Warum kommt das HomeView erst jetzt? Apple-Manager geben Antworten


In diesem Herbst dominiert in der Apple-Welt der Release des iPhone Duo und alles, was mit dem ersten faltbaren Smartphone aus Cupertino zu tun hat. Im Schatten davon steht das HomeView, obwohl es ebenfalls eine neue Produktkategorie repräsentiert, die es aus dem Hause Apple noch nicht gab. In der EU hängt das auch damit zusammen, dass man das Gerät vorerst nicht kaufen kann. Unabhängig davon erwartete man schon
seit Jahren eine Steuerzentrale für das smarte Zuhause. Den Gerüchten nach waren die Verzögerungen von Siri AI dafür verantwortlich, dass dieses Device längere Zeit zurückgehalten wurde. Jetzt gab es erstmals Einblicke von führenden Apple-Mitarbeiterinnen, die diese Vermutung im Grunde bestätigen.
Bedienbarkeit für alle war wichtig – und ohne Siri AI nicht gegebenWarum jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen war, das HomeView in den Verkauf zu bringen, wollte
Jennifer Pattison Tuohy von The Verge von zwei Apple-Mitarbeiterinnen wissen. Deren Antworten legen nahe, dass der Release wie vermutet an Siri AI hing. Lilian Rincon, Vice President of Product Marketing for AI bei Apple, hebt die Bedeutung hervor, mit natürlicher Sprache mit dem System interagieren zu können. Siri AI sei der Mittelpunkt des Geräts. Mithilfe des neuen KI-Assistenten könnten Personen mit unterschiedlichem Hintergrund reibungsfrei das HomeView nutzen. Auch Kaiann Drance, Apples Vice President of Product Marketing for Home, schlägt in ihrer Antwort die gleiche Richtung ein. Sie hebt den personalisierten Kontext und Apples "privacy story" hervor und erläutert, man hätte dies ohne Siri AI nicht liefern können.
Erklärung, warum Gerät in der EU fehltIndirekt könnte man daraus ableiten, dass dies auch die Erklärung sei, weshalb das Gerät bisher nicht in der EU verfügbar ist. Siri AI wird jedoch nur auf dem iPhone und iPad zurückgehalten, auf Macs funktioniert das Feature, wenn auch noch nicht auf Deutsch. Für das HomeView erscheint es daher durchaus realistisch, Siri AI ohne regulatorische Probleme anbieten zu können. Der Haken dürfte eher darin liegen, dass die neue Version von Siri zwingend die Einrichtung des KI-Assistenten auf dem iPhone oder iPad voraussetzt, um Inhalte für die Nutzer zu personalisieren. Alleine auf dem HomeView wäre der KI-Assistent daher zwar möglich, aber funktional sehr stark beschränkt.