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Direkter Angriff auf das MacBook Pro: Microsoft präsentiert Surface Laptop Ultra

Wenn Branchenexperten und Leaker richtig liegen, stellt Apple in der letzten Oktoberwoche mit dem MacBook „Ultra“ das erste hauseigene Notebook mit OLED-Display und Touch-Bedienung vor (siehe ). In Sachen performanter tragbarer Premium-Rechner tut sich allerdings auch außerhalb des Apple-Universums etwas. Microsoft etwa gab jetzt die genauen Spezifikationen sowie den Preis des vor einiger Zeit präsentierten Surface Laptop Ultra bekannt. Mit dem Gerät zielt der Windows-Konzern unverhohlen und sehr direkt auf Cupertino: Herzstück des Highend-Notebooks aus Bellevue ist nicht nur ein ARM-Chip mit besonderen Fähigkeiten in Sachen Künstliche Intelligenz (KI), auch die weiteren technischen Daten sollen dem MacBook Pro ebenbürtig sein oder diese sogar übertreffen. Zudem bietet Microsoft den Kunden die Inzahlungnahme ihres MacBooks an, und zwar zu durchaus ansehnlichen Preisen.


NVIDIA RTX Spark treibt Surface Laptop Ultra an
Beim Surface Laptop Ultra handelt es sich einem Blogpost von Microsoft zufolge um ein Notebook mit 15-Zoll-Display. Der Bildschirm ist laut den Angaben des Unternehmens im HDR-Modus bis zu 25 Prozent heller als das Panel des MacBook Pro M5. Im Inneren werkelt ein NVIDIA RTX Spark. Dieses SoC besteht aus einer 20-Kern-CPU des Typs NVIDIA Grace und einer Blackwell RTX GPU mit bis zu 6.144 Grafikkernen. Es unterstützt maximal 128 Gigabyte RAM in Form von Unified Memory, diese Technik nutzt auch Apple bei den hauseigenen ARM-Chips, welche in Notebooks und Desktops zum Einsatz kommen. Die Rechenleistung des Surface Laptop Ultra ermöglicht Microsoft zufolge die lokale Ausführung von KI-Modellen mit über 120 Milliarden Parametern und einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Petaflop.


Neben dem Surface Laptop Ultra (links) präsentierte Microsoft auch den Desktop-Rechner Surface RTX Spark Dev Box.
Quelle: Microsoft

Nutzer können SSD des Surface Laptop Ultra selbst wechseln
Ein Feature unterscheidet das Surface Laptop Ultra allerdings grundlegend vom MacBook Pro: Der Massenspeicher, also die SSD, lässt sich vom Nutzer wechseln. Das Gerät kann demnach einfach aufgerüstet werden. Das Notebook verfügt über einen USB-C-Port mit neuartigem magnetischen Anschluss für das Ladekabel sowie zwei weitere USB-C-Anschlüsse. HDMI, USB-A, ein SD-Karten-Leser sowie eine Kopfhörerbuchse sind ebenfalls an Bord. Bis zu drei externe 4K-Displays werden unterstützt. Microsoft verlangt für das Surface Laptop Ultra 2.599 US-Dollar, es kostet also 400 US-Dollar weniger als die Basisausführung des MacBook Pro mit 16-Zoll-Display. Wer bis 23. November 2026 beim Kauf eines Surface Laptop Ultra ein Apple-Gerät in Zahlung gibt, erhält bis zu 1.000 US-Dollar.

Kommentare

buffi
buffi08.10.26 18:00
Direkter Angriff? Haben die also Windows beerdigt?
Can’t innovate anymore? My ass!
+7
24unix
24unix08.10.26 18:06
Und was bringt das ohne ein unixoides OS?
Solange die nur den Spielestarter mit der grottigem GUI haben bleibt das trotzdem eine Nullnummer.
-1
antipod
antipod08.10.26 18:25
hier geht es um ein Entwicklergerät bzw. eine mobile KI-Workstation - also eine absolute Nische, die derzeit auh viele Apple-Kunden anzieht. Darum gehts. Nichts worum man sich sorgen machen sollte. Nichts, was den Wettberb antreibt. Und dann bleibt auch noch offen, wir gut dieses Produkt überhaupt lieferbar sein wird.
-4
Apple@Wien
Apple@Wien08.10.26 18:58
In den ersten Tests kommt das Gerät an Mac‘s mit M5 Pro heran. Gegen einen M5 Max und M5 Ultra hat es keine Chance.

Und wenn man bedenkt das die M5 Reihe schon wieder 1 Jahr alt ist?😉

Und dann gibt es noch das größte Hindernis für die Hardware. Windows, schlechter ARM Software Support und Prism ist kein Vergleich zu Rosetta.
+1
froyo5208.10.26 19:15
Da Windows 11, braucht Apple sich bzgl. etwaiger Konkurrenz keine Sorgen zu machen.
+2
CJuser08.10.26 20:48
Klingt für mich nach einer interessanten Alternative zum MacBook Pro. Endlich mal. Vor allem, da das neue MacBook Ultra (falls es überhaupt so heißt) im Preis steigen könnte. Ich hoffe nur, da ja viele Geräte mit fast identischer Hardware erscheinen werden, dass schnell Treiber für Linux verfügbar sind.
+1
trueclou08.10.26 22:33
Apple@Wien
Mac‘s

🤦🏼‍♂️🙂‍↔️
+3
esc
esc09.10.26 01:10
Konkurrenz belebt das Geschäft, so kann Apple sich nicht auf die eigenen Erfolge ausruhen.
0

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