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Office 2021 Lizenzen seit heute ungültig?
Office 2021 Lizenzen seit heute ungültig?
mistamilla
23.10.26
18:22
Seit heute früh sind sämtliche Office 2021 Lizenzen (für Mac) ungültig geworden. Obwohl M$ diese Kauflizenzen zwar seit 13.10. offiziell nicht mehr mit Updates versorgt (die Lizenz aber weiterhin seine Gültigkeit behält), wurde diese Nacht ein Update (16.114.1) eingespielt, welches beim Start einer Office-Applikation lapidar erklärt, dass die (korrekt lizenzierte) 2021er-Lizenz mit dieser Version nicht mehr gültig sei und man doch was neues Kaufen soll.
„ITZA GOOTZIE“
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+7
Kommentare
1
2
>|
TMS
23.10.26
19:36
Uff, das dürfte ein Fehler sein, denn MS will Dir sicher nicht den Kaufpreis erstatten, denke ich.
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-9
bbc
23.10.26
20:31
War gerade auch länger damit beschäftigt.
macOS 15.8.1, Microsoft AutoUpdate hatte Version 16.114.1 installiert. Office Programme öffnen normal aber oben am Fenster erscheint ein Balken mit dem Hinweis das Programm mit Lizenz 2021 ist nicht aktiviert. Aktivierung durch Anmeldung mit Microsoft Konto funktioniert nicht. Entweder Abbruch mit "Versuchen Sie es später nochmals" oder Error 0x0. Im MS Konto ist die Lizenz hinterlegt und sichtbar.
Habe vieles versucht und Office System-Dateien manuell gelöscht. Version 16.101 installiert. Diese konnte aktiviert werden. Office Support für 2021 endete offenbar am 13. Oktober 2026. Eventuell hat das einen Zusammenhang und Microsoft AutoUpdate (4.85) installiert fälschlicher weise eine Version die durch die Lizenz nicht weiter unterstützt wird? Es werden Updates auf 16.114.1 angeboten. Installiere diese aber zurzeit nicht.
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+5
Mendel Kucharzeck
23.10.26
21:42
Laut diversen Posts scheint wohl ein Re-Install der Vorversion zu helfen:
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+9
Accelerator
23.10.26
21:45
Ist mir auch soeben widerfahren - Microsoft Office Office Home & Business 2021 für Mac.
Auf einem Mac hatte ich heute Morgen ein Update von MS Auto Update einspielen lassen, auf dem anderen wohl leichtfertig das Häkchen gesetzt mit der Option automatisch aktualisieren.
Öffnen von Office Dokumenten ist möglich, Änderungen können nicht mehr gespeichert werden.
Bei MS Word nervt zusätzlich ein permanentes Po-Up mit dem EndNote Icon
"A COM exception has occurred. Diese Methode oder Eigenschaft ist nicht verfügbar, weil die Lizenz zur Nutzung dieser Applikation abgelaufen ist."
(Ich habe das EndNote 2025 Plugin für Word installiert - der einzige Grund dafür, warum ich diesen MS-Müll überhaupt auf den Macs ertrage.)
Mein Workaround nun besteht darin, dass ich aus einer TM-Sicherung die Office-Dateien vor dem Update zurückgeholt und im Ordner Programme drüber gebügelt habe - also einfach die drei Dateien (bzw. eher Pakete) namens Microsoft Excel, Microsoft PowerPoint und Microsoft Word.
Danach habe ich in Little Snitch den beiden Prozessen "Microsoft AutoUpdate" sowie "Microsoft Update-Assistent" Web-Zugang blockiert:
Bisher läuft alles wieder wie gewohnt ohne erkennbare Probleme.
Ich bin fassungslos vor Wut über diese Dreistigkeit und freue mich auf den Tag, an dem ich nach Beendigung meiner beruflichen Tätigkeit die komplette Microsoft-💩 endlich von meinen Macs dauerhaft verbannen kann.
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+24
DocTom
23.10.26
22:09
Mendel Kucharzeck
Laut diversen Posts scheint wohl ein Re-Install der Vorversion zu helfen:
Großes Dankeschön, hat einwandfrei geklappt!
Eine Ergänzung: Nach der Reinstallation der Version vom 06.10.2026 eine beliebige Office-Anwendung, beispielsweise Word oder Excel öffnen und dann im oberen Menü „Hilfe“ > „Nach Updates suchen“ wählen. Wenn sich dann „Microsoft AutoUpdate“ öffnet, das Kontrollkästchen „Microsoft-Apps automatisch auf dem neuesten Stand halten“ deaktivieren und die Auswahl bestätigen.
Hilfreich?
+8
silversurfer22
24.10.26
00:27
eine bodenlose Frechheit von MS ... ich habe angefangen, alles auf die Apple Programme umzustellen, was ich regelmäßig nutze (private Nutzung mit wenig richtig Wichtigem)
Für alles andere, Alte, wo ich keine Lust habe, jegliche Verknüpfungen ggfls neu machen zu müssen und die Dateien nur selten genutzt werden, habe ich noch nen Uralt Office unter nem 10.13.x laufen. Nen alter Intel Mac Mini kostet fast nix und ist dafür auch in 10-20 Jahren noch gut genug.
Bei solchen Handhabungen von MS frage ich mich immer mehr, ob es nicht dringend notwendig ist, noch alte Maschinen vorrätig & lauffähig zu halten, die dann völlig autark auch in 20 Jahren noch mit der alten SW funktionieren.
Hilfreich?
+4
Marcel_75@work
24.10.26
08:34
An alle Betroffenen mit der 2021er Lizenz: Ihr könnt doch aber einfach die LTSC-Lizenz von
Office 2024 for Mac
kaufen (kostet keine 30,- Euro) und dann habt ihr wieder bis Q3 / 2029 Ruhe?
Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht …
Und dann vor allem auch den Auto-Updater wieder re-aktivieren, sonst kommen ja keine Updates mehr neuer als 16.140 (zu viel offene CVEs will man ganz sicher nicht haben beim Office-Paket von Microsoft).
PS: Die LTSC-Lizenz ist eine sogenannte Volumen-Lizenz, d.h. kein monatliches Abo sondern ein Einmalkauf. Alles was Ihr da dann braucht, ist der kleine LTSC-Installer, der die Lizenz "scharf schaltet".
PPS:
OnlyOffice
macht ansonsten auch einen ganz wunderbaren Job und das komplett kostenfrei.
Hilfreich?
+5
mistamilla
24.10.26
11:07
Es geht ja mehr um die Tatsache, dass gültige Lizenzen von gestern auf heute ohne Ankündigung nicht mehr funktionieren. Bei den 2019ern war es wenigstens mit Ansage diesen Sommer.
Die LTSC-Lizenzierung könnte man sich auch aus dem Massgrave holen, das ist dann etwa gleich legal, spart sich aber die 30€.
„ITZA GOOTZIE“
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+5
Accelerator
24.10.26
11:18
Marcel_75@work
Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht …
Wie von mistamilla bereits ausgeführt - meine Kritik richtet sich nicht gegen die Tatsache, dass ein Hersteller nach ein paar Jahren Support für sein Produkt beendet, sondern gegen die Art und Weise wie das vonstatten geht:
Ohne jegliche Vorwarnung, dass nach Einspielen des Updates die Funktion des gekauften Produkts beendet wird sofern man nicht ein kostenpflichtiges Upgrade durchführt, lässt MS den Anwender hier vor die Wand laufen. Von anderer Software kenne ich die Vorgehensweise, dass einem vor Installation des Updates zwei Optionen gezeigt werden:
Update einspielen mit der Konsequenz, dass dies ein kostenpflichtiges Upgrade auslöst,
oder darauf verzichten und bei der bisherigen Version ohne künftig weitere Updates verbleiben.
Das so ablaufen zu lassen wie MS es hier getan hat ist einfach hochgradig unanständig - ich möchte nicht wissen wie viele (vielleicht weniger erfahrene) Anwender unter Zeitdruck und mangels anderer gebotener Lösungen dann zähneknirschend einfach das Upgrade auf Microsoft 365 oder wie von Dir beschrieben eine neue Lizenz gekauft haben, was ja nun Zweck des ganzen war:
Umsatz gemacht und Lizenzen verkauft.
Es ist beileibe nicht so, dass mir Verständnis fehlt dafür, dass regelmäßige Produktpflege Geld kosten muss und ich es mir nicht leisten könnte für 30.- EUR jeweils 2024 Lizenzen zu kaufen - die Art und Weise wie MS hier mit seinen Kunden umgeht ist einfach nicht akzeptabel.
Dieser Laden wird an mir nie wieder auch nur einen einzigen Cent verdienen.
Hilfreich?
+16
ttwm
24.10.26
13:19
mistamilla
Bei den 2019ern war es wenigstens mit Ansage diesen Sommer.
Bei mir funktionieren die 2019er Versionen immer noch – also keine Einschränkungen hinsichtlich "read-only"…
Hilfreich?
+1
MikeMuc
24.10.26
15:37
Das viel dämlichere an solchen Aktionen ist doch, das auch noch viele alte Rechner mit alten Systemen eingesetzt werden die für solche „Upgrades“ kein dazu passendes neueres OS installieren können weil Apple es nicht will. Da werde ich so richtig wütend 😡
Hilfreich?
+8
rausche
24.10.26
16:05
Unter /Library/Application Support/Microsoft/MAU2.0 die Microsoft AutoUpdate.app löschen und Office machte keine unfreiwilligen Updates mehr. Funktioniert natürlich nicht wenn die Apps im Apple Appstore geladen wurden.
Hilfreich?
+2
rmayergfx
24.10.26
16:15
Der Fehler ist bei MS bekannt....
https://learn.microsoft.com/en-us/answers/questions/6048297/office-2021-for-mac-activation-failure-valid-licen
https://borncity.com/blog/2026/09/25/wurden-bei-euch-office-installationen-deaktiviert-24-25-sept-2026/
Trifft einige Versionen, nicht nur am Mac.
Workaround:
https://www.reddit.com/r/microsoftoffice/comments/1xcom8p/ms_2021_disabled/
„Der Computer soll die Arbeit des Menschen erleichtern, nicht umgekehrt !“
Hilfreich?
+2
Marcel_75@work
24.10.26
19:21
Ganz ehrlich Leute, aber manchmal finde ich dieses Forum nur noch zum k***** …
Wie kann es sein, dass man einen Hinweis postet, und als "Dank" erhält man mehrfach Minus-Bewertungen?
Ich bin für das Geschäftsgebahren von Microsoft nicht verantwortlich, noch habe ich das an irgend einer Stelle verteidigt!
Und selbst wenn man sich keine neue 2024er LTSC-Version kaufen möchte, kann man wie erwähnt auf OnlyOffice ausweichen (oder etliche andere Alternativen).
Oder eben die Version des alten MS Office "einfrieren".
Hilfreich?
+7
M@rtin
24.10.26
20:36
rmayergfx
Der Fehler ist bei MS bekannt....
...
Ist das wirklich ein Fehler? Im Juni habe ich diesen Artikel bei bei heise.de gelesen:
Hilfreich?
+3
moosegcr
25.10.26
08:11
Bei uns an der Uni fliegt Microsoft deshalb im Office Bereich raus glücklicherweise. Ersetzt wird MS Office durch Softmaker
. Schaut aus wie Office, kann alles wie Office, ist schneller und günstiger... (Warum man an Windows festhält versteh ich allerdings nicht)
Sehr zu empfehlen. Und ist nebenbei bemerkt ein deutsches Produkt meines Wissens...
Hilfreich?
+6
net_zwerg
25.10.26
08:22
Wie kann es sein, dass man einen Hinweis postet, und als "Dank" erhält man mehrfach Minus-Bewertungen?
@Marcel_75@work
ich möchte mich explizit für den Hinweis auf OnlyOffice bedanken - eine Office Suite, die ich bislang noch nicht kannte und die auf den ersten Blick einen extrem guten Eindruck bei mir hinterlassen hat.
Ich habe mich über viele Jahre mit der Kaufversion von MS Office über Wasser gehalten - Hauptgrund war, die Kompatibilität mit Windows-Usern (zum editorischen Bearbeiten von längeren Fachtexten inkl. eingebetteter Tabellen und Abbildungen).
Gut möglich, dass OnlyOffice jetzt mein dauerhafter Ersatz wird und MS Office auf immer meinen Rechner verlässt.
Hilfreich?
+3
Lú
25.10.26
12:01
net_zwerg
ich möchte mich explizit für den Hinweis auf OnlyOffice bedanken
Der Sitz dieses IT-Unternehmens befindet ist in Riga (Lettland), ist aber mehrheitlich in russischer Hand und unterliegt deshalb Sanktionen der EU gegen Russland im Zuge des Überfalls auf die Ukraine.
Hilfreich?
+2
Performant84
25.10.26
12:18
Marcel_75@work
Die LTSC-Lizenz ist eine sogenannte Volumen-Lizenz, d.h. kein monatliches Abo sondern ein Einmalkauf.
Wenn sie nur bis 2029 läuft, ist es kein Einmalkauf.
Marcel_75@work
Verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht …
Der Punkt ist, dass ohne Nachfrage Installationen mit Lizenzen unbrauchbar gemacht wurden, die als Einmalkauf ohne zeitlich begrenzte Nutzung beworben wurden.
Lú
Der Sitz dieses IT-Unternehmens befindet ist in Riga (Lettland), ist aber mehrheitlich in russischer Hand und unterliegt deshalb Sanktionen der EU gegen Russland im Zuge des Überfalls auf die Ukraine.
Nein. Wären sie sanktioniert, dann würden bzw. könnten sie das nicht einfach weiter so von Lettland aus anbieten und verkaufen.
Und selbst wenn die Firma in Russland ansässigen Russen gehört, heisst das nicht, dass sie sanktioniert ist.
Hilfreich?
+2
Lú
25.10.26
12:39
Quelle OnlyOffice Sanktionen:
Mir ging es in erster Linie darum, das Wissen darüber zu verbreiten. Aber:
Hilfreich?
+1
Performant84
25.10.26
12:44
Lú
Quelle OnlyOffice Sanktionen:
Mir ging es in erster Linie darum, das Wissen darüber zu verbreiten. Aber:
Fake news.
Wikipedia verweist übrigens als einzige Quelle auf die TU-Berlin-Webseite, die du hier auch angibst.
Ich bin einzig überrascht, dass es das auf eine vermeintlich seriöse Uni-Webseite geschafft hat. Aber gut… es ist Berlin, also so sehr auch wieder nicht. Und bei der deutschen Wikipedia sowieso nicht, die lassen Fehler bewusst stehen, wenn es nur irgendeine seriös klingende Quelle gibt - auch wenn andere widersprechen.
Die EU-Sanktionsadressaten kann man bei der EU durchsuchen. Und da find ich ad hoc weder Lev Bannov noch Rk-Technology.
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0
sudoRinger
25.10.26
13:15
Sanktioniert ist OnlyOffice nicht (außer jemand findet das hier
). Ascensio System SIA finde ich nicht auf der EU-Liste und Lev Bannov auch nicht.
„Fake news“ ist es trotzdem nicht. Das lettische Register führte Bannov als wirtschaftlich Berechtigten, und die Entwicklung war mal in Nischni Nowgorod. Inzwischen hängt die lettische Firma über eine britische Muttergesellschaft an einer Holding in Singapur. Das sieht nach einer Verschleierung der Eigentümerverhältnisse aus.
Sciebo (die NRW-Hochschulcloud
) hat OnlyOffice im März 2026 wegen der unklaren Russland-Verbindungen abgeschaltet
und durch Collabora ersetzt. Nextcloud, IONOS und andere haben im Sommer den Fork Euro-Office veröffentlicht, der aber keine Desktop-Version hat.
Weiterer Link:
(Borncity)
Ich denke, die Nutzung der Desktop-Version ist vertretbar, wenn man diesen Hintergrund im Kopf behält. Die Cloud-Version würde ich nicht nutzen. Ich bevorzuge als Alternative das schon genannte FreeOffice.
Hilfreich?
+3
Gerhard100
25.10.26
15:21
vielleicht Off-Topic, aber spräche etwas gegen Libre Office?
Es ist komplett kostenlos, hat (nahezu) alle Office Features und kann Office Dateien lesen und bearbeiten und (im Export) Office Dateien erzeugen.
Hilfreich?
+3
ssb
25.10.26
18:54
Gerhard100
vielleicht Off-Topic, aber spräche etwas gegen Libre Office?
Es ist komplett kostenlos, hat (nahezu) alle Office Features und kann Office Dateien lesen und bearbeiten und (im Export) Office Dateien erzeugen.
Ich habe zuvor auch mal OpenOffice probiert - was im Grund nur ein anders verpacktes LibreOffice ist. Ich bin dann zum Original - und bin damit sehr zufrieden.
Alternativ kann man sich auch mal Collabora
anschauen, welches auf LibreOffice basiert, aber etwas angenehmer in der Handhabung ist (und man kann es auch in einer Nextcloud einbinden).
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0
Performant84
26.10.26
00:36
sudoRinger
„Fake news“ ist es trotzdem nicht.
Naja, bezüglich den Sanktionen schon. Also sagen wird es neutraler: es ist wohl einfach falsch.
Die Russlandbeziehungen streite ich nicht ab. Wenn ich da Standort Lettland und Softwareentwicklung lese, zumal, wenn es wie hier keine ganz kleine Klitsche sein kann… da hätte es mich schon ohne weitere Details fast gewundert, wenn da
keine
Russen mit drinsteckten, bzw. verantwortlich zeichnen. Die Namen verraten sonst schnell den Rest.
Frage mich halt nur, was uns diese Information sagen will? Was sollen wir daraus für Schlüsse ziehen?
- Faktisch müssen die ja Jurisdiktion in einem Land wie Lettland (weiter) nutzen, um noch am Weltmarkt tätig zu sein. Alleine wegen dem Zahlungsverkehr
- Es entwickeln halt Russen bzw. stecken Russen dahinter - ja und? Und was ist die Relevanz für mich? Ich hab‘ mit Russland wenig am Hut. Habe ein paar (eingefrorene) russische Aktien, und das war‘s. Keine persönlichen Beziehungen, keine geschäftlichen. Und als Rüstungsfirma würd‘ ich sowieso nicht in irgendeiner ausländisch kontrollierten Cloud hosten.
- Die Software ist ja open-source - wo ist also das Problem?
- Mir wäre auch nicht bekannt, dass die Entwickler jetzt direkt mit dem militärischen Komplex in Russland zusammenhingen bzw. als Militärlieferant dienten? Abgesehen davon, dass Länder, Regierungen und Militärs nunmal allgemein gerne einheimische oder allgemein quelloffene Software-Lösungen einsetzen, um sich nicht von ausländischen Lieferanten abhängig zu machen. Stichwort Daten- und Techniksouveränität.
- Last but not least: Es sind halt Russen - na und? Gibt‘s so viele in Lettland. Heisst ja nicht, dass die alle den Krieg unterstützen. Und bevor jetzt einer sagt, schweigen mache mitschuldig. So einfach ist es für den kleinen Bürger, der nur ruhig seine Brötchen verdienen und sein Leben leben will nun unter einem repressiven Regime auch nicht. Fragt mal, gerade in Deutschland eure Gross- oder Urgrosseltern, was die so letztes Jahrhundert gemacht haben.
Im Endeffekt halte ich dies (die Abschaffung der Unis) irgendwie für einen schnellen, russophoben Reflex. Wäre das jetzt eine Militärfirma oder so… OK. Aber irgendwie finde ich die Problematik an den Haaren herbeigezogen bzw. nur sehr diffus.
Amerikanischer proprietärer Software, geschweige denn US-Clouds würde ich sicher nicht mehr vertrauen.
Hilfreich?
0
sudoRinger
26.10.26
09:21
Performant84
Die Russlandbeziehungen streite ich nicht ab. Wenn ich da Standort Lettland und Softwareentwicklung lese, zumal, wenn es wie hier keine ganz kleine Klitsche sein kann… da hätte es mich schon ohne weitere Details fast gewundert, wenn da
keine
Russen mit drinsteckten, bzw. verantwortlich zeichnen. Die Namen verraten sonst schnell den Rest.
Entwickelt wurde OnlyOffice von NKT in Nischni Nowgorod, also in Russland und nicht von Russen in Lettland. Die lettische Gesellschaft war die Vertriebsgesellschaft für EU und USA.
Bannov hat neben NKT, wo OnlyOffice entwickelt wurde, auch R7 gegründet, und R7-Office ist der OnlyOffice-Fork, der in Russland im Rahmen der Importsubstitution an Behörden geht.
Die Probleme mit den USA sind anderer Art. Cloud Act, Marktmacht der Tech Konzerne. Russland betreibt dagegen gezielt Sabotage gegen europäische Infrastruktur. Und hinter Angriffen auf Unternehmen stehen regelmäßig russische Hackergruppen.
Ausgeliefert werden Updates vom Hersteller und niemand prüft, ob sie dem veröffentlichten Code entsprechen, z.B so wie bei xz-utils
. Dort steckte die Backdoor im Release und nicht im Repository. In der Cloud-Version merkt man nicht einmal, wenn sich der Code auf dem Server ändert.
Hilfreich?
+3
Marcel_75@work
26.10.26
10:58
Performant84
Wenn sie nur bis 2029 läuft, ist es kein Einmalkauf.
…
Der Punkt ist, dass ohne Nachfrage Installationen mit Lizenzen unbrauchbar gemacht wurden, die als Einmalkauf ohne zeitlich begrenzte Nutzung beworben wurden.
Bei LTSC ist es ist ein Einmalkauf für MS Office 2024, 2021, 2019 usw. und man bekommt für jeweils knapp 5 Jahre Updates.
Die Software läuft weiter, aber eben nur bis zu einer bestimmten Version – man bekommt dann einfach keine neueren Updates mehr.
Und der Fehler den Microsoft jetzt bei der 2021er Version gemacht hat ist, dass diese nicht (wie normalerweise üblich) "eingefroren" wurde mit dem Hinweis, dass es mit dieser Lizenz keine weiteren Updates geben wird (genau so funktionierte es nämlich u.a. mit der 2016er und 2019er Version).
Ich finde 30,- € alle 5 Jahre für so ein Produkt auch völlig i.O. und transparent, aber das muss am Ende natürlich jeder selbst wissen, ob das "passt".
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0
Peanuts
26.10.26
14:08
Was ist denn der Unterschied zwischen der Long-Term Servicing Channel (LTSC) und der regulären Office 2024 Home Version für ~100 Euro. Ich habe vor ein paar Monaten, die reguläre gekauft.
Hilfreich?
+2
konnektor
26.10.26
14:33
Performant84
Wenn sie nur bis 2029 läuft, ist es kein Einmalkauf.
Wenn ich im Supermarkt eine Banane kaufe und nicht einen Vertrag zur regelmäßigen Belieferung von Bananen abschließe, ist das doch auch ein Einmalkauf, unabhängig von der Haltbarkeit der Banane und wie oft ich sie "nutzen" kann.
Ich kann Marcel_75@work nur zustimmen, die Darlegung von Tatsachen hat weder was mit der eigenen Zustimmung oder Ablehnung zu tun und auch nicht mit "wünsch dir was". Niemand wird hier das Geschäftsgebaren von Microsoft ernsthaft verteidigen wollen aber gerade deswegen ist es naiv zu glauben oder zu hoffen, dass eine Software für eine einmalige Summe bis in alle Ewigkeit läuft.
Hilfreich?
-2
WollesMac
26.10.26
16:01
jedenfalls scheint insgesamt der Wurm drin zu sein!
Vorgestern die neue LTSC-Lizenz für das Office 24 für etwas über 30,-€ bei Mysoftware gekauft. Deinstallation und Installation war etwas hakelig aber es klappte. Heute ploppten die ersten Updates auf - Installiert - Lizenz wieder ungültig und irgendwie bin ich wieder auf office 21 "gefallen" (Version 16.114.1) ...
Hilfreich?
+2
Marcel_75@work
26.10.26
16:32
WollesMac: Das häufigste Problem was ich in dem Zusammenhang bisher beobachtet habe war, dass doch noch Microsoft-Accounts "eingeloggt" waren – also bitte mal sicherstellen, dass Du in Word usw. auf alle Fälle nicht mit irgend einem Account eingeloggt bist.
Habe sogar schon erlebt, dass Leute sich das 3x ausloggen mussten, da (ohne dass Ihnen das bewusst war) mehrere Accounts parallel darin angemeldet waren.
Da muss dann also "Anmelden" stehen im Startfenster, nur dann ist niemand eingeloggt.
Und dann gäbe es auch noch das
Microsoft Office Reset
von Paul Bowden (wird aber soweit ich weiß seit Version 1.9.1 leider nicht mehr weiterentwickelt).
Das ist ein Skript (verpackt in einem PKG) und kann dies hier:
Hilfreich?
+2
WollesMac
26.10.26
16:50
Marcel_75@work
Vielen herzlichen Dank. Eingeloggt war ich wohl tatsächlich bei diesem Updatekrampf. Ich teste Deine Tipps morgen in Ruhe aus.
Hilfreich?
+2
sudoRinger
26.10.26
17:07
Marcel_75@work
Bei LTSC ist es ist ein Einmalkauf für MS Office 2024 ...
Die LTSC-Lizenz habe ich nur für den Mac gefunden. Gibt es diese Art von Lizenz auch für Windows?
Hilfreich?
0
Marcel_75@work
26.10.26
17:55
sudoRinger
Die LTSC-Lizenz habe ich nur für den Mac gefunden. Gibt es diese Art von Lizenz auch für Windows?
Für Windows kostet diese LTSC-Lizenz sogar nur knapp 20,- Euro:
Hilfreich?
+1
Marcel_75@work
26.10.26
18:15
Habe das Spielchen auch gerade einmal "live" durch – das sauberste und verlässlichste war da tatsächlich folgende Vorgehensweise:
1) Unter
die aktuelle Version des
Microsoft_Office_Reset_2.0.0.pkg
herunterladen und ausführen (da der Lizenz-Reset allein nicht ausreichte, habe ich einfach alles entfernen lassen, was mit Microsoft zu tun hat).
Danach 1x neu starten, damit auch Caches etc. zuverlässig bereinigt sind.
2) Die passende Version des aktuellen Microsoft Office Installer for Mac herunterladen:
•
Office Suite Standard
(Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, OneDrive & MAU)
•
Office Suite Business Pro
(Word, Excel, PowerPoint, Outlook, OneNote, OneDrive, MAU, Teams & a shim to Defender)
•
Office Suite Home & Student
(Word, Excel, PowerPoint, OneDrive, & MAU)
Achtung:
Egal welchen dieser Installer man wählt – vor dem eigentlichen installieren auf "Anpassen" gehen und dann z.B. nur Word, Excel, PowerPoint und den Auto-Updater auswählen (also alles andere deselektieren).
3) Erst im letzten Schritt den LTSC-Installer ausführen (der dann die Volumen-Lizenz "scharf schaltet").
4) Beim ersten Start von Word, Excel und PowerPoint immer "Anmeldung überspringen" auswählen (denn nur dann funktioniert die LTSC-Lizenz zuverlässig).
Hilfreich?
+5
Performant84
26.10.26
18:49
konnektor
Wenn ich im Supermarkt eine Banane kaufe und nicht einen Vertrag zur regelmäßigen Belieferung von Bananen abschließe, ist das doch auch ein Einmalkauf, unabhängig von der Haltbarkeit der Banane und wie oft ich sie "nutzen" kann.
Touché zum Einmalkauf.
Eine Banane ist aber Verbrauchsgegenstand bzw. -ware. Software nicht.
Bei gekaufter Banane entspricht die Verderblichkeit der allgemeinen Kundenerwartung. Bei Software nicht.
Wir reden ja hier nicht davon, dass die Software auf einem aktualisierten Betriebssystem nicht mehr technisch unterstützt wird. Wir reden hier davon, dass sie auch auf einem unveränderten System unbrauchbar gemacht wird.
Und dass man alte, zu aktivierende Software auch heute noch aktivieren kann, das kriegt Microsoft sonst doch auch hin (e.g. Windows XP).
Hilfreich?
+2
Wauzeschnuff
27.10.26
05:18
ssb
Ich habe zuvor auch mal OpenOffice probiert - was im Grund nur ein anders verpacktes LibreOffice ist. Ich bin dann zum Original - und bin damit sehr zufrieden.
Äh, historisch ist Libreoffice ein Klon von OpenOffice (welches wiederum ein Klon StarOffice ist), siehe:
https://de.libreoffice.org/about-us/chronik/
„Das Original“ ist hier also eher OpenOffice.
Hilfreich?
0
WollesMac
27.10.26
09:59
Marcel_75@work
super vielen Dank, mit Deiner Anleitung hat jetzt alles geklappt, incl. Updates.
(durchgeführt auf iMac i9, Mac OS 15.8.1)
Hilfreich?
+2
macblubb
27.10.26
12:10
Danke an
Accelerator und
DocTom, Posts vom 23.10.
So ähnlich habe ich jetzt auch die alten Versionen wieder hergestellt, ohne Deinstallieren/Reinstallieren etc.:
Also, ich habe jetzt einfach nur aus dem Time Machine Backup die Programme (Word, Excel, Powerpoint) gegen die Version 16.113.3 (vor 6.10.2026) ersetzt (macOS 27.0.1).
AutoUpdate kann auf der neuesten Version bleiben, habe ich also nicht ersetzt.
Vorab aber unter der Version 16.114 bei z.B. Word unter Hilfe/Nach Updates suchen, den Haken beim Kästchen "Microsoft-Apps automatisch auf dem auf dem neuesten Stand halten" entfernt.
Funktioniert bislang. Man kann/darf dann später nach Updates suchen, aber natürlich nicht auf aktualisieren drücken.
Wer weiss vielleicht kommt irgendwann ein Update vom Microsoft, dass wieder funktioniert.
„Don't touch anything and don't go to the toilet!“
Hilfreich?
+1
konnektor
27.10.26
12:32
Performant84
Bei gekaufter Banane entspricht die Verderblichkeit der allgemeinen Kundenerwartung. Bei Software nicht.
Wie geschrieben, ich will das Geschäftsgebaren von Microsoft gar nicht ernsthaft verteidigen und mir ist auch bewusst, den Bananenvergleich ist weit hergeholt. Was isch ernsthaft in Frage stelle, dürfen wir bei Software tatsächlich diese Erwartung haben?
Wir reden ja hier nicht davon, dass die Software auf einem aktualisierten Betriebssystem nicht mehr technisch unterstützt wird. Wir reden hier davon, dass sie auch auf einem unveränderten System unbrauchbar gemacht wird.
Auch auf die Gefahr hin hier wieder mit Weia aneinander zu geraten, aktualisierte Betriebssysteme sind nicht das Einzige, was Softwarepflege nach sich zieht.
Und dass man alte, zu aktivierende Software auch heute noch aktivieren kann, das kriegt Microsoft sonst doch auch hin (e.g. Windows XP).
Das werden Überlegungen im Einzelfall sein. Alte Betriebssysteme werden immer noch "neu" installiert, um noch ältere Systeme abzulösen. Die Entscheidung wir nach der Abwägung Aufwand gegen Ertrag fallen. Welchen Ertrag hat ein Hersteller aus Update-unwilligen Kunden?
Um mal vom Obst wegzukommen, als IT Firma kannst Du Wartungsverträge (vergleichbar Abo) anbieten oder Feuerwehr spielen. Bei der Feuerwehr Methode kannst Du nur verlieren, da die Kunden trotzdem die Erwartung haben, ihnen wird sofort geholfen, Du hältst die Tools vor um zu helfen, Du hättest eigentlich schon vorher von der Möglichkeit eines Problems wissen sollen. Insgesamt, es soll einfach alles funktionieren, dauerhaft.
Nun, all das wäre mit einem Wartungsvertrag problemlos möglich. Aber trotz aller Erklärung, es gibt Kunden, die weigern sich standhaft, weil das Geld kostet!
Hilfreich?
+1
silversurfer22
27.10.26
13:03
Das, was mich (uns) aufstößt ist nicht, das ggfls Updates bezahlt werden müssen, oder das ein Programm unter einem neueren OS nicht mehr lauffähig ist, sondern das ein Einmalkauf eben nicht dauerhaft, vollständig, mit den beim Kauf zugesicherten Funktionen, weiter nutzbar ist. Beim Kauf gab es mWn kein Ablaufdatum für die Nutzung.
Und genau DA hat MS einfach Mist gemacht / ein schlechtes Geschäftsgebaren.
Auch mit einem Wartungsvertrag würde man nicht umhin kommen, eine neuere Programmversion zu kaufen, auch wenn das OS beibehalten würde (wenn man die angebotenen Updates hätte durchlaufen lassen)
Naja, es gibt ja jetzt einen work arround, wie es wieder hinzubiegen ist ... EUCH ein DANKE dafür
konnektor
Um mal vom Obst wegzukommen, als IT Firma kannst Du Wartungsverträge (vergleichbar Abo) anbieten oder Feuerwehr spielen. Bei der Feuerwehr Methode kannst Du nur verlieren, da die Kunden trotzdem die Erwartung haben, ihnen wird sofort geholfen, Du hältst die Tools vor um zu helfen, Du hättest eigentlich schon vorher von der Möglichkeit eines Problems wissen sollen. Insgesamt, es soll einfach alles funktionieren, dauerhaft.
Nun, all das wäre mit einem Wartungsvertrag problemlos möglich. Aber trotz aller Erklärung, es gibt Kunden, die weigern sich standhaft, weil das Geld kostet!
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+3
Marcel_75@work
27.10.26
13:47
Man muss dabei deutlich unterscheiden: Es endet der Support, nicht die unbefristete Lizenz!
Und ja, Microsoft hat bei der 2021er Version einen 'bug' dahingehend, dass das Office-Paket einfach weiter aktualisiert wurde, anstatt es beim Stand 16.114 einzufrieren.
Denn ab 16.114.1 funktioniert nur noch die 2024er Lizenz, bis 16.114 aber die 2021er Lizenz.
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-1
silversurfer22
27.10.26
15:58
mir ist der Unterschied schon bewußt ...
gerade weil der Automatismus dafür verantwortlich ist, mit dem das Programm voreingestellt ausgeliefert wurde, sehe ich noch immer MS in der Pflicht, da nachzubessern
Hilfreich?
+1
adiga
27.10.26
17:12
Ich habe mir auf die billige Art geholfen. Habe aus einer Sicherung vor dem Update Excel ins Programm Verzeichnis kopiert (die neuere Version wurde dabei gelöscht) und es scheint wieder zu funktionieren. Mal schauen, wielange es so bleibt.
Hilfreich?
0
konnektor
28.10.26
07:48
silversurfer22
Beim Kauf gab es mWn kein Ablaufdatum für die Nutzung.
Du wirst beim "Kauf" jeder Software im Kleingedruckten einen Passus finden, in dem von einer "zeitlich begrenzten Überlassung" die Rede ist. Außerdem wird bei einiger Software auch ein zu erwartender Zeitraum der Unterstützung mitgeteilt. Danach kann, muss die Software aber nicht funktionieren, auch wenn das System darunter nicht verändert wurde.
Nur zur Sicherheit, ich verteidige das nicht, ich stelle es nur fest. Und ich wundere mich, wie man trotz gängiger Praxis was anderes erwartet.
Hilfreich?
+1
Performant84
28.10.26
08:05
konnektor
Du wirst beim "Kauf" jeder Software im Kleingedruckten einen Passus finden, in dem von einer "zeitlich begrenzten Überlassung" die Rede ist. Außerdem wird bei einiger Software auch ein zu erwartender Zeitraum der Unterstützung mitgeteilt. Danach kann, muss die Software aber nicht funktionieren, auch wenn das System darunter nicht verändert wurde.
Nur zur Sicherheit, ich verteidige das nicht, ich stelle es nur fest. Und ich wundere mich, wie man trotz gängiger Praxis was anderes erwartet.
„Gängige Praxis“ ist aber, dass installierte Software auf dem gleichen System weiter funktioniert. Und nicht, dass sie einfach aufhört (nochmal: auf dem gleichen System). Zumal hier ja kein Zeitraum mitgeteilt wurde.
Oder um es mit Microsofts damaligem Vice President for Microsoft 365 zu schreiben (Hervorhebung meine):
„Unser
zeitlich unbefristeter
Release für Privatpersonen, Office 2021, wird am 5. Oktober allgemein verfügbar sein.“
https://news.microsoft.com/de-de/office-2021-ltsc-allgemein-verfuegbar/
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+1
s-cope
28.10.26
08:40
Die Version 114.3 (26102720) wurde mir heute angezeigt. Funktioniert 2021 wieder?
Ich kann es leider nicht testen, da eine Lizenz für 2024 vorliegt.
Hilfreich?
+3
konnektor
28.10.26
08:58
Performant84
„Gängige Praxis“ ist aber, dass installierte Software auf dem gleichen System weiter funktioniert.
Mit gängiger Praxis meinte ich sich im Kleingedruckten das Recht zuzusprechen jederzeit die Funktionalität zu kappen, und ja, ich bin mir bewusst, dass dies in der Rechtsprechung bereits als ungültig eingestuft wurde. Ich sage doch nur, wenn ich so etwas lese, kommen solche Klopse für mich nicht unerwartet.
Und was irgendwelche VPs bei der Präsentation sagen, ist für mich schlicht Werbung.
Hilfreich?
+2
silversurfer22
28.10.26
09:29
naja, es wäre interessant, ob die Rechtssprechung das auch so sieht
, das eine Aussage von einem VP als Werbung zu sehen ist. Für mich ist das Zusicherung einer Funktion ... und die hieß unbefristet
Hilfreich?
+2
Marcel_75@work
28.10.26
09:38
silversurfer:
Was ist so schwer daran zu verstehen, dass die Software weiterhin funktioniert, nur eben keine weiteren Updates mehr bekommt?
Wir sind ja alle bei Dir, das so eine LTSC-Lizenz wenn man so will "auch nur ein 5-Jahres-Abo" ist und somit genau genommen kein "echter" Einmalkauf.
Bedenke: Das Office-Paket funktioniert dann ja weiter, aber eben nur bis Version x.xx – was ist so schwer daran, das zu akzeptieren?
Und noch einmal: Ich persönlich bin der Letzte, der Microsoft verteidigen möchte (dafür machen uns die Produkte speziell dieses Herstellers viel zu viel Ärger unter macOS), aber so ist nun mal die Situation.
Hilfreich?
-3
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