iSCSI-Fragen

Hi,

wenn man Laufwerke an den Server anschließt und per Netzwerk darauf zugreift, behandelt Mac OS X sie anders als lokale Laufwerke. So sichert Time Machine nicht die Daten, von dort geöffnete Dokumente unterstützen keine Versions usw.

Daher nun meine Idee, die dort angeschlossenen Laufwerke per iSCSI zu Verfügung zu stellen. Leider weiß ich über iSCSI zu wenig, daher kann es sein, dass meine Idee gar nicht funktioniert. Deswegen hoffe ich auf Hinweise von Euch.

Ich stelle mir das so vor:
Festplatte an den Server (Mac mini) anschließen und globalSAN iSCSI () installieren und diese dann per Ethernet als iSCSI-Laufwerke freigeben, so dass ich sie als lokale Laufwerke am Arbeitsrechner verwenden kann. Doch da gibt es wohl einiges zu beachten, oder?

Erstens:
Ich darf wohl nur von einem Rechner darauf zugreifen, richtig?

Zweitens:
Ich kann die Daten nicht über das normale Ethernet übertragen, wenn ich es richtig verstanden habe. verwende ich das Ethernet für iSCSI, kann ich es nicht mehr für das normale Ethernet verwenden, oder?

Brauche ich in dem Fall zwei Ethernet-Anschlüsse am Computer?

Ist sonst etwas zu beachten?

Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.

Kommentare

Gerhard Uhlhorn
Ich stelle mir das so vor:
Festplatte an den Server (Mac mini) anschließen und globalSAN iSCSI () installieren und diese dann per Ethernet als iSCSI-Laufwerke freigeben, so dass ich sie als lokale Laufwerke am Arbeitsrechner verwenden kann. Doch da gibt es wohl einiges zu beachten, oder?
Diese Software müßte auf jedem Mac installiert werden, von dem Du iSCSI Targets aus mounten willst.

Für den Server wäre diese Software notwendig: , oder man nimmt ein NAS mit iSCSI Support, oder einen Linux Server, oder ein ausgewachsenes SAN, oder, oder, oder …
Gerhard Uhlhorn
Erstens:
Ich darf wohl nur von einem Rechner darauf zugreifen, richtig?
iSCSI hat diese Einschränkung nicht. Aber die Filesysteme für den Mac dürften alle diese Einschränkung haben. Unter Linux könntest Du z.B. GFS2 Targets von bis zu 16 Computern mounten. Du bräuchtest ein sogenanntes shared Filesystem, ob es so etwas für OS X gibt, weiß ich nicht.
Gerhard Uhlhorn
Zweitens:
Ich kann die Daten nicht über das normale Ethernet übertragen, wenn ich es richtig verstanden habe. verwende ich das Ethernet für iSCSI, kann ich es nicht mehr für das normale Ethernet verwenden, oder?
Es sollte problemlos funktionieren. Man trennt normalerweise wegen des Traffics auf, und man fährt deshalb oftmals mehrere VLANs wegen der Sicherheit. D.h. iSCSI wird in einem separaten logischen VLAN benutzt, und der Rest des Traffics läuft über ein anderes logisches VLAN. Keine Ahnung ob da OSX mitspielt und einen VLAN-fähigen Switch bräuchte man auch noch. Die Managed Switche fürs Rack haben das alle, aber ein Rack Switch am Arbeitsplatz?
Ich sehe gerade OS X unterstützt VLANs.
… oder man nimmt ein NAS mit iSCSI Support …
Könnte man, allerdings möchte ich mein vorhandenes Equipment verwenden.

Und da ich nur 3 Macs habe, ein Arbeitsgerät, einen Server und einen Hilfsrechner (=alter Mac), und ich nur einige Serverplatten als lokale Platten am Arbeitsrechner haben will, sie räumlich aber beim Server stehen bleiben sollen, scheint mir das eine sinnvolle Lösung zu sein.
Man trennt normalerweise wegen des Traffics auf, und man fährt deshalb oftmals mehrere VLANs wegen der Sicherheit.
Das wäre in meinem Ein-Mann-Büro wohl nicht notwendig.
Gerhard Uhlhorn
… oder man nimmt ein NAS mit iSCSI Support …
Könnte man, allerdings möchte ich mein vorhandenes Equipment verwenden.
Es geht dabei um die Frage, ob es überhaupt stabil läuft und ob sich der Spaß finanziell rentiert. Wenn ein NAS billiger ist oder stabiler läuft ist das der zu bevorzugende Weg.

Die Attotech iSCSI Initiator Software soll die bessere Software sein. Allerdings bietet wohl nur StudioNetworksSolution eine iSCSI Target Software für OSX an.
Gerhard Uhlhorn
Und da ich nur 3 Macs habe, ein Arbeitsgerät, einen Server und einen Hilfsrechner (=alter Mac), und ich nur einige Serverplatten als lokale Platten am Arbeitsrechner haben will, sie räumlich aber beim Server stehen bleiben sollen, scheint mir das eine sinnvolle Lösung zu sein.
Im Netz ist das ziemlich egal. Ob der "Kasten" nun per GbE ans Netz angeschlossen ist, oder per TB am Mini Server macht für die iSCSI Initiators auch keinen nennenswerten Unterschied. Einzig könnte man mit dem direkten Anschluß am Server eine Initiator Lizenz einsparen.
Danke. Eine Lizenz kostet ca. 90 Euro, und das ist schon okay.
Ono
Die 90 Euro sind aber nur eine Rechnerlizenz für den globalSAN iSCSI Initiator. Was die iSCSI Target Software Xtarget für den Server kostet ist auf der Webseite nicht einmal angegeben. Wenn ich die FAQ richtig interpretiere, ist für Xtarget sogar ein USB Dongle erforderlich.
Ich habe es so verstanden, dass man eine Lizenz auf dem Server braucht, welcher das Laufwerk per iSCSI zur Verfügung stellt, und eine weitere Lizenz am Arbeitsrechner, welcher das iSCSI-Laufwerk nutzen will.
looser
Gerhard Uhlhorn
Hi,

wenn man Laufwerke an den Server anschließt und per Netzwerk darauf zugreift, behandelt Mac OS X sie anders als lokale Laufwerke. So sichert Time Machine nicht die Daten, von dort geöffnete Dokumente unterstützen keine Versions usw.


Ich verstehe den Hintergrund nicht ganz. Was willst Du denn eigentlich machen? Datensicherung des Servers am Client? Und unklar ist mir auch die Aussage... von dort geöffnete Dokumente ....?

Vielleicht kann ich dann den Sinn eines ISCSIs-Laufwerk erfassen und weiterhelfen!
„© looser@macbay.de“
Beim Arbeiten mit Dokumenten und mit Time Machine werden lokale Laufwerke und Netzwerk-Laufwerke unterschiedlich behandelt.

Beispiel:
Wenn ich meinen Jobordner auf dem Netzwerk-Volume habe, und ich dort versehentlich eine Datei lösche oder verändere, so kann ich sie nicht vom lokalen Rechner aus per Time Machine wieder herstellen. Das geht – wenn überhaupt – nur am Server selbst, an dem die Platte angeschlossen ist. Bei einem reinen NAS (ohne Mac OS X als Server) geht das gar nicht.

Noch ein Beispiel:
Wenn ich z.B. ein Pages-Dokument von einem Netz-Volume aus öffne, dann speichert Pages keine Versionen des Dokuments, und kann das Dokument auch nicht auto-speichern. Und das ist eine von mir sehr intensiv genutzte Technologie und mir sehr wichtig.

Deswegen müssen alle Laufwerke als lokale Laufwerke angeschlossen sein. Allerdings will ich sie wegen Lärm nicht im Zimmer haben.

Alternativ wäre ein sehr langes optisches Thunderbolt-Kabel.

MTN: Wieso bekommt Ihr es eigentlich nicht hin angehängte Bilder scharf darzustellen? Braucht Ihr vielleicht Nachhilfe im Programmieren?
looser
Ok, jetzt verstehe ich ein bisschen mehr, aber noch nicht alles! Dafür wäre eine Netzwerk-Übersicht notwendig. Denn jetzt kam noch ein NAS hinterher, welches ich im ersten Thread nicht gesehen habe.

Aber egal. Setzt Du denn überhaupt die Mac OS X-Server auf Deinem Mini ein? Denn darüber kann man die Dateien durchaus speichern, wenn die Laufwerke (auch die externen) entsprechend freigegeben wurden. Wahrscheinlich liegt dort Deine Problematik. Somit wäre diese Fehlermeldung (Bild) hinfällig. Und wenn es sich ferner darum dreht, gelöschte Dateien wieder herzustellen, empfehle ich Dir ein anderes Programm. Denn TimeMachine ist in diesem Punkt überfordert und arbeitet bei nur an einem Rechner. Nämlich dem meiner Frau .

Den Rest, beruflich und privat, decke ich oberflächlich mit Synchronize ab. Ein Programm, welches sehr gut für die unterschiedlichen Anforderungen einstellbar ist.

Das ganze Equipment wäre dann bei dieser Umsetzung nicht so kostenintensiv wie iSCSI. Und Du bleibst in einer Welt.

Allerdings musst Du in der Lage sein den Mac_Server richtig zu konfigurieren.
„© looser@macbay.de“
blubblablax
Wenn es unbedingt Spotlight über das Netz sein muss, ist iSCSI vielleicht ein Ansatz. Leider ist iSCSI aus der Sicht von Apple augenscheinlich unnötiger Enterprise-Kram und wird daher nicht nativ unterstützt (reine Beobachtung, soll keinen Flamewar starten).

Ob die Lösungen von Atto oder globalSAN es funktionsfähig über das nächste System-Update schaffen, ist aus den Erfahrungen mit Zusatz-Dateisystemen (NTFS, EXT) auch kritisch zu beäugen.

Hier gilt es zunächst, den zu erwartenden Komfortgewinn der Datensicherheit gegenüber zu stellen. iSCSI liefert Blockdevices über das Netz, welche sich remote, d.h. auf dem NAS nicht unbedingt einfach in ein Backup schieben lassen. (Hinweis: hier ist uns kürzlich ein RAID6 um die Ohren geflogen, weil zeitgleich Samstag Nacht 3 HDDs ausgefallen sind gut, dass wir ein separates Backup vom RAID hatten...) Ein automatisches inkrementelles Backup des SAN fällt ohne Unterstützung durch den Rechner, der am iSCSI als Initiator hängt flach.

Vorzüge und Einsatzgebiete für iSCSI: Server-Virtualisierung mit flexiblem I/O über SAN ist wohl das Killerfeature. Ich hatte für mich vor einer Weile (Anfang 2007) ein SAN auf Linux-Basis aufgesetzt, bei der die RAIDs als iSCSI Targets an die von Clients erreichbaren Server durchgereicht wurden, so dass die Server-VMs flexibel auf die verfügbaren Plattformen verteilt werden konnten. Aus meiner Erfahrung läuft so ein Setup durchaus stabil (lies: seitdem), wobei mir persönlich die Performance nicht reichte.

Zur Ethernet-Frage: das Killerfeature von iSCSI ist die Kompatibilität mit bestehenden Ethernet-Infrastrukturen. Man kann kostengünstig auf Verkabelung und aktive Technik zurückgreifen (gegenüber Infiniband oder FC). Unterhalb von 10GE sollte man IMHO heutzutage nicht mehr starten, wenn man es ernst meint. iSCSI baut normale TCP-Verbindungen über IP auf und ist demzufolge absolut kompatibel mit jedweden LAN- und WAN-Topologien. Es macht nur über größere Distanzen aufgrund der Latenzen und der begrenzten Bandbreite nicht viel Sinn.

Weiterhin ist abseits des Home-Office der Sicherheitsaspekt zu beachten. So etwas wie iSCSI gehört in ein dediziertes und zugenageltes VLAN (siehe auch oben im Thread).

Die Beantwortung von "erstens" steht weiter oben im Thread (gfhfkgfhfk): Bei HFS als Dateisystem ist nur ein Initiator gleichzeitig zulässig.

Falls Du iSCSI ohne Risiko ausprobieren möchtest, böte sich eine Linux-Distribution in einer VM zum testen an: Kostet "nur" Zeit, bietet reichlich Möglichkeiten zum Debugging und eine hohe Wahrscheinlichkeit, die gleiche Software vorzufinden die auch auf dem NAS laufen würde...

Ich würde vom Produktiveinsatz von iSCSI in Mac-Umgebungen derzeit eher abraten.

Alternativvorschlag: Bei aktuellen Macs ist Thunderbolt die schnellste I/O Schnittstelle und für externe Speicherlösungen prädestiniert.
„goto fail;“
Der Screenshot ist entstanden, als ich die Pages-Datei von einem freigegebenen Server-Volume geöffnet habe. Und ich sehe keine Möglichkeit bei „Dateifreigabe“ etwas anderes einzustellen.
Setzt Du denn überhaupt die Mac OS X-Server auf Deinem Mini ein?
Ja, das mache ich.
Dafür wäre eine Netzwerk-Übersicht notwendig.
Einen neuen iMac (Arbeitsrechner), einen Mac mini mit OS X Server, einen alten iMac, und alles verbunden über Gigabit-Ethernet. Alle Systeme 10.8.3.
Arbeitsrechner steht im Büro, Server im Flur, alter iMac im Wohnzimmer.
Und wenn es sich ferner darum dreht, gelöschte Dateien wieder herzustellen, empfehle ich Dir ein anderes Programm. Denn TimeMachine ist in diesem Punkt überfordert und arbeitet bei nur an einem Rechner.
Eben. Deswegen will ich die Laufwerke mit iSCSI als lokale Laufwerke verfügbar machen. Andere Backup-Lösungen habe ich alle bekannten durchprobiert, auch Synchronize, von der ich sogar eine Lizenz habe, Retrospect, SuperDuper, Carbon Copy Cloner, Smart Backup usw. usw. usw. Keine von denen ermöglicht mir vor der Wiederherstellung in die Datei hineinzuschauen. Außerdem habe ich dann nicht das Backup innerhalb von Pages, Numbers Latexian usw. (Versions heißt das wohl, glaube ich: )
looser
Gerhard Uhlhorn
Der Screenshot ist entstanden, als ich die Pages-Datei von einem freigegebenen Server-Volume geöffnet habe. Und ich sehe keine Möglichkeit bei „Dateifreigabe“ etwas anderes einzustellen.


Und genau dort solltest Du nachsetzen. Denn, wenn hier die Einstellungen stimmen (neben den allgemein bekannten Apple-Problemen), sollte diese Schwierigkeit nicht auftauchen.

Wie gibst Du die Daten frei? AFP, SMB etc.? Und welche Rechte-Einstellungen verwendest Du dafür: ACL und/oder POSIX?

Das geht in die Tiefe und fernmündlich ist man dann kaum noch in der Lage Dir weiterzuhelfen. Ich würde mich an einen Admin wenden, der in Deiner Nähe wohnt und sich Deiner Problematik vor Ort annimmt.

Und ein Programm, welches mir die Vorschau vor der Wiederherstellung ermöglicht, ist mir nicht bekannt. Archiware kann das vielleicht? Aber dazu habe ich keine Erfahrung.
„© looser@macbay.de“
Ono
Gerhard Uhlhorn
Ich habe es so verstanden, dass man eine Lizenz auf dem Server braucht, welcher das Laufwerk per iSCSI zur Verfügung stellt, und eine weitere Lizenz am Arbeitsrechner, welcher das iSCSI-Laufwerk nutzen will.

Auf dem Server muß eine Software installiert werden, die ein iSCSI Target bereit stellt, das wäre in dem Fall z.B. Xtarget . Auf dem Computer, der auf dem iSCSI Speicher zugreifen will, benötigt man einen iSCSI Initiator z.B. eben . Soll dann sogar noch von mehreren Computer auf das gleiche iSCSI Target zugegriffen werden, sind weitere Softwarelösungen erforderlich.
Ono
Preis von Xtarget nach Internetrecherche 899,00$. Ein Video zur Funktion hier:
meltingmind
wird bei den Preisen und dem Einsatzgebiet nicht dann langsam ein gebrauchtes FC-System die bessere Alternative?
Gebrauchte 2 GBit FC Systeme gibt es schon im dreistelligen Bereich, dazu noch ein FC auf Thunderbolt HBA und dann zwei Kabel ziehen und schon hast Du 4 Gbit Speed.
Gerhard Uhlhorn
Ich habe es so verstanden, dass man eine Lizenz auf dem Server braucht, welcher das Laufwerk per iSCSI zur Verfügung stellt, und eine weitere Lizenz am Arbeitsrechner, welcher das iSCSI-Laufwerk nutzen will.
Es werden die Lizenz für den Initiator und das Target benötigt, das sind zwei unterschiedliche Lizenzen! Das Target läßt sich durch ein NAS mit iSCSI Target Support ersetzen. Das dürfte für Dich am leichtesten zu administrieren sein. Wenn das nicht mehr ausreicht, muß ein richtiger Server her, d.h. eine Windows oder Linux Box mit passender Server Hardware. So wie Du Dich bisher geäußert hast, ist das eher nichts für Dich.

Wenn Du bei Deinen iSCSI Ansatz bleibst, würde ich Dir zu
Attotechs Xtend SAN raten und dazu ein NAS - etwa von Synology.
blubblablax
Zur Ethernet-Frage: das Killerfeature von iSCSI ist die Kompatibilität mit bestehenden Ethernet-Infrastrukturen. Man kann kostengünstig auf Verkabelung und aktive Technik zurückgreifen (gegenüber Infiniband oder FC). Unterhalb von 10GE sollte man IMHO heutzutage nicht mehr starten, wenn man es ernst meint. iSCSI baut normale TCP-Verbindungen über IP auf und ist demzufolge absolut kompatibel mit jedweden LAN- und WAN-Topologien. Es macht nur über größere Distanzen aufgrund der Latenzen und der begrenzten Bandbreite nicht viel Sinn.
Wenn man rein optisch verbindet kann man einige 10km bis einige 100km problemlos überbrücken, die Laufzeit des Signals ist da nicht allzu dramatisch, das ist aber nichts für Privatpersonen das sprengt jeden hier vertretbaren Preisrahmen. Aber ganz normale Multimode Kabel (OM3=300m oder OM4=400m) sind innerhalb einer Wohnung/eines Hauses vollkommen ausreichend für 10GbE, wenn man überhaupt soviel Geld ausgeben will. Sinnvoll ist 10GbE für Privatpersonen nur als Point-to-Point Verbindung, darüber ist es einfach zu teuer. Attotechs 10GbE TB Box ist einfach maßlos teuer. Eine Intel 10GbE Karte gibt's für weniger als einen Drittel des Preises. Hier sieht man wieder was für ein grober Unfug TB schlußendlich ist.
blubblablax
Alternativvorschlag: Bei aktuellen Macs ist Thunderbolt die schnellste I/O Schnittstelle und für externe Speicherlösungen prädestiniert.
Naja, TB ist dafür prädestiniert nicht benutzt zu werden. Apple läßt den Kunden nur keine Alternativen - sonst wäre das Thema längst durch.
Leute, ich habe kein Enterprise-Unternehmen, nur ein kleines Büro in meinem Haus mit nur einem Arbeitsplatz und einen Server (der wird nur benötigt, weil ich für eine befreundete Firma einen Serverdienst zur Verfügung stelle, und für verteiltes Rendering).

looser
Wie gibst Du die Daten frei? AFP, SMB etc.? Und welche Rechte-Einstellungen verwendest Du dafür: ACL und/oder POSIX?
Ich verwende Mac OS X Server 10.8.3. Und es wird so zu Verfügung gestellt wie Apple es dort vorgibt. Ich habe da im Wesentlichen nur einen Ein- und Aus-Schalter. Ansonsten ist der Haken bei AFP und SMB gesetzt.
Gerhard Uhlhorn
Leute, ich habe kein Enterprise-Unternehmen, nur ein kleines Büro in meinem Haus mit nur einem Arbeitsplatz und einen Server (der wird nur benötigt, weil ich für eine befreundete Firma einen Serverdienst zur Verfügung stelle, und für verteiltes Rendering).
Daher auch die Empfehlung einen iSCSI Initiator zu nehmen und diesen mit einem NAS zu kombinieren. Du hast den Punkt mit den Lizenzkosten für Xtarget nicht überlesen? Ono wies darauf ja schon hin. Nachlesen kannst Du es hier
Nein, habe ich nicht überlesen.

Also, wenn ich es richtig verstehe, benötige ich Xtarget auf dem Server, wenn ich mit mehreren Clients gleichzeitig auf ein iSCSI-Volume zugreifen will. Die Software wird benötigt, damit die Daten nicht durcheinander kommen.

Wenn ich aber nur mit einem einzigen Computer auf ein iSCSI-Volume zugreifen will, dann benötige ich auf dem Server und auf dem Client nur jeweils eine Version des iSCSI Initiator.

Habe ich das richtig verstanden?
TiBooX
Dumme Frage
Hast du mal ausprobiert ob Versionen auf einem gemounteten DiskImage sauber gespeichert werden?
Das schein bei Apple nämlich der klassische Weg zu sein, wenn man ein universelles HFS+ haben will. Das Image selber liegt dann auf einem x-beliebigen Remote-Volume und kann per Alias automatisch aktiviert werden.
Das ist natürlich keine Lösung für Speed.
Habe sowas schon im zusammenhange mit TimeMachine gesehen, da geht es allerdings eher um die links.
„"People who are really serious about software should make their own hardware" [A. Kay]“
TiBooX: Das würde funktionieren, aber was passiert bei einem Rechnerabsturz (Aufhängen) oder einer plötzlichen Netzwerkunterbrechung? Dann ist nämlich das Image möglicherweise beschädigt.

Nein, ein Volume am Server als lokales Laufwerk gemountet wäre am besten. Es sieht aber im Moment eher nach einem sehr langen Thunderbolt-Kabel aus.
Ono
Gerhard Uhlhorn
Habe ich das richtig verstanden?

Nein, hast Du nicht. Für die Bereitstellung eines iSCSI Targets ist Xtarget zuständig, für den Zugriff auf das iSCSI Target ein iSCSI Initiator (globalSAN iSCSI) und wenn Du mit mehr als einem Computer auf ein iSCSi TArget zugreifen willst SANmp oder iSANmp.

Schau Dir doch bitte mal die verlinkten Seiten an, wenn man sich schon die Mühe macht zu verlinken.
Gut, dann also gleich ein iSCSI-Laufwerk oder eben ein langes Thunderbolt-Kabel.
Für das lange Thunderbolt Kabel kann man sich derzeit wohl noch ein iSCSI fähiges NAS kaufen
Ja, wenn man JETZT eine Sonderanfertigung kauft. Aber das ändert sich doch wenn es später im Jahr serienmäßig hergestellt wird.
Fertige Glasfaserkabel in der IT sind bisher immer teurer gewesen. Kostengünstig ist nur das eigentliche Kabel, die Transceiver an beiden Enden und das Spleißen der Stecker treiben die Preise in die Höhe.
Gerhard Uhlhorn
Ja, wenn man JETZT eine Sonderanfertigung kauft. Aber das ändert sich doch wenn es später im Jahr serienmäßig hergestellt wird.

Naja in einem Jahr bekommst du ziemlich sicher noch immer ein iSCSI-fähiges NAS zum Preis eines langem Thunderbolt Kabels, nur ist das halt eher ein Gerät aus dem Consumer-Bereich. Derzeit sollte sicher auch ein sehr hochwertiges ausgehe
re:com: In einem Jahr bekomme ich ein iSCSI-fähiges NAS zum heutigen Preis eines langen Thunderbolt-Kabels. Bis dahin werden die Kabelpreise wohl auch gesunken sein. denn …
gfhfkgfhfk
Fertige Glasfaserkabel in der IT sind bisher immer teurer gewesen. Kostengünstig ist nur das eigentliche Kabel, die Transceiver an beiden Enden und das Spleißen der Stecker treiben die Preise in die Höhe.
Ja, aber alle Thunderbolt-Kabel haben einen Transceiver im Stecker. Und ob der nun optisch oder elektrisch ist, dürfte wohl nicht so den ganz großen Unterschied machen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dort der neue kostengünstige Chip von Intel zu Einsatz kommt.

Na ja, warten wir es ab. Ich habe es ja nicht eilig.
Gerhard Uhlhorn
re:com: In einem Jahr bekomme ich ein iSCSI-fähiges NAS zum heutigen Preis eines langen Thunderbolt-Kabels. Bis dahin werden die Kabelpreise wohl auch gesunken sein. denn …
Du bekommst HEUTE ein sehr hochwertiges iSCSI-fähiges NAS. In einem Jahr bekommst du (wahrscheinlich) ein weniger hochwertiges iSCSI-fähiges NAS.
Ja, aber alle Thunderbolt-Kabel haben einen Transceiver im Stecker. Und ob der nun optisch oder elektrisch ist, dürfte wohl nicht so den ganz großen Unterschied machen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dort der neue kostengünstige Chip von Intel zu Einsatz kommt.

Also ich hab keine ahnung was die Hersteller dann wirklich für derartige optischen Thunderbolt-Kabel verlangen werden. Als heutigen Vergleich kann man aber einfach mal HDMI-Kabel in Längen >20m auf Galsfaserbasis heranziehen. Die kosten teilweise mehrere hundert Euro. Ein optisches Thunderbolt-Kabel in Länge >20m wird wohl NIE zur Standartware werden und somit immer einen gewissen "Exotenaufpreis" mit sich bringen.
re:com
Du bekommst HEUTE ein sehr hochwertiges iSCSI-fähiges NAS. In einem Jahr bekommst du (wahrscheinlich) ein weniger hochwertiges iSCSI-fähiges NAS.
Damit hast Du wahrscheinlich sogar Recht.
Also ich hab keine ahnung was die Hersteller dann wirklich für derartige optischen Thunderbolt-Kabel verlangen werden. Als heutigen Vergleich kann man aber einfach mal HDMI-Kabel in Längen >20m auf Galsfaserbasis heranziehen. Die kosten teilweise mehrere hundert Euro.
Das optische Thunderbolt-Kabel ist zurzeit nur als Sonderanfertigung zu bekommen und kostet über tausend Euro.

Ein optiches Thunderbolt-Kabel sollte technisch einfacher umzusetzen sein als ein optisches HDMI-Kabel. Und daher später nicht mehr als ca. 300 Euro kosten.
… Standartware …
Standard mit t ist inzwischen in den Foren ein Running Gag.

Nein, es wird in absehbarer Zeit kaum ein Massenprodukt werden, das ist schon klar. Aber ich brauche es auch nicht in Massen – nur in Maßen (nämlich 1). Und 300 Euro für so ein Kabel wären schon okay, denke ich.
Das hier hätte ich gerne:

Ono
Gerhard Uhlhorn
Das hier hätte ich gerne:

Das ändert doch alles nichts an der Tatsache, daß man mit EINEM Thunderbolt Kabel nur EIN Gerät an EINEN Computer anschließen kann. Gibst Du dieses am Server angeschlossene Laufwerk (oder die Laufwerke) frei, dann hast Du genau die Einschränkungen, die Du nicht wollltest (Time Machine, Versions).

Mit dem Thema iSCSI hat das alles nix mehr zu tun.
Damit kann ich das im Flur stehende Laufwerk direkt an den Arbeitsrechner im Büro anschließen und habe somit eben NICHT die Einschränkungen.

Und ich kann auch nicht nur ein Gerät anschließen, ich könnte gleich eine ganze Reihe von Laufwerken so an meinen Arbeitsrechner anschließen.

Das einzige, was an dieser Lösung un-elegant ist, ist, dass mein Arbeitsrechner das Backup machen muss, also vom Laufwerk per Thunderbolt zum Arbeitsrechner und von da aus per Ethernet zum Server und weiter per FireWire auf das Backup-Volume, welches dann direkt neben meinem Thunderbolt-Volume steht.
Ono
Mit dem Thema iSCSI hat das alles nix mehr zu tun.
Doch. Ich wollte die Festplatte an den Server anschließen, und von dort aus als iSCSI-Volume freigeben. Der Arbeitsrechner sollte darauf zugreifen können, womit der Arbeitsrechner es wie ein lokales Volume betrachtet hätte.

Mit Thunderbolt benötige ich nun leider ein zweites Kabel neben dem Netzwerkkabel.
Ich versteh nicht ganz warum du eigentlich nicht das Thunderbolt Gehäse direkt zum iMac stellst?
Ono
Gerhard Uhlhorn
Ono
Mit dem Thema iSCSI hat das alles nix mehr zu tun.
Doch. Ich wollte die Festplatte an den Server anschließen, und von dort aus als iSCSI-Volume freigeben. Der Arbeitsrechner sollte darauf zugreifen können, womit der Arbeitsrechner es wie ein lokales Volume betrachtet hätte.

Mit Thunderbolt benötige ich nun leider ein zweites Kabel neben dem Netzwerkkabel.

Du kannst die Festpaltte an der Server anschließen, ob via USB, Thunderbolt, Schnürsenkel oder Heiligen Geist ist egal. Dann brauchst Du eine Software, die diese Laufwerke als iSCSI Volumes bereitstellt. Und eine Software, die auf diese iSCSI Targets auf den via Ethernet Netzwerk verbundenen Rechnern zugreifen kann.

Stand alles schon x Mal in diesem Thread, ich komme mir langsam verarscht vor.

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