Apple Music: Apple stellt das Rebranding offiziell vor


Bereits in den vergangenen Wochen gab es deutliche Hinweise, dass Apple dem Musikdienst Apple Music eine optische Frischzellenkur verpasst. So tauchten in den Betas von iOS 27.2 ein überarbeitetes App-Icon und weitere Designanpassungen auf. Jetzt hat Apple das Rebranding offiziell vorgestellt und erklärt in einem Video, wie das Erscheinungsbild entstanden ist. Dabei setzte das Unternehmen auf ein interessantes Verfahren. Statt die Effekte am Computer zu erzeugen, wurden sie mit echten Materialien und physikalischen Vorgängen gefilmt.
Apple Music im ÖlbadApple kooperierte dazu mit dem britischen Musikproduzenten Fred again.., NEST Acoustics und der Werbeagentur TBWA\Media Arts Lab. Die beteiligten Künstler entwickelten zunächst eine kurze Komposition, die als akustisches Erkennungszeichen für Apple Music dient. Anschließend wurde das Tonsignal über einen speziellen Schwingungswandler in mechanische Bewegungen umgewandelt. Dieser versetzte einen mit Öl gefüllten Behälter in Schwingung – also nicht Liquid Glass, sondern "Liquid Oil". In besagtem Gefäß befanden sich wiederum Nachbildungen des Logos und des Schriftzugs von Apple Music. Folgendermaßen präsentiert Apple die Arbeit daran:
Laut einem
Bericht von Fast Company experimentierte man bei der Erstellung monatelang mit Materialien und Tonhöhen, bis schließlich der gewünschte Effekt erreicht war. Zu hohe Frequenzen oder zu viele gleichzeitig gespielte Töne führten beispielsweise zu derart starken Verformungen, dass sich das Logo kaum noch erkennen ließ.
Neue Farben, neuer SchriftzugAn die Stelle der bisherigen roten Hausfarbe tritt ein weitgehend schwarz-weißes Design. Hinzu kommen ein überarbeitetes Notensymbol und ein neuer Schriftzug in einer angepassten Version der Schriftart "SF Pro". In den beiden vorherigen Meldungen (
Logo,
Schrift) zur Neugestaltung wurden die Änderungen bereits kontrovers diskutiert. Viele Nutzer waren der Meinung, das Logo verliere an Wiedererkennungswert, wohingegen "music" recht grobschlächtig wirke.
Vorher und nachher