31. August 2012

Neben den USA untersucht auch die EU die Preisgestaltung im E-Book-Markt, welche seit Apples Markteintritt mit dem iBookstore deutlich angezogen hat. Auch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission setzen bei ihren Ermittlungen den Fokus auf die Mindestpreise durch Apples iBookstore, welche unabhängig der Provisionsregelungen mit anderen Anbietern wie Amazon nicht unterboten werden dürfen. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, welche sich auf involvierte Kreise beruft, hat Apple nun zusammen mit den vier großen Verlagen Hachette Livre, HarperCollins, Macmillan und Simon & Schuster der EU-Kommission angeboten, für zwei Jahre auch niedrigere Preise als im iBookstore zuzulassen, wenn im Gegenzug die Ermittlungen gegen die Unternehmen wegen Missbrauch einer Monopolstellung eingestellt werden. Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob die EU-Kommission auf das Angebot eingehen wird. Zuletzt hatte die EU-Kommission im Frühjahr von der Preisfixierung bei E-Books betroffene Unternehmen zur Stellungnahme aufgefordert.
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Am Montag wurde bekannt, dass Apple die Positionen des Senior Vice President of Mac Software Engineering sowie Senior Vice President of Hardware Engineering neu besetzt. Die neuen Leiter der beiden Sparten sind Craig Federighi (Software) und Dan Riccio (Hardware), der damit in die Fußstapfen von Bob Mansfield tritt, lange Jahre Chef der Hardware-Abteilung. Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass Bob Mansfield in den Ruhestand gehen möchte; Apple betonte am Montag jedoch, Mansfield gebe die Tätigkeit im Unternehmen nicht auf sondern werde weiterhin an neuen Produkten arbeiten. Ließ dies zuerst darauf schließen, Mansfield sei dadurch nur noch ein weitgehend normaler Angestellter, so aktualisierte Apple heute die Profilseite der hochrangigen Mitarbeiter noch einmal. Jetzt ist Bob Mansfield wieder in der Aufstellung zu finden - weiterhin als Senior Vice President, allerdings als einziges Mitglied des "Apple Leadership"-Teams ohne eigens ausgewiesenen Tätigkeitsbereich. Vermutungen zufolge war es Tim Cook wichtig, Bob Mansfield weiterhin bei Apple zu beschäftigen, um auf jeden Fall zu verhindern, dass ein Mitbewerber Mansfield abwirbt. Angesichts der Bedeutung im Konzern, der langjährigen Erfahrung und Mansfields tiefen Einblicken in den kompletten Entwicklungsbereich wäre er für Unternehmen wie Samsung, HP und andere ein Traumkandidat; zumal der Wegfall seiner Expertise schon ohne einen Wechsel zur Konkurrenz für Apple ein Verlust wäre.
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Für die kommende iPhone-Generation, welche voraussichtlich im September erscheinen wird, ist die Produktion bereits in vollem Gang. Wie nun aber die Nachrichtenagentur Reuters aus einer ungenannten Quelle erfahren haben will, kommt es bei der Produktion der dünnen Display-Panels zu Lieferengpässen. Im Vergleich zu vorherigen Multitouch-Displays ist die Produktion des iPhone-5-Displays erheblich komplizierter, weil die bisher separat verbauten Multitouch-Sensoren nun zwischen die Bildsensoren eingelassen sind. Obendrein wird das neue Display im Vergleich zu bisherigen 3,5-Zoll-Modellen eine Größe von 4 Zoll erreichen. Dem Bericht zufolge werden die Display-Panels für das iPhone 5 von Japan Display, LG Display und Sharp produziert. Sharp soll allerdings Schwierigkeiten haben, die vereinbarten Stückzahlen zu erreichen und liegt aufgrund von Produktionsproblemen zurück. Details zu den Problemen sind nicht bekannt, sodass nicht eingeschätzt werden kann, ob sich dadurch der Verkaufsstart des iPhone 5 verzögern könnte. Ungeachtet dessen dürfte das Interesse am iPhone 5 ohnehin derart hoch sein, dass mit langen Lieferzeiten von mehreren Wochen zu rechnen ist.
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Auf der diesjährigen IFA hat der Zubehörhersteller ZAGG speziell für das iPad eine neue Tastatur vorgestellt, die in der Plus-Variante sogar über beleuchtete Tasten verfügt. Die ZAGGkeys PRO getaufte Bluetooth-Tastatur ist im Design des iPad gehalten und dient gleichzeitig als Standhalter für das iPad. Die spezielle Magnethalterung der ZAGGkeys PRO schützt durch Zusammenklappen von iPad und Tastatur das Display sowie die Tasten vor Staub und Kratzern. Dabei ist die ZAGGkeys PRO speziell auf einen Einsatz mit der dritten iPad-Generation ausgelegt. Grundsätzlich soll die Tastatur aber auch mit den vorherigen Generationen des iPad funktionieren. Ab Ende September wird die ZAGGkeys PRO und ZAGGkeys PRO Plus zum Preis von 99 US-Dollar beziehungsweise 129 US-Dollar ausgeliefert. Neben der neuen Tastatur hat ZAGG auf der IFA auch drei neue Kopfhörer vorgestellt, welche sich an mobile Spieler richten und über integrierte Steuerungstasten verfügen.
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Im Februar wurde bekannt, dass Apple den Suchspezialisten Chomp für ungefähr 50 Millionen US-Dollar übernommen hat. Chomp hatte sich auf die Suche nach Mobile-Apps spezialisiert und konnte für das Projekt insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar von Investoren sichern. Dem Bericht zufolge verbleibt das Personal bei Apple; der vorherige CEO ist jetzt im iTunes-Marketing tätig, die Chefentwicklerin bei Chomp nimmt eine leitende Position im iTunes-Bereich ein. Vor wenigen Wochen beobachtete Veränderungen im Suchalgorithmus deuteten darauf hin, dass Apple bereits Chomp-Technologie einsetzt. Mit iOS 6 wird es dann weitere Neuerungen geben. So schaltete Apple in der Entwicklerversion von iOS 6 ein neues Layout für Suchergebnisse frei. Anstatt Ergebnisse in Listen anzuzeigen setzt Apple dabei auf eine Karten-Darstellung mit App-Icon, Anzeige der Bewertung, des Preises sowie eines Bildschirmfotos. Wird die jeweilige App angeklickt, erscheinen weitere Informationen wie beispielsweise die Produktbeschreibung. Verschiedene Sortiereinstellungen und Filter ermöglichen es, die Suchergebnisse stärker auf die eigenen Interessen abzustimmen. Angesichts der enormen Menge an Programmen im App Store muss Apple dringend daran arbeiten, mehr Übersicht zu schaffen bzw. die Suche nach interessanten Titeln zu vereinfachen. Die jetzt zu sehende Lösung muss dabei allerdings nicht das sein, was in wenigen Wochen auch in der finalen Version von iOS 6 erscheint. Apple nimmt noch immer viele Änderungen vor, sodass sich durchaus noch einiges ändern kann.

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In einem Support-Dokument warnt Adobe vor einer kritischen Sicherheitslücke in Photoshop CS6, über die beim Angriff mit manipulierten Dateien schädliche Programmanweisungen eingeschleust werden konnten. Angreifern war es dadurch theoretisch möglich gewesen, die Kontrolle über Computer und Daten zu erlangen. Laut Adobe sind ältere Versionen von Photoshop nicht von dem Sicherheitsproblem betroffen, weswegen man nur für Photoshop CS6 nun eine entsprechende Sicherheitsaktualisierung bereitgestellt hat. Anschließend liegt Photoshop CS6 in Version 3.0.1 vor, wobei neben der Sicherheitslücke noch 75 weitere Fehler behoben wurden. Die Fehler befanden sich unter anderem in den Bereichen Stabilität, 3D-Funktionen, Zeichnen und Darstellen von Grafiken. Die Installation der neuen Version können Anwender von Photoshop CS6 über die integrierte Aktualisierungsfunktion vornehmen. Alternativ ist auch eine Installation über den Adobe Application Manager möglich.
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Mit der Veröffentlichung von Chrome 21.0.1180.89 hat Google zahlreiche Fehler und Sicherheitslücken in dem hauseigenen Web-Browser behoben. Zu den behobenen Fehlern zählen unter anderem Probleme bei der Darstellung von Flash-Inhalten, beim Zugriff auf das Mikrofon sowie bei der Nutzung der integrierten Entwicklerwerkzeuge. Darüber hinaus hat Google mit der neuen Version auch einige Sicherheitslücken geschlossen. Teilweise konnten die Lücken von Angreifern dazu genutzt werden, über manipulierte Webseiten schädliche Programmanweisungen einzuschleusen und so die Kontrolle über Computer und Daten zu erlangen. Über das Google Security Reward Program hat Google den Entdeckern der Sicherheitslücken insgesamt 3.500 US-Dollar als Prämie ausgezahlt. Die Installation der neuen Version wird allen Anwendern von Chrome empfohlen, wobei dies in der Regel vollautomatisch geschieht, sodass seitens des Anwenders kein Eingreifen erforderlich ist. In allen anderen Fällen steht die neue Version als reguläre Installationsdatei über die Chrom-Produktseite zum Download bereit.
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In der vergangenen Woche errang Apple einen bedeutenden gerichtlichen Erfolg gegen den Konkurrenten Samsung. Es ging zwar dabei in erster Linie um den Vorwurf, Samsung kopiere Apples Design und nur am Rande um das von Samsung eingesetzte Betriebssystem, dennoch ist allen Marktbeobachtern klar, dass die Verwendung von Android eine wesentliche Motivation für Apple ist, umfangreiche Patentklagen anzustreben. Ohne direkt Google zu verklagen geht Apple stattdessen gerichtlich gegen Hersteller von Smartphones und Tablets vor, die Android-basierte Geräte verkaufen. Unvergessen bleibt dabei Steve Jobs' Aussage, er wolle Android vernichten, da es sich um ein gestohlenes System handle. Nun könnte aber weitere Bewegung und möglicherweise auch eine Einigung in die Auseinandersetzungen kommen.

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Es wäre nicht das erste Mal, dass ein noch nicht von Apple angekündigtes neues Modell Spuren in Zugriffsstatistiken hinterlässt und sich auf diese Weise enttarnt. Was in der Vergangenheit häufig der Fall war wiederholt sich jetzt wohl beim iPad mini, wie das iPad mit 7,85" angeblich heißen soll. Entwickler Marco Arment entdeckte in seinen Gerätestatistiken von Instapaper nicht nur das iPhone 5,1, also den Nachfolger des iPhone 4S, sondern erstmals auch die Hardware-IDs iPad 2,5 und iPad 2,6. Die IDs iPad 2,1 bis 2,4 stehen für das iPad 2; während iPad 2,5 und 2,6 theoretisch also aktualisierte Versionen des Anfang 2011 vorgestellten iPad 2 sein könnten, erscheint dies eher unwahrscheinlich. Mit dem iPad 2,4 hatte Apple zwar einen überarbeiteten A5-Prozessor verbaut ohne dies öffentlich anzukündigen, ansonsten werden aber wohl keine Neuerungen mehr beim iPad 2 Einzug halten. Eine andere Erklärung klingt erheblich plausibler: Das iPad mini basiert auf der Hardware des iPad 2 und erhält einen A5-Prozessor sowie 512 MB RAM. Für Apple ist ein solcher Schritt sinnvoll, da keine neue Architektur entwickelt werden muss und sich schon bestehende Lösungen (in kompakterer Form) übernehmen lassen. Da Apple mit einem kleineren iPad den Markt für günstige Tablets betreten will, sind auf diese Weise auch geringere Produktions- und Entwicklungskosten möglich, die Apple aggressivere Preise erlauben.
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Im offiziellen Unternehmensblog für die Creative Suite hat Adobe überraschend angekündigt, in den kommenden Monaten ein Update für Photoshop CS6 bereitzustellen, welches auch die besonders hochauflösende Displays wie das Retina-Display des neuen MacBook Pro unterstützen wird. Neben Photoshop will Adobe auch Dreamweaver, Edge Animate, Illustrator, Lightroom, Photoshop Touch, Prelude, Premiere Pro und SpeedGrade aktualisieren. Allerdings sollen die aktualisierten Versionen zunächst den Abonnenten der Creative Cloud vorbehalten bleiben. Adobe weist in diesem Zusammenhang außerdem darauf hin, dass man grundsätzlich für Nutzer der Creative Cloud früher und häufiger Updates bereitstellen wird, als für die herkömmlich erworbenen Versionen von Photoshop. Adobe will im Fall des abgespeckten Photoshop Elements für Privatanwender nur eine kleinere Aktualisierung bereitstellen, die hochauflösende Displays nur unvollständig unterstützt. Adobe erwägt aber für zukünftige Versionen von Elements, eine vollständige Unterstützung von Retina Displays anzubieten. Im Zusammenhang mit den Aktualisierungen für Nutzer der Creative Cloud kündigt Adobe außerdem für die kommenden Monate neue Funktionen an, ohne aber Details zu nennen.
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Auch in Japan tragen Apple und Samsung ihren weltweiten Patentstreit aus. In einer Gerichtsentscheidung wurden nun die Samsung vorgeworfenen Patentverletzungen nicht bestätigt. Apple hatte Samsung unter anderem vorgeworfen, gegen ein Patent auf die Synchronisation zwischen Mobilgeräten und Computern zu verstoßen. Samsung zeigt sich über das Urteil erfreut und sieht die Argumentation des Unternehmens bestätigt. Apple wollte sich nicht zu der Entscheidung des Gerichts in Tokyo äußern. Vergangene Woche konnte sich Apple in den USA überraschend klar mit einer umfangreichen Patentklage gegen Samsung durchsetzen. In diesem Fall entschied allerdings nicht das Gericht, sondern eine Jury über die Patentverletzungen beider Unternehmen. Auf das Urteil in Tokyo reagierte der Markt laut Reuters unentschlossen. Während die Aktie von Samsung um 0,7 Prozentpunkte stieg, fielen die Aktien der japanischen Mobilfunkanbieter um 1,1 bis 1,8 Prozent, unabhängig davon, ob diese Apples iPhone oder Samsungs Galaxy-Geräte im Angebot haben. In einer Stellungnahme sieht Anbieter KDDI in dem Urteil daher auch keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft.
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Schon in den ersten Tagen nach Verkaufsstart von OS X 10.8 Mountain Lion zeigte sich, dass verglichen mit den letzten großen Updates für OS X deutlich mehr Anwender direkt umsteigen. Einer aktuellen Studie zufolge weist Mountain Lion schon nach einem Monat den Marktanteil unter allen Mac-Systemen auf, für den Lion ganze drei Monate benötigte. Nach Auswertung von mehreren hundert Millionen Seitenaufrufen im Werbenetzwerk von Chitika kommt Mountain Lion inzwischen auf 10,3 Prozent, in der ganzen vorletzten Augustwoche waren es 9,61 Prozent. Die Wachstumsraten bleiben konstant hoch, es gibt kein Anzeichen, dass der Wechsel auf das neue System nun verhaltener als am Anfang vollzogen wird. OS X 10.7 Lion erzielt 31,48 Prozent (-3,5 Prozentpunkte seit Juli), Spitzenreiter bleibt Mac OS X 10.6 Snow Leopard mit 43,28 Prozent (-2,2 Prozentpunkte seit Juli). Mac OS X 10.5 Leopard ist noch auf 13,1 Prozent der Macs im Einsatz, Mac OS X 10.4 Tiger erreicht nur noch 2,54 Prozent.
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Zwei Monate Yosemite - Ihr Urteil?

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