HP will eine Antwort auf das MacBook Neo gefunden haben


Mit dem MacBook Neo gelang Apple ein großer Erfolg im günstigeren Notebook-Segment. Trotz des niedrigen Einstiegspreises bietet das Gerät die für MacBooks typische Verarbeitung und eine für viele Alltagsaufgaben mehr als ausreichende Leistung. ASUS-Chef Hsu bezeichnete das Modell im Frühjahr gar als "Schock für die gesamte Branche". Entsprechend versuchen nun auch Windows-Hersteller, hochwertige und zugleich günstige Notebooks unterhalb der Marke von 800 Dollar anzubieten.
HP OmniBook 5 zielt auf das MacBook NeoMit dem neuen
OmniBook 5 will HP nun ein Modell auf den Markt bringen, das sich klar in diesem Segment positioniert. Das Notebook steckt in einem Aluminiumgehäuse und soll in den Farben "Smoke Silver", "Starlit Blue", "Peony Pink" und "Soft Honeydew" angeboten werden. Schon die Farbpalette deutet darauf hin, dass HP ähnlich wie Apple auch jüngere Käufer ansprechen möchte. Der Startschuss soll "im Oktober" erfolgen.
OLED-Display als wichtigstes AusstattungsmerkmalEin wesentlicher Unterschied zum MacBook Neo ist das Display. Sämtliche Varianten des OmniBook 5 setzen auf OLED-Technik. Zum Marktstart stehen 2K-Panels mit 1.920 × 1.200 Pixeln und 300 Nits Helligkeit zur Verfügung, wahlweise mit oder ohne Touch-Unterstützung. Eine höher auflösende 2,5K-Version mit 2.560 × 1.600 Pixeln und Touchscreen folgt im März 2027. HP nennt für dieses Panel 400 Nits im SDR-Betrieb und bis zu 620 Nits bei HDR-Inhalten. Das MacBook Neo erreicht mit seinem IPS-Display 500 Nits und löst mit 2.408 × 1.506 Pixeln auf.
Viele Details zum Basismodell noch offenUnklar bleibt vorerst, was Käufer dann genau für den Einstiegspreis erhalten. HP selbst nennt in der Pressemitteilung nur Prozessoren bis hin zum Core 7.
The Verge spricht hingegen beim 699-Dollar-Modell von einem Core 5 315 bei 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB großen SSD. Maximal sind ein Core 7 350 bei 16 GB RAM und 1 TB Speicher vorgesehen.
Einen Vorteil hat Apple dabei, den kein anderer Hersteller so einfach kopieren kann: Der A18 Pro des MacBook Neo ist als Nebenprodukt der iPhone-Herstellung zu
bezeichnen – alle anderen müssen teuer bei einem Anbieter wie Intel oder AMD einkaufen. Deswegen bleibt für andere Komponenten weniger Luft, will man nicht deutlich teurer sein.