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iPhone Duo im Livestream: heute werden 300.000 Faltungen erreicht

Über lange Jahre galt beim iPhone die gestalterische Maxime, mechanische Elemente zu vermeiden. Home-Button, Stummschalter und Miniklinkenbuchse verschwanden, ihre Funktionen wurden von Elementen mit weniger Abnutzungspotenzial ersetzt. Beim iPhone Duo geschah das genaue Gegenteil: Ein außergewöhnlich komplexes Scharnier übernimmt die Aufgabe, das unbeschadete Auf- und Zuklappen des filigranen OLED-Bildschirms sicherzustellen. Viele Anwender fragen sich: Wie lange übersteht das iPhone Duo dies? Eine eigens zu diesem Zweck gebaute Maschine des News-Portals CNET will die Antwort liefern – im Livestream.


Über 290.000 komplette Faltvorgänge überstand das iPhone Duo bereits, seitdem es in die speziell für den Produktstart des iPhone Duo gestaltete Maschine installiert wurde. Ein beschichteter Draht öffnet das zugeklappte Duo, eine gepolsterte Rolle schließt es wieder. Jeder Faltvorgang dauert in etwa vier Sekunden. Technisch wäre eine Beschleunigung möglich gewesen, doch die Tester wollten eine Überhitzung der beteiligten Komponenten vermeiden. Auf beiden Displays des eingespannten Geräts erscheint ein Zähler, der nach jedem kompletten Faltvorgang aktualisiert wird.

Zum Ende des gestrigen Live-Streams lagen 281.961 Faltungen hinter dem Gerät. (Quelle: CNET/YouTube)

Livestream ab 19:00 Uhr
Die vom CNET Lab "Fold-a-Phone" getaufte Maschine läuft rund um die Uhr; die Live-Übertragung beschränkt sich auf vier Stunden. In dieser Zeit sieht man nicht nur die Gerätschaft, sondern auch den CNET-Laborleiter Matthew Murray, der in dieser Zeit auf Zuschauerkommentare reagiert. Der Belastungstest wird so lange fortgeführt, bis ein merklicher Schaden auftritt. Murray rechnet damit, dass 500.000 bis zu 1.000.000 Faltvorgänge dafür notwendig sind.


Aufwendige Maschinenproduktion
Die Konzeptionierung des Fold-a-Phone hat Monate gekostet, der eigentliche Bau war in wenigen Wochen abgeschlossen. Ein maßgefertigter, 3D-gedruckter Rahmen hält das iPhone Duo in optimaler Position für die Faltvorgänge. Derzeit läuft die Maschine seit neun Tagen nahezu unterbrechungsfrei. 2019 hatte CNET bereits beim Galaxy Z Fold einen ähnlichen Belastungstest gestartet. Diese faltete allerdings deutlich schneller – zweieinhalbmal pro Sekunde anstatt einmal alle vier Sekunden, und das Gerät blieb ausgeschaltet. Nach knapp 120.000 Faltungen zeigte das Display des Samsung-Foldables erste Schäden.

Kommentare

silversurfer2206.11.26 15:11
"zweieinhalbmal pro Sekunde anstatt einmal alle vier Sekunden" sicher ? das wäre dann 10x schneller wie aktuell
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