Firefox will mit neuem Design durchstarten


Seit mehr als einem Jahr ist Apples neue Designsprache Liquid Glass bei vielen Nutzern ein großes Thema. Selbst wenn sich nicht jeder von der Optik begeistert zeigte, ist sie inzwischen fester Bestandteil der Apple-Welt. Mit einem frischen Erscheinungsbild durchstarten und Kunden (zurück)gewinnen möchte auch Mozilla, das seinen Firefox-Browser in der Version 157 optisch neu aufgelegt hat. Nach einigen hinzugekommenen Funktionen in den vergangenen Monaten wurde die visuelle Oberfläche jetzt grundlegend überarbeitet. Die Non-Profit-Organisation selbst bezeichnet das optische Makeover in ihrem Blog als das
größte seit Jahren.
Neues Design und mehr AnpassungsmöglichkeitenDas
neue Design umfasst Symbole, Farben und Themes. Menüs, Tabs, der private Modus und die Symbolleisten sehen ebenfalls runderneuert aus. Wichtig war Mozilla eine einheitliche Optik über beide Varianten des Browsers hinweg – auf Smartphones und Computern. Zusätzlich kommt der Kompaktmodus wieder zurück. Ist er aktiviert, nehmen Firefox-Elemente weniger Platz ein, wodurch Webseiten noch mehr Platz erhalten. Auf kleinen Bildschirmen ist das besonders praktisch. Neu gestaltet wurde zudem die Auswahl von Themes, um eine individuellere Anpassung zu ermöglichen. Insgesamt wirkt der Browser sichtbar aufgefrischt und an im Moment moderne Design-Trends angepasst.
Technisch ebenfalls NeuerungenNicht nur optisch hat sich einiges getan, auch technisch erhält Firefox 157 Updates. Bei Videoanrufen per WebRTC wird nun AV1-Decodierung in Hardware genutzt, falls das System diese Funktion unterstützt. Außerdem warnt Firefox gemäß der
Release-Notes ab jetzt, wenn er konfiguriert wurde, Encryption-Keys zu speichern. Andere Software auf dem Device könnte auf diesem Weg verschlüsselten Datenverkehr einsehen. Unabhängig davon gab es in den vergangenen Monaten bereits mehrere neue Funktionen, wie die Einführung eines integrierten,
kostenfreien VPNs. Diese Features bleiben in Version 157 natürlich erhalten.
Viel Bewegung auf dem BrowsermarktWährend die Browser-Landschaft einige Jahre lang relativ stabil blieb, kommt seit Monaten wieder mehr Bewegung in den Markt. Viele KI-Anbieter experimentieren mit eigenen Browsern, um die KI-Funktionen noch näher an die Nutzer zu bringen. In eine ähnliche Richtung geht auch Apple. Safari kann seit dem Release von Version 27
Tabs automatisch zusammenfassen, mit Siri AI erstellte Erweiterungen verwenden und die Kunden benachrichtigen, wenn es Änderungen auf einer beobachteten Seite gibt – zum Beispiel bei Preisänderungen in einem Online-Shop. Mozilla wirbt indes weiterhin damit, dass mit einem Button die KI-Funktionen in Firefox
deaktiviert werden können.