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Forum>Software>Adobe suite nachgebaut

Adobe suite nachgebaut

mikeboss
mikeboss07.10.2618:41
wie es scheint wurde die gesamte suite nachgebaut:

Microsoft Word und Excel scheinen in der pipeline:


Image editing, vector illustration, video, photography, PDFs, motion graphics and page layout. Native, open-source apps from the ArtCraft team, built in Rust and free to use.
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Kommentare

Icongraf
Icongraf11.10.2613:43
Die Alpha-Version von VectorCraft trägt die Version 0.9 - Alpha, also noch nicht mal Beta ....
Was ins Auge sticht: die Programmumgebung liegt nun in deutsch vor und die Funktionspaletten sind frei verschiebbar und untereinander andockfähig!
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MacStudio11.10.2614:09
Ich verstehe den endgültigen Sinn dahinter nicht. Warum nicht gleich Software (z.B. Adobe) direkt in der KI laufen lassen? Warum der Umweg zu einer eigenständigen App? Das ist ja wie einen Benzinmotor in eine Pferdekutsche einbauen...

Beispiel: Ich habe mir, ohne irgend welche Vorkenntnisse, in ChatGPT Oberflächen (in der Regel sind es Sites) bauen lassen die bereits wichtige Adobe Workarounds ersetzten. Aber eben direkt in den LLMs, nicht über den Umweg eines externen Programms.

Wieso versucht man die "alte Welt" mit Ki nachzubauen...????
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DunklesZischt11.10.2614:47
Mendel Kucharzeck
Das Projekt ist absolut beeindruckend und zeigt, wie gut mittlerweile KI beim Programmieren ist. Jetzt kommt das "aber": Die Adobe-Programme sind wirklich komplex. Ich meine RICHTIG komplex. Eine sehr gute Architektur ist erforderlich – und als Entwickler weiss man, dass meist die letzten 10 Prozent eines Projektes die schwersten sind. Hat man sich davor Mühe bei Architektur und Wartbarkeit gegeben und kennt die Sache in- und auswendig, kriegt man auch die letzten 10 Prozent bis zu einem fertigen, polierten Projekt hin. Nur das ist meist die nervigste und schwierigste Zeit.

Hat jemand schonmal die tatsächliche Qualität des Codes beurteilt. "Gut" heißt nämlich nicht, das Endergebnis zu funktionieren scheint, Sondern vor allem wie sicher und gut wartbar/lesbar der Code ist.

Das gilt vor allem für Programme, die in einem administrativen Kontext laufen. Gut, das ist zwar hier nicht der Fall, aber trotzdem.
+1
Icongraf
Icongraf11.10.2616:28
MacStudio
IWieso versucht man die "alte Welt" mit Ki nachzubauen...????

.... vielleicht, weil man die "alte Welt" bereits ganz gut kennt?
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TomDsh11.10.2621:15
macfreakz
Hier weiteres Lightroom Klon:
Sehe ich das richtig: Schön gemacht, aber da sitzt nur ein Entwickler dahinter?
Das ist die negative Seite von OpenSource. Für Spielerei ganz nett. Wenn Du produktive sein musst, ein NoGo.
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dam_j
dam_j11.10.2621:23
TomDsh
Das ist die negative Seite von OpenSource. Für Spielerei ganz nett. Wenn Du produktive sein musst, ein NoGo.

Stimmt, wo läuft Linux schon "produktiv"....
„Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !“
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waldemarmac12.10.2608:07
Guten Morgen,
ich glaube, wir sind uns einig, daß das alles noch am Anfang steht und noch mehr Software auf diese Weise erstellt wird.
Kann jemand einschätzen wie es hier um die Sicherheit der persönlichen Daten steht?
Wie sicher kann man sein, daß z.B. die Software für Bildbearbeitung im Hintergrund nicht noch was anderes Installiert und meine Vorlieben, Neigungen, Krankheiten, Bankverbindung nach außen trägt?
Eine ernstgemeinte Frage.
Danke
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sudoRinger
sudoRinger12.10.2609:18
waldemarmac
Wie sicher kann man sein, daß z.B. die Software für Bildbearbeitung im Hintergrund nicht noch was anderes Installiert und meine Vorlieben, Neigungen, Krankheiten, Bankverbindung nach außen trägt?
Diese Frage sollte man zuerst Adobe stellen. Niemand kann den Code prüfen, die Creative Cloud läuft dauerhaft im Hintergrund (und wer weiß, was noch alles) und überträgt Nutzungsdaten. Es gab auch schon Ärger um geänderte Nutzungsbedingungen zum Zugriff auf Nutzerdateien. Bei Open Source kann man den Code prüfen und herausfinden, was übertragen wird. Ob es jemand tut, ist die zweite Frage.
Praktisch hilft eine Firewall wie Little Snitch oder LuLu: Sie zeigt, die Verbindungen nach außen und zwar unabhängig davon, ob es von Adobe oder aus einem GitHub-Repository stammt.
Aber deine Frage war ja bzgl. der Daten. Schreibtisch, Dokumente, Downloads, Fotos und Kontakte sind erst nach Rückfrage zugänglich. Selbst angelegte Ordner im Benutzerverzeichnis schützt macOS nicht. Nur Programme in einer Sandbox sehen ausschließlich die Dateien, die man selbst öffnet. Programme von GitHub laufen ebenso wie die von Adobe meist ohne Sandbox.
+3
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck12.10.2609:40
waldemarmac
Sehr schweres Thema – und alle Betriebssystemhersteller haben das auf Desktop-Systemen weitgehend verschlafen. Will man es richtig, sollte jedes Programm in einer Sandbox laufen, so dass nicht wild im Dateisystem rumgelesen und geschrieben werden kann. Für Apps aus dem Mac App Store ist das verpflichtend – doch für andere Programme leider nicht.

Es gibt zwar, grob zusammengefasst, noch manche anderen Schutzmechanismen – doch wenn du irgendwo irgendwas runterlädst, musst du auf dem Desktop immer noch vom Schlimmsten ausgehen.
+1
Sumsolin
Sumsolin12.10.2610:26
Beim Lesen des Threads ist mir aufgefallen, dass viele wohl mit Libre-Office arbeiten. Bin ich der Einzige, der mit Pages und Numbers zufrieden ist?
+1
macfreakz12.10.2611:40
Es gibt sandbox Lösungen wie zb nono (gebaut vor allem für AI Agents) oder halt Virtualisierung, wo du unsicheren App in sicherer Umgebung testen kannst, was er alles anstellt. Das ist schon aufwendiger, aber anders fällt mir auch nicht ein
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck12.10.2611:44
macfreakz
Natürlich gibt es Lösungen – nur solange die nicht vorausgesetzt werden, bleibt halt alles so unsicher wie aktuell. Apple, Microsoft und auch die Open-Source-Community hätten schon vor 10 oder 20 Jahren damit beginnen sollen, Sandboxing langsam verpflichtend zu machen. Dann hätten wir heute viele, viele Probleme nicht.
+2
gfhfkgfhfk12.10.2612:45
Mendel Kucharzeck
macfreakz
Natürlich gibt es Lösungen – nur solange die nicht vorausgesetzt werden, bleibt halt alles so unsicher wie aktuell. Apple, Microsoft und auch die Open-Source-Community hätten schon vor 10 oder 20 Jahren damit beginnen sollen, Sandboxing langsam verpflichtend zu machen. Dann hätten wir heute viele, viele Probleme nicht.
Du übersiehst einen wichtigen Punkt. Unter Linux kann man jedes Programm in eine Sandbox einsperren, wenn man das System entsprechend konfiguriert. Es gibt dazu zwei Mechanismen: AppArmor und SELinux. Das scheitert üblicherweise daran, dass niemand den Aufwand betreiben will. Die technischen Voraussetzungen sind jedenfalls seit vielen Jahren im Kernel integriert.

SELinux wurde von der NSA entwickelt, damit sie selbst ein sicheres OS bekommen. Vorher gab es spezielle „trusted“ Varianten kommerzieller UNIX Systeme z.B., die von der NSA genutzt wurden.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck12.10.2612:49
gfhfkgfhfk
Das scheitert üblicherweise daran, dass niemand den Aufwand betreiben will. Die technischen Voraussetzungen sind jedenfalls seit vielen Jahren im Kernel integriert.

Genau das ist ja mein Punkt: Unter macOS sind die Voraussetzungen auch gegeben. Apple wie auch die großen Linux-Distributionen und Microsoft hätten das seit VIELEN Jahren erzwingen müssen. Ist es nicht erzwungen, passiert.....gar nichts. Anwender/Admins/Entwickler sind zu "faul", sich damit auseinanderzusetzen.
+2
gfhfkgfhfk12.10.2613:15
Mendel Kucharzeck
Apple wie auch die großen Linux-Distributionen und Microsoft hätten das seit VIELEN Jahren erzwingen müssen.
Mit aktivierten Profiles kommen diverse Snaps und Flatpaks, d.h. da hat jemand sich schon die Mühe gemacht die Profile anzuwenden.
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waldemarmac12.10.2614:05
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ich versuche es aus der Sicht vom Otto Normalverbraucher zu sehen.
Bin mir aber auch in klarem, daß solche Projekte nicht für den Normalverbraucher gedacht sind.
Adobe & Co kann (muß) ich ja vertrauen.
Lösungen wie Little Snitch sind für Otto Normalverbraucher kaum praktikabel.
Programme die versuchen bekannte Platzhirsche zu kopieren bleiben somit ein großes Sicherheitsrisiko.
Mit welchem Ziel solche Programme nachgeahnt werden, werden wir nicht erfahren. Als Spielerei und aufzeigen der Möglichkeiten - OK.
Welche Programme im Hintergrund geladen werden und wann mein Bankkonto leer wird kann natürlich keine sagen.
Ich möchte aber den Programmierern natürlich nichts böses unterstellen.
Ich sehe hier nur das Risiko einer neuen Phishing Möglichkeit.
Es werfe nun jeder einen Stein auf mich, der in seiner Jugendzeit keine Programme aus der, sagen wir mal, grauen Zone, benutzt hat.
Aber da hatten wir noch kein Homebanking auf dem Rechner, somit war das Risiko überschaubar. Und für die Hacker der Gewinn gering.
Heute sieh das ganz anders aus.
Vielleicht etwas durcheinander, aber ich glaube, Ihr versteht meinen Gedankenansatz.
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macfreakz12.10.2614:41
@waldemarmac: jedoch sollte man sein Homebanking so absichern, dass es mit 2FA und paar Sicherheitshürden zugegriffen werden kann. Ein unbefugter Zugriff auf einen Rechner sollte nicht ausreichen, um auf vollen Zugriff auf Homebanking zu gelangen.
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mja12.10.2614:54
Ich habe am Wochenende eine Webapp gezeigt bekommen. Ein Ticketsystem für Facility-Management. „Entwickelt“ von einer jungen Dame, die mehrere Standorte verwalten muss und dem Personal die Möglichkeit geben wollte Schäden sofort zu melden. Das Tool ist komplett auf den Punkt. Superschlank und optisch ansprechend. Sofort verständlich. Alles mit Claude und einem Simplen prompt.

Gleiches in der MS Welt wäre zwar eventuell „integrierter“ aber die Erstellung hätte länger gedauert und die Akzeptanz bei weitem nicht so hoch.

Ja, die KI kann auch Profiapplikationen entwickeln. Gerade in der FOSS Welt wird das einiges bewegen! Genau das habe ich mir am Wochenende gedacht: Wow!
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DunklesZischt12.10.2620:51
mja
Ich habe am Wochenende eine Webapp gezeigt bekommen. Ein Ticketsystem für Facility-Management. „Entwickelt“ von einer jungen Dame, die mehrere Standorte verwalten muss und dem Personal die Möglichkeit geben wollte Schäden sofort zu melden. Das Tool ist komplett auf den Punkt. Superschlank und optisch ansprechend. Sofort verständlich. Alles mit Claude und einem Simplen prompt.
Was darf ich mir denn unter einem "simplen Prompt" vorstellen? Ich konnte mit einem simplen Prompt noch nie etwas Brauchbares erzeugen, was komplexer als "Hello World" ist.
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Weia
Weia13.10.2603:17
waldemarmac
Ich möchte aber den Programmierern natürlich nichts böses unterstellen.
Ich sehe hier nur das Risiko einer neuen Phishing Möglichkeit.
Die gibt es bei Adobe aber doch genauso.

Wie Du Adobe mehr Vertrauen entgegenbringen kannst als etablierten Open-Source-Projekten, ist mir ein völliges Rätsel.
Es werfe nun jeder einen Stein auf mich, der in seiner Jugendzeit keine Programme aus der, sagen wir mal, grauen Zone, benutzt hat.
Eine Beule von meinem Stein hättest Du schonmal.

Abgesehen davon dürftest Du in Deiner Jugendzeit noch kein prall gefülltes Bankkonto gehabt haben, das zu plündern sich gelohnt hätte?
„“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”“
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Weia
Weia13.10.2603:25
Mendel Kucharzeck
Apple, Microsoft und auch die Open-Source-Community hätten schon vor 10 oder 20 Jahren damit beginnen sollen, Sandboxing langsam verpflichtend zu machen.
Aber nur optional, meinetwegen als Defaulteinstellung, so wie SIP.
Dann hätten wir heute viele, viele Probleme nicht.
Welche haben wir denn? Ich habe kein einziges, das sich einer fehlenden Sandbox verdankt.

Dafür habe ich jede Menge Probleme mit SIP; SIP auszuschalten ist daher eine meiner ersten Handlungen an jedem neuen Mac. Auf wenig reagiere ich so allergisch wie darauf, dass mich jemand oder etwas vor meinen eigenen Handlungen schützen will.
„“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”“
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