Apple muss für randloses iPhone-Display auf Samsung warten


Es gilt schon lange als offenes Geheimnis, dass Apple am liebsten ein iPhone mit einem vollständig randlosen Display herausbringen möchte. Dass es bisher nicht dazu kam, dürfte nicht auf mangelnden Willen, sondern auf technische Hürden zurückzuführen sein, die noch nicht gelöst werden konnten. Die spannende Frage ist also die nach dem Wann. Gerüchte zum iPhone 20 im kommenden Jahr gibt es bereits viele und fast alle legen nahe, dass Apple zum 20-jährigen Jubiläum optisch
etwas Besonderes herausbringen möchte. Ein Leaker aus China nennt neue Details, was der iPhone-Hersteller planen könnte und woran es bisher scheitert.
Apple möchte Displayränder mit 90-Grad-KanteLaut den
Informationen des Leakers Instant Digital ist das Zielbild bei Apple ein Display mit einem wasserfallartigen Rand. Gemeint ist ein Bildschirm, der an den Kanten senkrecht mit 90 Grad nach unten geht und die Lünette des iPhones praktisch ersetzt. Anstelle einer metallischen Umrandung hätte man eine Bildschirmeinheit, die als Rahmen fungiert. Dies ist deutlich weitreichender als eine nur gebogene Anzeige.
Technische Probleme sind der HemmschuhLieferant dieses Displays wäre Samsung, bislang scheitert die Umsetzung aber an technischen Hürden. Der notwendige Optisch klare Klebstoff (OCA), der unterschiedliche Displaylagen zusammenhält, verursache gelbliche Farbstiche und sorge für Schwierigkeiten. Zudem fehle es bisher an einer zuverlässigen Lösung für die Elastizität der Dünnschichtverkapselung (TFE). Dies sei wichtig, da OLEDs sehr empfindlich auf Sauerstoff und Feuchtigkeit reagieren. Das dritte technische Problem bestehe aus der Unterbringung der Antennen.
Bis zur Lösung fährt Apple zweigleisigWährend der Leaker das Ende von Smartphones mit physischen Tasten kommen sieht, sobald diese Probleme durch Samsung gelöst seien, muss Apple bis dahin anderweitig planen. Die bisher häufig in Spekulationen zu findenden Informationen zu einem iPhone 20 mit
viel Glas und randlosem Display erscheinen im Kontext der Aussagen von Instant Digital eher wie eine Plan-B-Lösung. Anders als bei den angestrebten 90-Grad-Kanten begnügt man sich in Cupertino offenbar vorerst mit einer weniger starken Biegung der Bildschirmeinheit.