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Apples Marketing, oder ein Hype der keiner ist

Wer gestern die Apple Homepage im Browser aufrief, bekam folgende Ankündigung angezeigt: "Morgen ist ein ganz normaler Tag. Den du nie vergessen wirst. Komm morgen wieder vorbei und erlebe eine großartige Ankündigung von iTunes." Mit diesen drei simplen Sätzen hat Apples Marketing Abteilung es erneut geschafft, weltweit in die News Rubriken der diversen Technik Webseiten zu kommen. Und auch bei den Apple Fanboys weckten diese Sätze Himmelhohe Erwartungen. Was würde Apple wohl mit iTunes ankündigen? Etwa den lang erwarteten Streamingdienst für Musik und Videos? Ein Abomodell bei dem für einen monatlichen Festpreis das gesamt iTunes Kontingent abgerufen werden kann? Oder vielleicht sogar ein WiFi-Sync für die iPhones und iPods, für die Synchronisierung ohne lästiges Kabel? Die Wünsche die in den diversen Foren geäußert wurden, waren vielfältigster Natur. Was Apple am Ende aber tatsächlich vorstellte, war für die Mehrheit der User dann aber doch ziemlich enttäuschend. Denn Apple kündigte lediglich die sofortige Verfügbarkeit des Beatles Back-Katalogs über den iTunes store an.


Lang hat es zwar gedauert bis die Beatles es in iTunes schafften und viele Jahre der Rechts Streitereien um den Namen Apple zwischen Apple Inc. und Apple Records, das Beatles eigene Plattenlabel, liegen zwischen dem heutigen erscheinen im Store. Aber muss so etwas wirklich so großspurig angekündigt werden? Die Meinungen der User in den diversen Kommentaren zu diesem Vorgehen sprechen eine eindeutige Sprache. Nein! Denn mal ehrlich, die Formulierung: "Morgen ist ein weiterer Tag. Den du niemals vergessen wirst." ist eine Spur zu hoch gegriffen von Apple. Denn wer, außer vielleicht eingefleischte Beatles Fans, wird sich schon an so etwas simples später einmal zurück erinnern?. Und selbst die meisten Hardcore Fans der Fab-Four haben die CDs schon lange in ihren Regalen stehen und die selbst gerippten Versionen der Songs auf iPod & Co. unterwegs mit dabei.


Doch welche Auswirkungen können solche Großspurigen Ankündigungen von Apple, die hinterher mehr enttäuschen als erfreuen, für zukünftige Kampagnen bedeuten? Insgesamt gesehen leidet die Glaubwürdigkeit Apples unter solchen Fehlschüssen extrem. Denn wenn man mit der, sowieso schon sehr hohen, Erwartungshaltung der Kunden so spielt wie Apple es mit dieser Ankündigung (wieder einmal) tat, dann muss Apple sich nicht wundern wenn sie bei wirklichen Neuerungen bald weniger Beachtung finden werden. Und auch Apple Fans fragen sich so langsam was Apple dort eigentlich treibt. Auffallend unorganisiert kommt der ganze Konzern derzeit sowieso schon daher.

Gerade was den Softwarebereich angeht fällt dies derzeit sehr negativ auf. Da wird ein Gold Master des iOS 4.2 für das iPad veröffentlicht, um kurz vor der Veröffentlichung wieder durch einen neuen Build ersetzt zu werden, weil ein WiFi Fehler scheinbar die Qualitätskontrolle bei Apple unbemerkt passieren konnte. Abgesehen davon, das es das iOS 4.2 erst sehr spät auf Apples iPad schafft und eigentlich für die Art Gerät dringend erforderliche Neuerungen mitbringt, scheinen bei Apple momentan wohl nicht genügend Kapazitäten vorhanden zu sein, um eine derart große Masse an verschiedenen Geräten effizient mit Updates versorgen zu können. Ein weiteres Negativbeispiel ist die ebenfalls groß angekündigte AirPrint Funktion die im kommenden iOS 4.2 und Mac OS X 10.6.5 enthalten sein sollte. Mit großen Worten hatte Apple diese Funktion beworben, doch letztendlich hat Apple die Unterstützung aus Mac OS X 10.6.5 wieder komplett entfernt, und auch im iOS 4.2 wird wohl am Ende nur eine handvoll HP Drucker unterstützt werden. Ein Trauerspiel, welches bei vielen Kunden für Verärgerung sorgt. Wie ich finde zurecht. Denn anstatt öffentlich die Hintergründe für die getroffenen Entscheidungen zu publizieren, hüllt sich Apple (wieder einmal) in schweigen. So weiß niemand ob es reine Willkür, Lizenzrechtliche Probleme, oder einfach nur technische Unzulänglichkeiten waren die für das wegfallen von AirPrint verantwortlich waren.


Mit dem heutigen iTunes / Beatles Fauxpas, hat Apple sich bei der zur Zeit vorherrschenden angespannten Grundstimmung bei den Fans, jedenfalls keinen Bärendienst erwiesen. Statt positiv aufzufallen, ist Apple mal wieder vor allem negativ im Gespräch. Bleibt zu hoffen das Kapitän Jobs das Ruder noch herumreißen kann und die Fans mit einigen zukünftigen Neuerungen, die dann hoffentlich auch wie geplant funktionieren, zurück an Bord holen kann. Denn eines steht fest, Fans verzeihen vieles, aber Fehler vergessen werden sie nicht. Insofern stimmt der oben beworbene Slogan von Apple doch wieder ein klein wenig. Und was am Ende bleibt beschreibt wohl eher folgendes Bild.




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Kommentare

blubberblase16.11.10 20:48
Sehr schöner Bericht und spiegelt auch meine Meinung wieder. Apple sollte vielleicht eher die Mühe und Arbeit wieder in die Qualität ihrer Produkte stecken. Denn die Fehler mit dem iPhone 3G (langsame Performance), die verschobenen Updates, die Displayprobleme beim iMac usw sprechen nicht für den eigentlich so guten Ruf. Klar kann man sagen,dass andere Hersteller da nich besser sind, dafür zahle ich da aber auch weniger.
Als letztes sei noch gesagt, dass diese ganze Social Network Geschichte und Ping und alles muss vernetzt sein, mir echt aufn Keks gehen. Die Arbeit wäre in anderen Bereichen auch besser aufgehoben solo das war meine Meinung dazu.
snowman-x16.11.10 20:50
spiegelt exakt meine meinung wieder...was ist denn da los?! sind die mit ihrem datencentren so überlastet?!

die sollen mehr leute einstellen und mal wieder richtig geile sachen raushauen....oder ist das schon arroganz?!
DP_7016.11.10 20:51
Ich kann Dir nicht folgen. Natürlich schürt Apple die Erwartungen. Diese ganze Geheimniskrämerei vor Keynotes z.B. ist ja gewollt. Und auch da sind die "Fans" zunehmend unzufriedener, da von Apple ständig erwartet wird, dass sie das Rad neu erfinden. Das geht aber nicht alle paar Monate. Ich finde deshalb, viele sollten die Ansprüche mal etwas runter fahren. In aller erster Linie hat Apple Kunden. Manche davon sind begeisterte Kunden und nennen sich selbst Fans. Trotzdem kann in meinen Augen nicht der Anspruch gelten, dass Apple seine Fans befriedigen muss in irgend einer Form. Apple sollte, wie jedes Unternehmen, auf Kundenwünsche reagieren bzw. diese in ihre Produkte einfließen lassen. Aber für jeden Fan ein eigenes Produkt produzieren - das kann selbst Apple nicht. Aber so hoch sind die Ansprüche teilweise geworden, wenn man das Gejammer nach Keynotes mit verfolgt.

Aber zurück zu den Beatles: Apple hat es für nötig befunden, die Aufnahme der Beatles in ihren iTunes-Katalog gebührend einzuleiten. Das kann ihnen nicht vorgeworfen werden. Es ist mir fast schon peinlich, wenn ich mir überlege über was sich die "Fans" jetzt aufregen. Wie kann man sich so aufregen? Als würde Apple den "Fans" tatsächlich ein Produkt/Feature schulden. Als hätten die Fans tatsächlich einen Anspruch auf ein tolles Produkt/Feature. Wie peinlich ist das eigentlich?
DP_7016.11.10 20:54
blubberblase: Die sinkende Produktqualität wird nicht aufzuhalten sein, wenn manche Apple-Fans ständig neue Produktinnovationen verlangen. Die Produktlebenszyklen werden immer kürzer, weil immer wieder das nächste große Ding erwartet wird. Weniger Zeit bleibt zum entwickeln, testen usw. - alles muss immer revolutionär sein, was Apple vorstellt. Darunter geht schon fast nichts mehr.
dr. young16.11.10 21:00
@DP_70: Was heißt, es müsste immer alles revolutionär sein? Mir persönlich würde es schon reichen, wenn die bestehenden Produkte korrekt funktionierten. Dass z.B. Mail immer noch die Passwörter vergisst, ist doch eine einzige Frechheit. Und das ist ja nur ein Mini-Übel im Vergleich zu dem, was hier teilweise an Hard- und Softwareproblemen berichtet wird.

Natürlich ist es in der Windows-Welt nicht besser, und natürlich haben wir alle unsere (persönlichen) Gründe, warum wir mit einem Mac arbeiten. Aber die Hybris, die Apple in der letzten Zeit an den Tag legt, geht mir schon ganz schön auf den Keks.

Und die Theorie, Apple würde sich von den überzogenen Erwartungen der Konsumenten unter Druck setzen lassen und deshalb unausgereifte Produkte auf den Markt bringen, geht für mich so nicht auf. Apple diktiert dem Kunden, was auf den Markt kommt - nicht umgekehrt. Was diesen Konzern dazu veranlasst, qualitativ schlechter zu werden, indem unausgegorene Projekte angeboten werden, deren Käufer dann die eigentliche Testphase durchlaufen, ist kein Druck durch die Fangemeinde; es ist schlicht und einfach Geldgier. Denn die Leute kaufen ja auch alles (sofern das Geld da ist).
bono01
bono0116.11.10 21:02
Ich kann Dir nicht folgen. Natürlich schürt Apple die Erwartungen. Diese ganze Geheimniskrämerei vor Keynotes z.B. ist ja gewollt. Und auch da sind die "Fans" zunehmend unzufriedener, da von Apple ständig erwartet wird, dass sie das Rad neu erfinden. Das geht aber nicht alle paar Monate.
Das erwartet ja auch niemand das Apple alle paar Monate ein iPhone oder ein iPad oder ein MacBook Air aus dem Ärmel schüttelt. Allerdings ist Apple nicht gut beraten wenn sie "normale" dinge überbewerten bzw. bewerben. Die Story heute war eindeutig zu dick aufgetragen. Auch wenn die Beatles für His Steveness ein absolutes heiligtum sein mögen. Es ist eine alte, nicht mehr existierende Musikgruppe. Nicht mehr und nicht weniger. Und der Werbetext gestern war einfach too much.

PS: Ich mag die Beatles übrigens.
"Ich glaube nicht an den Teufel oder an sein Buch. Aber die Wahrheit ist nicht dieselbe ohne seine Lügen." (God Part II, Song von U2)
Christoph
Christoph16.11.10 21:04
Stimme mit DP_70 überein. Ich kann nichts peinliches entdecken. Zudem war es eine iTunes Ankündigung und da ist ja wohl klar, dass es auch mit iTunes zu tun haben wird. Es ist ein großer Schritt für iTunes. Welche Sammlung ist schon ohne Beatles komplett.
iThinkDifferent16.11.10 21:08
blubberblase
Apple sollte vielleicht eher die Mühe und Arbeit wieder in die Qualität ihrer Produkte stecken.

Auch wenn die Aktion heute recht dämlich war, so hängt die Aufnahme der Beatles in den Store und das damit verbundene Marketing wohl kaum von der Softwareentwicklung ab. Eine höhere Qualität der Produkte ist schließlich nicht Aufgabe des iTunes-Store-Teams oder der Marketingabteilung.
nextmac16.11.10 21:11
Vielleicht war das Ganze eine Abmachung zwischen Apple und Apple. Mir geht das Ganze am A. vorbei. Aber ehrlich gesagt hat mich Apple dieses Jahr doch noch überraschen können. Nach dem Fingerschlabber iPad doch noch ein richtiger portabler Mac. Das Air auf das ich schon immer gewartet habe. Also Beatles weg von der HP, habe den Tag schon vergessen, und MB Air wieder rein.
blubberblase16.11.10 21:13
Auch wenn die Aktion heute recht dämlich war, so hängt die Aufnahme der Beatles in den Store und das damit verbundene Marketing wohl kaum von der Softwareentwicklung ab. Eine höhere Qualität der Produkte ist schließlich nicht Aufgabe des iTunes-Store-Teams oder der Marketingabteilung.

Ja, das is richtig, aber naja die Energie die man da rein gesteckt hat ist echt überflüssig aus meiner Sicht.

Wie bono01 schon sagt, keiner erwartet jedes Jahr ein neues iPhone, also zumindest ich und sicherlich viele andere auch nicht. Gerne würde ich den schnellen Produktzyklus gegen einen langsameren und mehr Qualität eintauschen. Aber es gibt einfach zu viel Leute, denen das bisherige nicht ausreicht und jedes Jahr ein neues Handy, iPad oder sonst was brauchen.
mucke16.11.10 21:15
Du weißt aber schon, dass dieser Satz"Morgen ist ein weiterer Tag. Den du niemals vergessen wirst." aus einem BEATLES Song stammt und nicht von Apple kommt?? Es war doch klar das da "nur" die BEATLES kommen...
Zippo16.11.10 21:21
Ja, das is richtig, aber naja die Energie die man da rein gesteckt hat ist echt überflüssig aus meiner Sicht.

Welche Energie denn? Ein Banner auf die Website gesetzt und eine einseitige Pressemitteilung rausgehauen. Da ging wohl noch nicht mal ein halber Arbeitstag dafür drauf. Oder meinst Du die Energie der Fans, die bei jedem Minigerücht anfangen zu hyperventilieren? Die ist in der Tat überflüssig ...
blubberblase16.11.10 21:28
Ja, wahrscheinlich sind es eher die Medien, die mich da aufregen...liegt wohl eher daran. Immer dieser Hype und diese ganzen Gerüchte. Nun gut, genug aufgeregt.
DP_7016.11.10 21:34
Zippo spricht mir aus der Seele: Natürlich wirbt Apple für die Beatles mehr als für andere Bands. Das sie das nicht so nebenbei machen ist doch einsehbar oder? Entweder auf einem Musikevent oder jetzt eben so. In jedem Fall musste da Tamtam gemacht werden. Das kann man Apple doch nicht ernsthaft zum Vorwurf machen.

Und das ist genau der Punkt: Warum sind die Leute jetzt enttäuscht? Weil sie hohen Erwartungen haben. Weil sie bei jedem noch so kleinen Gerücht fast wahnsinnig vor Aufregung und Vorfreude werden. Ich nehme mich da stellenweise nicht aus. Trotzdem bin ich nicht enttäuscht wenn Apple dann nicht genau Produkt xy in diesem Moment auf den Markt bringt. Aber zurück zu den Beatles: Nicht Apple hat in meinen Augen überzogen. Die Freunde und Fans von Apple-Produkten haben spekuliert, gehofft und waren voller Vorfreude und dann kam einfach nur die Aufnahme der Beatles in den iTunes-Store. Ich fand es auch schade, dass meine Hoffnungen nicht erfüllt wurden aber jetzt Apple vorzuwerfen sie hätten quasi mit Absicht meine Hoffnungen geschürt und sie kommen jetzt mit so etwas heraus, das halte ich für nicht gerechtfertigt. Sie haben angekündigt es kommt etwas Neues für iTunes und das ist es nun auch. Wer anderes erwartet hat, der mag enttäuscht sein aber dann ist es auch wieder gut.
DP_7016.11.10 21:38
blubberblase: Ja, die Medien machen da auch mit. Apple hat es sogar geschafft, dass schon im Vorfeld nicht nur auf Mac-Webseiten darüber spekuliert wird, was als nächstes auf den Markt kommt. Danach wird noch einmal berichtet. Geniales Marketing. Sie machen aus Verkaufsshows eine Show, die die Leute im Vorfeld und auch danach fasziniert. Mir geht es ja auch so. Trotzdem nervt es inzwischen schon beinahe, dass ich eben das Gefühl habe es muss alle paar Monate ein großes Ding kommen sonst ist Apple nicht mehr innovativ genug. Mir ist es lieber sie bringen 1x im Jahr ein richtig gutes Produkt als ständig neue, vielleicht noch nicht ganz ausgereifte Produkte.
Honeybunny
Honeybunny16.11.10 21:49
da von Apple ständig erwartet wird, dass sie das Rad neu erfinden.

ich glaube ja, dass apple will, das wir glauben das sie jedesmal das rad neu erfinden. großspurige ankündigungen lassen eben die erwartungshaltung steigen.
ich persönlich denke, andersrum wär viel effektiver. ein bisschen rar machen und ab und an ein top produkt auf den makrt zu werfen anstatt riesen brimborium machen und hinterher doch nur das gleiche in ner anderen verpackung finden.
Auch wenn die Aktion heute recht dämlich war, so hängt die Aufnahme der Beatles in den Store und das damit verbundene Marketing wohl kaum von der Softwareentwicklung ab.

japp da geb ich dir recht, aber wie es so schön heißt 'steter tropfen höhlt den stein' iwann fallen halt nur die negativen sachen in der gesamtheit auf.

LG
Die Frauen geben mehr Geld aus als der Mann verdient, damit die Leute glauben, dass er mehr verdient als die Frau ausgibt. ;-) (Danny Kaye)
DP_7016.11.10 22:34
Honeybunny: Bestimmt will das Apple. Und ab und zu kommen ja auch großartige Produkte. Manchmal nur kleinere Verbesserungen aber Apple schafft es sie trotzdem als herausragend darzustellen. Ich fände es auch besser, wenn z.B. nur alle 2 Jahre neue iPods oder iPhones kommen würden. Für meinen Geschmack viel zu viel Wirbel, der ständig gemacht wird, wenn Apple neue Produkte auf den Markt wirft. Am meisten nerven mich aber die ganzen Gerüchte. Da wird dann gesammelt, zusammengefasst, überlegt wie wahrscheinlich welches Gerücht ist usw. Hinterher ist man dann entweder enttäuscht, wenn die Gerüchte stimmen und dann heißt es man habe ja schon alles vorher gewusst, wie langweilig.... oder die Realität bleibt hinter den erwarteten Produkten zurück - dann ist man ebenfalls enttäuscht.
Odyssee16.11.10 22:40
Honeybunny
ich persönlich denke, andersrum wär viel effektiver. ein bisschen rar machen und ab und an ein top produkt auf den makrt zu werfen anstatt riesen brimborium machen und hinterher doch nur das gleiche in ner anderen verpackung finden.
Ich denke da ähnlich. Wäre doch stilvoller gewesen, sie hätten keine Ankündigung gemacht und heute einfach so die Beatles auf der Startseite präsentiert. Sogar ohne Text. Jeder hätte gewusst, was los ist. Viele hätten es cool gefunden.
uniquorn16.11.10 23:17
Man kann sich entspannen : Dürfte ein Zugeständnis an die MI - in diesem Falle EMI - sein. Wer weiß- vielleicht war diese Promoaktion gar Teil des Deals. Hat zusätzlich auch eine schöne Signalwirkung für die anderen (drei...) großen Firmen, die eher gereizt auf das Thema 'iTunes' reagieren. Paßt zur Apple-Strategie. Wer Pixar opfert, um den iTunes Movie Store anzukurbeln, kann sicher mit einem Lächeln solche Deals unterschreiben. Zementiert nebenbei weiterhin die Rolle von iTunes.

Die weitere Diskussion um die Zukunft unser Lieblingsfirma (ach ja !?) kann man dennoch führen; keine Frage.
8bitman17.11.10 07:07
Danke für den Bericht, genau meine Meinung. Apple sollte in Zukunft gründlicher überlegen, ob die jetzige Marketingstrategie die Richtige ist. Sicherlich sind alle Fanboys/-girls immer "very excited" über die "amazing new features and products", aber in letzter Zeit kommt es einem wirklich mehr wie verarsche am Kunden vor (siehe die Aktion mit Airprint). Warten wir ab, was sich tut... man sollte mal die Aktien im Auge behalten
Corky
Corky17.11.10 08:42
Warum regt ihr euch so auf.
Schaut euch mal die Quartalszahlen der letzten 2 Jahre an.....meint ihr das Apple Mit seiner Marketing Strategie wirklich so schlecht fährt?
Währe es euch lieber wenn Apple Millionen von Euro in Medienwerbung steckt.
Das was Apple die letzten zwei Tage gemacht hat, hat Apple kaum was gekostet und Apple war trotzdem wieder in aller Munde.
Welche Firma schafft das zu Zeit noch....?
Dazu kommt, wer die Geschichte Apple vs. Apple kennt, weiß wieviel das tatsächlich bedeutet die Beatles im Itunes Store aufgenommen zu haben.
Eric
Eric17.11.10 09:57
Ich zitiere mal Wikipedia:
Die Redewendung „jemandem einen Bärendienst erweisen“ bedeutet, jemandem (ggf. guten Willens) einen Dienst zu leisten, dessen Resultat für den Empfänger negative Folgen hat.
Insofern solltest du aus "keinen" sinngemäß "einen" machen - falls ich deinen Text richtig verstanden habe...
DeepBluesee17.11.10 10:02
@Autor evtl. nicht hier nur jammer (obwohl ich deiner Meinung bin) sondern diesen Bericht in Englisch mal an Steve schicken, vielleicht hilfts ja was. Oft ist das Problem nicht wie ein Konzern was macht oder nicht sondern dass er nicht darauf hingewiesen wird das der Kunde etwas nicht gut findet was er macht.
Mäkjusa081517.11.10 11:16
richtig gut geschrieben =)

gefällt mir. vor allen dingen dein Bild ganz unten ^
high-and-fly
high-and-fly17.11.10 11:43
Schön wäre es, wenn der Schreiberling der Zeilen sich mal mit der deutschen Rechtschreibung auseinander setzen würde! Berichte schreiben ist die eine Sache, fehlerfreies Deutsch die andere...
high-and-fly
high-and-fly17.11.10 11:47
"Abgesehen davon, das es das iOS 4.2 erst sehr spät auf Apples iPad schafft und eigentlich für die Art Gerät dringend erforderliche Neuerungen mitbringt,..."

Für die Art Geräte?? Es gibt weltweit KEIN Gerät, welches nur annähernd an das iPad und die Software herankommt.
Also bitte nicht den Blick für das Reale verlieren!

Und den Hype macht nicht Apple, sondern Medien und Seiten wie diese hier. Auf diesen so genannten News-Seiten sind ja 3/4 davon nur noch Gerüchte und Vermutungen und Fakes! MacTechNews beteiligt sich zu gerne an diesem Hype...
One Two
One Two17.11.10 11:48
Sorry wenn ich das jetzt so direkt schreibe, aber wenn ich mir das Journal so durchlese, klingt es, wie wenn es eben von einem solchen Apple Fanboy mit viel zu hoch gesteckten Erwartungen geschrieben wurde.

Die Erwartungen werden doch nicht von Apple geweckt, sondern von den unzähligen Newsseiten, die immer die noch so unrealistischsten "Vorhersagen" treffen. Wenn die nicht bei jeder noch so kleinen Ankündigung das Hirn ausschalten würden und Ihren Job machen würden hätten sie darauf kommen können, dass das ein Beatles Zitat ist (10 sek. googlen).

Wenn ich dann lese, dass das doch alles wieder Scheiße ist, weil immer noch nicht der Apple Kontinuumtransfunktionator herausgekommen ist, habe ich den Eindruck, dass keiner mehr einen Mac zum arbeiten oder ein iPhone zum telefonieren kauft, sondern es nur darauf ankommt, dass man wieder angeben kann dass man den best ausgestattesten Computer, das tollste Telefon und sowieso den längsten hat.

Apple baut Elektronikgeräte! Ein Apple Gerät ist kein Image! Ihr seid nicht "different" weil ihr ein Apple Gerät besitzt! Kauft einen Mac oder nicht, kauft ein iPhone oder nicht, aber hört verdammt nochmal auf zu jammern wie kleine Mädchen!
Glorion
Glorion17.11.10 12:15
Darum gehts doch überhaupt nicht. Es geht darum, dass Apples Marketing diesmal viel zu offensichtlich viel zu große Töne gespuckt hat.
Und weil so viele Leute bemerken, dass sie mit falschen Versprechen hinterm Ofen vorgelockt wurden, sind sie jetzt erbost. Denn niemand fällt gern auf falsche Versprechen herein. Und man muss sich zudem fragen, wie vieles von dem, was aus Cupertino kommt, tatsächlich groundbreaking ist...
Ist das tatsächlich so schwer zu verstehen?
Boedefeld17.11.10 12:23
Nicht Apples Marketing hat zu große Töne gespuckt, sondern die zahlreichen Newsseiten.
Das die Beatles im Apple Store angekommen sind ist auf Apples Firmenwebseite durchaus eine Meldung wert. Nach zehn Jahren der Rechtsstreitigkeiten auch durchaus ein denkwürdiger Tag, von daher voll in Ordnung.
Was kann nun also Apple dafür, dass die Fanseiten sich die wildesten Ideen aus den Rippen schneiden und publizieren, was eventuell kommen könnte?

Das Apple AirPrint gestrichen hat und nicht sagt wieso ist vollkommen in Ordnung, wartet 4.2 doch erstmal ab, vielleicht kommt dann noch eine Stellungnahme.
Ebenso in Ordnung ist es, dass 4.2 verschoben wurde. Ihr vergesst, dass eine Golden Master "in der Regel" die finale Version ist, diese aber nicht zwangsläufig ohne Veränderungen online geht. Sogesehen ist es doch sehr gut, dass Apple uns keine unfertige Version bereitstellt, sondern den Start um zwei Wochen verschiebt (was nun echt kein Weltuntergang ist) und wir dafür dann eine (hoffentlich) fehlerfreie Version bekommen... In diesem Sinne kann man auch nicht davon sprechen, dass Apples Qualitätskontrolle versagt hat.

Sorry Leute, aber ihr habt teilweise echt Probleme, die gar keine sind.
Würde Apple eine mit Fehlern behaftete Version von 4.2 rausgeben, würdet ihr genauso rumheulen wie jetzt, weil die Gold Master nochmals überarbeitet wird.
Mit den Beatles habt ihr euch die Illusion geschaffen, dass ein Streaming Dienst kommt, also atmet mal locker durch die Hose und kommt wieder runter.
söd knöd17.11.10 12:28
Die Textstelle mit dem "nicht schnell vergessen" ist sicher übertrieben, wo ich z.B. die Geburtstage meiner Zwerge gerne mal vergesse, welche für mich, ob wohl Beatles Fan, dann doch wichtiger sind/sein sollten .
Letztendlich finde ich die Art wie es angekündigt wurde gut den, in meiner Wahrnehmung, zeigt es das Apple eben nichts auf die hohen Erwartungen der Fangirls/boys gibt sondern weiter konsequent Ihr Ding durchziehen.

Ich bin in erster Linie Kunde bei Apple weil ich mit den Geräten meine Arbeit schnell und gut erledigen kann, da ist es mir auch egal was Apple mir auf Keynotes etc. als groundbraking, awesome oder eben unvergesslich verkaufen will, dieses entscheid eich dann lieber doch für mich alleine. Apple und gerade Jobs auf seinen Keynotes sind nichts anderes als Rheumadeckenverkäufer auf Kaffefahrten sie schaffen es durch superlative Leute zum Kauf zu animieren.
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