20. April 2013

Erneut hat AMD einen hochrangigen Chip-Entwickler von Apple abgeworben. So wird Apples bisheriger "Director of Graphics Architecture" Raja Koduri in Zukunft bei AMD tätig sein und dort im Team von Chief Technology Officer Mark Papermaster arbeiten. Koduri war bereits bei AMD beschäftigt und kehrt jetzt wieder seinem vorherigen Unternehmen zurück. Im letzten Jahr war es Chip-Spezialist Jim Keller, der seine Tätigkeit bei Apple aufgab, um fortan bei AMD zu arbeiten. Auch Wayne Meretsky entschied sich dazu, lieber zu AMD zu wechseln. Jim Keller und Wayne Meretsky kamen beide von PA Semi, einem Chiphersteller, den Apple im Jahr 2008 für 278 Millionen Dollar übernommen hatte.


PA Semi spielte damit eine Schlüsselrolle in der Entwicklung eigener Apple-Chips, wie sie inzwischen bei iPhone und iPad zum Einsatz kommen. Der neue Vorgesetzte der zu AMD abgewanderten Chip-Entwickler ist für die Apple-Welt kein Unbekannter. Mark Papermaster war von April 2009 bis August 2010 bei Apple in der Funktion als Vizepräsident der Hardware-Entwicklung beschäftigt, wechselte dann zu Cisco, anschließend zu AMD. Es hieß, dass sich Papermaster und Steve Jobs nach den Antennen-Problemen des iPhone 4 überworfen hatten und daher keine Zusammenarbeit mehr möglich war.
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Ab sofort steht die 376. Ausgabe unseres wöchentlichen Magazins Rewind zur Verfügung. Wie immer können Sie die aktuelle Ausgabe über MacRewind.de lesen und dort auch im umfangreichen Archiv stöbern. Folgende Themen werden diesmal behandelt:

Tools, Utilities & Stuff
  • Licht am langen Arm
  • Focal Spirit One jetzt auch in Bunt
  • Côte&Ciel – Ein Stück “savoir-vivre”
  • Ricoh GR: Kompakt und mit großem Sensor
  • Fujifilm: Heavy Glas für die XF-Objektivserie
  • Philips: Für die Koffein-Junkies
  • Sigma: Nachtrag Objektive
Bilder der Woche
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein13,1%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,0%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile8,0%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,3%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,6%
900 Stimmen19.03.15 - 02.04.15
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