tragen.
doggda
doggda13.03.09 19:34
nextmac
aber du nutzt das Teil doch bestimmt nicht beruflich , oder ?
nextmac13.03.09 19:45
doggda
aber du nutzt das Teil doch bestimmt nicht beruflich , oder ?
Teils - bspw. für die Programmierung von Webseiten und die Erstellung von Video-Tutorials. Ansonsten nutze ich das Teil hauptsächlich für meine Hobbys (Foto, Film und Musik)
alfrank13.03.09 23:01
Ich habe vor ein paar Tagen auch mal wieder nachgedacht, ob ich meinen Mac Pro nicht doch durch einen Hackintosh ersetzen soll.

Für meinen Bedarf (hin und wieder mal ein paar Videos schneiden, DVDs brennen/kopieren, Bilder drucken) ist der Mac Pro Quad 2,8 einfach Overkill...

Nachdem ich für einen normal ausgestatteten Core 2 Duo Hackintosh schon auf € 450,- gekommen bin und kein anständiges Gehäuse gefunden habe, was nicht gleich € 150,- kostet, habe ich das aber wieder verworfen.

Und dann habe ich mir heute einen neuen Mac mini bestellt, erstmal in Minimalausstattung.
RAM werde ich dann noch selbst auf 4 GB erweitern und auch eine größere Platte einbauen, wobei mir da eine mit 250-320 GB reichen sollte. Und ob ich eine 7200er brauche, bin ich mir auch noch nicht sicher...
Die zweite Platte aus dem Mac Pro kommt in ein externes Gehäuse, allerdings habe ich leider kein einziges mit FW-800. Und alle meine schönen Pleiades und mein übriges M9-DX sind nur für IDE-Platten. Und das eSATA von RAIDSonic hat keine weitere Schnittstelle. Also komme ich wohl nicht um den Neukauf eines FW-800-Gehäuses herum...

Ich bin mal gespannt, ob in meinem Mac mini (wurde schon abgeschickt) tatsächlich ein Pioneer DVR-08 SuperDrive drin ist, so wie es auf ifixit zu sehen war. Und ob das dann wenigstens was taugt...
Johloemoe
Johloemoe13.03.09 23:28
Interessanter Bericht! Zumal du bewusst (oder doch versehentlich?) alle wesentlichen Kritikpunkte ansprichst und erläuterst. Ich finde die Ausstattung jetzt auch nicht sooo hochwertig. Einzig der Prozessor ist ein Hochgezüchteter Bolide, aber warum kein Core i7?

Der Grundlegende Kritikpunkt an den OSx86-Rechnern wird aber auch bei deinem Bericht sehr deutlich: Hackintoshes in der jetzigen Form haben nichts mit dem "Mac-Prinzip" gemeinsam, ausser dass OS X drauf läuft. OS X ist jedoch lediglich ein kleiner Bestandteil, der Macs ausmacht. Gerade das, was von allen Apple-Usern immer wieder genannt wird, das "große Ganze", das Gesamtpaket aus Hardware, Software, Support etc. macht Macs aus. Ein beliebiger PC wird nicht deshalb zum Mac, weil OS X auf ihm läuft, sondern weil er VON APPLE KOMMT. So doof das auch klingt, aber genau das macht Macs aus. Alles aus einer Hand, alles aufeinander abgestimmt, KEINE PROBLEME. Ich weiss natürlich auch, dass Probleme auftreten (siehe MBP 17" Grafik), aber darum kümmert sich Apple und sonst niemand. Man muss sich als User nicht mit Treibern, unterschiedlichen Herstellern etc. auseinandersetzen. Man kriegt Support, den man natürlich auch auf die eine oder andere Art bezahlt. Sei es durch (angemessene) Premium-Preise, oder durch eine eingeschränkte Modellpalette. In gewisser Weise bedingt das "Mac-prinzip" eine nicht für jeden ausreichende Modellpalette. Und solange dieses Prinzip nicht über Bord geworfen wird, wird es keinen wirklich umbaubaren Mac geben.
Larsen2k4
Larsen2k414.03.09 00:44
Upgrades
Ein Hackintosh ist kein Mac, auch wenn alles perfekt funktioniert. Software-Upgrades sind in der Regel kein Problem, trotzdem sollte man vor jedem Upgrade einen kompletten Backup erstellen.
Die Reinstallation bei fehlerhafter Funktion nach einem Upgrade führt immer über eine vollständige Neuinstallation des Systems mit nachfolgender Integration der Benutzerkonfiguration via Übertragung der Userdateien.
Ein Upgrade auf eine neue Distribution von Apple z.B. von 10.5.6 auf 10.5.7 sollte auf einem gespiegelten Disk erfolgen. Es ist von Vorteil, wenn man zwei gespiegelte HDs im Gerät hat, so dass man eine neue Distribution testen kann OHNE die originale Distro zu behelligen.
Erst wenn die neue Distro einwandfrei funktioniert, kann man die Konfiguration auf den originalen Disk zurückspiegeln.

Ja, total herrlich - ein paar Tacken gespart, und dafür bei jedem Systemupdate wieder auf neue Kernel-Extensions hoffen, damit alles läuft wie vorher und jedes mal das Risiko eingehen müssen incl. Backup, dass das System nach dem Update-Neustart überhaupt weiterläuft... priiima, meine Kunden würden sich freuen, dass ich melden muss, dass ich noch 2-3 Tage brauche, bis ich an Ihrer Webseite weiterarbeite... das kostet mich dann eher den Auftrag, der weitaus mehr bringt als die Ersparnis und den Zeitaufwand bei nem Pseudo-Mac.
WALL*E
WALL*E14.03.09 01:02
Ich habe ja schon bei meinem iPhone gemerkt wie stressig es sein kann mit dem ganzen Hack-Gedöns.

Mein Computer muss jederzeit absolut einwandfrei funktionieren, deswegen habe ich mir ja einen Mac angeschafft.
tubtub
tubtub14.03.09 10:39
@Johloemoe:

du triffst es ziemlich gut muss ich sagen.
Auch wenn ich den Mac nicht beruflich nutze, würde ich mir nie einen hackintosh zulegen, da ich einen Computer haben will der funktioniert, wenn man ihn einschaltet und das immer. Ich habe schon viele Nächte damit vergeudet bei Windows Systemfehler zu finden, im Internet nach Lösungen zu suchen, diese auszuprobieren und letzten Endes musste man doch wieder formatieren.

Da lob ich mir meinen Mac auch wenn man das mit eingeschränkter Hardwarepalette bezahlt. Auch das Betriebssystem lässt den Laien nicht so einfach ins System rein und dort "größere Einstellungen" vornehmen. Auch das ist für den Pro-User nervig bzw. schränkt es ihn ein, dass er nicht alles so genau anpassen kann, wie er will (im Vgl. zu Linux), jedoch hat man hier die Sicherheit, dass wenn man sich nur auf der GUI bewegt, das System nicht durch Bedienfehler zu schrotten (idR).

Schließlich sind die Macs gar nicht so überteuert wie andere meinen. Du kriegst ja beim MacPro derzeit nicht nur irgendein QuadCore, sondern einen i7 Nehalem. Und der ist um einiges schneller wie dein "normaler" QuadCore. Dieser wäre für Videokonvertierung wahrscheinlich super geeignet, da hier der "Staudamm" FSB zwischen CPU und RAM gelöst wurde.

Trotzdem respekt, dass du es geschafft hast, das System zum Laufen zu bringen
Rantanplan
Rantanplan14.03.09 10:57
Den Tenor der bisherigen Kommentare teile ich: Glückwunsch, daß du das zum Laufen gebracht hast, aber mir wäre das eine zu unsichere Plattform, da sie von Apple nicht unterstützt wird.

Mir fehlt zwar ebenso wie dir ein vernünftiger Rechner zwischen Mac mini und Mac Pro, aber wenn Apple mir kein Gerät verkaufen will, dann erzwinge ich das auch nicht. Deswegen bin ich jetzt wieder Windows-User. Teilweise auch noch Mac-User, natürlich, denn ich habe ja noch mein MBP. Und wenn es mal ein Angebot zwischen Mac mini und Mac Pro geben sollte, werde ich mir zumindest überlegen, ob ich wieder Apple-Kunde werde. Das für manchen, und auch für mich, Überraschende: es wäre nicht sicher, daß ich wieder zu 100% von Apple abhängig sein möchte.
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
Rantanplan
Rantanplan14.03.09 11:05
tjost

Um das Thema Spiegeldisplay ist es vermutlich deswegen ruhiger geworden - zumindest habe ich das in meinem Umfeld so festgestellt - weil die, die einen mobilen Rechner zum Arbeiten brauchen und deswegen üblicherweise entspiegelte Displays vorziehen, einfach eingesehen haben, daß Apple jetzt auf den Mainstream-Markt zielt und sie als Kunden weniger wichtig sind. Deswegen haben sich einige in meinem Bekanntenkreis inzwischen für andere Marken entschieden. Wenn mein MBP mal alt ist und Apple in den Mac Books dann immer noch Spiegel verbaut, werde ich mir auch keinen Apple-Faltrechner mehr kaufen. Nur weil die Kritik leiser wird, darf man nicht - wie du - davon ausgehen, daß die Leute plötzlich vom Sinn dieses Unsinns überzeugt wären. Die Karawane ist einfach weitergezogen.
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
Adium14.03.09 21:12
Dito, ich werde mein derzeitiges MBP (matt) auch solange nutzen, wie irgend möglich. Und wenn es dann zum Zeitpunkt, an dem eine Neuanschaffung sein muss, kein mattes gibt, dann war's das leider mit mir und mobilen Apples. So schade ich es auch finde...
ts
ts16.03.09 09:27
"Larsen2k4"
Ja, total herrlich - ein paar Tacken gespart, und dafür bei jedem Systemupdate wieder auf neue Kernel-Extensions hoffen, damit alles läuft wie vorher und jedes mal das Risiko eingehen müssen incl. Backup, dass das System nach dem Update-Neustart überhaupt weiterläuft... priiima, meine Kunden würden sich freuen, dass ich melden muss, dass ich noch 2-3 Tage brauche, bis ich an Ihrer Webseite weiterarbeite...
Ähm, gerade aus dem zuletzt genannten Grund sollte man auch beim „echten” Mac immer eine Kopie vor der Aktualisierung machen. Natürlich erwarte ich, dass die Geräte von Apple selbst zuverlässiger sind.
ThorsProvoni
ThorsProvoni16.03.09 09:42
Vielen Dank für den informativen Artikel.
Es bleibt dabei: Wenn einer der angebotenen Macs genau den eigenen Bedürfnissen entspricht, dann gibt es kaum bessere Geräte. Aber sobald man davon etwas abweicht, wird es schwierig.
Ich persönlich habe auch gerade (neben einem privaten iMac) ein MacBook für die berufliche Nutzung gekauft und bin sehr zufrieden, würde aber viel lieber ein Gerät mit FireWire und einem nicht spiegelnden Display haben. Man gewöhnt sich zwar dran, aber toll ist anders. Dazu empfehle ich auch das Editorial der aktuellen Maclife - die stehen wirklich nicht im Verdacht, mit Apple unangemessen kritisch umzugehen
Gerichtswesen Pag16.03.09 15:03
Guter Bericht!
Eine Sache zur "Zuverlässigkeit": liebe Mac-Freunde, auch ein Mac kann kaputt gehen, instabil laufen, verkonfiguriert werden und so weiter. Auch wenn ein Apple-Rechner mit OS X toll ist, perfekt ist er nicht.
Mir persönlich nervt eines an allen verfügbaren Macs: das Verhältnis aus Preis und Grafikleistung.
Genau das wäre auch eine Motivation für mich, einen Hackint0sh zu basteln: endlich einen Rechner, bei dem man sich nicht immer mit den schlechteren Grafiksettings bei aktuellen Spielen zufrieden geben muss. Das ist bei iMac und Mac Mini nicht der Fall. Und der Mac Pro ist (mir) für eine rein private Nutzung zu teuer.
hausmeister krause316.03.09 18:14
Also ich hab mir für´s Gamen, bin oft auf Lan-Partys, nen Alienware-Laptop mit ner SLI-Lösung gekauft und für´s Arbeiten hab ich natürlich noch meinen Imac.
hausmeister krause316.03.09 18:18
Und die Grafikkarten die unter Leopard funktionieren, taugen für aktuelle Games mit einer etwas höherer Auflösung auch nichts!
alfrank17.03.09 13:04
So, mein Mac mini ist jetzt da. Wundervolles Teil - so leise und trotzdem flott genug für meinen Bedarf.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Erweiterungen, die aber alle schon bestellt sind:
- 4 GB RAM
- 250 GB 7200er Samsung 2,5" SATA Platte
- externe FW-800 1 TB Samsung Platte im Pleiades-Gehäuse
- externer FW-400 DVD-Brenner Pioneer DVR-116DBK
Alles das zusammen macht inkl. Mac mini € 899,-

PS: Will jemand meinen Mac Pro Quad 2.8 haben ?
Johloemoe
Johloemoe17.03.09 22:00
alfrank
Hier! Ich!! Müsstest mir natürlich mit den Preis *etwas* entgegenkommen
Thomas Fricke
Thomas Fricke18.03.09 03:15
Wie oft genug geschrieben:
Ich bräuchte nur einen Mac mit EINEM PCI-e Steckplatz...
Wenn der iMac mir das bieten könnte, wär der 24" mein Ding.
Doch so...
Ich versteh´s einfach nicht.
Ein Autohersteller baut diverse Modelle, einfach nur, um die Wünsche der Kunden zu befriedigen.
Da wird nicht ein "Billig-Modell" gebaut - und als Klasse darüber ein "Luxus-Modell".
Da gibt es immer was dazwischen.
Und Apple MUSS das auch endlich mal in Angriff nehmen, sonst geht das Ganze den Bach runter...
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