28. August 2012

Bild zur News "Patentstreit in Deutschland: Apple einigt sich mit Motorola"Seit dem 24. Februar ist bereits die Push-Funktionalität von iCloud sowie MobileMe für E-Mails deaktiviert - Grund dafür sind patentrechtliche Auseinandersetzungen zwischen Apple und Motorola. Während sich E-Mails weiterhin manuell oder per Zeitplan abrufen lassen, dürfen die Nachrichten in Deutschland nicht via Push zugestellt werden. Ebenfalls zum Disput stehen grundlegende FRAND-Patente, die Motorola aufgrund der industrieweiten Verwendung und essenzieller Art zu fairen Konditionen an andere Hersteller lizenzieren muss. Laut Apple stellt Motorola aber viel zu hohe Forderungen, sodass man nicht auf einen Nenner kommen konnte.

Jetzt wurde bekannt, dass sich Apple und Motorola bezüglich einer Lizenzierung zahlreicher FRAND-Patente geeinigt haben. Florian Müller von FOSS Patents erklärt in einer Analyse der Situation, dass Apple einen großen Teil, wenn nicht gar alle Patente lizenzieren konnte. Für Motorola, inzwischen nicht mehr eigenständig sondern von Google übernommen, geht es daher nur noch um die Höhe der einzufordernden Lizenzgebühren. Maximal bedeutet dies 2,25 Prozent Beteiligung am iPhone-Umsatz; bei diesem Wert handelt es sich um den von Motorola schon seit längerer Zeit geforderten Wert.

Unbekannt ist, wann genau die Vereinbarung getroffen wurde, da die gerichtlichen Unterlagen unter Verschluss sind. Unklar bleibt außerdem, wie es um das Push-Patent bestellt ist; dabei handelt es sich um kein FRAND-Patent, weswegen Motorola auch nicht gezwungen wird, dieses an Apple zu lizenzieren. Man kann wohl davon ausgehen, dass es noch dauert, bis die Push-Funktionalit für iCloud-Mails auch in Deutschland wieder zur Verfügung steht.
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Bild zur News "Lexmark verabschiedet sich aus dem Geschäft mit Tintenstrahldruckern"Der von IBM ausgegliederte Druckerhersteller Lexmark hat massive Umstrukturierungen angekündigt, nachdem man zuletzt mit sinkenden Gewinnen und Umsätzen kämpfen musste. Um zumindest die Profitabilität wieder zu steigern, gibt Lexmark nun das Geschäft mit Tintenstrahldruckern auf. Betroffen sind damit alle Bereiche von der Entwicklung bis hin zum Vertrieb passender Druckertinte. Das Unternehmen erhofft sich von diesen Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 95 Millionen US-Dollar. Die Werke zur Produktion der entsprechenden Druckkomponenten auf den Philippinen will Lexmark schließen. Insgesamt sind 1.700 der rund 13.000 Mitarbeiter von den Schließungen betroffen und müssen das Unternehmen verlassen. Bis Ende 2013 will Lexmark so gut wie alle Bereiche der Tintenstrahldrucker abgewickelt haben. Druckertinte wird es dann voraussichtlich nur noch von Drittherstellern geben. Allerdings prüft Lexmark, die zugehörigen Technologien und Patente zu lizenzieren oder zu verkaufen, welche Mehreinnahmen von 85 Millionen US-Dollar versprechen. Zukünftig konzentriert sich Lexmark auf Laserdrucker, ist aber auch noch im Bereich Matrixdrucker aktiv. Bereits 2002 hatte sich Lexmark aus dem Schreibmaschinengeschäft zurückgezogen.
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Bild zur News "Apple erhält weitere wesentliche Oberflächen-Patente für iOS"Das US-Patentamt hat Apple mehrere wichtige Patente zugesprochen, fünf davon beziehen sich direkt auf iPhone und iPad. Eine Patentschrift trägt den Titel "Email client for a portable multifunction device" und beschreibt, wie sich ein Mail-Client auf einem kleinen Display umsetzen lässt, ohne dafür große Buttons in der Oberfläche zu benötigen. In den Schemazeichnungen ist allerdings ein ganz anderer Ansatz zu sehen, als die von Apple momentan eingesetzte Gestaltung. Anstatt einer hierarchischen Oberfläche kommt ein Layout zum Einsatz, das weitgehend alle wichtigen Funktionen des Mail-Programms in einer Ansicht zeigt. Das von Apple vorgelegte Schaubild verdeutlicht dabei die einzelnen Funktionselemente.
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Bild zur News "Tweetbot-Entwickler stoppt Beta-Test wegen Twitter-Beschränkungen"Entwickler Tapbots hat im Unternehmensblog bekannt gegeben, dass man den öffentlichen Beta-Test für den Twitter-Client Tweetbot vorzeitig abbrechen musste. Twitter hat neue Bedingungen für den Software-Zugriff auf das Kurznachrichtennetzwerk eingeführt, wodurch neue Twitter-Clients auf 100.000 Nutzer-Tokens (IDs) beschränkt sind, während häufig genutzten Twitter-Clients ein höheres Limit eingeräumt wird. Das Hauptproblem bei der Token-Limitierung ist laut Tapbots das dahinter befindliche Reservierungskonzept, welches Nutzer-Tokens für eine App erst wieder freigibt, wenn der Nutzer in seinen Twitter-Einstellungen der App den Zugriff entzieht. Dies dürften viele Nutzer aber wohl schlicht vergessen, auch wenn sie die betreffende Twitter-App nicht mehr verwenden, sodass für Entwickler eine größere Anzahl an Nutzer-Tokens verloren ist. Um möglichst viele Nutzer-Tokens für die kostenpflichtige Version von Tweetbot zu besitzen, hat sich Tapbots dazu entschieden, die öffentliche Beta-Phase vorzeitig zu beenden. An der Weiterentwicklung wollen die Entwickler aber festhalten, auch wenn Twitter die Clients von Drittherstellern auf weltweit 100.000 Nutzer beschränkt.
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Bild zur News "Firmware-Update bringt iTunes Festival Streaming auf das Apple TV"Schon seit längerer Zeit gibt es für iPad, iPhone und iPod touch eine iTunes Festival App, mit der sich die jährlichen Konzerte verschiedener Künstler als Live-Stream verfolgen lassen. Dieses Mal hat Apple auch das "Hobby-Projekt" Apple TV mit einer entsprechenden App bedacht und sie aufgrund der fehlenden Anbindung an den App Store als Firmware-Update veröffentlicht. Über die App lassen sich vom 1. bis 30. September im Zuge des iTunes Festivals in London zahlreiche Konzerte verschiedener Künstler verfolgen, darunter Alicia Keys, David Guetta, Emeli Sandé, Jessie J, Norah Jones und Usher. Insgesamt treten 60 Künstler im bekannten Roundhouse in London auf. Während die Live-Streams kostenlos sind, werden spätere Aufzeichnungen der Konzerte im iTunes Store als kostenpflichtiger Download erhältlich sein. Die App für das Apple TV ist der aktuellen Generation vorbehalten. Die zugehörige iOS-App benötigt mindestens iOS 5.0 und ist sowohl für iPad als auch iPhone und iPod touch optimiert. Auf dem Mac können Nutzer über den iTunes Store die Konzerte als Live Stream verfolgen.
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Bild zur News "Apple Store im Rhein Center Köln eröffnet am Samstag"Am kommenden Samstag eröffnet der Apple Store zu Köln. Wie erwartet befindet sich das Geschäft im Rhein Center, Aachener Straße 1253. Apple hat bereits mehrere andere Stores in Kaufhäusern des Betreibers ECE eingerichtet, sodass sich das Rhein Center anbot. Schon vor Wochen hatte eine schwarz verkleidete Baustelle auf den Apple Store hingewiesen, seit kurzem prangte auf den Verkleidungen auch ein Apple-Logo. Der nächste deutsche Apple Store ist von nun an sechs Tagen in der Woche von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Momentan betreibt Apple acht deutsche Apples Stores, dies in sieben deutschen Städten, nämlich in München, Frankfurt, Oberhausen, Dresden, Augsburg, Hamburg (2x) und Sulzbach. Auch die Bundeshauptstadt wird in diesem Jahr einen Apple Store erhalten. Seit Dezember schreibt Apple offiziell Stellen für den Apple Store Berlin aus, der am Kurfürstendamm 26 errichtet wird. Die letzte Eröffnung eines deutschen Apple Stores erfolgte im November, als der Apple Store Sulzbach erstmals Kunden begrüßte.
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Bild zur News "Apple fordert Verkaufsverbot für acht Samsung-Geräte"Nach dem Jury-Urteil eines kalifornischen Gerichts zum Patentstreit zwischen Apple und Samsung setzen beide Unternehmen ihre rechtlichen Schritte fort. Während Samsung nun eine Aufhebung des Verkaufsverbots gegen das GalaxyTab 10.1 beantragt hat, will Apple weitere Samsung-Geräte aus dem Verkehr ziehen lassen. Obwohl laut dem Jury-Urteil mehr als 20 Samsung-Geräte gegen Apple-Patente verstoßen haben sollen, sind aktuell deutlich weniger Geräte von einem möglichen Verkaufsverbot betroffen, weil der Großteil bereits nicht mehr im Handel erhältlich ist. So hat Apple nur für acht Geräte von Samsung, darunter das Galaxy S2 und das Droid Charge, ein schnelles Verkaufsverbot beantragt. Angesichts des Urteils schätzen Analysten die Chancen als recht hoch ein, dass Apple ein Verkaufsverbot durchsetzen kann. Allerdings werden noch einige Wochen vergehen, bis eine Entscheidung über derartige Verkaufsverbote getroffen wird. Die zuständige Richterin Lucy Koh hat erst für den 20. September eine entsprechende Anhörung einberufen. Wahrscheinlich dürfte Samsung mit Verweis auf das nun laufende Berufungsverfahren in der Anhörung einen Aufschub der Entscheidung beantragen.
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Bild zur News "Apple veröffentlicht neue Developer Preview von OS X 10.7.5"Parallel zur Vorbereitung von OS X 10.8.2 arbeitet Apple auch noch an OS X 10.7.5, welches demnächst für ältere Macs erscheinen könnte und verschiedene Fehlerbehebungen mitbringen wird. Erneut hat Apple nun eine Developer Preview von 10.7.5 an Entwickler verteilt und ist mittlerweile bei Build 11G45 angekommen. Laut der zugehörigen Beschreibung von Apple besitzt die Version keine noch zu behebenden Fehler und wäre damit theoretisch für die Veröffentlichung geeignet. In erster Linie dürfte dies aber davon abhängen, ob Entwickler in ihren Tests noch signifikante Probleme entdecken. Laut Apple sollen sich Tests weiterhin vor allem auf die Bereiche Grafikleistung und Darstellungsqualität konzentrieren sowie auf das Anzeigen, Importieren und Verarbeiten von Bildern und anderen Mediendaten. Wann Apple OS X 10.7.5 für Endanwender freigeben wird, ist bisher nicht bekannt. Neben der normalen Version plant Apple wie üblich auch die Aktualisierung der Server-Version welche weitergehende Fehlerbehebungen mitbringt.
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Für den ehemaligen Retail-Chef Ron Johnson galt es als Maxime, die Kundenzufriedenheit in den Apple Stores über die höchstmögliche Rentabilität zu stellen. Die jüngst verkündeten, dann jedoch widerrufenen Personaleinsparungen wurden von Beobachtern bereits als Zeichen gesehen, dass Apple Kosten drücken und den Fokus auf höhere Gewinne setzen will. In einem neuen Bericht heißt es jetzt, dass sich Johnson gegen Tim Cooks und Peter Oppenheimers Pläne wehrte, mit den Stores möglichst viel Gewinn zu machen anstatt sich primär auf Kundenzufriedenheit zu konzentrieren. Ohne die Unterstützung von Steve Jobs, der ebenfalls keine Verkaufsmaschinerie in den Stores wollte sondern die Stores als Ort ansah, Kunden an Apple zu binden und ein großartiges Einkaufserlebnis zu bieten, war die zuvor aktuelle Politik aber nicht mehr durchzuführen. So heißt es, Tim Cook habe starken Druck auf Ron Johnson ausgeübt, höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Der neue Retail-Chef John Browett setzt die Strategieänderung nun konsequent durch.
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