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Tim Cook verkauft Apple-Aktien im Wert von fast 64 Millionen Dollar

Beim Apple-Chef besteht ein wesentlicher Teil des Gehalts aus dem Erhalt von Aktienanteilen am Unternehmen, die an das Erreichen vorher festgelegter Ziele gebunden sind. Steve Jobs bezog sogar nur einen symbolischen US-Dollar, hinzu kamen bei ihm nur aktienbasierte Vergütungen – und ein Privatjet. Ein solches Vergütungspaket hat Anfang des Monats auch Tim Cook versilbert und Apple-Anteile im Wert von insgesamt 63,8 Millionen Dollar veräußert. Der Schritt sollte aber nicht als Misstrauen in den künftigen Erfolg des iPhone-Herstellers verstanden werden.


Verkauf war bereits im Mai eingeleitet worden
Wie Investing.com ausführlich berichtet, war der Verkauf bereits am 28. Mai in diesem Jahr initiiert worden. Abgewickelt wurde die Transaktion nach den Vorgaben des "Rule 10b5-1 trading plan". Diese Vorschrift beschreibt im amerikanischen Wertpapierrecht eine Veräußerung von Aktien eines Managers. Um Probleme durch Insiderhandel zu verhindern, werden diese Geschäfte im Vorfeld festgelegt und erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt. In diesem Fall war dies der 2. Oktober, über 4 Monate nach der Terminierung. Voraus ging die Fälligkeit von 374.541 Apple-Aktien am 1. Oktober an Tim Cook. 199.038 davon wurden zur Begleichung von Steuern direkt einbehalten, der Rest ging an den ehemaligen CEO. Der Wert der gar nicht erst ausgezahlten Anteile betrug zum Handelszeitpunkt je 330,32 Dollar pro Aktie. Vor dem 1. Oktober handelte es sich um „Restricted Stock Units“, das sind Ansprüche auf Unternehmensanteile, die erst zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden können.

Tim Cook hält weiterhin riesige Menge an Apple-Aktien
Sowohl die Zahlen zu den verkauften Aktien als auch zu den damit erzielten Summen hören sich nach sehr viel an, gemessen an Tim Cooks gesamten Apple-Anteilen sind sie es aber nicht. Selbst nach der vor wenigen Tagen durchgeführten Veräußerung hält er nach wie vor 3.237.843 Aktien am Unternehmen, dem er rund 15 Jahre lang als CEO diente. Abzuleiten, er hätte das Vertrauen in den Erfolg von Apple verloren, wäre daher ein Trugschluss, zumal es sich auch nicht um den ersten Vorgang dieser Art handelt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Cook Aktien im Wert von 24 Millionen Dollar abgestoßen, nach dem gleichen Prozedere wie dieses Mal.

Kommentare

Bitsurfer08.10.26 11:06
Oh. Er hat ein paar Prozent seiner Aktien verkauft.
-4
sonorman
sonorman08.10.26 11:13
Er brauchte vermutlich ein neues Auto.
+4
Tomatengarten08.10.26 11:19
Hoffe er baut sich nicht auch einen Endzeitbunker von dem Geld
-1
Tommy1980
Tommy198008.10.26 11:31
Gates hat auch grad erst angeblich seine ganzen MS-Aktien die er noch hatte verkauft. Viele Große droppen wohl grad. Rechnet man evtl mit nem Crash?
+1
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck08.10.26 11:42
Tommy1980
Gates hat auch grad erst angeblich seine ganzen MS-Aktien die er noch hatte verkauft. Viele Große droppen wohl grad. Rechnet man evtl mit nem Crash?

Anders als z.B. Nvidia hat Apple aber momentan noch wenig "exposure" zum KI-Markt...daher erklärt das den Verkauf von Cook nicht. Die Apple-Aktie könnte bei einem baldigen Crash nicht arg in Mitleidenschaft gezogen werden – womöglich sogar gar nicht, da Apple ein valides Geschäftsmodell hat und daher möglicherweise als "Sicherer Hafen" angesehen wird.
+6
colouredwolf08.10.26 11:49
Mendel Kucharzeck
Tommy1980
Gates hat auch grad erst angeblich seine ganzen MS-Aktien die er noch hatte verkauft. Viele Große droppen wohl grad. Rechnet man evtl mit nem Crash?

Anders als z.B. Nvidia hat Apple aber momentan noch wenig "exposure" zum KI-Markt...daher erklärt das den Verkauf von Cook nicht. Die Apple-Aktie könnte bei einem baldigen Crash nicht arg in Mitleidenschaft gezogen werden – womöglich sogar gar nicht, da Apple ein valides Geschäftsmodell hat und daher möglicherweise als "Sicherer Hafen" angesehen wird.

Apple wird bei einem Crash mitleiden. Aber sehr viel weniger als andere Techaktien.
Ohne die AI-Blase stagniert die US-Wirtschaft. Noch finanziert sich sehr viel aus der Blase. Fällt diese zusammen, trifft es die US-Wirtschaft sehr viel härter als die Pleite der Brüder Lehmann.
+1
eastmac
eastmac08.10.26 11:52
Er hat 3.237.843 Aktien?
1Mrd Dollar?
+2
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck08.10.26 11:54
colouredwolf
Apple wird bei einem Crash mitleiden. Aber sehr viel weniger als andere Techaktien.
Ohne die AI-Blase stagniert die US-Wirtschaft. Noch finanziert sich sehr viel aus der Blase. Fällt diese zusammen, trifft es die US-Wirtschaft sehr viel härter als die Pleite der Brüder Lehmann.

Die US-Wirtschaft wird es mit Sicherheit treffen. Da Apple aber global operiert UND hier die Aussicht ist, dass es den Konzern in 10 oder 20 Jahren mit sehr hoher Sicherheit noch geben wird, könnten Anleger diese Aktie wählen, wenn Geld aus dem KI-Markt gezogen wird.
+3
Dirki08.10.26 12:13
eastmac
Er hat 3.237.843 Aktien?
1Mrd Dollar?

Das war auch mein erster Gedanke.....
+1
Bitsurfer08.10.26 12:17
eastmac
Er hat 3.237.843 Aktien?
1Mrd Dollar?
Deshalb hab ich ja geschrieben. Ein paar Prozent.
-2
RXFiles08.10.26 12:41
ist er Single? ich frage für einen Freund...
+2
Macbook_User08.10.26 12:49
Mendel Kucharzeck
Tommy1980
Gates hat auch grad erst angeblich seine ganzen MS-Aktien die er noch hatte verkauft. Viele Große droppen wohl grad. Rechnet man evtl mit nem Crash?

Anders als z.B. Nvidia hat Apple aber momentan noch wenig "exposure" zum KI-Markt...daher erklärt das den Verkauf von Cook nicht. Die Apple-Aktie könnte bei einem baldigen Crash nicht arg in Mitleidenschaft gezogen werden – womöglich sogar gar nicht, da Apple ein valides Geschäftsmodell hat und daher möglicherweise als "Sicherer Hafen" angesehen wird.
könnte, möglicherweise, vielleicht... OK
-1
skipper08.10.26 13:51
RXFiles
ist er Single? ich frage für einen Freund...
Ne, es hieß doch, dass er auf irgend einem Auftritt seinen Freund dabei hatte. Kann mich leider nicht erinnern welcher Auftritt das war.
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