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Umfrage von Investmentbank widerspricht Berichten rund um verhaltene iPhone-Nachfrage

Erst vergangene Woche kursierte die Meldung, dass die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro bisher nur "lauwarm" sei. Grundlage für diese Einschätzung war eine Analyse über die Wartezeiten bei Vorbestellungen für das iPhone 18 Pro und Pro Max im Apple Store. Demnach erschienen vor allem Bestellungen des iPhone 18 Pro mit größeren Speicherausführungen wenig euphorisch. Bei diesen Modellen gab es zum Zeitpunkt der Erfassung fast gar keine Versandverzögerungen. Zu ganz anderen Ergebnissen kommt jetzt die Investmentbank Evercore auf der Grundlage von Kundenbefragungen. Sie sieht eine große Nachfrage sowie Zahlungsbereitschaft für die neuen iPhone-Modelle.


Kunden sind laut Umfrage upgrade- und zahlungsbereit
Die Research-Sparte von Evercore hat dazu 4000 Kunden in den USA befragt, ob und wie sie iPhone-Upgrades planen. Laut einer Mitteilung an Investoren deuten die Ergebnisse deutlich darauf hin, dass die diesjährige Upgrade-Bereitschaft überdurchschnittlich hoch sei. Viele ältere Smartphones bei den Kunden trügen zu deren erhöhter Upgrade-Bereitschaft bei. Die Preise könnten dem Bericht zufolge so um mehr als 20 Prozent steigen, befeuert durch die generell teureren Listenpreise, die Wahl besserer Modellvarianten und den Griff zu größeren Speicherkonfigurationen. Während im vergangenen Jahr noch 29 Prozent der Befragten sagten, sie planen den Kauf eines Pro-Max-Modells, waren es jetzt 32 Prozent. Die durchschnittlichen Verkaufspreise könne der Analyse zufolge um 28 Prozent ansteigen – das wäre ein erheblicher Sprung.

Unterschiedliche Methodik kommt zu anderen Ergebnissen
Die Daten der Analyse erfassen Pläne und Absichten der Nutzer, nicht deren tatsächliches, aktuelles Kaufverhalten. Dennoch ist der Widerspruch zur erst vergangene Woche erschienenen Untersuchung von Jeff Pu auffallend, der auf Grundlage der Wartezeiten bei iPhone-Bestellungen ableitete, dass die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro und Pro Max bisher nur mittelmäßig sei. Zwar sind Analysen stets mit Unsicherheitsfaktoren verbunden, aus Versandzeiten Rückschlüsse auf den gesamten Absatz zu ziehen, ist allerdings methodisch problematisch. Allenfalls wird nur die Differenz zwischen Marktnachfrage und in diesem Moment produzierter Gerätemenge erfasst. Den besten Hinweis auf den Erfolg von iPhones geben allerdings nach wie vor rückwirkend die Quartalsberichte von Apple – jedoch ebenfalls in Verbindung mit Informationslücken, da die genauen Verkaufszahlen auch darin nicht offengelegt werden.

Kommentare

holk10021.09.26 13:51
Die Nachfrage anhand der Wartezeiten ermessen zu wollen, ohne dass man die auf Vorrat produzierten Stückzahlen kennt, ist keine Analyse, sondern allen falls Kaffeesatzleserei.
+8
michimaier21.09.26 13:59
Ich habe für meinen Gedankengang hier schon Daumen "nach unten" kassiert, aber:
ich kann gerade nicht sagen ob ein (zukünftiges) iPhone 18 nicht genauso gut geeignet wäre wie ein iPhone 18 Pro. Die Tatsache dass apple dieses Gerät erst später anbietet, sollte die Findung des passenden Models ja eigentlich erleichtern - tatsächlich warte ich mit dem neuen Gerät aber mindestens bis ich die Daten des 18 (ohne Pro) kenne.
Dieser Post hat keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
-3
AJVienna21.09.26 14:09
Ich denke, dass die Tatsache, dass das eigentliche Massenmodell diesmal erst später kommt, etwaige Produktionsengpässe auf jeden Fall deutlich reduziert. Das gleiche dürfte durch den verspäteten Liefertermin des Duo zutreffen. Das ermöglicht dann auch bessere Lieferzeiten.
+2
karlimann
karlimann21.09.26 14:25
Ich war am Samstag in München (Rosenstr), dort konnte man nur noch 1 oder 2TB Modelle gleich mitnehmen. Aber das ist natürlich nicht repräsentativ.
+1
eastmac
eastmac21.09.26 14:51
Auf Grund der geraden Versionsnummer des iPhone18, bin ich auch vom 12er auf das 18 umgestiegen.
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