Apple rudert zurück – Verwirrung um Bearbeitung von Textur und Körnung bei Fotos


Es ist inzwischen ein jährliches Ritual. Mit jedem neu vorgestellten iPhone schraubt Apple an den Fähigkeiten der Kamera. Sowohl die damit realisierbaren Fotos werden immer besser als auch die Möglichkeiten, die Bilder nachträglich zu bearbeiten – dieses Jahr macht keine Ausnahme. Neu dazugekommen sind mit iOS 27 und iPhones 18 Pro / Pro Max und Duo die Bearbeitung der Textur sowie die der Körnung. Verwirrung gab es in diesem Zusammenhang jedoch um die iPhones, auf denen diese Funktionen zur Verfügung stehen. Ursprünglich hieß es, Geräte ab dem iPhone 16 seien kompatibel. Inzwischen ist davon keine Rede mehr. Das Bild müsse mit einem iPhone 18 Pro oder Duo aufgenommen sein.
Ursprüngliche Pressemitteilung nennt auch ältere iPhonesWie mehrere Beobachter festgestellt haben, hat Apple seit der Veröffentlichung den Beschreibungstext des Features zur Editierung von Textur und Körnung geändert. Ursprünglich besagte die
Pressemitteilung, dass die beiden Funktionen auf Geräten ab dem iPhone 16 zur Verfügung stünden. Dies wurde in der Zwischenzeit angepasst. Die jetzt zu findende
Formulierung nennt als Voraussetzung für die beiden neuen Bearbeitungsfunktionen, dass die Aufnahme mit einem iPhone 18 Pro oder Duo gemacht sein muss.
Die jetzige Beschreibung passt zu der Implementierung, die momentan verschiedene Nutzer beobachten. Auf X beschreibt
Noah Cat, wie er die Textur und Körnung von Fotos eines iPhone 18 Pro auf einem älteren iPhone bearbeiten kann. Ein
weiterer Nutzer berichtet auf Reddit, wie er mit einem iPhone 16 Pro Max in der Lage ist, Bilder des iPhone 18 Pro in sämtlichen fotografischen Stilen zu verändern – einschließlich Textur und Körnung.
Grund für Änderung unbekanntWarum Apple plötzlich andere Voraussetzungen für die Textur-Bearbeitung und Körnungs-Editierung angibt, wird wahrscheinlich das Geheimnis des iPhone-Herstellers bleiben. Denkbar wäre ein Fehler in der ersten Version der Pressemitteilung, die nun korrigiert wurde. Ebenso wenig auszuschließen ist der Wunsch von Apple, das Feature exklusiv den im September auf den Markt gebrachten iPhones vorzubehalten – und dem iPhone Duo.