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iPhone Duo und iPhone 18 Pro: Fast 100 Teile kommen aus den USA

Apples anhaltender wirtschaftlicher Erfolg beruht zu einem guten Teil auf einer optimierten Fertigung, welche in China und einigen anderen ostasiatischen Ländern erfolgt. Die in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump herrschende politische Großwetterlage in den Vereinigten Staaten bewog das Unternehmen allerdings schon im Jahr 2025 dazu, ein American Manufacturing Program aufzulegen (siehe ). Dieses soll dazu führen, dass mehr Teile für Apple-Geräte in den USA gefertigt werden. Das Programm ist Teil eines Plans mit einem (Einkaufs-)Volumen von insgesamt 600 Milliarden US-Dollar. Zum Start im August 2025 waren zehn Zulieferer mit von der Partie, im März dieses Jahres kamen mit TDK, Bosch, Cirrus Logic und Qnity Electronics vier weitere hinzu. Jetzt kündigte Apple in einer Pressemitteilung an, dass künftig noch mehr Teile in den Vereinigten Staaten produziert werden.


Titan für iPhone Duo kommt künftig aus Pennsylvania
Die vor Kurzem geschlossenen Vereinbarungen im Hinblick auf die US-Fertigung betreffen Komponenten und Materialien für das iPhone Duo und das iPhone 18 Pro. Bis zu 100 Millionen US-Dollar fließen etwa an das im Bundesstaat Pennsylvania ansässige Familienunternehmen Perryman. Es liefert in den nächsten 36 Monaten Titan für das Gehäuse von Apples faltbarem Smartphone. Broadcom erweitert und modernisiert laut Apple sein Werk in Fort Collins, Colorado, und liefert dem iPhone-Hersteller in den kommenden Jahren mehr als 15 Millionen Funkchips. Bei Corning in Kentucky laufen die Display-Gläser für iPhones und Apple Watches vom Band; ab Ende dieses Jahres sollen sämtliche weltweit verkauften Smartphones und Uhren damit ausgestattet sein. Ausgeweitet hat Apple darüber hinaus die Zusammenarbeit mit den US-amerikanischen Fertigungsstätten von Coherent, TSMC und Amkor Technology sowie Qnity.

Finanzieller Umfang des Programms bleibt unverändert
Das Gesamtvolumen des American Manufacturing Program ändert sich durch die neuen Vereinbarungen allerdings nicht. Das 2025 gestartete American Manufacturing Programm stellte zudem lediglich eine Ausweitung der bereits während der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden erfolgten Ankündigung verstärkter US-Fertigung dar. Apple propagierte schon damals und dann erneut zu Beginn dieses Jahres bereits bestehende Vereinbarungen als neu, obwohl es sich zum überwiegenden Teil lediglich um kleinere Erweiterungen von seit Längerem existierenden Zusagen handelte. Um eine solche (politisch motivierte) Schönrechnerei könnte es sich auch diesmal handeln.

Produktion des Mac mini startet bald in Houston
Apple kündigte gleichzeitig an, dass die bereits im Februar zugesagte Fertigung des Mac mini in Texas demnächst anläuft. Die Produktion werde noch in diesem Jahr in der Fabrik in Houston starten, heißt es in der Pressemitteilung. Zu den dort geplanten Stückzahlen äußert sich Apple allerdings wie schon vor einigen Monaten nicht. Es ist daher davon auszugehen, dass der kalifornische Konzern den Großteil seiner kompakten Desktops auch weiterhin in Vietnam und China produzieren lässt.

Kommentare

globalls
globalls21.10.26 12:45
Das erklärt natürlich den hohen Preis des Duo...
Muss ich denn alles selber machen?
+6
NeoMac666
NeoMac66621.10.26 13:29
globalls
Das erklärt natürlich den hohen Preis des Duo...
Und die langen Lieferzeiten
+3
Bitsurfer21.10.26 16:24
Dann haben sie bei den Minis das schon eingepreist.
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