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Forum>Software>Adobe suite nachgebaut

Adobe suite nachgebaut

mikeboss
mikeboss07.10.2618:41
wie es scheint wurde die gesamte suite nachgebaut:

Microsoft Word und Excel scheinen in der pipeline:


Image editing, vector illustration, video, photography, PDFs, motion graphics and page layout. Native, open-source apps from the ArtCraft team, built in Rust and free to use.
+13

Kommentare

milk
milk07.10.2618:52
Auf der Webseite der Suite gibt es direkt den Hinweis auf deren Abomodell. NOCH kann man das kostenlos nutzen, aber ob das so bleibt? Der Funktionsumfang ist zudem... überschaubar.

Affinity existiert und funktioniert.
+7
mikeboss
mikeboss07.10.2618:55
milk
Auf der Webseite der Suite gibt es direkt den Hinweis auf deren Abomodell. NOCH kann man das kostenlos nutzen, aber ob das so bleibt?

die abos sind aber, so wie ich es verstehe, bloss fuer tokens:
0
sudoRinger
sudoRinger07.10.2619:09
Danke für den Hinweis. Ich habe mal PrintCraft ausprobiert, das immerhin early alpha sein soll statt in development. Sogar an digitale Signaturen hat man schon gedacht! Damit ist das Programm schon weiter als die allermeisten PDF-Programme.

Im Programmordner belegt das Programm gerade mal 115 MB statt Gigabytes wie bei Microsoft und Adobe. Gut auch für Linux, wo es die Platzhirsche erst gar nicht gibt.
+9
Marcel_75@work
Marcel_75@work07.10.2619:21
Auch PowerPoint ist mit dabei (nur der Vollständigkeit halber):
+2
vta07.10.2619:26
A native, open-source RAW photo editor for Mac, iPad, and iPhone that anyone who knows Lightroom will find familiar.


https://redlamp.app
https://github.com/pdcgomes/redlamp
+4
macfreakz07.10.2619:37
Was alles vom KI noch kommen werden … wow und puh gleichzeitig. Viele Geschäftsmodelle werden neu gedacht und so weiter. In fünf Jahren mit diesem Entwicklungstempo … haben wir ein Betriebssystem, das individuell funktioniert und aussieht. Interface ist nur Texteingahe / Spracheingabe.
+1
Weia
Weia07.10.2620:00
macfreakz
Was alles vom KI noch kommen werden … wow und puh gleichzeitig. Viele Geschäftsmodelle werden neu gedacht und so weiter.
Unter den vielen mit KI verbundenen Aspekten hatte ich über den, was das für die Open-Source-Bewegung bedeutet, noch nie näher nachgedacht. Dabei könnte gerade das eine enorme Wirkung haben: einerseits liegt der Quellcode für die KI zum Trainieren offen, andererseits könnte sich im Zusammenhang mit intrinsisch motivierter, unbezahlter Arbeit die Produktivitätssteigerung durch KI besonders drastisch auswirken.

KI als Beschleuniger für Open Source? Ein spannender Gedanke! Danke für den Denkimpuls!
„“The morality of god caters to the ones in control, how strange, how odd” – Sofia Isella, “Numbers 31:17-18” aus “Something is a shell .”“
+13
Icongraf
Icongraf07.10.2620:47
Ultrakrass! - Habe Illu aka vectorcraft installiert. Sehr schnell ... öffnet ai-Dateien mit entsprechenden Ebenen korrekt ...
auf die Schnelle, was nicht funzt bzw. was nicht aus der ai-Datei richtig übernommen wird: graphic styles, pfeil-enden auf einer Linie, text-styles ... Funktionspanels sind nicht frei verschiebbar ...
für eine Alpha-Version vielversprechend!
+3
Krypton07.10.2621:00
Danke für den Hinweis. Die Nachrichten, dass durch KI manche Software so einfach nachzubauen ist, dass das ein- oder andere Geschäftsmodell ins Wanken kommt, gab es ja schon länger. Das jetzt in der Realität zu sehen, ist aber schon beeindruckend. Werde ich mal testen.
+1
Krypton07.10.2621:19
Weia
macfreakz
Was alles vom KI noch kommen werden … wow und puh gleichzeitig. Viele Geschäftsmodelle werden neu gedacht und so weiter.
Unter den vielen mit KI verbundenen Aspekten hatte ich über den, was das für die Open-Source-Bewegung bedeutet, noch nie näher nachgedacht. Dabei könnte gerade das eine enorme Wirkung haben: einerseits liegt der Quellcode für die KI zum Trainieren offen, andererseits könnte sich im Zusammenhang mit intrinsisch motivierter, unbezahlter Arbeit die Produktivitätssteigerung durch KI besonders drastisch auswirken.

KI als Beschleuniger für Open Source? Ein spannender Gedanke! Danke für den Denkimpuls!

Ob die Entwicklung gut wird, muss sich erst noch zeigen. Einerseits entstehen hier mächtige OpenSource Projekte, aber durch das quasi direkte Nachbauen kommerzieller Produkte könnten auch einige Konflikte (Lizenzrechte, Patente, etc) entstehen, welche die Projekte schnell wieder in Bedrängnis bringen könnte.
Andererseits wird durch den Nachbau der Marktführer natürlich auch vielen anderen Projekten das Wasser komplett abgegraben. Wer installiert sich freiwillig noch LibreOffice, Gimp oder andere Tools, die seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen?
Und was passiert mit anderen Anbietern kommerzieller Alternativen (etwa SoftMaker Office, Acorn, Luminar, iCalamus, GraphicConverter, RawPower, CaptureOne Darktable), wenn «das Bekannte, dessen Namen nicht genannt wird» für Lau zu haben ist? Ich denke, dass hier eine Massive Umwälzung und Pleitewelle für viele Entwickler oder kleine Firmen ins Haus stehen wird. Dem Mac als Plattform wird das vermutlich nicht unbedingt gut bekommen, den großen Platzhirschen aber erstmal auch nicht schaden. Microsoft oder Adobe sitzen mit ihren anderen Produkten Services, Cloud, Management-Konsolen, SingleSignOn, Rights-Management, etc. tief in Unternehmensstrukturen, wo sie ganz so schnell auch nicht verschwinden werden.

Auf der anderen Seite rollt ja aber gerade der volle AI-Zug. Vieles der klassichen Bild- oder Textbearbeitung wird gar nicht mehr in dieser (jetzt kopierten) Form benötigt, da die Bearbeitung gleich mit einem AI-Tool, die Präsentation aus Claude und der Bericht schon fertig formatiert aus ChatGPT kommt. Wer schreibt da noch selbst?

Das wird ein wahnsinniger Höllenritt für viele – mit unklarem Ausgang. Aber spannend zu beobachten.
+4
almdudi
almdudi08.10.2608:00
Krypton
Wer installiert sich freiwillig noch LibreOffice, Gimp oder andere Tools, die seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen?
Was fehlt denen denn, damit sie „vom Fleck kommen“ müssen?
+7
waldemarmac08.10.2608:38
almdudi
Krypton
Wer installiert sich freiwillig noch LibreOffice, Gimp oder andere Tools, die seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen?
Was fehlt denen denn, damit sie „vom Fleck kommen“ müssen?
z.B. die gewohnte GUI aus dem Büro / Arbeitsplatz?
Wenn ich in der Arbeit mit einem Programm arbeite, dann habe ich keine Lust zu Hause ein anderes zu lernen. Ja, ich weiß, viele diese "Profi"-Programme sind für die private Nutzung kostenlos, aber nicht alle.
0
waldemarmac08.10.2608:45
Krypton
Das wird ein wahnsinniger Höllenritt für viele – mit unklarem Ausgang. Aber spannend zu beobachten.

Dazu fällt mir nur ein:
+4
vta08.10.2609:35
waldemarmac
almdudi
Krypton
Wer installiert sich freiwillig noch LibreOffice, Gimp oder andere Tools, die seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen?
Was fehlt denen denn, damit sie „vom Fleck kommen“ müssen?
z.B. die gewohnte GUI aus dem Büro / Arbeitsplatz?
Wenn ich in der Arbeit mit einem Programm arbeite, dann habe ich keine Lust zu Hause ein anderes zu lernen. Ja, ich weiß, viele diese "Profi"-Programme sind für die private Nutzung kostenlos, aber nicht alle.

Das Argument mit der gewohnten Software am Arbeitsplatz kann ich nachvollziehen. Allerdings wird auch dort Open Source eingesetzt, je nach Unternehmen und Einsatzgebiet mal mehr, mal weniger.

LibreOffice, GIMP, darktable und Blender sind übrigens kostenlos nutzbar. Viele Open-Source-Projekte wollen gar keine Kopie kommerzieller Produkte sein, sondern verfolgen bewusst eigene Konzepte, die teilweise sogar überlegen sind.

Ein gutes Beispiel ist darktable, das Lightroom in einigen Bereichen deutlich überlegen ist und Bearbeitungsmöglichkeiten bietet, die Lightroom so nicht kennt. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich mit der Software beschäftigt und die entsprechenden Fähigkeiten mitbringt. Auch Blender zeigt eindrucksvoll, was mit Open Source möglich ist.

Ich habe bei solchen Aussagen allerdings zunehmend den Eindruck, dass Open Source grundsätzlich als minderwertig betrachtet wird. Eine andere Bedienoberfläche oder ein anderes Konzept bedeutet aber weder Stillstand noch mangelnde Qualität.
+7
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck08.10.2609:51
vta
…zunehmend den Eindruck, dass Open Source grundsätzlich als minderwertig betrachtet wird.

Bei Open-Source-Endanwender-Software kann ich mir das teilweise erklären: Es fehlt oftmals die "UI-Politur" und ein Gesamtkonzept der Nutzerführung. Bist du zum Beispiel an native Mac-Apps gewöhnt und startest nun ein FreeCAD oder GIMP, fällt selbst normalen Nutzern direkt ins Auge, dass etwas nicht passt.
+9
yan.kun08.10.2611:09
Wirklich gruselig. Photocraft ist nur 32MB klein, startet im Bruchteil einer Sekunde und funktioniert auf den ersten blick erst einmal ganz in Ordnung. Aber der Teufekl steckt im Detail. Auf meinem M3 Max hat der Motion Blur Filter in einer 800x800px Datei schon ordentlich gehakelt, mit dem Beach Volleyball of Death und mehrere Sekunden gebraucht, bis die App wieder nutzbar war.

Auch ist die UI AI-Slob mäßig unausgegoren. Vectorcraft hat das Menü in der normalen Mac Menü-Leiste, Photocraft hat sein eigenes Menü im Fenster.

Klar ist das alles sehr früh, aber da merkt man doch, dass es eher Zufall ist, wie das Ergebnis aussieht. Aber ich verfolge die Entwicklung gespannt mit.
+1
vta08.10.2611:40
Mendel Kucharzeck
vta
…zunehmend den Eindruck, dass Open Source grundsätzlich als minderwertig betrachtet wird.

Bei Open-Source-Endanwender-Software kann ich mir das teilweise erklären: Es fehlt oftmals die "UI-Politur" und ein Gesamtkonzept der Nutzerführung. Bist du zum Beispiel an native Mac-Apps gewöhnt und startest nun ein FreeCAD oder GIMP, fällt selbst normalen Nutzern direkt ins Auge, dass etwas nicht passt.
Ja, das stimmt durchaus. Gerade bei der GUI haben manche Open-Source-Programme noch Luft nach oben.

Allerdings wird eine schicke Oberfläche oft mit hoher Qualität gleichgesetzt. Dabei sagt sie über die tatsächliche Leistungsfähigkeit nur bedingt etwas aus. Ein schönes Beispiel ist x264, das zumindest früher vielen sündhaft teuren kommerziellen H.264-Encodern nachweislich haushoch überlegen war. Und auch Blender oder darktable zeigen, dass Open Source technisch ganz vorne mitspielen kann.

Eine gute GUI ist wichtig, keine Frage. Aber sie ist eben nur ein Teil dessen, was gute Software ausmacht.
+5
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck08.10.2611:46
vta
Für ein wirklich gutes Produkt müssen aber alle Bestandteile stimmen: Qualität, Umfang, Nutzbarkeit. Ist eine davon nicht erfüllt, handelt es sich nicht um ein "gutes Produkt".

Ich sag nicht, dass man dann damit gar nichts anfangen kann – aber es nervt halt Nutzer. Ärgerst du dich erstmal über ein Produkt aufgrund mangelhafter Qualität, UI oder Umfang, ist der Stempel schnell gesetzt.
+5
cfkane08.10.2612:05
Zudem entscheidet die Bedienschnittstelle auch darüber, wie gut der Nutzer die Möglichkeiten des Programms nutzen und ausschöpfen kann. Spielt halt alles zusammen.
Aus meiner Programmiererfahrung verbraucht die Strukturierung und Gestaltung einer guten Oberfläche oft genauso viel Zeit wie die Erstellung der eigentlichen Funktionen.

Die klobige Oberfläche LibreOffices hatte mich z.B. jedes Mal genervt. Und an der Formatierung der Zellrahmen bei Calc bin ich immer wieder fluchend gescheitert. Und dann warf ich LibreOffice wieder von der Platte.
+2
vta08.10.2612:06
Mendel Kucharzeck
vta
Für ein wirklich gutes Produkt müssen aber alle Bestandteile stimmen: Qualität, Umfang, Nutzbarkeit. Ist eine davon nicht erfüllt, handelt es sich nicht um ein "gutes Produkt".

Ich sag nicht, dass man dann damit gar nichts anfangen kann – aber es nervt halt Nutzer. Ärgerst du dich erstmal über ein Produkt aufgrund mangelhafter Qualität, UI oder Umfang, ist der Stempel schnell gesetzt.
Ja, das stimmt durchaus. Ich finde nur, dass dieser Stempel manchmal ziemlich schnell vergeben wird.

Gerade bei darktable sieht man das in manchen Videos ganz gut. Da testet jemand die Software kurz, vergleicht sie mit seinem gewohnten Lightroom-Workflow und zieht ein Fazit, obwohl er die teilweise völlig anderen Konzepte noch gar nicht richtig verstanden hat. Mit einer gründlichen Einarbeitung käme er möglicherweise zu einem ganz anderen Ergebnis.

Und manche auf den ersten Blick umständliche GUI entpuppt sich nach etwas Einarbeitung und Gewöhnung sogar als ziemlich durchdacht und effizient.

Umgekehrt gibt es auch genügend Software, die mit einer schicken Oberfläche glänzt, funktional aber wenig Besonderes bietet. Davon lassen sich manche offenbar genauso blenden und halten das Produkt allein deshalb für hochwertiger und geben sogar noch viel Geld dafür aus.

Eine gute GUI ist natürlich wichtig. Aber ungewohnt bedeutet nicht automatisch schlecht, genauso wenig wie eine schöne Oberfläche automatisch gute Software bedeutet.

Natürlich bevorzuge ich es ebenso, wenn eine Software eine richtig gute GUI hat und sich an Apples Human Interface Guidelines hält. Das war in der Mac-Welt früher gefühlt auch mal besser.

Bei plattformübergreifenden Anwendungen ist das allerdings schwieriger. Dazu kommt, dass manche Open-Source-Projekte in erster Linie für Linux entwickelt werden und die Mac-Version eher nebenher mitläuft. Da kann man manchmal schon froh sein, dass es überhaupt ein Mac-Port gibt. Apple macht es den Entwicklern mit Signierung, Notarisierung und den plattformspezifischen Anforderungen ja auch nicht unbedingt leicht.
+1
gfhfkgfhfk08.10.2612:09
Mendel Kucharzeck
Bist du zum Beispiel an native Mac-Apps gewöhnt und startest nun ein FreeCAD oder GIMP, fällt selbst normalen Nutzern direkt ins Auge, dass etwas nicht passt.
Das hat aber nun wenig bis nichts mit FOSS zu tun, sondern mit dem Umstand, dass diese Software mit einem Crossplattform Toolkit entwickelt wurde. Macs sind in der FOSS Szene als Plattform nicht sonderlich beliebt, und die Masse an Software wird für Linux und Windows entwickelt. Macs laufen so nebenher, und kaum jemand ist bereit den Aufwand für eine native API unter macOS zu betreiben.
+4
macfreakz08.10.2617:28
Ein passender Artikel von Heise dazu:
+4
verstaerker
verstaerker08.10.2619:20
Weia
macfreakz
Was alles vom KI noch kommen werden … wow und puh gleichzeitig. Viele Geschäftsmodelle werden neu gedacht und so weiter.
Unter den vielen mit KI verbundenen Aspekten hatte ich über den, was das für die Open-Source-Bewegung bedeutet, noch nie näher nachgedacht. Dabei könnte gerade das eine enorme Wirkung haben: einerseits liegt der Quellcode für die KI zum Trainieren offen, andererseits könnte sich im Zusammenhang mit intrinsisch motivierter, unbezahlter Arbeit die Produktivitätssteigerung durch KI besonders drastisch auswirken.

KI als Beschleuniger für Open Source? Ein spannender Gedanke! Danke für den Denkimpuls!
ja absolut. Zum Beispiel bauen Leute grad massiv neue Features in Synthesizer ein. Dinge die die Hersteller einfach jahrelang ignoriert haben. Die Ergebnisse bisher kostenlos und opensource.

Das hatte ich auch nicht auf m Schirm.
+5
massi
massi08.10.2620:33
Ich habe vor ein paar Tagen mal aus reiner Neugier, eine App nachbauen lassen, die ab macOS 28 nicht mehr nutzbar sein wird, weil es keine native arm App ist und die Entwicklung schon seit Jahren eingestellt wurde, also mit einem Update nicht mehr zu rechnen ist.
Ich war erstaunt wie gut das funktioniert hat, allerdings war das ein recht kleines, einfaches Programm.
Erstmal habe ich die Funktionen bauen lassen und mich dann um die GUI gekümmert, dabei halfen Screenshots und entsprechende Prompts, um die GUI sehr nahe an das alte Programm heranzubringen.
+2
Marcel_75@work
Marcel_75@work08.10.2622:09
massi: Ja, das kann ich zu 100% bestätigen, auch das ursprüngliche Carracho wurde erst kürzlich komplett mit Hilfe von KI 'reverse engineered' und ist jetzt unter Apple Silicon auf aktuellen macOS-Systemen inkl. moderner Verschlüsselung etc. verfügbar (Open Source) – das wäre so sonst auch nicht denkbar gewesen.





Da bewegt sich gerade unglaublich viel an sehr vielen Fronten.
+4
ela09.10.2607:26
GitHub. Contributors:
https://github.com/storytold/lightcraft/graphs/contributors?from=7.4.2026

Claude ganz oben.
Dann die Person, die offenbar dahinter steckt? Auf der webseite konnte ich nichts dazu finden, wer das eigentlich macht und warum.
Hier nennt sich die Person „Brandon Thomas“ - Gründer von: ArtCraft, Storyteller.ai, FakeYou

FakeYou erlaubt es, AI personas anzulegen mit allen Zipp und Zapp. Wer mag also dieser Brandon wirklich sein?

So oder so, ein offenbar 100% KI Projekt das es erst seit wenigen Tagen / zwei Wochen max? zu geben scheint.

Wer ist das?
Mit welchem Ziel tut er das?
Wer bezahlt die Tokens dafür?
Gibt es ein Mission Statement? Einen Hinweis darauf, dass das langfristig weiter entwickelt und gepflegt wird?

Ich finde das im Augenblick erstmal ziemlich merkwürdig
+2
macfreakz09.10.2608:33
Es entstehen Reverse Engineering Tools mit AI Agents wie dieses

Irgendwann bald macht wohl keinen Sinn mehr closed-source Software zu bauen, es sei denn, man findet neue Wege um es unterzubinden. Man wird sich wohl mehr auf Services, Cloudlösungen, Support, usw. konzentrieren. Die Software selbst als Einnahmequelle fällt weg.
+1
MikeMuc09.10.2609:27
Dann besteht ja theoretisch auch die Möglichkeit das man / Ich mein geliebtes Freehand per KI zu neuem Leben erwecken könnte 😎. Und das auf aktueller Hardware. Einfach die alten Programmdateien in die KI kippen und hoffen, das ein „neues“ Binary mit dem alten UI dabei rauskommt und das die bestehenden Freehanddateien fehlerlos eingelesen und wieder gespeichert werden . Das wäre der Hit.
+5
Zacks
Zacks09.10.2609:51
almdudi
Was fehlt denen denn, damit sie „vom Fleck kommen“ müssen?
Gimp hat trotz allen Verbesserungen die ja teils ein Jahrzehnt gedauert haben immer noch ein grauenvolles GUI.
Man könnte auch sagen der Name ist Programm
„Ware wa messiah nari!“
+5
vta09.10.2611:02
Codequalität kann bei KI allerdings unterirdisch sein. Stichwort Security, inkl. Design. Hängt natürlich auch von der Art der Anwendung ab, wie relevant das ist.
+3
Krypton09.10.2611:31
almdudi
Krypton
Wer installiert sich freiwillig noch LibreOffice, Gimp oder andere Tools, die seit Jahren nicht recht vom Fleck kommen?
Was fehlt denen denn, damit sie „vom Fleck kommen“ müssen?
Oft ein gutes Interface, ebenfalls oft der Feinschliff und eben auch Innovation. Bei Gimp oder Libre-Office hat man oft den Eindruck, dass sie halt MS oder anderen Anbietern hinterher hecheln, nie einen Schritt voraus sind. Es gibt natürlich auch tolle ausnahmen, etwa der Video-Player IINA, Cryptomator, Tools wie ImageOptim oder Invisor oder XLD.

Bei den großen Paketen geht dann auch viele schlechter (Pinsel, Effekte, UI, Workflow in GIMP) oder Libre/OpenOffice haben am Mac ewig lang mit schlechtem Text-Rendering, Problemen mit Schriften oder mittelmäßiger Rechtschreibprüfung geglänzt. Es macht halt wenig Sinn, für tausende Euro einen Mac zu kaufen und dann das Nutzererlebnis wegen ein paar Euro Softwarekosten in die Tonne zu treten.
Je komplexer eine Software ist (zumindest war das vor KI-Zeiten so), desto mehr Menschen/Skills/Entwicklungszeit benötigt es, ein gutes Ergebnis zu erzielen und gerade bei solchen Projekten haben OpenSouce Projekte scheinbar einfach zu wenig Kapazität oder viele hören bei «gut genug» auf. Das mag unter Windows oder LInux weniger stören, da hier ja oft ein ähnliche Maßstab ans Betriebssystem gelegt wird. Am Mac fällt das (zumindest mir) aber häufig unangenehm auf.

Andesrum gefragt: Warum verwendet nicht jeder LibreOffice oder Gimp, wenn es bei kostenloser Verfügbarkeit mindestens gleich gut wäre?
+4
wolfgag
wolfgag09.10.2611:46
Kurzer Test auf Youtube
Scheint alles noch ziemlich unbrauchbar zu sein. Nur das Interface nachbauen ist halt nicht genug...
+1
vta09.10.2612:19
wolfgag
Kurzer Test auf Youtube
Scheint alles noch ziemlich unbrauchbar zu sein. Nur das Interface nachbauen ist halt nicht genug...
Ja. Allerdings soll das Projekt, sofern die Angaben stimmen, auch erst seit ungefähr einer Woche in Entwicklung sein.
+4
vta09.10.2612:33
Krypton
Oft ein gutes Interface, ebenfalls oft der Feinschliff und eben auch Innovation. Bei Gimp oder Libre-Office hat man oft den Eindruck, dass sie halt MS oder anderen Anbietern hinterher hecheln, nie einen Schritt voraus sind. Es gibt natürlich auch tolle ausnahmen, etwa der Video-Player IINA, Cryptomator, Tools wie ImageOptim oder Invisor oder XLD.

Interessant finde ich dein Beispiel IINA. Der Player basiert technisch auf mpv. Die Entwickler haben also eine macOS-Oberfläche um eine bereits vorhandene Open-Source-Engine gebaut. Das zeigt, welchen Mehrwert eine gute GUI bieten kann. Ganz einfach ist die Integration allerdings nicht, unter anderem weil macOS Vulkan nicht nativ unterstützt.

Ein anderes Beispiel ist digiKam. Für viele, die es wirklich mal genutzt haben, ein hervorragendes DAM, das sich sehr konsequent an offene Metadatenstandards wie EXIF, IPTC und XMP hält. Das machen längst nicht alle Fotoverwaltungen in dieser Form.

digiKam stammt aus der KDE-Welt unter Linux. Die GUI ist selbst unter Linux nicht gerade herausragend. Sie funktioniert und erfüllt ihren Zweck, aber gerade unter macOS wäre eine native Oberfläche natürlich schöner. Trotzdem bekommt man hier kostenlos eine ausgesprochen leistungsfähige Fotoverwaltung.

Und wer seine Metadaten nicht nur in der digiKam-Datenbank, sondern auch in den Dateien bzw. XMP-Sidecars speichert, kann zum Betrachten beispielsweise ApolloOne verwenden. Ob dabei alle Bewertungen, Farbmarkierungen und Fähnchen korrekt übernommen werden, habe ich allerdings noch nicht im Detail geprüft.
Krypton
Bei den großen Paketen geht dann auch viele schlechter (Pinsel, Effekte, UI, Workflow in GIMP) oder Libre/OpenOffice haben am Mac ewig lang mit schlechtem Text-Rendering, Problemen mit Schriften oder mittelmäßiger Rechtschreibprüfung geglänzt.

Zu GIMP kann ich wenig sagen, da ich weder GIMP noch Photoshop ausreichend kenne.

Generell habe ich aber manchmal den Eindruck, dass Anwender erwarten, eine Open-Source-Alternative müsse sich möglichst genauso bedienen lassen wie das bekannte kommerzielle Programm. Dabei wollen manche Projekte bewusst eigene Wege gehen.

Ich möchte schließlich auch nicht, dass macOS eine Windows-Kopie ist. Manche Windows-Umsteiger erwarten aber genau das, kommen deshalb mit macOS nicht zurecht und lernen dessen besondere Möglichkeiten, beispielsweise das geniale Proxy-Icon, nie richtig kennen.

Außerdem sind die Workflows kommerzieller Anwendungen nicht pauschal besser. Manchmal hat man sich einfach über Jahre daran gewöhnt.

Was LibreOffice betrifft: Die Software wird für mehrere Plattformen entwickelt, und meines Wissens arbeiten vergleichsweise wenige Entwickler speziell an macOS. Bei vielen Open-Source-Projekten ist Linux ohnehin die Hauptplattform. Da kann man teilweise schon froh sein, dass sich überhaupt jemand die Mühe macht, eine Mac-Version bereitzustellen und zu pflegen. Apple macht es diesen Entwicklern schließlich auch nicht gerade einfach. Das entschuldigt nicht jede Schwäche, sollte man bei der Bewertung aber berücksichtigen. Zumal sich bei LibreOffice auf dem Mac inzwischen einiges verbessert hat.
Krypton
Es macht halt wenig Sinn, für tausende Euro einen Mac zu kaufen und dann das Nutzererlebnis wegen ein paar Euro Softwarekosten in die Tonne zu treten.

Ich verstehe deinen Punkt. Eine gute GUI ist mir ebenfalls wichtig, und ich mag Anwendungen, die sich an Apples HIG orientieren.

Allerdings garantiert auch eine native Anwendung keine perfekte macOS-Integration. Bei Affinity vermisse ich beispielsweise das Proxy-Icon, für mich eines der Killerfeatures von macOS.

Vor allem ist die Oberfläche aber nicht alles. Offene Standards, Datenschutz, Herstellerunabhängigkeit und Plattformübergreifbarkeit können wichtiger sein.

Ein komplexes Haushaltsbuch mit zahlreichen Berechnungen, anspruchsvollen Formeln und Auswertungen würde ich beispielsweise ungern in Numbers erstellen und mich damit an Apple binden. Lieber nutze ich Calc und ODF, sodass ich die Dateien auch unter Linux oder Windows bearbeiten kann und nicht vom Goodwill Apples abhänge.

Mit Numbers habe ich mich allerdings nicht besonders intensiv beschäftigt. Es kann inzwischen offenbar einiges, aber es würde mich wundern, wenn es bei komplexeren Anwendungen und dem Funktionsumfang mit aktuellen Versionen von Calc oder gar Excel mithalten könnte. Man denke nur an Dinge wie Power Query etc.

Manchmal habe ich ohnehin den Eindruck, dass mancher Mac-Anwender lieber Geld für eine ziemlich primitive App ausgibt, obwohl sich dasselbe mit ein paar Formeln in einer Tabellenkalkulation womöglich sogar besser und flexibler lösen ließe. Hauptsache, die GUI ist hübsch.

Und manchmal möchte man eben ganz bewusst Open-Source-Software nutzen. Nicht weil sie kostenlos ist, sondern wegen der Offenheit und Unabhängigkeit. Dabei kann auch eine auf allen Plattformen weitgehend identische Bedienung gerade auch gewünscht sein.
Krypton
OpenSouce Projekte scheinbar einfach zu wenig Kapazität oder viele hören bei «gut genug» auf.

Da ist oft etwas dran. Manchmal fehlen die Ressourcen für den letzten Feinschliff, manchmal sind es vermutlich auch Entwickler, die technisch super Arbeit leisten, von Usability aber weniger verstehen. Ein guter Programmierer ist schließlich nicht automatisch ein guter UX-Designer.

Umgekehrt gibt es genügend kommerzielle Anwendungen, die mit einer schicken Oberfläche glänzen, funktional aber wenig Besonderes bieten. Teilweise wird lediglich eine GUI um ein längst vorhandenes Kommandozeilenwerkzeug gebaut und das Ganze für viel Geld verkauft.
Krypton
Das mag unter Windows oder LInux weniger stören, da hier ja oft ein ähnliche Maßstab ans Betriebssystem gelegt wird. Am Mac fällt das (zumindest mir) aber häufig unangenehm auf.

Ich denke auch, dass Mac-Anwender oft höhere Erwartungen an die Usability haben. Das finde ich grundsätzlich positiv. Allerdings müssen plattformübergreifende Anwendungen zwangsläufig Kompromisse machen, die dafür an anderer Stelle Vorteile bieten können.
Krypton
Andesrum gefragt: Warum verwendet nicht jeder LibreOffice oder Gimp, wenn es bei kostenloser Verfügbarkeit mindestens gleich gut wäre?

Weil die Verbreitung einer Software nicht allein von ihrer Qualität abhängt. Gewohnheit, Bekanntheit, berufliche Anforderungen und vorhandene Kenntnisse spielen eine enorme Rolle. Viele beschäftigen sich vermutlich gar nicht ernsthaft mit Alternativen, solange ihre bisherige Lösung funktioniert.

Dass man beruflich Microsoft Office verwendet und deshalb auch privat dabei bleiben möchte, kann ich nachvollziehen. Bei 08/15-Dokumenten und einfachen Tabellen finde ich das Argument allerdings nur bedingt überzeugend.

Bei komplexen Formeln, Makros und speziellen Workflows sieht es anders aus. Da gibt es erhebliche Unterschiede, und wer beide Programme intensiv nutzt, muss teilweise tatsächlich in zwei unterschiedlichen Programmwelten denken. Dass sich nicht jeder diesen Aufwand antun möchte, verstehe ich vollkommen.

Nur nutzen viele Anwender ohnehin bloß einen Bruchteil des Funktionsumfangs.
+2
gfhfkgfhfk09.10.2613:33
Krypton
Bei den großen Paketen geht dann auch viele schlechter (Pinsel, Effekte, UI, Workflow in GIMP) oder Libre/OpenOffice haben am Mac ewig lang mit schlechtem Text-Rendering, Problemen mit Schriften oder mittelmäßiger Rechtschreibprüfung geglänzt. Es macht halt wenig Sinn, für tausende Euro einen Mac zu kaufen und dann das Nutzererlebnis wegen ein paar Euro Softwarekosten in die Tonne zu treten.
Das liegt aber nicht daran, dass das FOSS Projekte sind, sondern weil es zu Reibungen zwischen dem Crossplattform Toolkit und macOS kommt. Der Mac ist mittlerweile sehr speziell geworden, was die APIs betrifft. Sehr gut konnte man das sehen als OpenOffice zuerst als X11 Version auf MacOS X portiert wurde, und dann im nächsten Release mit einem Mac Interface kam. Die Performance der Version mit Quartz-Interface war richtig schlecht, und die Integration ins System war es ebenfalls. Die X11 Version hingegen lief sehr viel besser. Es sah aber halt wie unter Linux aus.

OpenOffice ging aus StarOffice hervor. Die Firma dahinter wurde u.a. von Andreas von Bechtolsheim gegründet, und später von SUN übernommen. Der Fokus der StarOffice Entwicklung lag zuerst auf CP/M und DOS, und mit der Version 3.0 wurde auf Windows, OS/2, Solaris und Macintosh portiert. Das war auch die erste Version, die ein vollständiges Officepaket war. Dieser erste Port auf MacOS war schlecht und instabil. Die CD habe ich noch immer. Die Arbeit unter Solaris mit StarOffice war hingegen absolut problemlos. Der Mac Port wurde bereits nach der Version 4.0 wieder eingestellt. Mit der Version 7 kam dann der erste Port auf MacOS X – allerdings nur die X11 Version.
Krypton
Je komplexer eine Software ist (zumindest war das vor KI-Zeiten so), desto mehr Menschen/Skills/Entwicklungszeit benötigt es, ein gutes Ergebnis zu erzielen und gerade bei solchen Projekten haben OpenSouce Projekte scheinbar einfach zu wenig Kapazität oder viele hören bei «gut genug» auf. Das mag unter Windows oder LInux weniger stören, da hier ja oft ein ähnliche Maßstab ans Betriebssystem gelegt wird. Am Mac fällt das (zumindest mir) aber häufig unangenehm auf.
Nein, es hat nichts mit „good enough“ zu tun, sondern damit, dass die Richtlinien ein gut integriertes Programm für Linux, Windows und macOS zu schreiben, sich deutlich unterscheiden. Daher ist es schwierig ein Programm zu schreiben, dass unter allen drei Systemen gut funktioniert.

Das schlechte Textrendering lag daran, dass es lange Zeit Patente gab, die es verunmöglichten in FOSS Software die Algorithmen zu nutzen, wie unter Windows oder MacOS. Mittlerweile ist die FOSS Implementation so gut, dass sie Apple in iOS nutzt. Was die Rechtschreibprüfung betrifft: die basiert sowohl bei LibreOffice wie auch macOS auf demselben FOSS Projekt (hunspell).
Krypton
Andesrum gefragt: Warum verwendet nicht jeder LibreOffice oder Gimp, wenn es bei kostenloser Verfügbarkeit mindestens gleich gut wäre?
Bezogen auf LibreOffice ist die Antwort einfach, das Quasimonopol von MS Office ist die Ursache.
+2
Marcel Bresink09.10.2613:48
gfhfkgfhfk
StarOffice hervor. Die Firma dahinter wurde u.a. von Andreas von Bechtolsheim gegründet, und später von SUN übernommen.

Das ist etwas verdreht. Richtig ist:
StarOffice wurde von Marco Börries und seiner Firma Star Division entwickelt.
Andreas von Bechtolsheim ist einer der 4 Gründer von SUN.
+6
massi
massi09.10.2614:15
Ich kenne Microsoft Office gar nicht, habe mit Open Office unter Linux angefangen und nutze jetzt halt Libre Office auf macOS.
Mit Open/Libre Office mache ich seit gut 10 Jahren die komplette Nebenkostenabrechnung unseres Mehrfamilienhauses und betreue nun auch schon seit über 10 Jahren ein Dokument mit über 700 Seiten mit Tabellen, Grafiken und Bildern.
Da habe ich keine Probleme, ist wohl eine Sache der Gewöhnung und wie gut man eine Software kennt, bzw. bedienen kann.
Ich bin vor über 20 Jahren von Windows auf Linux umgestiegen, das war ein gutes Stück Arbeit, bis man seinen "Workflow" von Windows auf Linux "portiert" hat. Irgendwann bin ich auf Mac umgestiegen, das lief dann erstmal parallel zu Linux, aber auch da fiel die Umgewöhnung nicht leicht und ich fand mich, da von Linux gewöhnt immer wieder im Terminal auf dem Mac wieder, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre.;)
+2
Nately
Nately09.10.2614:25
Mendel Kucharzeck
Es fehlt oftmals die "UI-Politur" und ein Gesamtkonzept der Nutzerführung.

Mal nen Beispiel: Will ich in Excel die Formatierung einer Zeile übertragen, klicke ich zum Markieren der Quellzeile auf die Zeilennummer, dann auf den Pinsel und schließlich auf die Nummer der Zielzeile. In LibreOffice-Calc hat das zu meiner Verwunderung nicht geklappt. Man muss erst herumprobieren, um herauszufinden, dass man auf die erste Zelle der Zielzeile klicken muss. Diese Unlogik ist zugegebenermaßen eine Kleinigkeit - was wirklich nervt, ist die Summe solcher Lappalien.
+1
gfhfkgfhfk09.10.2615:41
Marcel Bresink
StarOffice wurde von Marco Börries und seiner Firma Star Division entwickelt.
Andreas von Bechtolsheim ist einer der 4 Gründer von SUN.
Wenn einem die Erinnerung einen Streich spielt.

1992 investierte Andreas von Bechtolsheim in StarDivision, und 1999 wurde StarDivision von SUN übernommen. Nach der Übernahme war StarOffice fester Bestandteil der Solaris Distribution.
+1
macfreakz09.10.2615:49
Hier weiteres Lightroom Klon:
0
gfhfkgfhfk09.10.2615:49
Nately
Mal nen Beispiel: Will ich in Excel die Formatierung einer Zeile übertragen, klicke ich zum Markieren der Quellzeile auf die Zeilennummer, dann auf den Pinsel und schließlich auf die Nummer der Zielzeile. In LibreOffice-Calc hat das zu meiner Verwunderung nicht geklappt.
Strg-C in der Quellzeile/-spalte, ‌Strg-Shift-V in der Zielzeile/-spalte und der Dialog poppt auf, was Du an Formatierung übertragen willst.
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Nately
Nately09.10.2617:43
gfhfkgfhfk
Strg-C in der Quellzeile/-spalte, ‌Strg-Shift-V in der Zielzeile/-spalte und der Dialog poppt auf, was Du an Formatierung übertragen willst.

Nutze ich selten. Meist reicht es mir, von einer Zeile oder Spalte zu einer anderen zu "pinseln". Die Frage beim viel häufiger benötigten einfachen Formatübertragen stellt sich mir trotzdem. Warum macht es LibreOffice-Calc anders als Excel? Bei einer Verbesserung würde ich es einsehen. Aber so?
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macuser11
macuser1109.10.2617:52
Kann jemand einen AI Code schnippseln der Foren-Links automatisch in anklickbare Hyperlinks umwandelt
und an Synium Software schicken, seit gefühlten 20 Jahren wird das nicht gefixxt 🤡

Adobe suite nachgebaut
statt nur
https://www.mactechnews.de/forum/discussion/Adobe-suite-nachgebaut-354575.html
+3
stromsparmodus09.10.2618:35
Nately
gfhfkgfhfk
Strg-C in der Quellzeile/-spalte, ‌Strg-Shift-V in der Zielzeile/-spalte und der Dialog poppt auf, was Du an Formatierung übertragen willst.

Nutze ich selten. Meist reicht es mir, von einer Zeile oder Spalte zu einer anderen zu "pinseln". Die Frage beim viel häufiger benötigten einfachen Formatübertragen stellt sich mir trotzdem. Warum macht es LibreOffice-Calc anders als Excel? Bei einer Verbesserung würde ich es einsehen. Aber so?
Die Formatierung wird beim Einfügen beginnend mit der markierten Zelle übertragen. Im Sonderfall, dass die Formatierung der ganzen Zeile übertragen wird, kann nur die erste Zelle selbst dafür ausgewählt werden.
Das ist für mich eine völlig konsequente und logische Anwendung der Formatsübertragung.
Das funktioniert bei mir im Excel (unter Windows), natürlich neben der von Dir erwähnten Variante, übrigens auch so.
+1
Huba09.10.2621:43
vta
wolfgag
Kurzer Test auf Youtube
Scheint alles noch ziemlich unbrauchbar zu sein. Nur das Interface nachbauen ist halt nicht genug...
Ja. Allerdings soll das Projekt, sofern die Angaben stimmen, auch erst seit ungefähr einer Woche in Entwicklung sein.

Wir reden hier von Version 0.41 -- bei so einer Versionsnummer funktioniert prinzipiell nicht alles reibungslos. Alles andere würde mich überraschen.
+1
wolfgag
wolfgag09.10.2622:57
Huba
Wir reden hier von Version 0.41 -- bei so einer Versionsnummer funktioniert prinzipiell nicht alles reibungslos.
Macht für mich eher den Anschein als ob da gar nix funktioniert und auch das nicht gerade reibungslos
Aber klar: wer Spaß daran hat kann damit natürlich gerne herumspielen. Knock yourself out! Wie der Angesachse sagen würde...
-5
Nately
Nately09.10.2623:21
stromsparmodus
Das ist für mich eine völlig konsequente und logische Anwendung der Formatsübertragung.

Erscheint mir eher unlogisch. Wenn ich eine Zeile auswähle, adressiere ich eine Zeile und wenn eine Zelle anklicke ist die Zelle gemeint und nicht die Zeile. In Excel mag beides gehen, intuitiv ist es für mich nicht, eine ganze Zeile über die erste Zelle anzusprechen, wenn direkt daneben die Zeilennummer anklickbar ist. Aber ok, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck10.10.2601:12
wolfgag
Huba
Wir reden hier von Version 0.41 -- bei so einer Versionsnummer funktioniert prinzipiell nicht alles reibungslos.
Macht für mich eher den Anschein als ob da gar nix funktioniert und auch das nicht gerade reibungslos
Aber klar: wer Spaß daran hat kann damit natürlich gerne herumspielen. Knock yourself out! Wie der Angesachse sagen würde...

Das Projekt ist absolut beeindruckend und zeigt, wie gut mittlerweile KI beim Programmieren ist. Jetzt kommt das "aber": Die Adobe-Programme sind wirklich komplex. Ich meine RICHTIG komplex. Eine sehr gute Architektur ist erforderlich – und als Entwickler weiss man, dass meist die letzten 10 Prozent eines Projektes die schwersten sind. Hat man sich davor Mühe bei Architektur und Wartbarkeit gegeben und kennt die Sache in- und auswendig, kriegt man auch die letzten 10 Prozent bis zu einem fertigen, polierten Projekt hin. Nur das ist meist die nervigste und schwierigste Zeit.

Kennt man aber die Architektur, besonders bei einem derart monumentalen Unterfangen, nur oberflächlich, können selbst die besten Programmierer das ganze kaum (in vertretbarer Zeit) zum Abschluss bringen. Dann bleibts oft bei einem halbfertigen, unwartbaren Prototypen.
+4
wolfgag
wolfgag10.10.2622:05
Mendel Kucharzeck
Das Projekt ist absolut beeindruckend und zeigt, wie gut mittlerweile KI beim Programmieren ist. Jetzt kommt das "aber": Die Adobe-Programme sind wirklich komplex. Ich meine RICHTIG komplex. Eine sehr gute Architektur ist erforderlich – und als Entwickler weiss man, dass meist die letzten 10 Prozent eines Projektes die schwersten sind. Hat man sich davor Mühe bei Architektur und Wartbarkeit gegeben und kennt die Sache in- und auswendig, kriegt man auch die letzten 10 Prozent bis zu einem fertigen, polierten Projekt hin. Nur das ist meist die nervigste und schwierigste Zeit.
Wie gesagt: das sieht in keinster weise nach “letzten 10%” aus - da funktionieren momentan ganz grundlegende Dinge nicht und dann ist es eben keine Konkurrenz für Photoshop oder After Effects sondern eher für entsprechende Software auf dem Niveau von MS Paint. Quasi das Software Pendant zu AI-Slop.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck10.10.2623:18
wolfgag
Wie gesagt: das sieht in keinster weise nach “letzten 10%” aus - da funktionieren momentan ganz grundlegende Dinge nicht und dann ist es eben keine Konkurrenz für Photoshop oder After Effects sondern eher für entsprechende Software auf dem Niveau von MS Paint. Quasi das Software Pendant zu AI-Slop.

Ich habe damit nicht den aktuellen Stand kommentieren wollen, sondern etwas anderes: Völlig egal, ob jetzt "fast gar nichts" oder "schon einiges" funktioniert, wird sich die Fähigkeit der Entwickler wie auch der KI erst richtig zeigen, wenn die Entwickler "fertig" sind. Klappt dann 99,x%, hut ab. Klappt dann 70%, absoluter Fehlschlag und außer Tokens nichts gewesen.

Bei kleineren Projekten zeigen Claude Code beeindruckende Resultate. Ein Kollege hat damit ein internes Tool für uns gemacht (Urlaubs-Planer für unsere Angestellten, nicht internet-facing) und das war beeindruckend. Heute musste ich etwas mathematisches Zeugs programmieren, und habe auch KI genutzt: Das dauerte 10 Minuten – die anschließende Fehlersuche aber drei Stunden. Hätte ich es einfach nur getippt, wären es 60 Minuten gewesen – war also kein sonderlich guter Einsatz. Man muss immer bewerten, wo man welche Tools einsetzt und wo nicht.

Schaffen die es wirklich, zu einem fertigen "Produkt" zu gelangen, wäre ich sehr verwundert, wie ich in meinem Post vorher ausführte.
+4

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