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Kurz: Leaker prognostiziert schmalere Ränder bei iPads +++ MagSafe 3 erhält Firmware-Update

Bei Apple spielt das Aussehen und Design der Produkte seit jeher eine zentrale Rolle. Dieser Anspruch ist Teil der Unternehmensidentität. Seit dem Abgang von Jony Ive wurde der Trend zu immer dünneren und schlankeren Geräten zwar nicht mehr ganz so konsequent fortgesetzt, die Breite der Displayränder ist aber nach wie vor ein wichtiges Thema. Hartnäckig halten sich Gerüchte, dass nächstes Jahr ein iPhone mit gebogenen Bildschirm-Rändern komme. Nun scheint es, als würde diese Entwicklung in ähnlicher Form auch zu den iPads überschwappen.


Hinweis auf kleinere Display-Ränder von chinesischem Tech-Blogger
Der Tech-Blogger "Instant Digital" ließ vor Kurzem auf Weibo verlauten, das iPad bekomme endlich dünnere Display-Ränder. Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine offizielle Ankündigung, die Information dürfte aus dem Lieferkettenbereich stammen. Da die Prognose außerdem weder Datum noch iPad-Modell benennt, bleibt reichlich Raum für Interpretationen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spekulationen um nahezu randlose iPhone-Bildschirme erscheint es allerdings plausibel, dass Apple bei seinen Tablets ebenfalls auf möglichst dünne Ränder setzen möchte. Eine Optik aus einem Guss – quer über die Modellpalette – dürfte nicht nur beim Erscheinungsbild der Software als Ideal angesehen werden.

Firmware-Update für MagSafe-3-Ladekabel
Der Zeitraum zwischen Software-Updates der Hauptsysteme liegt bei Apple meist zwischen ein und zwei Monaten. Weniger häufig veröffentlicht das Unternehmen aus Cupertino Updates für Peripheriegeräte oder Zubehör wie AirPods und Magic Mouse. Eine dieser eher seltenen Aktualisierungen erhält jetzt das MagSafe-3-Ladekabel – das erste seit drei Jahren. Die aktuelle Version ist nun 3.2.0. Sie steht für das USB-C-zu-MagSafe-Kabel zur Installation bereit. Informationen über die Änderungen gibt Apple keine heraus. Meist dienen die Updates dieser Art einem stabilen und sicheren Betrieb.

Installation kann nicht direkt erzwungen werden
Unmittelbar erzwingen kann man Firmware-Updates ebenfalls nicht. In der Regel hilft es, die Geräte an den Strom anzuschließen und in einen aktivierten Zustand zu versetzen. Bei dem MagSafe-Ladekabel bedeutet das ganz konkret, dass eine rasche Installation durch die Verwendung des Kabels begünstigt werden dürfte. Die aktuell installierte Version einsehen kann man ebenfalls nicht, daher muss man darauf vertrauen, dass das Update von selbst korrekt funktioniert.

Kommentare

sonorman
sonorman06.10.26 14:43
Dünnere Ränder beim iPad? Gerne! Aber nur, wenn die Berührungserkennung deutlich optimiert wird.

Aktuell nervt mich beim iPad Pro M4 der Umstand, dass Apps, die nur im Fenster laufen (nicht Full Screen), gerne mal durch eine falsche Randerkennung unverhofft in den Hintergrund ploppen. Hält man das iPad mit beiden Händen links und rechts und tippt oder berührt mit den Daumen, wird manchmal der Handballen falsch als Kommando interpretiert. Man tippt also quasi auf die Hintergrund-App, wodurch die Fenster-App im Vordergrund nach hinten verfrachtet wird. Das ist lästig! Mit noch schmaleren Rändern muss das unbedingt optimiert werden.
+8
CJuser06.10.26 15:46
Ich würde schmalere Ränder beim iPad nicht gerade als so positive Entwicklung bezeichnen. Sieht vielleicht cool aus, dafür gibt es aber vermutlich deutlich mehr Fehleingaben. Es gibt zwar bestimmt Ansätze, wie man solche Probleme vorbeugend begegnen kann - bspw. Ränder, die nur Display anzeigen, aber keine Eingabe erlauben - aber da muss dann auch jede App drauf angepasst werden. Zurzeit wäre es also nur von Vorteil für die Personen, die es eh immer mit Halterung bzw. Tastatur nutzen.
+4
Legoman
Legoman06.10.26 16:19
Dann also demnächst eine Hülle mit angenähtem Handschuh, damit mir das Pad nicht wegfliegt.
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