Apple meldete wohl "HomeView" als Schutzmarke an – Name für das "HomePad"?


Am 8. Oktober kündigte Apple recht kurzfristig ein Event unter dem Slogan "Welcome Home" für den 13. Oktober (Dienstag) an. Die Veranstaltung soll um 15 Uhr deutscher Zeit beginnen und wie der Name schon nahelegt, dreht es sich um zahlreiche Home-Produkte. Diversen Berichten nach wird Apple eine neue Generation des Apple TVs und einen neuen HomePod mini der Öffentlichkeit vorstellen. Außerdem stehen eine ganze Reihe neuer Home-Produkte in den Startlöchern, welche Apple zusammen mit LG entwickelte.
Große Neuerung: "HomePad"Doch die größte Neuerung dürfte wohl das in der Gerüchteküche gehandelte "HomePad" werden. Hier handelt es sich um einen Smart-Speaker mit quadratischem Display, welcher vom Design her an den iMac G4 erinnern soll. Das Gerät bekommt ein eigenes Betriebssystem spendiert, welches weitgehend auf Widgets zur Bedienung basiert.
"homeOS" und "HomeView" als MarkeBereits
vor fünf Jahren tauchte der Begriff "homeOS" im Kleingedruckten anlässlich der WWDC 2021 auf. Diese Bezeichnung reiht sich in die seit vielen Jahren gängige Nomenklatur der Apple-Betriebssysteme wie "macOS", "iPadOS" und "tvOS" ein.
Apple meldete "homeOS" wohl in den USA wie auch in weiteren Märkten als Schutzmarke an – und verwendete hierzu wohl eine Briefkastenfirma mit dem Namen "Home Services LLC". Dies ist für Apple und anderen Unternehmen ein gängiges Verfahren, um zu verschleiern, wer in Wirklichkeit hinter der Anmeldung der Marke steckt.
Doch nun wurde bekannt, dass Apple bereits im letzten Jahr über eine weitere Firma namens "Home Operations Suite LLC" die Marke "HomeView" registrierte. Anders als bei "homeOS" ist hier aber noch unklar, wofür Apple diese Marke verwendet. Denkbar ist, dass Apple das "HomePad" unter dem Markennamen "HomeView" präsentiert. Ebenfalls möglich ist, dass Apple die neuen Sicherheitskameras oder die Technologie hinter den Kameras als "HomeView" vermarkten.
Keine BestätigungEs ist nicht abschließend zu klären, ob tatsächlich Apple hinter den oben genannten Firmen steht. Ferner heißt eine Markenanmeldung nicht, dass der Konzern diese Marken für die kommenden Produkte verwendet. In der Vergangenheit kam es bereits öfter vor, dass Apple Marken anmeldete – dann aber nie für ein Produkt verwendete.
Bloomberg: Das ist der NameMark Gurman von Bloomberg aber will kurz vor der Vorstellung
erfahren haben, dass Apple das "HomePad" tatsächlich unter dem zur Schutzmarke angemeldeten Namen "HomeView" vertreiben will.