20. Februar 2013

Bild zur News "Art Levinson spricht über Apple, den Aufsichtsrat sowie Steve Jobs"Arthur D. Levinson übernahm nach dem Tod von Steve Jobs den Vorsitz in Apples "Board of Directors", seit dem Jahr 2000 gehört er dem Gremium bereits an. Levinson hat jetzt unter anderem darüber gesprochen, wie die letzten 16 Monate bei Apple verliefen. Noch immer sei er nicht an dem Punkt, das Dienstzimmer des Aufsichtsrates betreten zu können ohne Steve Jobs zu vermissen. Jobs sei einmalig gewesen; allerdings habe er ihn oft ganz anders wahrgenommen, als man es in der Öffentlichkeit tat.

Levinson betont zudem, dass Apple weiterhin nicht darauf abziele, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Ob man nun 47 oder 48 Millionen iPhones verkaufe stehe nicht im Vordergrund, darüber sollen sich andere Personen sorgen machen; viel wichtiger hingegen sei die langfristige Strategie. Danach gefragt, welchen Einfluss das Board of Directors auf die konkrete Produktentwicklung nehme, antwortet Levinson, sich nur in geringem Maße einzumischen.

Neue Produkte werden dem Board zwar meist zwischen 6 und 18 Monaten vor dem Verkaufsstart demonstriert, konkrete Produkttests werden dabei aber nicht durchgeführt. Natürlich könne man aber in bestimmten Bereichen der Produktentwicklung Gedanken und Vorschläge anbringen, die dann ins Ergebnis mit einfließen. Das Board habe aber definitiv nicht die Aufgabe, Produktspezifikationen zu definieren. Viel mehr stehe die beratende Funktion im Vordergrund; ein gutes Board komme weder dem CEO noch dem Führungsteam in die Quere.
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Bild zur News "Vollständiges TV-Interview mit Apples Chef-Designer Jonathan Ive"Nach einer gekürzten Version der Children's-BBC-Sendung von Blue Peter mit Apples Chef-Designer Jonathan Ive, ist nun das vollständige Interview online, welches auch einen kleinen Einblick in Apples Design-Fabrik bietet. Sir Jonathan Ive war in der Sendung mit einem außergewöhnlichen goldenen Blue-Peter-Abzeichen für seine Design-Arbeiten geehrt worden. Im Gegenzug hat der Designer in einer Live-Demonstration eine von Apples CNC-Maschinen vorgestellt, mit der er aus einem Aluminium-Block ein Blue-Peter-Abzeichen in mehr als zehnfacher Größe fräste. In dem verlängerten Interview äußert sich Jonathan Ive auch kurz zur Entwicklung vom neuen Design. Ive zufolge wird bei Apple sehr viel Wert auf den Wortlaut der Problembeschreibung gelegt. Um keinen Weg und damit die Design-Ansätze vorzugeben, ist man bei Apple mit einschränkenden Worten wie beispielsweise Box sehr vorsichtig. Nachfolgend das vollständige TV-Interview:

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Bild zur News "Financial Times: Produktion des iPhone 5 deutlich zurückgefahren"Apples Hauptfertiger Foxconn hat einen Bericht bestätigt, wonach momentan keine neuen Arbeiter mehr eingestellt werden. Dafür verantwortlich ist einem Bericht der Financial Times zufolge die deutlich gesunkene Nachfrage nach dem iPhone 5. Zahlreichen Marktstudien zufolge ist dies aber nicht unbedingt auf nachlassendes Kundeninteresse zurückzuführen. Stattdessen reduziere Apple nach und nach die Stückzahlen, da sich der Modellzyklus des iPhone 5 als Spitzenmodell im Sortiment dem Ende zuneigt.
Da der Einstellungsstopp bis Ende März anhält, sehen Marktbeobachter dies als deutliches Zeichen, wann die Produktion des nächsten iPhone-Modells anläuft. Allgemein wird der Verkaufsstart des iPhone 5S - oder wie auch immer Apple das Modell nennt - für Juni oder Juli erwartet. In diesem Fall müsste die Produktion einige Wochen vorher wieder voll anlaufen, was wohl im April oder Mai dann der Fall ist. Ein zusätzlicher Grund für das gefallene Produktionsvolumen ist auch, dass die Verkaufszahlen in den ersten beiden Quartalen des Jahres auf niedrigerem Niveau als im besonders starken Weihnachtsgeschäft liegen.

Aktualisierung: Foxconn hat Bloomberg gegenüber klargestellt, dass der Einstellungsstopp nichts mit der iPhone-Produktion zu tun habe. Ohne sich zum Produktionsvolumen zu äußern gab der Sprecher nur an, man stelle keine neuen Arbeiter an, da viele bestehende Arbeitskräfte derzeit aus dem Urlaub zurückkommen.
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Bild zur News "Motorolas Patentklage gegen Apple wird in den USA neu verhandelt"Nach der Übernahme von Motorola durch Google wird nun eine gescheiterte Patentklage gegen Apple in den USA neu verhandelt. Google fordert in der Patentklage ein Importverbot des iPhone, weil es gegen ein Motorola-Patent auf einen Sensor verstoßen soll, welcher den Abstand zum Gesicht ermittelt. Die zuständige US-Handelskommission (ITC, International Trade Commission) hatte im vergangenen Dezember entschieden, dass das strittige Motorola-Patent nicht gültig ist. Es ähnelte zu sehr einem älteren Patent, welches eine ähnliche Funktionalität für Mobiltelefone mit Tasteneingabe bot.

Bereits zuvor musste Google in dem Verfahren einen Rückschlag hinnehmen, weil die Handelskommission bei zwei UMTS-Patenten von Motorola keine Verletzung durch Apple erkennen konnte. Mit der erneuten Prüfung des Sensor-Patents besteht für Google zumindest eine geringe Chance, doch noch ein Verkaufsverbot gegen das iPhone durchzusetzen. Allerdings hatte die US-Rechtsprechung in den vergangenen Monaten neue Hürden für die Erteilung eines Verkaufsverbots aufgestellt. Demnach kann ein solches Verbot nur dann gegen ein Produkt verhängt werden, wenn das Produkt bei einer elementaren Funktion ein Patent verletzt. Schadensersatzforderungen bleiben davon unberührt.
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Bild zur News "Produktion des Retina-Display für iPad mini wird angeblich vorbereitet"Aus chinesischen Quellen heißt es, dass AU Optronics mittlerweile mit der Fertigung des Displays für das aktuelle iPad mini nachkommt und eine Million Display-Panels bereits ausgeliefert hat. Das Unternehmen hatte erhebliche Probleme, fehlerfreie Panels zu fertigen, weswegen die Nachfrage nach dem iPad mini von Apple lange Zeit nicht ausreichend gedeckt werden konnte. Im Gegensatz zu LG fertigt AU Optronics für das iPad mini keine regulären IPS-Panels, sondern weiterentwickelte AH-VA-Panels.

Darüber hinaus wird berichtet, dass AU Optronics mit Vorbereitungen zur Produktion eines hochauflösenden Retina-Displays für das iPad mini begonnen hat. Ob allerdings AU Optronics rechtzeitig mit der Serienfertigung beginnen kann, ist angesichts der bisherigen Probleme fraglich. Gerüchten zufolge könnte Apple im Herbst eine neue iPad-mini-Generation vorstellen, die unter anderem über ein hochauflösendes Display verfügt. Die geringe Display-Auflösung war in Testberichten zum iPad mini der am häufigsten genannte Kritikpunkt. Analysten zufolge könnten sich allerdings die Produktionskosten mit einem Retina-Display erheblich vergrößern, da schon jetzt das dünne Display des iPad mini zu den teuersten Komponenten des kleinen iOS-Tablets zählt.
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Bild zur News "Webseite über iPhone-Entwicklung soll hinter Angriffen auf Apple, Facebook und Twitter stecken"Nachdem Apple bekannt gegeben hat, dass man einen Hackerangriff auf einzelne Macs identifiziert hat, in dessen Zuge schädliche Anweisungen eingeschleust wurden, befindet sich das Unternehmen noch am Anfang der Untersuchungen. Bereits bekannt ist, dass auch hier eine Sicherheitslücke im Java-Plugin für Browser ausgenutzt wurde. Facebook ist bei den Untersuchungen eines ähnlichen Angriffs mittlerweile weitergekommen. So heißt es aus involvierten Kreisen, dass man eine Webseite identifizieren konnte, die von den meisten Computern genutzt wurde. Hierbei handelt es sich um Seite iPhoneDevSDK, welche auf Anfrage von AllThingsD bislang nicht von Unternehmen oder Behörden kontaktiert und informiert wurde. Die Seitenbetreiber haben nun mit einer Untersuchung begonnen, um auszuschließen, dass die Webseite manipuliert und für Angriffe missbraucht wurde.

Offiziell wollte Facebook nicht bestätigt, dass iPhoneDevSDK für die Angriffe verantwortlich ist. Auch Apple und Twitter haben sich auf Anfrage bislang nicht zu dem Bericht geäußert. Sollten sich die Zusammenhänge bestätigen, zeigen die Vorfälle eindrucksvoll, wie effektiv sich Angreifer in Unternehmensnetzwerke einschleusen können, ohne diese direkt anzugreifen. Zudem besteht bei Manipulation einer populäre Webseite für Angreifer eine geringere Gefahr, entdeckt zu werden. Für Unternehmen ist es indes wichtiger denn je geworden, derartige indirekte Angriffe zu entdecken.
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