Kurz: HomeView ohne Kabel und Netzadapter +++ Rekordpreis für Apple I mit Wozniak-Autogramm


In der EU kommt das HomeView vorerst nicht auf den Markt. Hierzulande muss sich daher im Moment niemand über das beigelegte Zubehör wundern, oder genauer gesagt: das nicht vorhandene Zubehör. Das HomeView gibt es in
zwei Versionen: eine für das Anbringen an der Wand und eine mit einem Standfuß, um es beispielsweise auf einem Tisch aufzustellen. Während die Variante mit Standbein ein Kabel und ein Netzteil im Lieferumfang hat, fehlt beides bei der Ausführung für die Wand. Es war
bereits bekannt, dass die Wandhalterung extra gekauft werden muss und kein Stromkabel beiliegt, wofür insgesamt noch einmal mindestens 59,95 Dollar fällig sind. Dass auch das
Netzteil zusätzlich zu erwerben ist, dürfte Kunden nicht erfreuen.
Unterschiedliche Anforderungen an die StromversorgungNachdem Apple seine
offizielle Dokumentation für die Geräte veröffentlicht hat, fällt zudem ein weiteres Detail auf: Beide HomeView-Modelle haben verschiedene Anforderungen an die Stromversorgung. Während die an vertikalen Flächen angebrachte Version 20 W benötigt, erfordert das stationär aufstellbare HomeView 30 W. Werden die Vorgaben nicht eingehalten, zeigt der Home-Hub dem Support-Dokument zufolge eine Fehlermeldung an und verweigert den Betrieb. Ob die Gestaltung des Zubehörumfangs in der EU identisch ausfällt, wenn das HomeView irgendwann in die EU kommen sollte, ist bisher nicht erkennbar.
Apple I mit Autogramm von Steve Wozniak erzielt bei Auktion RekordpreisSammelobjekte haben immer das Potenzial für rekordverdächtige Preise. Dies demonstrierte ein Apple I gerade wieder, der bei einer Auktion 1,15 Millionen Dollar erzielte. Damit markierte er einen
neuen Auktions-Rekord für einen regulär verkauften Apple I – ein Board eines
Prototyp erzielt allerdings noch mehr. Bei dem versteigerten Gerät geht es nicht um irgendeinen Apple-Computer der allerersten Generation, als Besonderheit trägt er eine Unterschrift von Steve Wozniak auf dem Motherboard.
Dieser sogenannte "Hatfield"-Apple I kann neben diesem Autogramm auch ein Schreiben von Steve Jobs vorweisen, in dem dem damaligen Eigentümer ein Trade-in angeboten wird. Es ist daher kaum verwunderlich, dass dieses Exemplar auch schon in der Vergangenheit für rekordverdächtige Summen den Eigentümer gewechselt hat. Im
Jahr 2013 erzielte er bereits über 666.000 Dollar. Der erste Käufer, Fred Hatfield, hatte ursprünglich 666,60 Dollar für das damals neue Gerät bezahlt.