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iPhone Duo: Produktion mit nur 60 Prozent Ausbeute?

Am 9. September stellte Apple das erste faltbare iPhone vor – und gut einen Monat später, nämlich am 16. Oktober, nimmt der Konzern Vorbestellungen für das mindestens 2.300 Euro teure iPhone Duo entgegen. Die Auslieferung der ersten Geräte soll am 22. Oktober stattfinden – doch bereits in den vergangenen Monaten vermeldeten einige Quellen, dass es Produktionsprobleme gibt.


Ein neuer Bericht der chinesischen Seite "Jiemian News", welcher sich auf Quellen aus Apples Fertiger Foxconn beruft, lässt stark vermuten, dass zum Vorbestellstart nur eine geringe Menge an Geräten verfügbar ist.

60 Prozent Ausbeute
Laut dem Bericht verzeichnete Foxconn bei der Herstellung des iPhone Duo nur eine Ausbeute von etwas über 60 Prozent. Dies bedeutet, dass fast jedes zweite hergestellte Gerät nicht den Qualitätsstandards entspricht und nicht verkauft werden kann.

Die Quelle rechnet damit, dass Foxconn und Apple etwa sechs bis zwölf Monate benötigen, um eine spürbar höhere Ausbeute zu erreichen. Dies gelte aber nur, wenn Apple an den aktuellen Qualitätsrichtlinien festhalte. Aktuell würde der Konzern durchgehend Änderungen bezüglich der Herstellung von Komponenten und der Endfertigung umsetzen, um die Ausbeute zu erhöhen.

Display und Scharnier problematisch
Doch nicht nur die Endfertigung sei für die geringe Ausbeute verantwortlich, sondern auch Komponenten von Zulieferern: So sei besonders die Fertigung des von Samsung hergestellten, faltbaren OLED-Displays und das komplexe Scharnier, welches aus über 100 Einzelteilen besteht, problematisch.

6 bis 8 Millionen Einheiten für 2026
Ferner vermeldet "Jiemian News", dass Apple eigentlich eine Produktion von 6 bis 8 Millionen für das Jahr 2026 anpeilte – doch dies sei wohl aufgrund der großen Fertigungsschwierigkeiten ein nicht erreichbares Ziel. Die geringe Produktionsausbeute könnte deutlich Apples Marge beim iPhone Duo senken, da jedes nicht fehlerfrei hergestellte Duo Apple viel Geld kostet.

Schwierige Verkaufsprognose
Noch ist es sehr schwer, vorherzusehen, wie der Markt das iPhone Duo aufnimmt. Tester zeichnen ein positives Bild des Falt-iPhones – doch der Preis ist mit mindestens 2.300 Euro sehr hoch. Ob Kunden bereit sind, einen derartigen Aufpreis für das iPhone Duo im Vergleich zu den regulären Modellen zu bezahlen, wird sich erst in einigen Wochen zeigen.

Kommentare

FlyingSloth
FlyingSloth30.09.26 08:51
Das Duo könnte eines der Apple Produkte werden, welches innerhalb einer Produkt Generation mehrere Hardware Revisionen erhält.
Das dürfte die early Adopters evtl. interessieren.
Fly it like you stole it...
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froyo5230.09.26 08:51
Werde am 16.10. sofort bestellen
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skipper30.09.26 08:56
Was machen die wohl mit dem ganzen Elektroschrott, der bei 40% Ausschuss entsteht?
Es wäre interessant zu erfahren bei welchem Produktionsschritt die meisten Geräte durchfallen. Wenn das erst bei der Endabnahme wäre, was machen die mit all den verbauten A20 Pros?
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FlyingSloth
FlyingSloth30.09.26 09:01
Ich nehme an das Material wird geschreddert und eingeschmolzen,
damit nichts auf dem Schwarzmarkt landet.
skipper
Was machen die wohl mit dem ganzen Elektroschrott, der bei 40% Ausschuss entsteht?
Es wäre interessant zu erfahren bei welchem Produktionsschritt die meisten Geräte durchfallen. Wenn das erst bei der Endabnahme wäre, was machen die mit all den verbauten A20 Pros?
Fly it like you stole it...
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eiq
eiq30.09.26 09:06
Ich würde ja hoffen, dass die Mainboard und Akku einfach ausbauen und weiter nutzen.
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Metty
Metty30.09.26 09:22
skipper
Was machen die wohl mit dem ganzen Elektroschrott, der bei 40% Ausschuss entsteht?

Ich denke nicht, daß hier viel "Elektroschrott" anfallen wird. Es macht Sinn von Fall zu Fall zu beurteilen was man noch wiederverwenden kann. Wenn das Scharnier Mängel aufweist, dann wird man wohl kaum das teure Display schreddern.
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